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Stellenanzeige: Google will eigene Wearables entwickeln

Plant Google seine eigene Smartwatch?
Plant Google seine eigene Smartwatch?
Google könnte möglicherweise daran arbeiten, seine eigene Wearables-Marke aufzubauen. Kürzlich wurde eine Stellenausschreibung für einen Leiter des Bereichs Hardware-Engineering für Wearables veröffentlicht, was bedeuten könnte, dass Mountain View sein Hardware-Angebot auf Wearables der nächsten Generation ausweiten möchte.

Google entwickelte das Android-basierte Wear OS für Smartwatches, aber es sieht so aus, als würde der Konzern noch einen Schritt weiter gehen wollen. Auf Google Careers wurden Ausschreibungen für eine leitende Stelle im Bereich Hardware-Engineering für Wearables, sowie eine Stelle als Wearables-Design-Manager gefunden, die mittlerweile allerdings wieder entfernt wurden. Die Jobbeschreibung für den Leiter des Hardware-Engineerings für Wearables lautete wie folgt: 

As the VP of Hardware Engineering for Wearables, you'll work collaboratively with the Senior Leadership team for Google Hardware and will be responsible for the design, development, and shipment of all Google's Wearable products. You will lead and enable the effectiveness of a large engineering organization primarily based in Mountain View to develop multiple next-generation wearable products simultaneously. (Quelle: Googles Jobausschreibung für den Leiter des Hardware-Engineerings)

Google hat erst kürzlich für 40 Millionen US-Dollar einen Teil der Smartwatch-Technologie von Fossil erworben. Damals war noch nicht ganz klar, ob Google die Entwicklung seiner eigenen Smartwatch-Technologie plante. Die Pixel Buds sind die einzigen Wearables von Google, also könnte dies ein günstiger Moment für das Unternehmen sein, in Fitness- oder Smartwatch-Hardware der nächsten Generation zu investieren. 

Ein großes Problem des Wearables-Marktes besteht im Fehlen einer brauchbaren Alternative zu den SoCs der Smartwatches von Samsung und Apple, welche wesentlich zum Erfolg deren Produkte beigetragen haben. Natürlich gibt es die Qualcomm Snapdragon Wear 3100, aber seit der ersten Snapdragon 400 hat sich hier nicht viel getan. Abgesehen von ein paar Verbesserungen bei der Akkulaufzeit, ist der SoC seit 2013 relativ unverändert geblieben und basiert immer noch auf der jetzt veralteten 28-nm-Fertigung. Google wird sich nach alternativen SoC-Anbietern umschauen müssen, wenn sie wirklich am Wearables-Markt mitmischen wollen. 

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Autor: Daniel Puschina, 10.02.2019 (Update: 10.02.2019)
Daniel Puschina
Daniel Puschina - Editor
Ich bin die Generation, die in den 90er Jahren auf einem 386er mit der 20MHz Turbotaste die ersten Computer-Erfahrungen gesammelt hat. Es war eine Gratwanderung zwischen der Leistungsgrenze meines Rechners und dem knappen Taschengeld, umso größer war aber dadurch die Motivation, das letzte Stück Leistung hier noch rauszuholen. Das Herauskitzeln eines einzelnen Kilobytes in der config.sys Datei war bei 2MB RAM absolut bestimmend über „Spiel startet“ oder „Spiel startet nicht“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch damit begonnen, mich hardwareseitig immer eingehender mit Benchmarktests, Leistungsvergleiche und Tuning der Komponenten zu beschäftigen, was mich in den letzten Jahren zum Dauerbesucher der Notebookcheck-Seite machte. Es ist mir somit eine große Freude, hier nun selbst aktiv für diese Seite schreiben und testen zu können.