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Porsche Taycan 2027 simuliert Gangwechsel und Motorsound im E-Auto

Anzeige des E-Shift-Systems im Porsche Taycan 2027.
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Anzeige des E-Shift-Systems im Porsche Taycan 2027.
Porsche hat seinen Ruf auf dem Klang und Fahrgefühl luftgekühlter Sechszylinder-Boxermotoren aufgebaut – und konnte offenbar nicht widerstehen, den Taycan des Modelljahres 2027 mit einer neuen E-Shift-Funktion auszustatten. Der elektrische Sportwagen kann künstliche Motorsounds über die Lautsprecher wiedergeben und auf Wunsch simulierte Gangwechsel inklusive Schaltstößen erzeugen.

Die neue Performance-Version des Porsche Taycan 2027 verfügt über einen größeren Akku und erreicht nun eine Reichweite von bis zu 700 Kilometern nach WLTP. Das entspricht ungefähr 390 Meilen nach EPA-Schätzung.

Gleichzeitig ist das Modell rund 6.000 US-Dollar (rund 5.232 Euro) teurer als der Taycan des Modelljahres 2026. Dafür gibt es unter anderem das neue E-Shift-System, das Schaltvorgänge und Verbrennermotor-Sounds simuliert.

Motorsound des Porsche Taycan E-Shift 2027

Getreu seiner Tradition rund um frei saugende Boxermotoren hat sich Porsche entschieden, Käufern des Taycan 2027 etwas Besonderes anzubieten. In einem Werksinterview erklärte ein Porsche-Mitarbeiter vor einiger Zeit noch, dass das Unternehmen keine künstlichen Verbrennergeräusche oder simuliertes Fahrgefühl integrieren wolle, solange Porsche solche Eigenschaften weiterhin in echten Fahrzeugen anbietet. Offenbar sind jedoch einige Manager einen Hyundai Ioniq 5 N gefahren und waren von dessen künstlichen Motorsounds begeistert. Daraufhin entschied man sich offenbar, noch einige Schritte weiterzugehen.

Im neuen Taycan-Topmodell gibt es nun eine spezielle blaue E-Shift-Taste am Lenkrad sowie Schaltwippen, mit denen Fahrer durch nicht weniger als acht simulierte Gänge schalten können. Im Kombiinstrument findet sich sogar ein virtueller Drehzahlmesser, dessen roter Bereich bei etwa 7.300 U/min beginnt. Ironischerweise bezahlen Käufer also für eine optionale Funktion, die das Auto etwas langsamer macht. E-Shift unterbricht bewusst die Drehmomentabgabe, um die Schaltpause eines Getriebes nachzuahmen – laut Porsche mit „spürbaren Schaltrucken“.

Die Inszenierung geht sogar so weit, dass beim Lupfen des Fahrpedals bei hohen „Drehzahlen“ eine Motorbremswirkung simuliert wird. Das Fahrzeug verzögert dabei ähnlich wie bei einem echten Herunterschalten. Die über die Innen- und Außenlautsprecher ausgegebenen Motorsounds unterscheiden sich je nach Ausstattungsvariante und sollen unterschiedliche Motortypen simulieren. All das ist letztlich eher eine emotionale Inszenierung. Ohne aktivierte E-Shift-Funktion ist der Taycan 2027 schneller und hat erst kürzlich den Nürburgring-Rundenrekord in der Kategorie der elektrischen Oberklassefahrzeuge gebrochen. Auch mit aktivierten E-Shift-Simulationen bleibt das Fahrzeug natürlich extrem schnell. Die Funktion dürfte vor allem langjährige Porsche-Fans ansprechen, die bislang noch gezögert haben, auf ein Elektroauto umzusteigen.

Der Taycan GTS 2027.
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Der Taycan GTS 2027.
Schaltwippen.
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Schaltwippen.
E-Shift-Taste des Porsche Taycan, Modelljahr 2027.
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E-Shift-Taste des Porsche Taycan, Modelljahr 2027.
Virtuelles Aufheulen des Motors.
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Virtuelles Aufheulen des Motors.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-06 > Porsche Taycan 2027 simuliert Gangwechsel und Motorsound im E-Auto
Autor: Daniel Zlatev, 18.06.2026 (Update: 18.06.2026)