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Google in Berlin: Haus für soziale Projekte anstatt Campus

Nach regelmäßigen Protesten hat sich Google dazu entschieden, nun doch keinen neuen Campus in Berlin-Kreuzberg zu errichten, sondern den Platz sozialen Projekten zur Verfügung zu stellen.

Die Alphabet-Tochter Google hatte ursprünglich geplant, im ehemaligen Umspannwerk in Berlin-Kreuzberg einen neuen Google Campus zu errichten. Dieser Campus sollte als Schnittstelle zur berühmten Berliner Startup-Szene dienen. Allerdings hat sich gleich von Anfang an Widerstand gegen das neue Projekt geformt. Viele Anwohner befürchteten, dass ein Campus des Internetgiganten Google die Mietpreise im direkten Umfeld noch schneller in die Höhe treiben würde, als das eh schon der Fall ist.

Nach den Protesten der letzten Monate hat Google nun eingelenkt. So hat die deutsche Spendenplattform Betterplace.org in einem Blockeintrag bekannt gegeben, dass Google die Campus-Pläne auf Eis gelegt hat und das Gebäude für soziale Projekte unter der Leitung von Betterplace und Karuna zur Verfügung gestellt. Die Kosten für die Renovierung und Umbau des Gebäudes in Höhe von 14 Millionen US-Dollar werden trotzdem weiterhin von Google übernommen.

Google hat sich in einem eigenen Beitrag einsichtig gezeigt. So erklärte das Unternehmen, dass man im Gespräch mit diversen Non-Profits zu der Einsicht gelang, dass es diese Non-profits und andere soziale Projekte sehr schwer haben Räumlichkeiten zu finden und dass diese erst mal Vorrang hätten. Die Vernetzung mit Startups ließe sich auch anders organisieren.

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Autor: Cornelius Wolff, 24.10.2018 (Update: 24.10.2018)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.