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Insta360 Luna Ultra im Test: Herausragende Pocket-Kamera mit kleinen Schwächen

Eine starke Alternative zu DJIs Osmo Pocket 4/4P.

Die Luna Ultra ist Insta360s erste Gimbal-Kamera mit Dual-Kamera-System und abnehmbarem Display. Sie bietet vielseitige Aufnahmemodi inklusive Leica-Farbprofilen und Film-Effekten. Wir haben getestet, wie gut sie sich im Alltag schlägt.
Abhinav Fating (übersetzt von Christian Hintze) Veröffentlicht am 🇺🇸 🇳🇱 ...
Camera Zubehör

Fazit: Vielseitige Pocket-Kamera für Content Creator

Die Insta360 Luna Ultra ist eine leistungsstarke, vielseitige und hervorragend ausgestattete Pocket-Kamera mit Dual-Kamera-System, die sich als ernstzunehmende Alternative zu DJIs seit Jahren dominierender Osmo-Pocket-Serie positioniert. Sie bietet ein Leica-Dual-Kamerasystem, ein abnehmbares OLED-Display mit Fernsteuerungsfunktion, 47 GB internen Speicher, bis zu 12-fachen Zoom, eine zuverlässige Akkulaufzeit, 8K-Aufnahmen mit 30 fps sowie Unterstützung für Dolby Vision und das Insta360-I-Log-Farbprofil.

Kaum zu glauben, dass die Luna Ultra Insta360s erster Versuch in diesem Produktsegment ist. Die Kamera wirkt wie ein ausgereiftes Produkt und erledigt ihre Aufgaben zuverlässig. Die Videoqualität überzeugt, die Bildstabilisierung arbeitet hervorragend, die Akkulaufzeit ist solide und die Leistung bei wenig Licht überrascht positiv. Hinzu kommen die integrierte Unterstützung für ein kabelloses Mikrofonsystem sowie der interne Speicher, der den Einsatz einer microSD-Karte oft überflüssig macht.

Perfekt ist die Handheld-Kamera dennoch nicht. Der Autofokus zeigt gelegentlich Schwächen, der Akku des abnehmbaren Displays hält vergleichsweise kurz durch und eine Motion-Lapse-Funktion fehlt. Diese Kritikpunkte fallen angesichts der umfangreichen Ausstattung und der ausgezeichneten Videoqualität jedoch kaum ins Gewicht.

Preis und Verfügbarkeit

Die Insta360 Luna Ultra ist in den Farben Cosmic Black und Stellar White erhältlich. Das Standard-Bundle kostet 729 Euro, beispielsweise auf Amazon.

Pro

+ Dual-Kamera-System bietet hohe Flexibilität
+ abnehmbarer OLED-Touchscreen
+ scharfe und ruhige Videos dank integriertem Gimbal
+ beeindruckende Bildqualität
+ Dolby Vision und I-Log
+ Leica-Farbprofile und Film-Effekte
+ Videoaufnahmen mit bis zu 8K bei 30 fps
+ sehr gute Low-Light-Performance

Contra

- Porträtmodus auf 3K begrenzt
- begrenzter interner Speicher für 8K-Aufnahmen
- keine offizielle Zertifizierung gegen Wasser und Staub
- teurer

Specifications

Insta360 Luna Ultra – Technische Daten
Sensoren 1-Zoll-Hauptsensor und 1/1,3-Zoll-Teleobjektiv
Sensorauflösung 37 MP
Sensortyp CMOS
Objektive 20 mm f/1.8 und 60 mm f/2.0
Video 8K/30 fps, 4K/120 fps, 1080p/240 fps
Foto 9 MP JPEG und RAW / 37 MP im UltraPhoto-Modus
Display Abnehmbares 2-Zoll-OLED-Display
Akku 1.550 mAh, fest verbaut
Speicher 47 GB interner Speicher, per microSD auf bis zu 1 TB erweiterbar
Stabilisierung Gimbal
Konnektivität WLAN, Bluetooth, USB-C
Abmessungen 2,1 × 6,7 × 1,5 Zoll (52,4 × 169,9 × 38,5 mm)
Gewicht 8,3 oz (235 g)
Farben Cosmic Black und Stellar White
Preis 729 Euro

Design und Verarbeitung

Die Insta360 Luna Ultra verfügt über ein Dual-Leica-Kamerasystem.

Die Insta360 Luna Ultra wirkt in der Farbvariante Stellar White modern und auffällig. Trotz ihres Dual-Kamera-Designs liegt die Pocket-Kamera angenehm in der Hand und fühlt sich weder klobig noch übermäßig schwer an. Mit lediglich 233 Gramm wiegt sie nahezu so viel wie ein iPhone 17 Pro Max, ist allerdings mehr als 20 Prozent schwerer als die DJI Osmo Pocket 4. Ein direkter Vergleich mit einer Pocket-Kamera mit nur einem Objektiv ist jedoch wenig sinnvoll, da ihre eigentlichen Konkurrenten die noch nicht erhältliche DJI Osmo Pocket 4P und die Xtra Muse 2 Pro sind.

Insta360 setzt bei der Luna Ultra auf ein schlichtes Design. Das stabförmige Gehäuse wird von einem dreiachsigen Gimbal-Kopf ergänzt, der für ruhige und stabile Aufnahmen unterwegs sorgt. Das Dual-Leica-Summicron-Kamerasystem erinnert optisch sofort an WALL-E.

Mit Abmessungen von 170,18 × 50,8 × 38,1 mm bleibt die Kamera trotz ihrer Ausstattung angenehm kompakt. Selbst mit der mitgelieferten Clip-Hülle passt sie problemlos in die Hosentasche einer Shorts. Für die Hosentasasche einer engen Jeans dürfte sie allerdings etwas zu groß sein.

Besonders gut gefällt das durchdachte Design der Schutzhülle. Sie hält die Kamera sicher an ihrem Platz, wird mit einem einfachen Kunststoffverschluss verriegelt und besitzt eine offene Unterseite, sodass sich problemlos der optionale Batteriegriff montieren lässt. Außerdem verfügt die Hülle über zwei integrierte Fächer für einen Black-Mist-Filter und den Weitwinkelvorsatz.

Beim Filmen empfand ich Größe und Gewicht der Luna Ultra nie als störend. Das Gehäuse aus hartem Kunststoff macht einen robusten Eindruck. Allerdings erreicht die Gimbal-Kamera nicht die Widerstandsfähigkeit der Actioncams von Insta360, etwa der Insta360 X5 oder Ace 2 Pro. Besonders enttäuschend ist das Fehlen einer offiziellen Zertifizierung gegen Wasser und Staub. Entsprechend vorsichtig sollte man die Kamera vor allem bei Nässe einsetzen. Ich würde sie bevorzugt bei gutem Wetter verwenden.

Zum Creator-Bundle gehört außerdem ein Batteriegriff, der an der Unterseite montiert wird und sowohl über ein Standard-Stativgewinde (1/4"-20) als auch über ausklappbare, büroklammerähnliche Standfüße verfügt. Diese wirken zwar etwas filigran, tragen das Gewicht der Luna Ultra aber problemlos. Ebenfalls enthalten ist ein magnetisch befestigter Weitwinkelvorsatz, der den Bildwinkel auf 108 Grad erweitert.

Die Luna Ultra passt problemlos in die Hosentasche.

Die Luna Ultra ist die erste Gimbal-Kamera ihrer Art mit einem abnehmbaren Touchscreen, der sich sowohl zur Fernsteuerung als auch für den Bildausschnitt nutzen lässt. Wie bei der DJI Osmo Pocket 4 kann das 2-Zoll-OLED-Display gedreht werden, wodurch sich mühelos zwischen Hoch- und Querformat wechseln lässt. An der Unterseite der Kamera befinden sich zwei orangefarbene Tasten. Drückt man sie zusammen, lässt sich das Display einfach aus dem Gehäuse herausziehen.

Neben dem Display stehen zwei frei belegbare Tasten, ein Gimbal-Joystick, eine Aufnahmetaste sowie ein Zoom-Schieberegler für den Digitalzoom zur Verfügung. Besonders praktisch ist, dass sich mit dem abnehmbaren Display Zoom, Schwenks, Neigungen und Kameraeinstellungen aus einer Entfernung von mehr als 20 Metern steuern lassen. Darüber hinaus befindet sich oberhalb des Displays ein Mikrofon, sodass sich auch aus der Distanz Audio aufnehmen lässt. Mehr zur Tonqualität folgt im Abschnitt Performance. Abgerundet wird die Ausstattung durch einen USB-C-Anschluss an der Unterseite und einen microSD-Kartensteckplatz auf der rechten Gehäuseseite.

Performance

Die Luna Ultra verfügt über einen 1/1,3-Zoll-Sensor mit einer Blende von f/2.0.

Die Insta360 Luna Ultra wird von einem Triple-Chipsatz angetrieben, bestehend aus einem 4-nm-KI-Chip und zwei Bildprozessoren. Sie verfügt über einen 1-Zoll-Hauptsensor mit einer Blende von f/1.8 und einem 20-mm-Objektiv – dieselbe Kombination, die auch in der DJI Osmo Pocket 4 zum Einsatz kommt. Ergänzt wird der Hauptsensor durch ein Teleobjektiv mit einem 1/1,3-Zoll-Sensor, einer Blende von f/2.0, einer Brennweite von 60 mm und bis zu 12-fachem Digitalzoom. Die Handheld-Kamera zeichnet Videos mit bis zu 8K bei maximal 30 fps oder in 4K mit bis zu 120 fps auf. Zum Vergleich: Die Osmo Pocket bietet maximal 4K-Auflösung. Darüber hinaus unterstützt die Kamera Dolby Vision sowie das 10-Bit-I-Log-Videoformat, was in der Nachbearbeitung deutlich mehr Spielraum eröffnet.

Ich habe die Luna Ultra fast drei Wochen lang sowohl tagsüber als auch nachts genutzt und dabei sowohl Videos als auch Fotos aufgenommen. Dabei fiel mir vor allem auf, wie unkompliziert sich die Kamera bedienen lässt – selbst dann, wenn man zuvor noch nie mit einer Gimbal-Kamera gearbeitet hat. Einfach den gewünschten Aufnahmemodus auswählen, die Aufnahmetaste drücken und loslegen.

Im Test hinterließ die Videoqualität der Insta360 Luna Ultra einen ausgezeichneten Eindruck. Die 8K-Hauptkamera mit ihrem 1-Zoll-Sensor liefert detailreiche Aufnahmen mit kräftigen Farben und einem gelungenen Kontrast. Ich bin ohnehin ein großer Fan der Leica-Farbabstimmung. Da die Kamera gemeinsam mit Leica entwickelt wurde, stehen verschiedene exklusive Leica-Farbprofile für Foto- und Videoaufnahmen zur Verfügung. Die meisten meiner Aufnahmen entstanden im Standardmodus mit dem Farbprofil Leica Vivid. Das Ergebnis gefiel mir ausgesprochen gut: kontrastreiche Videos mit kräftigen Farben und einer angenehm warmen Abstimmung.

Nicht nur die Hauptkamera, sondern auch das Teleobjektiv verdient Lob. Der optische Zoom verschafft der Luna Ultra einen klaren Vorteil gegenüber ihrem direkten Konkurrenten, der Osmo Pocket 4, die lediglich einen 2-fachen In-Sensor-Zoom bietet. Besonders beeindruckt haben mich der 3-fache optische Zoom (60 mm) sowie der 6-fache verlustfreie Zoom (120 mm). Das Teleobjektiv hält sein Versprechen und liefert bei Tageslicht scharfe Ergebnisse. Der 12-fache Zoom steht sowohl für Fotos als auch für Videos zur Verfügung. Bei maximalem Digitalzoom nimmt die Bildqualität allerdings sichtbar ab. Dennoch lassen sich bei guten Lichtverhältnissen weiterhin brauchbare Aufnahmen mit überraschend vielen Details erzielen. Das folgende Bild entstand mit 12-fachem Digitalzoom.

Natürlich habe ich die Luna Ultra auch bei schlechten Lichtverhältnissen getestet. Überraschenderweise lieferte sie auch hier eine sehr gute Videoqualität mit scharfen, detailreichen und sauberen Aufnahmen sowie nur geringem Bildrauschen. Sinkt die Umgebungshelligkeit, wechselt die Kamera automatisch in einen speziellen Nachtmodus, den Insta360 Pure Video nennt. Dieser Modus bringt allerdings Einschränkungen mit sich: Die maximale Auflösung beträgt 4K bei 60 fps, außerdem werden Dolby Vision und I-Log nicht mehr unterstützt.

Auch Dolby Vision konnte mich insbesondere bei Nachtaufnahmen überzeugen. Die aufgenommenen Testclips sahen sehr ansprechend aus. Wer professionell filmt oder seine Aufnahmen umfangreich nachbearbeiten möchte, wird das flache Farbprofil I-Log zu schätzen wissen. Es erfasst einen Dynamikumfang von bis zu 14 Blendenstufen und bietet dadurch deutlich mehr Flexibilität bei der Farbkorrektur und dem Grading.

Der integrierte 3-Achsen-Gimbal kombiniert elektronische und mechanische Stabilisierung und erledigt seine Arbeit zuverlässig. Die Aufnahmen wirken durchweg flüssig und frei von störenden Verwacklungen. Besonders positiv fiel mir außerdem das Motiv-Tracking auf. Mit dem intelligenten Tracking von Insta360 lassen sich sowohl einzelne Personen als auch mehrere Personen gleichzeitig zuverlässig verfolgen und kreative Kamerafahrten umsetzen. Insgesamt verfügt die Kamera über vier Mikrofone – drei im Gehäuse und eines im abnehmbaren Display. Die Audioqualität geht insgesamt in Ordnung, erreicht aber kein herausragendes Niveau.

Im Test zeigte sich zudem, dass das Mikrofon-Array Windgeräusche trotz Windschutz nicht vollständig unterdrücken kann. Wer höchste Audioqualität benötigt, sollte zum kabellosen Insta360 Mic Pro greifen. Es bietet ein anpassbares E-Ink-Display sowie eine interne 32-Bit-Float-Aufzeichnung und liefert hörbar sauberere Tonaufnahmen als das integrierte Mikrofon der Kamera. Etwas überraschend ist allerdings, dass die Luna Ultra ausschließlich mit den drahtlosen Mikrofonen Insta360 Mic Pro und Mic Air kompatibel ist. Als ich versuchte, das DJI Mic Mini per Bluetooth zu verbinden, wurde das Mikrofon nicht einmal erkannt. Mikrofone anderer Hersteller werden also derzeit nicht unterstützt.

Nicht nur Videos, sondern auch Fotos überzeugen mit einer scharfen, detailreichen und farbintensiven Bildqualität. Die fotografischen Fähigkeiten der Luna Ultra haben mich insgesamt positiv überrascht. Zur Auswahl stehen der Standard-Fotomodus und der UltraPhoto-Modus. Im Standardmodus entstehen Fotos mit 9 MP, während der UltraPhoto-Modus RAW-Aufnahmen mit einer maximalen Auflösung von 37 MP ermöglicht.

Interessant ist auch der integrierte Speicher von 47 GB, der sich per microSD-Karte auf bis zu 1 TB erweitern lässt. Im Vergleich zur DJI Osmo Pocket 4/4P fällt der interne Speicher allerdings deutlich kleiner aus, da diese Modelle mehr als die doppelte Kapazität bieten. Für etwa 65 Minuten Videoaufnahmen in 4K mit 60 fps reicht der interne Speicher dennoch problemlos aus. Während meines Tests nahm ich zahlreiche Videos – überwiegend in 4K/60 fps – sowie viele Fotos direkt auf dem internen Speicher auf und hatte anschließend noch reichlich freien Speicherplatz. Bei 8K-Aufnahmen steigt der Speicherbedarf jedoch deutlich an, weshalb sich eine microSD-Karte empfiehlt.

Ganz ohne Schwächen kommt die Luna Ultra allerdings nicht aus. Während meines dreiwöchigen Tests erwärmte sich die Kamera spürbar, insbesondere bei längeren Aufnahmen in 8K mit 30 fps. Deutlich mehr enttäuscht hat mich jedoch der Autofokus. Hier sollte Insta360 dringend nachbessern. Im Weitwinkel arbeitet er zwar ordentlich, bei kleinen Motiven oder während des Zoomens verliert die Kamera jedoch häufiger den Fokus. Hoffentlich behebt Insta360 diese Probleme mit einem zukünftigen OTA-Update. Ebenfalls schade ist das Fehlen einer Funktion für individuell konfigurierbare Motion-Timelapse-Aufnahmen – ein Feature, das die Kameras der DJI-Osmo-Pocket-Serie bereits bieten.

Akkulaufzeit

Die Luna Ultra verfügt über einen Akku mit 1.550 mAh.

Die Insta360 Luna Ultra ist mit einem 1.550-mAh-Akku ausgestattet. Laut Hersteller sind Laufzeiten von bis zu vier Stunden möglich. In meinem Test filmte ich überwiegend in 4K mit 60 fps, gelegentlich auch in 8K mit 30 fps sowie in Zeitlupe. Dabei erreichte ich eine Laufzeit von rund zweieinhalb Stunden. Wer länger filmen möchte, kann die Akkulaufzeit mit dem optionalen Batteriegriff verlängern, der an der Unterseite der Kamera befestigt wird.

Beachtet werden sollte allerdings, dass das abnehmbare Display mit integrierter Fernbedienung allein nur rund 35 Minuten durchhält. Ist dessen Akku leer, beendet das gesamte Kamerasystem die Aufnahme und schaltet sich ab. Wer also längere Aufnahmen von einer oder zwei Stunden plant, sollte das Display währenddessen an der Kamera befestigt lassen. Geladen wird per USB-C mit bis zu 45 Watt Power Delivery. Eine vollständige Aufladung dauerte in meinem Test etwas mehr als 40 Minuten, während 80 Prozent Akkustand bereits nach rund 24 Minuten erreicht waren.

Transparenz

Die Auswahl der zu testenden Geräte erfolgt innerhalb der Redaktion. Das vorliegende Testmuster wurde dem Autor vom Hersteller oder einem Shop zu Testzwecken leihweise zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme des Leihstellers auf den Testbericht gab es nicht, der Hersteller erhielt keine Version des Reviews vor der Veröffentlichung. Es bestand keine Verpflichtung zur Publikation. Als eigenständiges, unabhängiges Unternehmen unterliegt Notebookcheck keiner Diktion von Herstellern, Shops und Verlagen.

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Autor: Abhinav Fating, 30.07.2026 (Update: 30.07.2026)