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"Refrigerdating": Samsungs Dating-Idee für Kühlschrank-Fetischisten

Partnerauswahl anhand des Kühlschrankinhalts
Partnerauswahl anhand des Kühlschrankinhalts
Die Idee kommt von Samsung, und zeigt, wozu die im FamilyHub-Kühlschrank eingebaute Kamera nützlich sein kann. Statt mit Snapchat-Filter-Effekten bearbeiteten Profilfotos, wird hier die Partnerwahl anhand des Kühlschrankinhalts getroffen.

Samsung möchte den Bekanntheitsgrad seines 4.200 Euro teuren FamilyHub-Kühlschranks steigern und hat sich dafür etwas einfallen lassen: "Refrigerdating"! Ähnlich wie bei der populären Dating-App "Tinder" ist man auf der Suche nach neuen Partnern, doch anstatt normaler Profilfotos wischt man sich durch Fotos mit dem Inhalt von Kühlschränken durch.

Es klingt ein wenig wie an einer Nase herbeigezogenen Theorie, aber dahinter steckt die Idee, dass ein gleicher Kühlschrankinhalt wahrscheinlich auch auf einen ähnlichen Lebensstil schließen lässt. Dies könnte bei der Partnerauswahl hilfreicher sein, als imaginäre Hobbies und erfundene Extremsport-Aktivitäten auf dem Dating-Profil. Der Kühlschrank lügt wohl weniger.

Doch wieso greift der koreanische Hersteller zu solchen Methoden? Ganz einfach, der smarte FamiliyHub von Samsung hat innen eine Kamera eingebaut, auf die von überall aus zugegriffen werden kann. Diese Fotos können per Klick auf die Kühlschrank-Dating-Plattform hochgeladen werden, um dort Gleichgesinnte zu finden. Samsung nutzt den Service sozusagen als Werbeträger für seine Family-Hub-Kühlschränke. Doch auch Singles, die keinen 4.200 Euro teuren Samsung-Kühlschrank besitzen, können mitmachen. Ein einfaches Foto von Inhalt der eigenen Kühlschrank-Regale reichen schon für ein Kühlschrank-Profil.

Don’t go styling your fridge now! If this is to work, it needs to be the real thing. Cheating and relationships don’t go together well. (Quelle: Samsung)

Samsung warnt jedoch davor, seinen Kühlschrank "aufzustylen", denn man sollte weder beim Kühlschrankinhalt, noch in der Beziehung dem zukünftigen Partner etwas vorspielen.

Quelle(n)

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Autor: Daniel Puschina,  9.02.2019 (Update: 10.02.2019)
Daniel Puschina
Daniel Puschina - Editor
Ich bin die Generation, die in den 90er Jahren auf einem 386er mit der 20MHz Turbotaste die ersten Computer-Erfahrungen gesammelt hat. Es war eine Gratwanderung zwischen der Leistungsgrenze meines Rechners und dem knappen Taschengeld, umso größer war aber dadurch die Motivation, das letzte Stück Leistung hier noch rauszuholen. Das Herauskitzeln eines einzelnen Kilobytes in der config.sys Datei war bei 2MB RAM absolut bestimmend über „Spiel startet“ oder „Spiel startet nicht“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch damit begonnen, mich hardwareseitig immer eingehender mit Benchmarktests, Leistungsvergleiche und Tuning der Komponenten zu beschäftigen, was mich in den letzten Jahren zum Dauerbesucher der Notebookcheck-Seite machte. Es ist mir somit eine große Freude, hier nun selbst aktiv für diese Seite schreiben und testen zu können.