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Google Translate Instant-Cam-Übersetzung wird so richtig praktisch

Kamera hinhalten und Übersetzung am Handy ablesen: Google Translate erhält ein massives Instant-Camera-Update.
Kamera hinhalten und Übersetzung am Handy ablesen: Google Translate erhält ein massives Instant-Camera-Update.
Super praktisch auf Reisen: Die Handy-Kamera auf fremdsprachigen Text halten und gleich am Display die Übersetzung ablesen. Was bisher in Google Translate mehr schlecht als recht funktioniert hat, soll mit einem massiven Update endlich wirklich praktisch funktionieren und zwar mit mehr Sprachen als je zuvor.

Im fremdsprachigen Ausland Reisen wird dank moderner Technologie immer einfacher, auch wenn es insbesondere in Ländern mit fremdartigen Schriftzeichen immer noch eine Herausforderung ist, Warnsignale zu interpretieren oder die Speisekarte zu übersetzen. Dank Google Translate und ähnlichen mobilen Übersetzungstools wird das Leben aber auch in diesen Situationen konsquent einfacher, vor allem seitdem man Text nicht mehr in fremder Sprache eintippen muss, um eine Übersetzung zu erhalten.

Insbesondere das Instant Camera-Feature von Google Translate und Google Lens sollte eine enorme Erleichterung bieten: Kamera hinhalten und am Handydisplay gleich die Übersetzung ablesen. Was gut gemeint war, funktionierte aufgrund vieler Einschränkungen aber nicht immer, etwa nicht mit jeder Sprachkombination. Ein neues Update, welches aktuell bereits auf einige Handys ausgerollt wird, macht aus dem bislang eher stiefmütterlich behandelten AR-Feature künftig eine echte Hilfe im Alltag, verspricht zumindest Google.

Google Translate 5.29 bringt nicht nur ein optimiertes GUI mit, auch die Qualität der Instant-Übersetzung wurde um 55 bis 85 Prozent verbessert, da Google auch in diesem Modus nun auf das NMT (Neural Machine Translation)-Modell setzt. Neben einer Ausweitung auf 60 weitere Sprachen (insgesamt nun 88) erlaubt Google nun erstmals auch Übersetzungen in alle 100+ Sprachen, nicht nur in Richtung Englisch. Wer die Sprache der Quelle nicht identifizieren kann, mag vielleicht künftig auf Googles automatisches Erkennungsfeature (Automatically detect language) vertrauen. Last but not least wurde auch die optische Komponente optimiert: Das Overlay fügt sich nun besser in das Gesamtbild ein.

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Autor: Alexander Fagot, 11.07.2019 (Update: 11.07.2019)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.