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Huawei: Ist Pikiu der Nachfolger des Kirin 980?

Könnte anstatt vom Kirin 980, der Pikiu der Prozessor für Huawei’s faltbare Smartphones sein?
Könnte anstatt vom Kirin 980, der Pikiu der Prozessor für Huawei’s faltbare Smartphones sein?
Im Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum EUIPO gab es vor kurzem einen neuen Eintrag. LetsGoDigital hat einen Eintrag unter dem Namen „Pikiu“ entdeckt. Das Formular wurde Ende Jänner eingereicht und fällt in die Klasse 9 der Nizza-Klassifikation, in die Prozessoren und Chipsets fallen.

LetsGoDigital hat herausgefunden, dass ein Patenteintrag für "Pikiu", von einer in Deutschland lebenden Maria Sorea, am 31. Januar 2019 bei der EUIPO beantragt wurde. Da „Pikiu“ in der Kategorie 9 der Nizza-Klassifikation steht, liegt der Verdacht nahe, dass es sich hierbei um den nächsten Smartphone- und Tablet-Prozessor von Huawei handelt. 

In dem Bericht wird erläutert, dass Maria Sorea schon als Vermittler für Huawei gearbeitet hat, als der chinesische Hersteller Patente für die faltbaren Smartphones Mate Flex, Mate Fold, Mate F und Mate Flexi eingereicht hat. Bisher wurde angenommen, dass die faltbaren Smartphones mit dem Kirin 980 Prozessor ausgestattet werden. Nun taucht jedoch die Frage auf, ob Huawei das Mate Flex/Fold nicht doch mit dem Pikiu-Prozessor herausbringen wird. 

Es wäre auch möglich, dass „Pikiu“ ein Modem-Prozessor mit 5G Unterstützung sein könnte. Dagegen spricht jedoch, dass Huawei bereits den multifunktionalen Balong 500 Prozessor vorgestellt hat. Bis wir Einzelheiten von Huawei präsentiert bekommen, kann über die Verwendung von „Pikiu“ nur spekuliert werden.

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Autor: Daniel Puschina,  4.02.2019 (Update:  4.02.2019)
Daniel Puschina
Daniel Puschina - Editor
Ich bin die Generation, die in den 90er Jahren auf einem 386er mit der 20MHz Turbotaste die ersten Computer-Erfahrungen gesammelt hat. Es war eine Gratwanderung zwischen der Leistungsgrenze meines Rechners und dem knappen Taschengeld, umso größer war aber dadurch die Motivation, das letzte Stück Leistung hier noch rauszuholen. Das Herauskitzeln eines einzelnen Kilobytes in der config.sys Datei war bei 2MB RAM absolut bestimmend über „Spiel startet“ oder „Spiel startet nicht“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch damit begonnen, mich hardwareseitig immer eingehender mit Benchmarktests, Leistungsvergleiche und Tuning der Komponenten zu beschäftigen, was mich in den letzten Jahren zum Dauerbesucher der Notebookcheck-Seite machte. Es ist mir somit eine große Freude, hier nun selbst aktiv für diese Seite schreiben und testen zu können.