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Intel hat den Benchmark-Vergleich des Core i9-12900K gegen den AMD Ryzen 9 5950X geschönt

Intels Benchmark-Vergleiche zum AMD Ryzen 9 5950X sollte man sehr vorsichtig betrachten. (Bild: AMD)
Intels Benchmark-Vergleiche zum AMD Ryzen 9 5950X sollte man sehr vorsichtig betrachten. (Bild: AMD)
Intel hat bei den Benchmark-Ergebnissen des Core i9-12900K offenbar ein wenig geschummelt, um einen größeren Vorsprung gegen den AMD Ryzen 9 5950X zu erreichen, denn der Intel-Chip durfte 2,4 Mal mehr Strom verbrauchen, während eine alte Windows 11-Version die Leistung des AMD-Chips beeinträchtigt hat.
Hannes Brecher,

Zum Launch von Alder Lake hat Intel diverse Benchmark-Ergebnisse veröffentlicht und dabei unter anderem den neuen Core i9-12900K mit dem AMD Ryzen 9 5950X (ca. 780 Euro auf Amazon) verglichen um zu zeigen, dass Intels neues Flaggschiff eine bis zu 30 Prozent bessere Gaming-Performance bietet.  

Konkret geht es um die unten eingebettete Grafik, die man offenbar noch vorsichtiger als üblich betrachten sollte. Intel hat nämlich wichtige Details zu den getesteten Systemen unterschlagen – die Information zur TDP der beiden Chips sowie zur verwendeten Windows-Version sind weder in der Fußnote der Grafik noch am Ende des Pressedecks vermerkt.

Wie die unten eingebettete Folie nun aber zeigt gibt es hier massive Einschränkungen für den Chip von AMD. Denn der Intel Core i9-12900K wurde mit einer PL1-TDP von 241 Watt betrieben, der Ryzen 9 5950X konnte nur auf 105 Watt (PL1) zurückgreifen – mit 2,4 Mal mehr Strom kann Intels neues Flaggschiff deutlich höhere Taktfrequenzen und damit bessere Benchmark-Ergebnisse erreichen. Es ist allerdings unklar, wie viel Energie die beiden Chips bei den Gaming-Benchmarks tatsächlich genutzt haben, der PL2-Verbrauch dürfte in beiden Fällen höher als angegeben gewesen sein.

Ein weiterer Nachteil für AMD ist die getestete Version von Windows 11, denn dabei handelt es sich um eine Version, die in Verbindung mit AMD Ryzen noch mit dem L3-Cache-Problem zu kämpfen hatte, wodurch die Gaming-Performance der Chips um bis zu 15 Prozent sinkt. Wir werden unseren eigenen Test zu Alder Lake am Donnerstag, dem 4. November veröffentlichen, spätestens dann wird sich also zeigen, ob Intel tatsächlich einen Vorsprung gegenüber AMD Ryzen 5000 erreichen kann.

Quelle(n)

Intel, via Hardware Times

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 8572 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher,  1.11.2021 (Update:  1.11.2021)