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Google und Amazon müssen für Cookie-Missbrauch insgesamt 135 Millionen Euro Strafe zahlen

Google und Amazon haben ungefragt Cookies auf den Geräten ihrer Kunden hinterlegt – obwohl das in der EU nicht gestattet ist. (Bild: Solen Feyissa / Christian Wiediger)
Google und Amazon haben ungefragt Cookies auf den Geräten ihrer Kunden hinterlegt – obwohl das in der EU nicht gestattet ist. (Bild: Solen Feyissa / Christian Wiediger)
Die französische Commission Nationale de l’Informatique et des Libertés (CNIL) hat Google und Amazon eine Strafe von insgesamt 135 Millionen Euro aufgebrummt, da sich die beiden Unternehmen nicht an geltendes Recht gehalten haben, was die Nutzung von Cookies betrifft.
Hannes Brecher,
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Konkret gibt der Bericht der CNIL an, dass Google 100 Millionen Euro Strafe bezahlen muss, bei Amazon beläuft sich die Strafe auf 35 Millionen Euro. Die Vorwürfe sind dieselben: Die beiden Unternehmen sollen Cookies auf alle Geräte gespeichert haben, welche die Webseiten der Unternehmen geöffnet haben, ohne die Besucher vorab nach ihrer Erlaubnis zu fragen.

Seit der Untersuchung haben beide Unternehmen bereits reagiert und eine Abfrage implementiert, die Nutzer um Erlaubnis bittet. Auch dafür gab es allerdings Kritik von der CNIL, denn die Formulierung habe nicht klargestellt, dass Besucher der Webseiten die Cookies auch ablehnen können, der Informationsgehalt der Abfrage sei zu gering. Beide Unternehmen haben nun drei Monate Zeit, um dieses Problem zu beheben, ansonsten wird für jeden weiteren Tag eine Strafe in Höhe von 100.000 Euro fällig.

In einem Statement gegenüber Bloomberg hat ein Sprecher von Amazon angegeben, dass das Unternehmen der Entscheidung der CNIL nicht zustimmt, denn Amazon würde bereits allen geltenden Gesetzen entsprechend handeln. Google äußert ähnliche Bedenken in einem Statement, das angibt, dass französisches Recht in dieser Hinsicht unklar ist und ständig verändert wird. Die 100 Millionen Euro Strafe ist die höchste, welche die CNIL jemals verhängt hat – der Rekordhalter bleibt aber derselbe.

Quelle(n)

CNIL (Google | Amazon), via Bloomberg | Teaser-Bild: Christian Wiediger, Solen Feyissa

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 7483 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher, 10.12.2020 (Update: 10.12.2020)