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Microsoft: Skype für Linux als Alpha veröffentlicht

Skype für Linux bekommt mit der neuen Alpha eine Frischzellenkur (Foto: Microsoft)
Skype für Linux bekommt mit der neuen Alpha eine Frischzellenkur (Foto: Microsoft)
Mit der neuen Alpha-Version kommt eine neue Technik zum Einsatz, man kann mehr Medien versenden und neue Emoticons verschicken.

Für die Nutzer der beliebtesten Linux-Distributionen gibt es Microsofts App Skype, mit der man Onlineanrufen mit einzelnen Personen oder Gruppen vornehmen kann und auch Textnachrichten versenden kann, schon lange. Eine vor kurzem erschienene Alpha-Version des Skype-Clients für Linux basiert nun auf WebRTC, bietet eine neue Nutzeroberfläche und erweitert die Möglichkeiten von der Nutzer auf Linux um viele Funktonen, die Windows- oder Mac-Nutzern schon lange zur Verfügung stehen. So lassen sich nun beispielsweise Fotos und Videos teilen und man kann mehr Emoticons verschicken.

Außerdem kündigt Microsoft an, dass Calls über die Weblösung web.skype.com nun auch im Browser Chrome ohne Plug-In möglich sein sollen, bisher wurde dieses Feature nur von Microsofts eigenem Browser Edge unterstützt. Videoanrufe und Anrufe zu Telefonanschlüssen sollen ebenfalls bald folgen.

Bei der quasi von Natur aus Microsoft-kritischen Linux-Userbase kommt die neue Skype-Version übrigens nicht so gut an: Kritisiert wird vor allem der geschlossene Code der App, der keine Einblicke beispielsweise in den Datenschutz zulässt. Außerdem gibt es bereits Drittanbieter-Apps, die die Nutzer nun in Gefahr sehen. Da es sich um eine Alpha-Version handelt, sollte man auf jeden Fall vorsichtig sein und sie nur installieren, wenn man sich auskennt, weniger versierte Nutzer sollten auf die fertige Version warten.

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Autor: Florian Wimmer, 14.07.2016 (Update: 14.07.2016)
Florian Schmitt
Florian Schmitt - Managing Editor Mobile
Als ich 12 war, kam der erste Computer ins Haus und sofort fing ich an rumzubasteln, zu zerlegen, mir neue Teile zu besorgen und auszutauschen – schließlich musste immer genug Leistung für die aktuellen Games vorhanden sein. Als ich 2009 zu Notebookcheck kam, testete ich mit Leidenschaft Gaming-Notebook, seit 2012 gilt meine Aufmerksamkeit vor allem Smartphones, Tablets und Zukunftstechnologien.