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Google Maps: AR-Navigation kommt zu ersten Beta-Testern

Pfeile auf einem Kamerabild sollen die Navigation noch einfacher machen. (Bild: WSJ)
Pfeile auf einem Kamerabild sollen die Navigation noch einfacher machen. (Bild: WSJ)
Die neuen Augmented Reality Features für Google Maps könnten schon bald für alle verfügbar sein. In einem Beta-Test dürfen erste Local Guides die Funktionen bereits ausprobieren.

Das Feature wurde erstmals auf der Google I/O 2018 gezeigt und wurde dort unter dem Titel VPS, oder Visual Positioning System, vorgestellt. Das Wall Street Journal konnte das Feature nun erstmals ausprobieren, bald sollen Local Guides rund um die Erde zum Beta-Test eingeladen werden.

WSJs David Pierce kommt zu dem Schluss, dass die Navigation durch die Unterstützung der Kamera deutlich präziser wird. Neben den GPS-Daten werden die Kamerabilder mit den Street View-Daten abgeglichen, um die Position und die Richtung des Nutzers exakt zu bestimmen. Nachdem die Position bestimmt ist, zeigt die App große Pfeile im Kamerabild, um dem Nutzer die Richtung zu zeigen.

Nach kurzer Zeit erinnert Google Maps daran, das Smartphone herunterzunehmen, um den Blick auf die Straße vor sich zu richten. Die App schaltet dann automatisch in die bekannte Kartenansicht, was nicht nur praktisch ist, sondern auch Akku und Datenvolumen spart.

Google gibt an, das Feature zu allen Google Maps-Nutzern zu bringen, sobald das Unternehmen mit dem Ergebnis zufrieden ist. Bis dahin wird der Beta-Test auf einige wenige Local Guides beschränkt bleiben. Auf längere Zeit dürfte das Feature nicht auf Smartphones begrenzt bleiben, sondern vor allem auf Augmented Reality Headsets ihr Zuhause finden.

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Autor: Hannes Brecher, 10.02.2019 (Update: 12.02.2019)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.