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TÜV-Studie: Trotz Boom für Elektromobilität halten sich einige Vorbehalte gegen E-Autos in Deutschland hartnäckig

TÜV-Studie: Trotz Boom für Elektromobilität halten sich einige Vorbehalte gegen E-Autos in Deutschland hartnäckig.
TÜV-Studie: Trotz Boom für Elektromobilität halten sich einige Vorbehalte gegen E-Autos in Deutschland hartnäckig.
Die Elektromobilität boomt - auch in Deutschland. Trotzdem halten sich einige Vorurteile gegen elektrische Fahrzeuge bei den Deutschen hartnäckig. Eine TÜV-Studie verrät, warum viele Bundesbürger und Bürgerinnen noch immer dem E-Auto skeptisch gegenüber stehen.

Der weltweite Markt für Elektrofahrzeuge (EV) boomt. Die Verkäufe für E-Autos haben sich bis 2021 mehr als verdoppelt. Die Automobilbranche zieht nach und bedient das gestiegene Interesse am E-Auto. Selbst das Statistische Bundesamt (Destatis) spricht von einem Boom für Elektromobilität. Einige Vorurteile gegen das Elektroauto halten sich allerdings offenbar hartnäckig. Eine TÜV-Studie verrät jetzt, warum viele Menschen in Deutschland der E-Mobilität noch immer skeptisch gegenüber stehen.

Wie der TÜV-Verband in seiner "TÜV Mobility Studie 2022" herausgefunden hat, bremsen vor allem die Angst vor geringer Reichweite und zu wenige Ladesäulen für die Elektroautos die Elektromobilität in Deutschland aus. Der Studie zufolge kann sich mittlerweile gut jede(r) vierte der Bundesbürger und Bundesbürgerinnen vorstellen, als nächstes Auto einen vollelektrischen PKW zu kaufen. Das sind immerhin 26 Prozent. Allerdings halten 52 Prozent derzeit den Kauf eines E-Auto für unwahrscheinlich und 22 Prozent haben sogar überhaupt keine Pläne für die Anschaffung eines E-Autos.

In der Rangliste der Argumente gegen den Kauf eines Elektroautos findet sich als häufigster Grund die Befürchtung vor einer zu geringen Reichweite. 49 Prozent (Jahr 2020: 47 %) der Befragten sehen die Reichweite von E-Autos als zu gering an. Damit sehen in der aktuellen E-Mobilitäts-Studie sogar mehr Menschen das Thema Reichweite bei Elektroautos kritisch als vor zwei Jahren. Dahinter folgen die hohen Anschaffungskosten mit 46 % (2020: 49 %) und die geringe Verfügbarkeit von Ladestationen mit 44 Prozent (2020: 39 %).

TÜV-Studie: Das Auto bleibt Verkehrsmittel Nummer 1
TÜV-Studie: Das Auto bleibt Verkehrsmittel Nummer 1

Wie aus der obigen TÜV-Grafik zu entnehmen ist, hat sich die Wahrnehmung der Befragten zum Thema Elektroauto für einige weitere Bereiche der E-Autos im Vergleich zu 2020 verschlechtert. Aktuell haben 42 Prozent (2020: 38 %) ihre Zweifel, ob Elektrofahrzeuge umweltfreundlicher sind als Verbrenner. 34 Prozent (2020: 33 %) sind der Meinung, das Aufladen von E-Autos dauere zu lange. 13 Prozent (2020: 12 %) vertreten die Ansicht, dass der vollelektrische Antrieb der E-Autos im Vergleich zum Verbrenner noch nicht ausgereift sei. 2022 haben mit 11 Prozent (2020: 8 %) auch mehr Befragte als vor zwei Jahren ihre Bedenken wegen der Sicherheit von E-Autos.  

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Autor: Ronald Matta, 23.05.2022 (Update: 23.05.2022)