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HTC U11 EYEs: 18:9-Midranger mit Dual-Selfie-Cam & Gesichtserkennung

Gesichtserkennung und Dual-Front-Cam inklusive: Das HTC U11 Eyes
Gesichtserkennung und Dual-Front-Cam inklusive: Das HTC U11 Eyes
Bunt und mit Schwerpunkt auf Selfies und Gesichtserkennung präsentiert HTC in Asien heute sein neues Midrange-Smartphone U11 Eyes. Das 18:9-Smartphone kommt mit großem Akku und HTCs Edge Sense-Technologie um umgerechnet etwa 420 Euro in einigen asiatischen Ländern auf den Markt.

Wie ein leicht abgespeckter Bruder des HTC U11+ wirkt das heute für den asiatischen Markt vorgestellte HTC U11 Eyes, er bringt allerdings durchaus eigenständige Features mit, die bei HTC bislang noch nicht zu finden waren. Auch alte Bekannte wie die pressbaren Edge Sense-Metallränder sind im Neuzugang integriert, der Preis ist mit umgerechnet etwa 420 Euro ohne Steuern allerdings vergleichsweise hoch.

Gleiche Hauptkamera wie im HTC U11

In der Größe entspricht das in den drei Farbtönen Rot, Silber und Schwarz erhältliche Metallgehäuse fast auf den Millimeter genau dem des 18:9-Flaggschiffs U11+, das 6 Zoll Super LCD 3-Display bietet aber nur die für Midranger übliche FullHD+-Auflösung von 2.160 x 1.080 Pixel, geschützt wird es durch Gorilla Glas 3. Bei der rückwärtigen Single-Kamera verbaut HTC einmal mehr das gleiche 12 Megapixel-Modul wie im HTC U11  und U11+ mit optischer Bildstabilisierung und F/1.7 Blende.

An der Front: Eine 5 Megapixel Dual-Cam

Vorne gibt es allerdings eine Neuerung: Auch HTC will nun Selfie-Fans mit einer Dual-Cam beglücken, diese besteht aus zwei 5 Megapixel-Sensoren sowie F/2.2 Blende und wird auch für die Gesichtserkennung herangezogen, allerdings ohne 3D-Tiefensensor wie bei Apple. Alternativ steht rückwärtig ein etwas sichererer Fingerabdrucksensor zur Verfügung. Das nach IP67-Norm wasser- und staubdichte Chassis fasst einen 3.930 mAh Akku der Quick Charge 3-kompatibel ist.

Mittelklasse-Prozessor aus 2015

Wie schon anhand früherer Leaks bekannt ist, setzt HTC auf den schon ziemlich angestaubten Snapdragon 652-SoC mit 4 GB RAM und 64 GB erweiterbarem Speicher. Kopfhöreranschluss gibt es bei HTC schon länger nicht mehr, mit HTC USonic Noise-Reduction und High-Res-Audiosupport will HTC dennoch Audio-Fans ansprechen. NFC, Bluetooth 4.2 und Dual-Band-WLAN werden unterstützt, im Asia-Modell fehlt aber Unterstützung für LTE-Band 20, ein Worldmodem gibt es im HTC U11 EYEs also nicht. 

In Asien vergleichsweise teuer

HTC verlangt in China 3.300 Yuan (umgerechnet 420 Euro), was im umkämpften asiatischen Smartphone-Markt nicht wenig für einen Midranger ist. Er ist ab sofort vorbestellbar und soll ab dem 25. Januar ausgeliefert werden, auch in HongKong und Taiwan. Möglicherweise erfahren wir zum Mobile World Congress Ende Februar mehr zu den Europa-Plänen des HTC U11 EYEs.

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Autor: Alexander Fagot, 15.01.2018 (Update: 15.01.2018)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.