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Neuer Opel Elektro-Astra aus Rüsselsheim: Bringen günstige E-Autos ab 25.000 Euro mit China-Technik die Wende?

Die nächste Generation des Opel Astra soll weiterhin am Stammsitz in Rüsselsheim vom Band laufen, während die Marke bei der Entwicklung neuer Elektroautos zunehmend von chinesischer Technologie abhängig wird.
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Die nächste Generation des Opel Astra soll weiterhin am Stammsitz in Rüsselsheim vom Band laufen, während die Marke bei der Entwicklung neuer Elektroautos zunehmend von chinesischer Technologie abhängig wird.
Opel klammert sich an den Standort Deutschland und baut die nächste Generation des Astra am Stammsitz. Doch hinter den Kulissen tobt ein brutaler Sparkurs, weshalb die Zukunft der Traditionsmarke Opel nun strategisch mit dem Stellantis-Partner Leapmotor aus China eng verzahnt wird.

Offiziell gibt man sich am Opel-Stammsitz in Rüsselsheim erst einmal betont optimistisch. Die Konzernmutter Stellantis verkündete, dass die nächste Generation des Kompaktklasse-Dauerbrenners Astra ein echtes Produkt Made in Germany bleibt und weiterhin direkt in Rüsselsheim entworfen, entwickelt und vom Band laufen wird. Das Fahrzeug soll auf der neuen Elektro-Plattform STLA One basieren. Bis 2030 plant Opel Investitionen von mehr als einer Milliarde Euro in Deutschland und die Einführung von mindestens vier neuen Modellen, darunter auch die nächste Generation des Corsa.

Doch die Realität abseits der Marketing-Phrasen sieht düster aus. Die deutschen Werke in Rüsselsheim und Eisenach kämpfen mit einer massiven Unterauslastung von historisch unter 60 Prozent. In Rüsselsheim wird aktuell faktisch nur noch in einer einzigen Schicht gearbeitet. Noch dramatischer ist der Kahlschlag im traditionsreichen Entwicklungszentrum: Von ehemals 7.000 Ingenieuren sind heute gerade einmal 1.650 Angestellte übrig. Insider klagen bereits, dass Opel im Stellantis-Konzern in die dritte Reihe durchgereicht wurde und den Entwicklern außer Licht und Sitzen kaum noch Kernkompetenzen bleiben.

Die eigentliche Rettung für den schwächelnden Autobauer, dessen europäischer Marktanteil auf kritische 3 Prozent geschrumpft ist, kommt daher aus Fernost. Über die Partnerschaft mit dem chinesischen Elektro-Start-up Leapmotor will Opel die Wende schaffen. Bereits für 2028 ist ein neues, elektrisches Familien-SUV geplant, das auf günstiger chinesischer Technologie basiert. Diese Kooperation soll als Blaupause dienen, um extrem verkürzte Entwicklungszeiten zu realisieren und bezahlbare Elektroautos anzubieten. Auch der kommende elektrische Corsa soll so die magische Grenze von 25.000 Euro knacken. Ohne die Schützenhilfe aus China, so die bittere Bilanz von Branchen-Experten, wäre das Überleben der Marke kaum noch gesichert.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-06 > Neuer Opel Elektro-Astra aus Rüsselsheim: Bringen günstige E-Autos ab 25.000 Euro mit China-Technik die Wende?
Autor: Ronald Matta,  8.06.2026 (Update:  8.06.2026)