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HTC U11+ mit allen Specs: Trendiges Flaggschiff im transparentem Glas

Das neue HTC-18:9-Flaggschiff U11+ kommt auch als durchsichtige Variante.
Das neue HTC-18:9-Flaggschiff U11+ kommt auch als durchsichtige Variante.
Jetzt hat endlich auch HTC sein 18:9-Flaggschiff! Der taiwanesische Hersteller hat sein HTC U11 genommen, es in ein trendiges Design mit ränder-reduzierter Front verpackt und ein paar Extras hinzugefügt, wie die Translucent-Black-Variante im Case-Modder-Stil.

Wow, das sieht ja richtig gut aus! HTC hat sich viel Mühe gegeben, seinem neuen Flaggschiff HTC U11+ auch designmäßig einen neuen Anstrich zu verpassen. Klassische HTC-Elemente wie die abgerundeten Kanten sind zwar nach wie vor zu finden, dank 18:9-Display, reduzierten Rändern oben und unten und dem Fingerabdrucksensor an der Rückseite, sieht das neue Modell aber viel moderner aus als das eher klassisch wirkende HTC U11, das selbst erst vor wenigen Monaten auf den Markt kam.

6 Zoll-Display mit QHD+-Auflösung

Auf die Spitze getrieben wird der neue Designschwerpunkt bei der Farbvariante "Translucent Black", die eine durchsichtige Glasrückseite mitbringt, eine kleine Hommage an die Case-Modder im PC-Bereich also. Abgesehen vom Design hat HTC sein U11 aus dem Sommer natürlich auch technisch in einigen Punkten verbessert, bleibt allerdings beispielsweise bei der rückwärtigen Kamera dem Modul des U11 treu. Das nach DCI-P3-kalibrierte 6 Zoll LCD-Display bietet eine 2:1-Auflösung von 2.880 x 1.440 Pixeln und wird durch Gorilla Glas 5 geschützt. 

Bessere Selfies mit neuer 8 MP-Kamera

Das wieder nach IP68 staub- und wasserdichte Gehäuse ist 8,5 mm dünn und integriert einen ausdauernden 3.930 mAh Akku, der via USB-C mit USB PD (Power Delivery)- oder Quick Charge 3.0-kompatiblen Netzteilen schnell geladen werden kann. Im Inneren werkelt der Snapdragon 835-SoC mit 6 GB RAM und erweiterbarem 128 GB UFS 2.1-Speicher. Der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite wurde im Vergleich zum HTC U11 optimiert, ebenso die Frontkamera, die jetzt zwar nur mehr 8 Megapixel-Selfies mit F/2.0 und 85 Grad Weitwinkel-Optik schießt, aber bessere Ergebnisse erzielen soll als der 16 Megapixel-Sensor im HTC U11.

Rückwärtige Kamera wie im U11

Nichts verändert hat HTC an der rückwärtigen Ultrapixel 3-Kamera. Nach wie vor als Single-Sensor ausgeführt, steckt hier eine 12 Megapixel-Kamera mit F/1.7 Blende und 1,4 um großen Pixeln im Glas-Gehäuse. Das reicht zwar für ein sehr gutes Ergebnis, die Konkurrenz hat aber inzwischen aufgeholt. Auch beim HTC U11+ legt der Hersteller wieder Wert auf guten Sound und legt ein USonic-USB-C-Headset bei, den Kopfhöreranschluss hat HTC leider nicht zurückgebracht. Mit den im Gerät unterstützten 15 LTE-Bändern kommt man zwar um die ganze Welt, dennoch bietet die Konkurrenz hier nach wie vor einige Bänder mehr.

Drei Farbvarianten ab Mitte November

Das Cat.15 LTE-Modem bietet Downloadgeschwindigkeiten bis zu 800 Mbit/s, das reicht vollkommen für die aktuellen LTE-Netze, dennoch liefert hier beispielsweise Huawei mit seinem Cat.18-Modem beim Mate 10 Pro noch etwas mehr Zukunftssicherheit. HTC installiert im HTC U11+ gleich Android 8 Oreo und natürlich seine übliche HTC Sense-Oberfläche. Besonderheiten des HTC U11 wie die touchsensitiven Metallränder (Edge Sense) und die Kompatibilität mit zwei digitalen Assistenten (Google Assistant und Amazon Alexa) finden sich auch im Plus-Modell wieder, das ab Mitte/Ende November in den Farbvarianten "Amazing Silver", "Ceramic Black" und "Translucent Black" um 799 Euro zu haben sein wird. 

Quelle(n)

HTC

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Autor: Alexander Fagot,  2.11.2017 (Update: 31.10.2017)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.