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Intel Pentium Gold G5600F ohne iGPU aufgetaucht

Intel streicht die integrierte GPU auch bei seinen günstigen CPUs. (Bild: brookhaven, Pixabay)
Intel streicht die integrierte GPU auch bei seinen günstigen CPUs. (Bild: brookhaven, Pixabay)
Intels fragwürdige Strategie, CPUs ihrem integrierten Grafikchip zu berauben, um sie dann für denselben Preis zu verkaufen, geht weiter: Jetzt wird diese zweifelhafte Ehre auch einem Pentium-Chip zuteil.

Beim Computer-Komponenten-Shop Kikatek wurde ein neuer Intel Pentium Gold G5600F gesichtet. Der Zusatz "F" bedeutete bisher, dass die Chips identisch zu ihren Pendants ohne dem Zusatz sind, nur eben ohne einen integrierten Grafikchip. Zuletzt hatte der Hersteller bereits einige Core i-Chips in diesen Varianten eingeführt.

Ohne integrierten Grafikchip muss der Prozessor zwangsläufig mit einer dedizierten Grafikkarte verwendet werden. Da der Preis sowie alle weiteren Spezifikationen vermutlich identisch bleiben, dürfte der einzige Vorteil dieser Variante in seiner vermutlich besseren Verfügbarkeit liegen. Ohne integrierte Grafik eignet sich der G5600F kaum für Office-PCs, Intel dürfte also eher den Markt für günstige Gaming-PCs im Blick haben, in denen ohnehin eine dedizierte Grafikkarte verbaut wird.

Die restlichen Spezifikationen dürften denen des G5600 entsprechen: Zwei Kerne mit vier Threads bei einer Taktfrequenz von 3,9 GHz, 4 MB L3-Cache, Unterstützung für Dual-Channel DDR4-2400 Arbeitsspeicher und eine TDP von 54 Watt bei einer unverbindlichen Preisempfehlung von 86 US-Dollar. Die genaue Verfügbarkeit ist noch nicht klar, es gibt aber ohnehin keinen Grund, um auf diese Variante zu warten.

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Autor: Hannes Brecher, 19.02.2019 (Update: 19.02.2019)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.