Notebookcheck

Test Cubot J3 Smartphone

Florian Schmitt 👁, Andrea Grüblinger, 06.04.2019

Einhändiges Go. Das Cubot J3 ist so klein, dass man es bequem mit einer Hand bedienen kann. Allerdings gibt es einen knappen Akku – Wie sich das auf die Laufzeiten auswirkt und ob das kleine Smartphone auch zu empfehlen ist, lesen Sie im Test.

Cubot J3

Gerade mal 70 Euro will Cubot für sein J3-Smartphone haben, im Internet ist das Smartphone mittlerweile noch güstiger zu bekommen. Damit sollte schon klar sein, dass wir uns in der untersten Liga befinden, was Leistung und Qualität angeht. Aber auch unter 100 Euro gibt es noch Smartphones, die überraschen können, wie kürzlich das Xiaomi Redmi Go gezeigt hat.

Das Cubot-Handy will mit kleinem Formfaktor, austauschbarem Akku und passabler Speicherausstattung punkten. Wer das Smartphone mit Android Go kauft, der muss aber mit dem blickwinkelschwachen TN-Display und einer recht kleinen Batterie zurechtkommen.

Wie sich das Gerät schlägt, das schauen wir uns im folgenden Test an. Vergleichsgeräte sind das Xiaomi Redmi Go, das Nokia 1 und das Wiko Jerry 3.

Cubot J3
Grafikkarte
Hauptspeicher
1024 MB 
Bildschirm
5 Zoll 18:9, 960 x 480 Pixel 215 PPI, kapazitiver Touchscreen, TN LED, spiegelnd: ja
Massenspeicher
16 GB eMMC Flash, 16 GB 
, 12.5 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: 3.5mm-Audioport, Card Reader: microSD bis 64GB, Helligkeitssensor, Sensoren: Beschleunigungssensor, Annäherungssensor, microUSB
Netzwerk
802.11 b/g/n (b/g/n), Bluetooth 4.0, 2G (850/​900/​1800/​1900), 3G (B1/​B8), Dual SIM, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 8.8 x 141.4 x 66.3
Akku
7.6 Wh, 2000 mAh Lithium-Ion, wechselbar
Betriebssystem
Android 8.1 Oreo
Kamera
Primary Camera: 8 MPix Kontrast-AF, LED-Blitz
Secondary Camera: 5 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: Monolautsprecher an der Unterkante, Tastatur: virtuelles Keyboard, Ladegerät, USB-Kabel, Bumper, Benachrichtigungs-LED (einfarbig); SAR-Wert: 0,421 W/kg (Kopf), 1,312 W/kg (Körper), Lüfterlos
Gewicht
148 g, Netzteil: 49 g
Preis
70 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse – Kompakt mit abnehmbarer Rückseite

Das Cubot J3 steckt in einem kompakten Kunststoffgehäuse mit abnehmbarer Rückseite. Als Farben sind schlichtes Schwarz oder Blau erhältlich. Die Rückseite ist schnörkellos und matt, sodass Fingerabdrücke nicht ganz so stark sichtbar werden. Druck auf das Gehäuse wird schnell auf dem Bildschirm sichtbar, beim Verwinden knarzt das Gerät leise.

Sowohl bei der Dicke als auch beim Gewicht liegt das Cubot J3 unter den Vergleichsgeräten im Mittelfeld.

Cubot J3
Cubot J3
Cubot J3
Cubot J3

Größenvergleich

148 mm 72 mm 9.1 mm 172 g141.4 mm 66.3 mm 8.8 mm 148 g140.4 mm 70.1 mm 8.35 mm 137 g133.6 mm 67.8 mm 9.5 mm 131 g

Ausstattung – Cubot J3 auf Klassenniveau

16 GB Massenspeicher bietet nicht jedes Smartphone dieser Preisklasse, selbst das ansonsten gut ausgestattete Redmi Go von Xiaomi fällt hier zurück. Die 1 GB Arbeitsspeicher hingegen sind Standard in der Klasse, für aufwändigere Apps ist das recht knapp bemessen.

Um bis zu 64 GB lässt sich der Speicher noch durch eine microSD-Karte erweitern. Das Cubot J3 bietet zudem das klassische Duo aus micro-USB-Port und 3,5mm-Audioport.

Software – Handy mit Android 8.1 Go

Ursprünglich wurde das Cubot J3 mit Android 7 Go ausgeliefert, mittlerweile gab es ein Update auf Android 8.1. Die Sicherheitspatches vom Oktober 2018 sind schon recht alt. Android Go hat den Vorteil, dass es weniger Speicher benötigt und auf langsamen Geräten auch etwas schneller läuft als das herkömmliche Android. Dafür wurden auch die vorinstallierten Apps angepasst, teils handelt es sich nur um Links zu den Webservices, beispielsweise bei Google Maps.

Software Cubot J3
Software Cubot J3
Software Cubot J3

Kommunikation und GPS – Kein LTE

LTE bekommt man beim Cubot J3 nicht, hier muss man mit dem 3G-Standard vorliebnehmen. Der Empfang ist in Gebäuden in der Stadt eher mittelmäßig, im Freien aber gut.

Das WLAN-Modul beherrscht den 802.11-n-Standard, damit sind ausreichend schnelle Netzzugriffe möglich. Diese liefert das Cubot J3 auch, es liegt hier im Klassendurchschnitt.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (5.9 - 939, n=381)
221 MBit/s ∼100% +306%
Xiaomi Redmi Go
Adreno 308, 425, 8 GB eMMC Flash
55.4 (min: 46, max: 58) MBit/s ∼25% +2%
Cubot J3
Mali-400 MP2, MT6580M, 16 GB eMMC Flash
54.4 (min: 45, max: 59) MBit/s ∼25%
Nokia 1
Mali-T720 MP2, MT6737, 8 GB eMMC Flash
49.1 MBit/s ∼22% -10%
Wiko Jerry 3
Mali-400 MP2, MT6580M, 16 GB eMMC Flash
12.5 MBit/s ∼6% -77%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (9.4 - 703, n=381)
212 MBit/s ∼100% +308%
Xiaomi Redmi Go
Adreno 308, 425, 8 GB eMMC Flash
56.6 (min: 48, max: 61) MBit/s ∼27% +9%
Cubot J3
Mali-400 MP2, MT6580M, 16 GB eMMC Flash
51.9 (min: 40, max: 56) MBit/s ∼24%
Nokia 1
Mali-T720 MP2, MT6737, 8 GB eMMC Flash
51.2 MBit/s ∼24% -1%
Wiko Jerry 3
Mali-400 MP2, MT6580M, 16 GB eMMC Flash
14.6 MBit/s ∼7% -72%
0102030405060Tooltip
; iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10; iperf 3.1.3: Ø53 (45-59)
; iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10; iperf 3.1.3: Ø52 (40-56)

Im Praxistest, einer Fahrradrunde, bei der wir auch das Profi-Navi Garmin Edge 520 mitnehmen, liegt das Cubot J3 kaum einmal auf dem Weg, den wir tatsächlich gefahren sind. Teils weicht die gemessene Strecke deutlich von unserem echten Weg ab. Man sollte das Cubot-Smartphone also allenfalls zur ungefähren Positionsbestimmung verwenden, exaktes Navigieren dürfte schwierig werden.

GPS Cubot J3 – Überblick
GPS Cubot J3 – Überblick
GPS Cubot J3 – Kreisverkehr
GPS Cubot J3 – Kreisverkehr
GPS Cubot J3 – Brücke
GPS Cubot J3 – Brücke
GPS Garmin Edge 520 – Überblick
GPS Garmin Edge 520 – Überblick
GPS Garmin Edge 520 – Kreisverkehr
GPS Garmin Edge 520 – Kreisverkehr
GPS Garmin Edge 520 – Brücke
GPS Garmin Edge 520 – Brücke

Telefonfunktionen und Sprachqualität – Starke Nebengeräusche im Mikro

Als Telefon-App kommt das Original von Android zum Einsatz, sie lässt sich intuitiv bedienen.

Die Sprachqualität ist an sich nicht schlecht, der Ohrhörer ist nicht wahnsinnig laut, aber die Stimme wird recht klar wiedergegeben. Auch was wir sagen kommt gut verständlich beim Gegenüber an. Per integrierter Freisprechfunktion ist das Gegenüber immer noch recht gut verständlich, das Mikrofon produziert aber heftige Nebengeräusche und übermittelt unsere Stimme in diesem Modus nur wenig verständlich.

Kameras – Wenig brauchbar

Frontkamera-Aufnahme
Frontkamera-Aufnahme

Die 8-Megapixel-Kamera an der Rückseite des Cubot J3 bietet eine sehr körnige Bilddarstellung, schon in leicht dunkleren Bereichen beginnt sofort ein Pixelrauschen, Details werden oft nur verwaschen dargestellt und die Bilder haben einen deutlichen Blaustich. Das wird besonders bei der Low-Light-Aufnahme sichtbar, hier ist die Aufhellung mäßig und die Detaildarstellung ebenso.

Bei Videos mit der Hauptkamera fällt auf, dass sich die Belichtung recht langsam und deutlich abgestuft an sich ändernde Lichtsituationen anpasst. Auch die Dynamik lässt hier etwas zu wünschen übrig, ansonsten ist die Bildqualität passabel, maximal lassen sich Videos in 720p mit 30 fps aufzeichnen.

Die Frontkamera löst mit 5 Megapixel auf. Sie macht ebenfalls sehr körnige Bilder, die zudem leicht verwaschen wirken. Zudem sind die Bilder sehr hell, was schnell zu einem Verlust der Zeichnung in hellen Bereichen führt.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3
Zum Laden anklicken

Auch unter standardisierten Lichtbedingungen im Labor kann die Hauptkamera nicht überzeugen: Es legt sich ein milchiger Schleier über das Bild. Farbflächen werden sehr fleckig und zu hell und Text vor buntem Hintergrund unsauber dargestellt.

Testchart abfotografiert
Testchart abfotografiert
Testchart Detail
Testchart Detail
ColorChecker: In der unteren Hälfte eines jeden Feldes befindet sich die Zielfarbe.
ColorChecker: In der unteren Hälfte eines jeden Feldes befindet sich die Zielfarbe.

Zubehör und Garantie – Bumper dabei

An Zubehör gibt es neben dem Ladegerät und einem USB-Kabel auch einen Silikon-Bumper im Lieferumfang. Den abzunehmen ist wegen der abnehmbaren Rückseite nicht so einfach, aber er schützt das Gerät immerhin vor Stößen und Schlägen.

Die Garantie ist so eine Sache: Cubot gewährt zwar offiziell Garantie, es gibt aber für europäische Kunden nicht wirklich eine einfache Möglichkeit, diese auch einzulösen. Über den Händler führt hier der einfachere Weg: Im Rahmen der Gewährleistung sind europäische Händler zu Reparatur oder Ersatz verpflichtet.

Eingabegeräte & Bedienung – Cubot-Handy mit unpräzisem Touchscreen

Der Touchscreen ist von einer Schutzfolie überzogen, sie bietet dem Finger einen spürbaren Widerstand. Sehr exakt ist der Touchscreen zudem nicht, besonders bei der Bedienung am Rand und in den Ecken muss man schon mal etwas fester zudrücken, bis erkannt wird, dass man gerade den Bildschirm berührt. Auch der Buchstabe "p" am Rande der Tastatur ist oft problematisch, weil die Eingabe so nahe am Bildschirmrand nur schlecht erkannt wird.

Die Tastatur-App stammt von Google und macht was sie soll: Sie stellt eine gute Eingabemöglichkeit zur Verfügung. Die Bedienung ist, wie schon erwähnt, nicht immer völlig flüssig, das liegt aber am Smartphone und nicht an der App.

Tastatur hochkant
Tastatur hochkant
Tastatur quer
Tastatur quer

Display – TN-LED, aber immerhin hell

Subpixel-Aufnahme
Subpixel-Aufnahme

Ein niedrig auflösendes Display, das auch noch wenig blickwinkelstabil ist? Willkommen in der günstigsten aller Smartphone-Preisklassen. Manch andere Handys der Preisklasse bieten zwar ebenfalls keine höhere Auflösung, aber ein TN-Display haben wir schon ewig nicht mehr in einem Smartphone erlebt. Und das aus gutem Grund: IPS-Bildschirme sind in vielerlei Hinsicht überlegen.

Die Helligkeit des Bildschirms hingegen ist gut und überflügelt alle Konkurrenten: 401 cd/m² messen wir im Durchschnitt.

421
cd/m²
404
cd/m²
390
cd/m²
403
cd/m²
400
cd/m²
388
cd/m²
407
cd/m²
404
cd/m²
388
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 421 cd/m² Durchschnitt: 400.6 cd/m² Minimum: 18.34 cd/m²
Ausleuchtung: 92 %
Helligkeit Akku: 400 cd/m²
Kontrast: 235:1 (Schwarzwert: 1.7 cd/m²)
ΔE Color 13.79 | 0.4-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 16.5 | 0.64-98 Ø6.3
77.7% sRGB (Calman 2D)
Gamma: 3.19
Cubot J3
TN LED, 960x480, 5
Xiaomi Redmi Go
IPS, 1280x720, 5
Wiko Jerry 3
IPS, 960x480, 5.45
Nokia 1
IPS, 854x480, 4.5
Bildschirm
78%
57%
125%
Helligkeit Bildmitte
400
340
-15%
370
-7%
256
-36%
Brightness
401
309
-23%
367
-8%
251
-37%
Brightness Distribution
92
77
-16%
90
-2%
89
-3%
Schwarzwert *
1.7
0.28
84%
0.4
76%
0.12
93%
Kontrast
235
1214
417%
925
294%
2133
808%
DeltaE Colorchecker *
13.79
5.53
60%
8.58
38%
4.82
65%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
20.74
9.87
52%
16.5
20%
11.75
43%
DeltaE Graustufen *
16.5
6.4
61%
9.3
44%
5.2
68%
Gamma
3.19 69%
2.275 97%
2.083 106%
2.3 96%
CCT
21261 31%
8198 79%
9315 70%
7107 91%

* ... kleinere Werte sind besser

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 208 Hz

Das Display flackert mit 208 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) .

Die Frequenz von 208 Hz ist relativ gering und daher sollte es bei sensiblen Personen zu Problemen wie Flackern oder Augenbeschwerden führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9596 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Der Schwarzwert hingegen zeigt, warum TN-Displays heute so gut wie gar nicht mehr zum Einsatz kommen: Mit 1,7 cd/m² liegt er jenseits von Gut und Böse. Das Kontrastverhältnis ist folglich sehr gering, nämlich 235:1.

Auf dem Bildschirm sind immer wieder Farbverschiebungen sichtbar und unser Spektralfotometer erkennt zusammen mit der Software CalMAN einen heftigen Blaustich. Farben werden stark verfälscht wiedergegeben.

CalMAN Farbgenauigkeit
CalMAN Farbgenauigkeit
CalMAN Graustufen
CalMAN Graustufen
CalMAN Farbraum
CalMAN Farbraum
CalMAN Sättigung
CalMAN Sättigung

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
20 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 15 ms steigend
↘ 5 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 20 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.4 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
38 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 15 ms steigend
↘ 23 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 35 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (40.5 ms).

Im Freien sollte man sich eher ein schattiges Plätzchen suchen, zumindest an sehr sonnigen Tagen lässt sich der Bildschirm des Cubot J3 sonst nicht vernünftig ablesen.

Die Blickwinkel sind wegen des TN-LED-Displays unterirdisch, starke Farbverschiebungen machen es für Leute, die nicht direkt vor dem Bildschirm sitzen, schwer etwas zu erkennen. Selbst für den Hauptnutzer ist aber schon bei leichter Neigung eine Bildveränderung sichtbar.

Außeneinsatz
Außeneinsatz
Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung – Geringes Niveau

Der Mediatek MT6580M ist eines der langsamsten SoCs, die heutzutage noch in Smartphones verbaut werden. Er kommt beispielsweise auch im Wiko Jerry 3 zum Einsatz und so verwundert es nicht, dass das Cubot J3 in vielen Benchmarks mit diesem Vergleichsgerät etwa gleichauf liegt. Das Xiaomi Redmi Go bleibt der Leistungssieger der Klasse, hier ruckelt es deutlich weniger als beim Cubot J3 und es laufen auch viel mehr Benchmarks. Wenn man Apps hat, die man unbedingt benötigt und überlegt, sich das Cubot J3 zuzulegen, dann sollte man diese Apps vor dem Kauf unbedingt eine Zeit lang ausprobieren, denn Abstürze sind hier keine Seltenheit.

Geekbench 4.3
Compute RenderScript Score (nach Ergebnis sortieren)
Cubot J3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
870 Points ∼19%
Xiaomi Redmi Go
Qualcomm Snapdragon 425 (MSM8917), Adreno 308, 1024
1394 Points ∼30% +60%
Wiko Jerry 3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
875 Points ∼19% +1%
Nokia 1
Mediatek MT6737, Mali-T720 MP2, 1024
943 Points ∼20% +8%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M
  (773 - 875, n=5)
842 Points ∼18% -3%
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (870 - 21070, n=270)
4611 Points ∼100% +430%
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Cubot J3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
1174 Points ∼26%
Xiaomi Redmi Go
Qualcomm Snapdragon 425 (MSM8917), Adreno 308, 1024
1634 Points ∼36% +39%
Wiko Jerry 3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
1136 Points ∼25% -3%
Nokia 1
Mediatek MT6737, Mali-T720 MP2, 1024
1252 Points ∼28% +7%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M
  (1131 - 1237, n=5)
1168 Points ∼26% -1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (1174 - 11598, n=323)
4479 Points ∼100% +282%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Cubot J3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
437 Points ∼33%
Xiaomi Redmi Go
Qualcomm Snapdragon 425 (MSM8917), Adreno 308, 1024
631 Points ∼48% +44%
Wiko Jerry 3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
431 Points ∼33% -1%
Nokia 1
Mediatek MT6737, Mali-T720 MP2, 1024
492 Points ∼37% +13%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M
  (394 - 437, n=5)
423 Points ∼32% -3%
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (437 - 4824, n=324)
1322 Points ∼100% +203%
PCMark for Android - Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
Cubot J3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
2695 Points ∼51%
Xiaomi Redmi Go
Qualcomm Snapdragon 425 (MSM8917), Adreno 308, 1024
4050 Points ∼77% +50%
Wiko Jerry 3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
2528 Points ∼48% -6%
Nokia 1
Mediatek MT6737, Mali-T720 MP2, 1024
3054 Points ∼58% +13%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M
  (2516 - 3041, n=11)
2717 Points ∼51% +1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (4290 - 13531, n=499)
5280 Points ∼100% +96%
3DMark
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Cubot J3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
8093 Points ∼60%
Xiaomi Redmi Go
Qualcomm Snapdragon 425 (MSM8917), Adreno 308, 1024
10188 Points ∼76% +26%
Wiko Jerry 3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
8065 Points ∼60% 0%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M
  (7498 - 8913, n=11)
8007 Points ∼60% -1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (8253 - 45072, n=616)
13391 Points ∼100% +65%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
Cubot J3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
2469 Points ∼13%
Xiaomi Redmi Go
Qualcomm Snapdragon 425 (MSM8917), Adreno 308, 1024
5391 Points ∼28% +118%
Wiko Jerry 3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
2465 Points ∼13% 0%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M
  (2396 - 2485, n=11)
2464 Points ∼13% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (3585 - 162695, n=616)
19310 Points ∼100% +682%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
Cubot J3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
2920 Points ∼18%
Xiaomi Redmi Go
Qualcomm Snapdragon 425 (MSM8917), Adreno 308, 1024
6021 Points ∼37% +106%
Wiko Jerry 3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
2915 Points ∼18% 0%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M
  (2841 - 2946, n=11)
2911 Points ∼18% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (4164 - 83518, n=617)
16141 Points ∼100% +453%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Cubot J3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
4.4 fps ∼13%
Xiaomi Redmi Go
Qualcomm Snapdragon 425 (MSM8917), Adreno 308, 1024
7.6 fps ∼23% +73%
Wiko Jerry 3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
4.4 fps ∼13% 0%
Nokia 1
Mediatek MT6737, Mali-T720 MP2, 1024
5.1 fps ∼15% +16%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M
  (4.1 - 11, n=11)
4.95 fps ∼15% +13%
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (6 - 251, n=641)
33.6 fps ∼100% +664%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Cubot J3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
11 fps ∼42%
Xiaomi Redmi Go
Qualcomm Snapdragon 425 (MSM8917), Adreno 308, 1024
13 fps ∼50% +18%
Wiko Jerry 3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
12 fps ∼46% +9%
Nokia 1
Mediatek MT6737, Mali-T720 MP2, 1024
14 fps ∼53% +27%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M
  (4.4 - 12, n=11)
8.79 fps ∼34% -20%
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (9.8 - 120, n=644)
26.2 fps ∼100% +138%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
Cubot J3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
587 Points ∼81%
Xiaomi Redmi Go
Qualcomm Snapdragon 425 (MSM8917), Adreno 308, 1024
10 Points ∼1% -98%
Wiko Jerry 3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
10 Points ∼1% -98%
Nokia 1
Mediatek MT6737, Mali-T720 MP2, 1024
571 Points ∼79% -3%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M
  (9 - 640, n=11)
421 Points ∼58% -28%
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (7 - 1731, n=574)
725 Points ∼100% +24%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Cubot J3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
145 Points ∼8%
Xiaomi Redmi Go
Qualcomm Snapdragon 425 (MSM8917), Adreno 308, 1024
426 Points ∼23% +194%
Wiko Jerry 3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
145 Points ∼8% 0%
Nokia 1
Mediatek MT6737, Mali-T720 MP2, 1024
176 Points ∼9% +21%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M
  (136 - 145, n=11)
140 Points ∼8% -3%
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (18 - 15969, n=574)
1863 Points ∼100% +1185%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
Cubot J3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
266 Points ∼19%
Xiaomi Redmi Go
Qualcomm Snapdragon 425 (MSM8917), Adreno 308, 1024
363 Points ∼26% +36%
Wiko Jerry 3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
373 Points ∼27% +40%
Nokia 1
Mediatek MT6737, Mali-T720 MP2, 1024
505 Points ∼37% +90%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M
  (189 - 404, n=11)
326 Points ∼24% +23%
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (21 - 6283, n=574)
1380 Points ∼100% +419%
System (nach Ergebnis sortieren)
Cubot J3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
957 Points ∼35%
Xiaomi Redmi Go
Qualcomm Snapdragon 425 (MSM8917), Adreno 308, 1024
1210 Points ∼44% +26%
Wiko Jerry 3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
963 Points ∼35% +1%
Nokia 1
Mediatek MT6737, Mali-T720 MP2, 1024
859 Points ∼31% -10%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M
  (957 - 1011, n=11)
978 Points ∼36% +2%
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (369 - 12202, n=574)
2749 Points ∼100% +187%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
Cubot J3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
384 Points ∼28%
Xiaomi Redmi Go
Qualcomm Snapdragon 425 (MSM8917), Adreno 308, 1024
207 Points ∼15% -46%
Wiko Jerry 3
Mediatek MT6580M, Mali-400 MP2, 1024
150 Points ∼11% -61%
Nokia 1
Mediatek MT6737, Mali-T720 MP2, 1024
457 Points ∼34% +19%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M
  (144 - 432, n=11)
328 Points ∼24% -15%
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (150 - 6097, n=578)
1363 Points ∼100% +255%

Auch bei den Browser-Benchmarks gibt es Probleme: Lediglich der Mozilla Kraken läuft komplett durch. Auch hier liegt das Ergebnis auf einer Ebene mit dem des Wiko Jerry 3 und damit im hinteren Teil des Vergleichsfeldes. Bis Seiten und vor allem Bilder laden, dauert es durchaus seine Zeit.

Mozilla Kraken 1.1 - Total Score
Wiko Jerry 3 (Chrome 67)
19458 ms * ∼100% -1%
Cubot J3 (Chrome 73)
19183 ms * ∼99%
Nokia 1 (Chrome 66)
18927 ms * ∼97% +1%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (14579 - 21257, n=11)
16993 ms * ∼87% +11%
Xiaomi Redmi Go (Chrome 72)
13899 ms * ∼71% +28%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (603 - 59466, n=654)
11008 ms * ∼57% +43%

* ... kleinere Werte sind besser

Erfreulich ist, dass es einen eigenen Slot für die microSD-Karte gibt, so kann man zwei SIM-Karten und eine microSD gleichzeitig nutzen. Wer die microSD einlegen oder entnehmen will, der muss den Akku entfernen und damit benötigt das Smartphone auch einen Neustart. Weniger freut uns, dass unsere Referenz-microSD-Karte Toshiba Exceria Pro M501 nicht erkannt wird. So müssen wir auf eine langsamere Karte von Kingston zurückgreifen und damit erzielt das Cubot J3 nur sehr mäßige Ergebnisse.

Auch beim internen Speicher sind die Zugriffszeiten im Vergleichsfeld sehr hoch: Letzter Platz für das Cubot J3.

Cubot J3Xiaomi Redmi GoWiko Jerry 3Nokia 1Durchschnittliche 16 GB eMMC FlashDurchschnitt der Klasse Smartphone
AndroBench 3-5
340%
88%
132%
182%
347%
Sequential Write 256KB SDCard
15.9 (Kingston 32GB)
63.4 (Toshiba Exceria Pro M501)
299%
7.4 (Kingston 32GB)
-53%
38.1 (6.38 - 65.4, n=123)
140%
47.9 (9.5 - 87.1, n=382)
201%
Sequential Read 256KB SDCard
8.1 (Kingston 32GB)
84.2 (Toshiba Exceria Pro M501)
940%
16 (Kingston 32GB)
98%
56.8 (8.1 - 87.7, n=123)
601%
66 (8.1 - 96.5, n=382)
715%
Random Write 4KB
5.5
11.9
116%
11.23
104%
9.1
65%
7.7 (0.49 - 43.2, n=238)
40%
18.9 (0.14 - 250, n=684)
244%
Random Read 4KB
14.6
45.4
211%
24.18
66%
25.7
76%
20.7 (2.49 - 61.7, n=238)
42%
43 (1.59 - 174, n=684)
195%
Sequential Write 256KB
12.1
54.8
353%
50.81
320%
51.8
328%
41.7 (8.74 - 97.6, n=238)
245%
88.8 (2.99 - 388, n=684)
634%
Sequential Read 256KB
130.6
289.3
122%
117.14
-10%
208.3
59%
162 (9.66 - 294, n=238)
24%
250 (12.1 - 1468, n=684)
91%

Spiele – Einfache Games auf dem Cubot J3

Einfachere Games wie Angry Birds 2 oder Temple Run 2 laufen auf dem Smartphone problemlos, nur die Ladezeiten bei Angry Birds 2 sind recht lang. Ansonsten lässt sich auch an der Steuerung per Touchscreen und Lagesensor insgesamt nichts aussetzen, sie ist ausreichend genau, um Temple Run 2 ohne Probleme spielen zu können.

Angry Birds 2
Angry Birds 2
Temple Run 2
Temple Run 2

Emissionen – Wenig Erwärmung

Temperatur

Lokal stark begrenzt auf den oberen Bereich des Smartphones tritt unter langer, hoher Last eine Erwärmung auf, diese ist spürbar, aber noch nicht kritisch. Im Idle-Modus wird das Cubor J3 nicht einmal handwarm.

Max. Last
 40.2 °C29.4 °C29.8 °C 
 39.5 °C29.4 °C30.8 °C 
 37.5 °C29.4 °C29.2 °C 
Maximal: 40.2 °C
Durchschnitt: 32.8 °C
28 °C28.8 °C39 °C
28.1 °C29.7 °C38.4 °C
28.8 °C29.8 °C36.5 °C
Maximal: 39 °C
Durchschnitt: 31.9 °C
Netzteil (max.)  39.9 °C | Raumtemperatur 21.2 °C | Voltcraft IR-260
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 32.8 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Smartphone auf 33 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 40.2 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.5 °C (von 22.4 bis 51.7 °C für die Klasse Smartphone).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 39 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 34.1 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 30.8 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33 °C.
Heatmap Vorderseite
Heatmap Vorderseite
Heatmap Rückseite
Heatmap Rückseite

Lautsprecher

Lautsprechertest Pink Noise
Lautsprechertest Pink Noise

Sehr dünn und höhenlastig kommt der Klang aus dem Monolautsprecher an der Unterkante des Cubot J3. Der Speaker an sich ist nur mittelmäßig laut und klingt insgesamt sehr mäßig. Berücksichtigt man den günstigen Preis des Cubot J3, so ist es die übliche Qualität, die man bekommt.

Externe Audiogeräte per 3,5mm-Klinkenport oder Bluetooth anzuschließen ist kein Problem, der Klang wird auch sauber ausgegeben.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2041.639.4254341.73134.130.24040.533.85040.234.46333.928.58023.821.81002621.512528.323.216022.721.920018.723.625018.330.531517.536.140017.142.650017.15363015.860.38001666.3100017.566.912501564.716001665.520001662.9250015.858.9315014.664.6400014.468.5500014.465.8630014.561800014.561.21000014.555.21250014.749.11600014.735.6SPL5864.861.464.527.976.2N10.616.412.318.1134.9median 16median 58.9Delta214.645.346.149.352.937.839.237.539.542.143.235.336.428.72925.930.529.128.826.830.823.438.522.745.822.151.920.756.620.965.319.270.918.67219.970.318.371.318.674.617.975.817.975.517.572.217.561.817.463.117.368.917.569.817.567.717.659.417.65268.830.883.722.41.554.9median 18.6median 65.32.410.9hearing rangehide median Pink NoiseCubot J3Xiaomi Redmi Go
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Cubot J3 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (76.2 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 32.7% niedriger als der Median
(+) | lineare Bass-Wiedergabe (6.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 6.9% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (10.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.3% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (9.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(-) | hörbarer Bereich ist nur wenig linear (32% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 89% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 6% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 92% aller getesteten Geräte waren besser, 3% vergleichbar, 5% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Xiaomi Redmi Go Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.7 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 27.5% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 6.5% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.8% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.4% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (25.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 53% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 13% vergleichbar, 34% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 72% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 22% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Akkulaufzeit – Praxistaugliche Ausdauer im Cubot J3

Energieaufnahme

Beim Stromverbrauch steht das Cubot J3 tatsächlich nicht schlecht da, der absolute Maximalwert von 5,6 Watt ist ordentlich, aber auch der Minimalverbrauch von 0,7 Watt ist kein schlechter Wert, wenn man sich die Vergleichsgeräte ansieht.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0 / 0.1 Watt
Idledarkmidlight 0.7 / 1.5 / 2 Watt
Last midlight 4.6 / 5.6 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Cubot J3
2000 mAh
Xiaomi Redmi Go
3000 mAh
Wiko Jerry 3
2500 mAh
Nokia 1
2150 mAh
Durchschnittliche Mediatek MT6580M
 
Durchschnitt der Klasse Smartphone
 
Stromverbrauch
-24%
-16%
4%
-8%
-7%
Idle min *
0.7
1.2
-71%
1
-43%
0.9
-29%
0.805 (0.56 - 1.1, n=11)
-15%
0.883 (0.2 - 3.4, n=714)
-26%
Idle avg *
1.5
1.9
-27%
1.5
-0%
1.5
-0%
1.736 (1.36 - 2.26, n=11)
-16%
1.735 (0.6 - 6.2, n=713)
-16%
Idle max *
2
2.5
-25%
2.3
-15%
2
-0%
2.1 (1.38 - 2.39, n=11)
-5%
2.02 (0.74 - 6.6, n=714)
-1%
Last avg *
4.6
4.5
2%
5
-9%
3.5
24%
4.82 (3.11 - 6.97, n=11)
-5%
4.06 (0.8 - 10.8, n=708)
12%
Last max *
5.6
5.5
2%
6.3
-13%
4.3
23%
5.68 (3.59 - 7.03, n=11)
-1%
5.85 (1.2 - 14.2, n=708)
-4%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Gerade mal 2.000 mAh bietet der kleine, austauschbare Akku. Das ist die geringste Kapazität unter den Vergleichsgeräten, gleichzeitig kann man beim Xiaomi Redmi Go die Batterie nicht entnehmen. Beim Cubot J3 kann man einen zweiten Akku mitnehmen und so die Akkulaufzeit verdoppeln. Mit knapp 7:12 Stunden in unserem WLAN-Test hält der Akku aber gar nicht so kurz durch und schlägt beispielsweise das Wiko Jerry 3 mit seinem 2.500-mAh-Akku.

Wer das Smartphone nicht pausenlos benutzt, der sollte damit also über den Tag kommen, am Abend ist aber Aufladen angesagt. Für eine volle Ladung braucht es dabei deutlich über 2 Stunden.

Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
7h 12min
Cubot J3
2000 mAh
Xiaomi Redmi Go
3000 mAh
Wiko Jerry 3
2500 mAh
Nokia 1
2150 mAh
Akkulaufzeit
73%
-9%
28%
Idle
1564
WLAN
432
749
73%
394
-9%
552
28%
Last
213
H.264
916

Pro

+ heller Bildschirm für die Preisklasse
+ ordentliche Sprachqualität
+ praxistaugliche Akkulaufzeit
+ sehr günstig
+ austauschbarer Akku

Contra

- schlechtes GPS
- Ruckeln und Abstürze in Apps
- mieses TN-LED-Display
- starker Blaustich
- kaum brauchbare Kamera
- unklare Garantiesituation

Fazit – Leider keine Empfehlung

Im Test: Cubot J3.
Im Test: Cubot J3.

Wer so wenig Geld wie möglich ausgeben möchte und dennoch ein Smartphone braucht, für den ist das Cubot J3 eine Wahl. Ob es auch die beste Wahl ist? Das erscheint angesichts des antiquierten TN-LED-Displays fraglich, auch die völlig unbrauchbare Ortung, die sehr mäßigen Kameras und die vielen Abstürze in Benchmarks lassen uns zögern, eine Empfehlung auszusprechen.

Zumal die Konkurrenz mittlerweile selbst im Billigumfeld nicht mehr so schwach ist: Das Xiaomi Redmi Go ist hier an erster Stelle zu nennen, mit spürbar mehr Leistung und sogar LTE schlägt es das Cubot J3 in fast allen Belangen. Auch das Nokia 1 ist eine brauchbarere Alternative zu Cubots Billig-Smartphone.

An den falschen Enden gespart: Das Cubot J3 macht im Alltag wenig Spaß. Vor allem angesichts der guten Alternativen.

Lediglich die Akkulaufzeit und die hohe Helligkeit des Screens können beim Cubot J3 überzeugen. Das WLAN ist nicht allzu langsam und die Ausstattung auf Klassenniveau. Das reicht aus unserer Sicht nicht für eine Kaufempfehlung. Nur wenn sie das Gerät richtig günstig bekommen und nur Telefonieren und Messenger-Apps nutzen wollen, dann ist es brauchbar.

Cubot J3 - 06.04.2019 v6
Florian Schmitt

Gehäuse
62%
Tastatur
62 / 75 → 82%
Pointing Device
62%
Konnektivität
30 / 60 → 50%
Gewicht
93%
Akkulaufzeit
89%
Display
69%
Leistung Spiele
5 / 63 → 7%
Leistung Anwendungen
21 / 70 → 30%
Temperatur
90%
Lautstärke
100%
Audio
50 / 91 → 55%
Kamera
38%
Durchschnitt
59%
68%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

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Autor: Florian Schmitt,  6.04.2019 (Update:  6.04.2019)
Florian Schmitt
Florian Schmitt - Managing Editor Mobile
Als ich 12 war, kam der erste Computer ins Haus und sofort fing ich an rumzubasteln, zu zerlegen, mir neue Teile zu besorgen und auszutauschen – schließlich musste immer genug Leistung für die aktuellen Games vorhanden sein. Als ich 2009 zu Notebookcheck kam, testete ich mit Leidenschaft Gaming-Notebook, seit 2012 gilt meine Aufmerksamkeit vor allem Smartphones, Tablets und Zukunftstechnologien.