Sound-Primus unter den Smartphones mit Bose-Kooperation

Beim F9 Ultra setzt Poco erneut auf Bose und baut das Audiosystem weiter aus. Zwei symmetrische Lautsprecher werden von einem separaten Subwoofer unterstützt und bilden ein 2.1-System. Unsere Messungen bestätigen den guten Eindruck: Das Smartphone spielt sehr laut, ausgewogen und bietet für seine Größe erstaunlich viel Substanz in den unteren Frequenzen.
Die Kooperation mit Bose beschränkt sich nicht auf einen prominenten Schriftzug auf der Rückseite. Bose übernimmt die akustische Abstimmung, während Poco zwei Lautsprecher mit einem separaten Subwoofer kombiniert. Echten Tiefbass kann die kompakte Konstruktion naturgemäß nicht liefern, der Grundton gewinnt aber hörbar an Volumen. Musik, Filme und Spiele klingen dadurch voller. Das bestätigt auch unsere Lautsprechermessung. Mitten und Höhen werden präsent und weitgehend ausgewogen wiedergegeben, erst im oberen Hochton fällt der Pegel stärker ab. Gleichzeitig erreicht das F9 Ultra (hier bei Amazon kaufen) eine hohe Maximallautstärke. Das Soundsystem gehört damit klar zu den Stärken des Smartphones.
Kabellos zeigt sich Poco ebenfalls spendabel. Neben SBC und AAC werden aptX, aptX HD, aptX Adaptive, LDAC und LHDC 5.0 unterstützt. Hinzu kommen LC3 und Bluetooth LE Audio. Darüber hinaus ist Auracast an Bord. Das F9 Ultra kann seine Audioausgabe als Broadcast an kompatible Empfänger übertragen. Für den Empfang fremder Auracast-Übertragungen verlangt das System dagegen verbundene „kompatible Kopfhörer“. In unserem Versuch mit den Galaxy Buds4 und den Nothing Headphone (1) Pro ließ sich diese Funktion nicht nutzen, obwohl die Kopfhörer Auracast beherrschen.
Viel zu vermissen gibt es damit nicht. Einen 3,5-mm-Klinkenanschluss bietet das F9 Ultra zwar nicht, angesichts der umfangreichen Bluetooth-Unterstützung und der sehr guten integrierten Lautsprecher präsentiert sich das Smartphone akustisch dennoch ausgesprochen komplett und für die kabelgebundene Soundausgabe steht USB-C zur Verfügung.















