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Nvidia: Tegra K1 in ersten Benchmarks getestet

Der Tegra K1 hängt die Konkurrenz ab, wird aber mit höheren Auflösungen zu kämpfen haben (Bild: Nvidia)
Der Tegra K1 hängt die Konkurrenz ab, wird aber mit höheren Auflösungen zu kämpfen haben (Bild: Nvidia)
Der neue mobile SoC Tegra K1 wurde von Tom’s Hardware durch einige Benchmarks gejagt. Der Nachfolger des Tegra 4 hängt die aktuelle Konkurrenz ab – allerdings zeigen die Benchmarks auch die Nachteile der hohen Auflösung kommender Smartphones und Tablets auf.
Andreas Müller,

Den Kollegen von Tom’s Hardware ist auf der CES aufgefallen, dass ein All-in-One-Rechner namens ThinkVision 28 auf der Messe mit dem neuen Tegra K1 bestückt war. Sie nutzten den Rechner sogleich, um den Tegra K1 einigen Benchmarks auszusetzen. Das ThinkVision 28 verfügt über eine 4K-Auflösung alias 3.840 x 2.160 Pixel. Der Tegra K1 ist ein "System on a Chip", also eine Kombination aus Prozessor und Grafikchip. Seine vier Cortex-A15-Kerne rechnen mit bis zu 2,3 GHz Taktrate. Seine Grafikeinheit mit 192 CUDA-Cores befindet sich etwa auf dem Niveau der Playstation 3.

In den Off-Screen-Tests, also den Tests ohne die Bildberechnung für das Display, war der Tegra K1 etwa 30 bis 50 Prozent schneller als Apples A7 und als der Snapdragon 800 – die aktuell schnellsten Chips für mobile Geräte. Die Lage änderte sich allerdings deutlich im On-Screen-Modus. Hatte Tegras neuer Chip das hochaufgelöste Bild zu berechnen, so landete er bei GFX Bench auf dem letzten Platz. Im AnTuTu-Benchmark schnitt das Tegra Note 7 Tablet (wir berichteten) mit dem Vorgänger Tegra 4 besser ab als das Vergleichsgerät mit dem Tegra K1. Grund ist die Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln des Tegra Note 7 im Vergleich zur 4K-Auflösung des ThinkVision-Testgeräts.

Die nächsten High-End-Geräte unter den Smartphones und Tablets erscheinen allerdings mit der bescheideneren 2K-Auflösung von 2.560 × 1.440 Pixeln und nicht mit 4K-Auflösung. Dennoch zeigen die Benchmarks, dass die Chips von der steigenden Auflösung stark gefordert werden. Die 32-Bit-Version des Tegra K1 soll noch in der ersten Jahreshälfte 2014 in den ersten Geräten zu finden sein. Die 64-Bit-Version erscheint in der zweiten Jahreshälfte.

In unseren Datenbanken sind die Benchmarks bereits ausgewertet und können im Vergleich betrachtet werden. Siehe den Tegra K1 in der Prozessor-Datenbank und in der Grafik-Datenbank.

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Autor: Andreas Müller, 18.01.2014 (Update: 19.01.2014)