
Sind Remakes die Lösung? Assassin's Creed Black Flag Resynced im Test
Altes Spiel in frischem Gewand.
Nachdem bereits das Gothic 1 Remake einen Überraschungserfolg hingelegt hat, versucht sich auch Ubisoft an der Neuauflage eines Klassikers. Ob Black Flag Resynced technisch überzeugen und den kriselnden Publisher retten kann, erfahren Sie in unserem Benchmark-Check.Florian Glaser 👁 Veröffentlicht am
Technik, Settings & Benchmark
Optisch kann man dem Remake von Black Flag definitiv nichts vorwerfen. Ubisoft hat es geschafft, dass die Piratenwelt in einem sehr modernen Licht erstrahlt. Neben dem enormen Detailreichtum (Vegetationsdichte etc.) wissen auch die meist sehr scharfen Texturen zu begeistern. Die Beleuchtung und die Effekte können sich ebenfalls absolut blicken lassen (vor allem die Wasserdarstellung hat uns überzeugt), zumal das Action-Adventure allerlei aktuelle Features beherrscht, unter anderem Raytracing.
Wie es sich für ein Triple-A-Game aus dem Jahr 2026 gehört, sind auch diverse Upscaling-Varianten sowie Frame Generation an Bord. Generell bietet das Grafikmenü – wie man es schon von den letzten Teilen kennt – unglaublich viele Optionen, um die Technik an die eigenen Bedürfnisse bzw. das eigene System anzupassen. Ganz zu schweigen von den fast schon absurd vielen Presets inklusive spezieller Modi für Handhelds. Lob verdienen hier auch die zahlreichen Erläuterungen und zum Teil vorhandenen Vergleichsbilder. Eine VRAM-Anzeige darf natürlich ebenfalls nicht fehlen. Etwas ärgerlich ist nur, dass manche Änderungen analog zum Vorgänger Assassin's Creed Shadows einen Neustart erfordern.
Spielerisch muss sich Black Flag Resynced ebenso kaum Kritik anhören. Der Einstieg ist abwechslungsreich sowie packend inszeniert und vermittelt in kurzer Zeit die wichtigsten Grundlagen. Allgemein würden wir das das Gameplay als gut bezeichnen (Klettersystem, Kampfsystem, Schiffsystem, …). Hinzu kommt eine meist gelungene sowie intuitive Bedienung, wenn man einmal die für PC-Verhältnisse oft seltsame Menüführung ausklammert. Die Ladezeiten entpuppen sich als relativ flott, Abstürze sind uns im Testverlauf nicht begegnet.
Für Geschwindigkeitsmessungen bietet sich erneut der integrierte Benchmark an, welcher knapp über 2 Minuten in Anspruch nimmt und verschiedene Szenen bzw. Umgebungen aus der Nah- oder Fernansicht zeigt. Von der umfangreichen Auswertung am Ende können sich andere Entwickler gerne eine Scheibe abschneiden.
Ergebnisse
FHD / 1.920 x 1.080
Solange man auf Raytracing verzichtet und sich in Full-HD auf hohe Details beschränkt, ist das Remake recht genügsam, was die Grafikkarte betrifft. So schafft bereits eine mobile RTX 5060 um die 60 FPS. Mit maximalen Settings und vollem Raytracing erreicht erst eine RTX 5080 Laptop vergleichbare Werte.
| Assassin's Creed Black Flag Resynced | |
| 1920x1080 Ultra Low Preset AA:T 1920x1080 Medium Preset AA:T 1920x1080 High Preset AA:T 1920x1080 Ultra High Preset + Extended Raytracing AA:T | |
| NVIDIA GeForce RTX 4080, i9-13900K | |
| NVIDIA GeForce RTX 5090 Laptop, Ultra 9 275HX | |
| NVIDIA GeForce RTX 5080 Laptop, Ultra 9 275HX | |
| NVIDIA GeForce RTX 5060 Laptop, Ultra 9 275HX | |
QHD / 2.560 x 1.440 (+ Upscaling)
Anspruchsvoller wird es natürlich bei höheren Auflösungen. Wer 2.560 x 1.440 Pixel, das Ultra High-Preset und Raytracing auf Anschlag mit 60 FPS zocken möchte, benötigt bei Notebooks am besten eine RTX 5090. Inklusive DLSS Balanced sieht die Lage deutlich entspannter aus, wie unsere Tabelle offenbart.
| Assassin's Creed Black Flag Resynced | |
| 2560x1440 Ultra High Preset + Extended Raytracing AA:T 2560x1440 Ultra High Preset + Extended Raytracing + DLSS Balanced AA:T | |
| NVIDIA GeForce RTX 4080, i9-13900K | |
| NVIDIA GeForce RTX 5090 Laptop, Ultra 9 275HX | |
| NVIDIA GeForce RTX 5080 Laptop, Ultra 9 275HX | |
| NVIDIA GeForce RTX 5060 Laptop, Ultra 9 275HX | |
UHD / 3.840 x 2.160 (+ Upscaling)
Auf UHD-Displays muss man fast zwangsläufig Kompromisse eingehen, da ohne Upscaling auch High-End-Chips an ihre Grenzen gelangen, wenn es maximale Settings mit Raytracing sein sollen. DLSS Balanced sorgt in 4K zum Beispiel ab der mobilen RTX 5080 für Werte im 60-FPS-Bereich.
| Assassin's Creed Black Flag Resynced | |
| 3840x2160 Ultra High Preset + Extended Raytracing AA:T 3840x2160 Ultra High Preset + Extended Raytracing + DLSS Balanced AA:T | |
| NVIDIA GeForce RTX 4080, i9-13900K | |
| NVIDIA GeForce RTX 5090 Laptop, Ultra 9 275HX | |
| NVIDIA GeForce RTX 5080 Laptop, Ultra 9 275HX | |
| NVIDIA GeForce RTX 5060 Laptop, Ultra 9 275HX | |
(Multi) Frame Generation
Noch mehr Frames lassen sich dank Frame Generation herausholen, welche bis zum Faktor 6 unterstützt wird. So werden die Ergebnisse teils verdoppelt oder sogar verdrei- bis vierfacht.
| 3.840 x 2.160, Ultra High Preset + Extended Raytracing | DLSS Balanced | DLSS Balanced + MFGx3 | DLSS Balanced + MFGx6 |
| GeForce RTX 5080 Laptop | 66 fps (min: 14 fps) | 146 fps (min: 36 fps) | 226 fps (min: 74 fps) |
Fazit - Das Jahr der Remakes
Ubisoft ist mit Black Flag Resynced eine gute Neuauflage des originalen Assassin's Creed-Sprosses gelungen, die technisch einiges hermacht und so eine dichte Piratenatmosphäre garantiert. Die Grafikanforderungen fallen dabei weder gering noch extrem hoch aus.
Testsysteme
Übersicht
Da Gaming-Benchmarks sehr zeitaufwändig sind und teilweise durch Aktivierungsbeschränkungen hinausgezögert werden, können wir zur Veröffentlichung der Artikel nur eine begrenzte Zahl an Ergebnissen präsentieren. Weitere GPUs folgen.


























