Notebookcheck

Microsoft: Cortana unterstützt jetzt Google Services

Quelle: Microsoft
Quelle: Microsoft
Microsofts digitaler Assistent namens Cortana lässt sich nun mit Google Calendar, Contacts und Gmail kombinieren. Das bringt für Nutzer der Google Services beim Einsatz des digitalen Assistenten große Vorteile.

Nachdem Microsoft im Zuge der Weiterentwicklung von Cortana schon mit diversen Konkurrenzanbietern kooperiert hat, wurde nun die letzte wirklich große Lücke geschlossen: Die fehlende Einbindung der Google Services in den künstlichen persönlichen Assistenten. Neben Google Calendar lassen sich nämlich nun auch die Kontakte, sowie der Mailservice von Google mit dem Assistenten synchronisieren. Dies bringt für viele Nutzer große Vorteile, da der Kerngedanke eines künstlichen Assistenten für Nutzer der weitverbreiteten Google-Services bisher nicht wirklich funktioniert hat. So soll ein künstlicher Assistent immerhin die Organisation und Verwaltung auf dem eigenen Computer verbessern, was sich ohne Zugriff auf Kalender und Kontakte schwierig gestaltet haben dürfte.

Wer neue Services in Cortana einbinden will, muss folgender Anleitung folgen:

  1. Cortana aktivieren
  2. Das Notizbuch-Symbol auswählen
  3. "Verbundene Dienste" anklicken
  4. "Dienst hinzufügen" auswählen
  5. Im Falle von Google "Gmail" auswählen und Login-Daten eingeben

Insgesamt zeigt dieser Schritt mal wieder, dass die Redmonder mit Satya Nadella an der Spitze nicht länger auf Feindschaft mit dem Internetgiganten Google aus sind, wie es bisher häufig der Fall war.

Quelle(n)

static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2017-12 > Microsoft: Cortana unterstützt jetzt Google Services
Autor: Cornelius Wolff, 12.12.2017 (Update: 12.12.2017)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.