Gratis-Wochenende für Strategen: Sci-Fi-Hit kurzzeitig kostenlos auf Steam

Nachdem vergangene Woche noch Hearts of Iron IV kostenlos ausprobiert werden konnte, rückt Steam jetzt den nächsten Paradox-Hit ins Rampenlicht: Stellaris. Das Sci-Fi-Strategiespiel bietet ähnliche Stärken wie sein historischer Cousin. Statt die Kontrolle über eine einzelne Nation zu übernehmen, führen Spieler hier jedoch ihr eigenes intergalaktisches Imperium. Die Gratis-Aktion läuft bis zum 22. Juni. Danach gibt es Stellaris noch bis zum 25. Juni mit 70 Prozent Rabatt für 14,99 statt 49,99 Euro. Laut SteamDB lag der übliche Rabatt in den vergangenen Monaten allerdings bei 75 Prozent. Der aktuelle Preis ist also kein neuer Bestwert, für Strategie-Fans könnte die Aktion dank Gratis-Wochenende aber trotzdem interessant sein.
Wie für Paradox-Titel üblich, bietet Stellaris komplexe 4X-Strategie in Echtzeit. Zu Beginn erschaffen Spieler ihr eigenes Volk, inklusive Herkunft, Ethiken, Regierungsform und gesellschaftlicher Ausrichtung. Anschließend startet das junge Reich auf seinem Heimatplaneten in einer prozedural generierten Galaxie, die in jeder Partie neue Sternensysteme, Ressourcen, Anomalien und fremde Zivilisationen bereithält. Von dort aus beginnt die Expansion: Forschungsschiffe erkunden unbekannte Systeme, Konstruktionsschiffe errichten Außenposten und Raumstationen, während Kolonieschiffe bewohnbare Planeten erschließen. Parallel werden Technologien erforscht, Flotten aufgebaut, Handelsbeziehungen geknüpft und diplomatische Entscheidungen getroffen. Je nach Spielweise entwickelt sich das eigene Imperium so zur friedlichen Föderation, technologischen Supermacht oder militärischen Bedrohung für die gesamte Galaxie.


GameStar bezeichnete Stellaris sinngemäß als kreativen Geschichtengenerator, der stark von der Fantasie seiner Spieler lebt. Gelobt wurden vor allem die gelungene Science-Fiction-Atmosphäre, der große Umfang und die hohe Individualisierbarkeit. Durch seine steile Lernkurve fordert das Strategiespiel zwar eine umfangreiche Einarbeitung, wer diese Zeit investiert, kann hier aber hunderte Stunden verbringen. Kritik gab es vor allem am späteren Spielverlauf: In großen Galaxien läuft Stellaris zunehmend langsamer und die Verwaltung umfangreicher Imperien kann laut den Testern mit der Zeit recht ermüdend ausfallen. Trotzdem vergab GameStar eine solide Wertung von 82 von 100 Punkten.
Auch bei den internationalen Wertungen kommt Stellaris gut weg. Metacritic listet einen Metascore von 78 und einen User Score von 8.1. Das Urteil der Steam-Community fällt noch etwas positiver aus: 84 Prozent von über 194.000 Nutzerbewertungen empfehlen das Spiel weiter. Auf dem Steam Deck (erhältlich auf Amazon für 600 Euro) ist Stellaris als „Spielbar“ eingestuft, Interface und Steuerung sind jedoch klar auf Maus und Tastatur ausgelegt.
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