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Chrome OS 72 bringt PiP und ein neues Assistant-Interface

Der neue Look des Assistenten
Der neue Look des Assistenten
Die neueste stabile Version des Chrome OS (72) bringt ein Design-Update der Plattform für die Assistant-Oberfläche. Sie aktualisiert ebenfalls ihre Android-Version auf 9 Pie, welche die Suche nach Apps und die Verwendung von neuen Einstellungen des Assistenten ermöglicht.

Das Chrome OS wurde auf Version 72 aktualisiert. Diese Version ist besonders interessant, da sie die integrierten Android-Versionen von 7.x Nougat auf Android 9 Pie anhebt. Dies bringt all die typischen Eigenschaften von Pie auf dieser Plattform zum Vorschein: Zum Beispiel kann der User jetzt lange auf ein Symbol drücken oder rechtsklicken, um auf seine jeweiligen Verknüpfungen zugreifen zu können. Nach diesen Verknüpfungen kann dann im Chrome OS Launcher gesucht werden. 

Diese Version bringt dem Chrome OS auch eine verbesserte Integration des Assistenten. Das Service wird jetzt nicht, wie gewohnt, in eine Ecke geschoben, sondern in einem Dashboard in der Mitte des Bildschirms über der Task-Leiste angezeigt. Obwohl die neue Version die Chrome OS Geräte mit vielen Funktionen ausstattet, entfernt das Update die Option, Cast-Geräte auf einer Seite einzurichten, die in einem Browser von Drittanbietern geöffnet wurden. Für diese Funktion müssen User jetzt die Home-App benutzen, aber die Cast-Taste selbst bleibt weiterhin auf den Seiten auffindbar. Auch wurde die App-Oberfläche umgestaltet, indem die obere blaue Leiste entfernt wurde und das Interface einen komplett weißen Hintergrund verpasst bekommen hat. 

Weitere Neuerungen: Chrome OS 72 ermöglicht auch Bild-in-Bild-Videos, aber nur bei Webseiten und nicht bei Apps, wie YouTube. Google merkte ebenfalls an, dass der Chrome-Browser in Version 72 „auf Touchscreen-Geräte im Tablet-Modus“ optimiert wurde. Das neue Chrome OS bietet Android Apps auch Zugang zum externen Speicher, entweder durch die Verwendung von MediaStore-APIs oder auf direktem Wege. Weiters verbessert es die nativen Druckoptionen für einseitiges-, beidseitiges-, farbiges- oder Schwarz-Weiß-Drucken. Und Dateien, die durch Backup & Sync im Google Drive gespeichert werden, sind nun in der Files App (unter “My Drive/Computers”) zu sehen. 

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Autor: Daniel Puschina, 11.02.2019 (Update: 11.02.2019)
Daniel Puschina
Daniel Puschina - Editor
Ich bin die Generation, die in den 90er Jahren auf einem 386er mit der 20MHz Turbotaste die ersten Computer-Erfahrungen gesammelt hat. Es war eine Gratwanderung zwischen der Leistungsgrenze meines Rechners und dem knappen Taschengeld, umso größer war aber dadurch die Motivation, das letzte Stück Leistung hier noch rauszuholen. Das Herauskitzeln eines einzelnen Kilobytes in der config.sys Datei war bei 2MB RAM absolut bestimmend über „Spiel startet“ oder „Spiel startet nicht“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch damit begonnen, mich hardwareseitig immer eingehender mit Benchmarktests, Leistungsvergleiche und Tuning der Komponenten zu beschäftigen, was mich in den letzten Jahren zum Dauerbesucher der Notebookcheck-Seite machte. Es ist mir somit eine große Freude, hier nun selbst aktiv für diese Seite schreiben und testen zu können.