Motorola verlangt offiziell 250 Euro für das Moto G56. Dieser Preis wird online längst unterboten und bewegt sich bereits deutlich auf die 200-Euro-Marke zu. Dafür bekommt man im Fall des Moto G56 ein 6,72 großes Smartphone mit Android 15 und dem 8-Kern-SoC MediaTek Dimensity 7060, der für einen weitestgehend flüssigen Betrieb sorgt und auch mal zum Spielen einlädt.
Das Moto G56 bietet Motorola in seinem Webshop aktuell nur in einer Speicherkonfiguration an: mit 8 GB LPDDR4X-RAM und 256 GB UFS-2.2-Speicher, der sich per microSD-Slot um bis zu 2 TB erweitern lässt. Es gibt 4 Jahre Software-Updates bis 2029, doch mehr als 2 OS-Upgrades bis Android 17 will Motorola seinem Smartphone nicht spendieren.
Wasserdichtes Gehäuse mit Kunstleder-Rückseite
Ungewöhnlich für diese Preisklasse verfügt das Moto G56 dafür über eSIM-Support und besitzt außerdem ein schickes Gehäuse mit griffiger Kunstleder-Rückseite, durch die sich das Moto G56 deutlich hochwertiger anfühlt als sein Preisetikett vermuten lässt. Punkten kann das Motorola-Smartphone auch mit IP68- und IP69-Zertifizierungen, die ihm attestieren, dass es in bis zu 1,5 Meter tiefem Süßwasser 30 Minuten unbeschadet untertauchen kann.
Nur ein IPS-Display, dafür ohne PWM
Apropos Display: Anders als viele Konkurrenten im selben Preisbereich verzichtet das Moto G56 auf einen AMOLED-Screen, kommt dafür aber auch ohne PWM-Flackern aus. Mit einem Spitzenwert von 908 cd/m² bringt es das nominell auf 1000 Nits veranschlagte und von Gorilla Glass 7i geschützte IPS-Display auf eine solide Helligkeit und lässt sich damit auch im Freien recht gut nutzen, sofern direkte Sonneneinstrahlung vermeidet.
Überdurchschnittlich lange Laufzeiten
Aus seinem 5200 mAh großem Akku, der sich kabelgebunden mit bis zu 30 Watt aufladen lässt, schöpft das Moto G56 überdurchschnittlich gute Laufzeiten. Im Test hält es beim realitätsnahen WLAN-Test 18:30 Stunden durch und schlägt damit neben seinem Vorgänger Moto G55 auch Mittelklasse-Rivalen wie das Nothing Phone (2a) oder das Samsung Galaxy A35 5G. Mit einem passenden Netzteil ist das Motorola-Handy im Test in 1:18 Stunden voll aufgeladen.
Welche Nachteile gibt es?
Zum eingangs erwähnten und nicht besonders langen OS-Support sowie dem IPS-Display kommen beim Moto G56 noch ein paar andere Nachteile zusammen. So sind die Displayränder relativ dick ausgefallen, im WLAN funkt es nur mit WiFi-5-Tempo und das ungenaue GPS lädt nicht zum Navigieren ein.
Den vollständigen Test zum Motorola Moto G56 lesen Sie hier.









