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Sonos kauft Snips, den Privatsphäre-Sprachassistenten

Sonos kauft sich einen eigenen Sprachassistenten zu. (Bild: Rumman Amin, Unsplash)
Sonos kauft sich einen eigenen Sprachassistenten zu. (Bild: Rumman Amin, Unsplash)
Der Spezialist für Multiraum-Lautsprechersysteme Sonos hat die Übernahem des französischen Unternehmens Snips bekannt gegeben, welches einen auf die Privatsphäre der Nutzer bedachten Sprachassistenten entwickelt. Doch Sonos plant damit keine Konkurrenz zu Alexa, Bixby & co.
Hannes Brecher,

Vielmehr spricht der Brief an die Investoren im Bericht zum vierten Quartal 2019 davon, keinen "Frag mich alles"-Assistenten im Stil der großen Plattformen bieten zu wollen. Stattdessen dürfte Snips als Sprachsteuerung mit eingeschränkter Funktionalität dienen, denn laut der Marktforschung von Sonos soll das Abspielen von Musik mitunter die beliebteste Verwendung von Sprachassistenten sein.

Snips setzt sich dabei vor allem durch den Schutz der Privatsphäre der Nutzer von der Konkurrenz ab – sämtliche Sprachanfragen werden offline, direkt am Gerät verarbeitet, sodass die Konversationen niemals an irgendeinen Server geschickt werden. Nach den vielen Kontroversen, dass unter anderem Amazon tausende Mitarbeiter beschäftigt, die sich durch Alexa-Anfragen hören, dürften viele Kunden für die Aussicht auf eine Sprachsteuerung ohne Mithörer ein offenes Ohr haben.

Im unten eingebetteten Video zeigt Snips, wie der Service Sprachanfragen ohne Server "so gut oder besser" wie Cloud-basierte Lösungen bearbeiten kann, indem die gesamte Bibliothek der verstandenen Befehle am Gerät gespeichert wird. Der Pressemeldung zufolge wurde Snips am 14. November für 37,5 Millionen US-Dollar übernommen.

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Autor: Hannes Brecher, 21.11.2019 (Update: 21.11.2019)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.