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PlayStation 6 soll Sonys eigenes Frame Generation Feature bekommen

PlayStation 5 DualSense Controller und PS5 Konsole
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PlayStation 5 DualSense Controller und PS5 Konsole
Ein neues Sony-Patent beschreibt ein System zur Frame-Generierung, das Bewegungsvektoren der Spiel-Engine mit Controller-Eingaben kombiniert, um Spielerbewegungen vorherzusagen. Dadurch könnte die wahrgenommene Latenz auf künftigen PlayStation-Konsolen sinken. Ein Einsatz in der PlayStation 6 ist denkbar, bislang aber nicht bestätigt. Der Artikel thematisiert zudem mögliche Bildartefakte und die Sorge, dass Entwickler auf generierte Frames setzen könnten, statt ihre Spiele zu optimieren.

KI-Upscaling und Frame-Generation werden die Zukunft des Gamings prägen, mit all ihren Vor- und Nachteilen. Nvidias DLSS, AMDs FSR und Intels XeSS sind als Upscaling-Techniken seit mehr als fünf Jahren im PC-Gaming vertreten, ihre Verfahren zur Frame-Generierung seit drei Jahren. Upscaling hat inzwischen auch die Konsolen erreicht. Sonys PSSR ist vor zwei Jahren mit der PlayStation 5 Pro eingeführt worden, während die Xbox-Series-Konsolen bereits seit 2022 FSR unterstützen.

Nach PSSR dürfte die Frame-Generierung das nächste Ziel bei der Entwicklung der PlayStation 6 sein. Entsprechende Hinweise hat IGN in einem Interview mit Mark Cerny, dem leitenden Architekten der PS5 und PS5 Pro, sowie AMDs Senior Vice President für Computing und Grafik erhalten. Eine neue Patentanmeldung zeigt nun, wie Sony die Technik auf der nächsten PlayStation-Generation umsetzen will.

So soll die PS6 Frame-Gen funktionieren

Sonys neue Patentanmeldung zur Frame-Generierung auf Konsolen trägt den Titel "Generation Super Sampling" und die Kennung US-20260320740-A1. Das Grundprinzip bleibt gleich: Ein Modell analysiert ein gerendertes Bild und erzeugt daraus ein zusätzliches Bild. Bei dessen Berechnung plant Sony allerdings eine wesentliche Änderung.

Bei der DLSS-Frame-Generierung analysiert das Modell gerenderte Bilder und nutzt zusätzlich Bewegungsvektoren aus der Spiel-Engine. Sony will darüber hinaus Controller-Eingaben einbeziehen, um die Bewegungen der Spieler für jedes Bild genauer vorherzusagen.

Laut Patent soll dieser Ansatz die Eingabelatenz reduzieren oder zumindest den Eindruck einer möglichst geringen Verzögerung vermitteln. Auch die Generierung mehrerer Bilder schließt die Patentanmeldung nicht aus: "In einigen Ausführungsformen beschränken sich die Vorhersagen nicht auf das unmittelbar nächste Bild im Bildstrom. Das Decodersystem kann darauf trainiert werden, eine beliebige Anzahl von Bildern vor oder nach dem Eingabebild vorherzusagen."

Was das für Konsolenspiele bedeutet

Derzeit dürften die meisten zustimmen, dass Frame-Generierung auf Konsolen nicht nötig ist. Alle Konsolen der aktuellen Generation unterstützen maximal 120Hz. Eine Bildrate von mehr als 120 FPS würde daher durch zusätzliche Artefakte die Bildqualität verschlechtern.

Zudem könnte die Technik dazu führen, dass sich der Trend zu schlecht optimierten PC-Veröffentlichungen und Portierungen auch auf Konsolen ausweitet. Entwickler könnten sich auf die Frame-Generierung verlassen, um mangelnde Optimierung auszugleichen. Sollte das Feature bei der PS6 zum Einsatz kommen, dürfte sich dieses wohl optional zuschalten lassen und nicht verpflichtend sein.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-10 > PlayStation 6 soll Sonys eigenes Frame Generation Feature bekommen
Autor: Rahim Amir Noorali, 18.10.2026 (Update: 17.10.2026)