Notebookcheck

Test Cubot King Kong Smartphone

Affenstark? Günstig und robust will das Cubot King Kong vereinen. Im wuchtigen wasser- und staubdichten Gehäuse steckt ein 5-Zoll-Smartphone mit mäßig schnellem SoC. Reicht es dennoch für den harten Arbeitsalltag aus?

Cubot King Kong

Ein berühmter Name macht sich im Marketing immer gut. Nicht, dass der chinesische Hersteller Cubot im Westen sehr bekannt wäre, aber mit Smartphones wie dem Cubot Dinosaur oder dem Cubot Magic könnte sich das alleine aufgrund der ausgefallenen Namenswahl bald ändern.

Sein Ruggedized-Smartphone benennt Cubot nach King Kong, dem wohl berühmtesten Affen der Filmgeschichte: Schon 1933 machte der riesige Affe in "King Kong und die weiße Frau" Manhattan unsicher, und dank Peter Jackson sind auch jüngere Kinogänger mit dem Gorilla-Monster vertraut. Nun also ein stabiles Handy mit dem Namen King Kong, was natürlich erstmal für Stärke und Widerstandfähigkeit spricht. Dafür hat sich der Hersteller eine IP68-Zertifizierung für Staub- und Wasserschutz besorgt und sein Smartphone in ein schweres, wuchtiges Kunststoffgehäuse gepackt.

Aber das Cubot King Kong muss sich natürlich mit anderen Outdoor-Smartphones wie dem Cat S31, dem Samsung Galaxy XCover 4, dem Ulefone Armor X und dem Oukitel WP5000 messen. Denen hat es vor allem eines voraus: Mit 119 Euro UVP ist es unschlagbar günstig für ein widerstandfähiges Handy. Mal schauen, ob sich der niedrige Preis nicht in der Qualität niederschlägt.

Gut (76%) Cubot King Kong Mediatek MT6580MARM Mali-400 MP2 Smartphone - 19/06/2018 - v6
Testgerät zur Verfügung gestellt von Cubot
Download der lizensierten Bewertungsgrafik als PNG / SVG
Cubot King Kong
Grafikkarte
Hauptspeicher
2048 MB 
Bildschirm
5 Zoll 16:9, 1280 x 720 Pixel 294 PPI, kapazitiver Touchscreen, IPS, spiegelnd: ja
Massenspeicher
16 GB eMMC Flash, 16 GB 
, 11 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: 3,5mm-Klinkenbuchse, Card Reader: microSD bis 64 GB, Helligkeitssensor, Sensoren: Beschleunigungssensor, Annäherungssensor, Kompass
Netzwerk
802.11 b/g/n (b/g/n), Bluetooth 4.0, GSM (850/​900/​1800/​1900), UMTS (850/​1700/​1900/​2100), Dual SIM, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 14.85 x 153 x 80.2
Akku
16.7 Wh, 4400 mAh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Android 7.0 Nougat
Kamera
Primary Camera: 13 MPix f/​2.2, Kontrast-AF, LED-Blitz, Videos @720p
Secondary Camera: 8 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: Monolautsprecher an der Rückseite, Tastatur: virtuelles Keyboard, Ladegerät, USB-Kabel, Mini-Schraubendreher, SAR-Werte: 0,72 W/kg (Körper), 0,31 W/kg (Kopf); IP68 zertifiziert, Lüfterlos, Ruggedized
Gewicht
246 g, Netzteil: 52 g
Preis
119 Euro

 

Gehäuse – Metall und Schrauben am Chassis

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Ähnlich wie andere robuste Smartphones unterscheidet sich das Cubot King Kong schon äußerlich deutlich von Schönlingen wie dem Galaxy S9 oder einem OnePlus 6: Da sich Outdoor-Smartphones an Menschen richten, die entweder in ihrem Job oder ihrer Freizeit viel Zeit in eher handyfeindlichen Umgebungen mit Staub, Wasser und Dreck verbringen, ist auch das Äußere oft etwas martialischer, um eine gewisse Widerstandfähigkeit zu zeigen. Das Samsung Galaxy XCover 4 und das Cat S31 sind hier noch am zurückhaltendsten, bieten aber immerhin griffige Hardware-Buttons und ein rutschfestes Gehäuse.

Das Cubot King Kong ist da deutlich mehr "In-your-Face": Ähnlich wie das Oukitel WP5000 will es mit sichtbaren Schrauben am Gehäuse, Metallapllikationen an den Rändern und hohem Gewicht gleich mal klarmachen, dass man hier ein sehr stabiles Gerät vor sich hat. Gelbe Zierränder ober- und unterhalb des Bildschirms sind ebenso ein Designelement wie allerhand Sicken und Kanten an der Rückseite. Das Gerät liegt dabei gut in der Hand, ist aber für ein 5-Zoll-Smartphone sehr wuchtig.

Laut Hersteller hält das Gehäuse des Smartphones bis zu eine Tonne Druck aus, und das Gerät kann zwischen -35 °C und 60 °C betrieben werden. Der Bildschirm kommt uns allerdings recht wenig geschützt vor, da er auch nicht wie bei anderen ruggedized Smartphones leicht im Gehäuse versenkt ist. Tatsächlich berichten Nutzer im Internet, dass nach einem Fall der Bildschirm bereits gebrochen sei.

Wasserfest ist das Smartphone allerdings, es lässt sich unter Wasser betreiben, dafür sorgen auch die Gummikappen über den Anschlüssen, allerdings müssen diese immer gut verschlossen sein. Weniger gut: Das Cubot King Kong bietet keine Hardware-Buttons für die Menübedienung, sondern lediglich Touch-Buttons, die mit Handschuhen beispielsweise nicht bedient werden können.

Die SIM-Slots lassen sich nur erreichen, wenn man zwei Schrauben löst. Das ist innerhalb des Designs sicher konsistent gelöst, allerdings sollte man dafür einen eigenen Schraubenzieher verwenden, mit dem beiliegenden Tool ist es eher fummelig.

Cubot King Kong
Cubot King Kong
Cubot King Kong
Cubot King Kong
Cubot King Kong
Cubot King Kong
Cubot King Kong

Größenvergleich

Ausstattung – Eigener microSD-Slot und Dual-SIM

Das Cubot King Kong unterstützt zwei SIM-Slots und bietet sogar einen eigenständigen microSD-Kartenslot an. Wer eine microSD-Karte einlegt, der muss das Smartphone allerdings neu starten, sonst wird die Karte nicht erkannt, zudem versteht sich das Smartphone nicht mit unserer Referenzkarte Toshiba Exceria Pro M501, sondern nur mit einer anderen microSD mit 32 GB.

Ansonsten ist die Ausstattung dem Preis angemessen eher knapp gehalten, immerhin verbaut Cubot einen geomagnetischen Sensor, der als Kompass genutzt werden kann.

Software – Pures Android 7 im Cubot King Kong

Gut finden wir, dass Cubot sich nicht mit einer eigenen Android Variante verkünstelt, sondern einfach ein pures Android 7 zur Verfügung steht. Eine aktuelle Version sollte man aber wohl nicht mehr erwarten, und auch die Sicherheitspatches von November 2017 sind hoffnungslos veraltet. Es sind keine zusätzlichen Apps vorinstalliert, sodass der Nutzer das System so einrichten kann, wie er das möchte. Man sollte noch beachten, dass aufgrund der Beschränkungen des SoCs und der Grafikeinheit nicht alle Apps im Google Play Store zur Verfügung stehen, Google zeigt inkompatible Apps erst gar nicht in der Suche an. Betroffen sind beispielsweise die 3D-Komponenten des AnTuTu Benchmarks oder auch andere Apps, die moderne Grafikschnittstellen nutzen.

Software Cubot King Kong
Software Cubot King Kong
Software Cubot King Kong
Software Cubot King Kong
Software Cubot King Kong
Software Cubot King Kong

Kommunikation und GPS – Cubot Smartphone ohne LTE

Das Cubot King Kong hat einen recht großen Nachteil, den man eigentlich bei Smartphones heutzutage selbst für um die 120 Euro kaum mehr findet: Es unterstützt kein LTE. An GSM- und UMTS-Netzwerken ist aber alles Nötige vorhanden, und der Empfang ist auch in Häusern recht ordentlich.

Auch beim WLAN muss man zurückstecken, das ist aber in dieser Preisklasse schon üblicher: So gibt es beispielsweise kein 5-GHz-WLAN, das deutlich teuere Cat S31 unterstützt dieses weniger genutzte und damit oft schnellere Band auch nicht. Als schnellstes Protokoll wird 802.11 n unterstützt. Im WLAN-Test mit unserem Referenz-Router Linksys EA8500 erreicht das Cubot King Kong eigentlich ordentliche Werte und ist deutlich flotter als das Cat S31 oder das Samsung Galaxy XCover 4.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (43 - 939, n=224)
194 MBit/s ∼100% +257%
Oukitel WP5000
Mali-T880 MP2, Helio P25, 64 GB eMMC Flash
114 MBit/s ∼59% +110%
Ulefone Armor X
PowerVR GE8100, MT6739, 16 GB eMMC Flash
98.3 MBit/s ∼51% +81%
Cubot King Kong
Mali-400 MP2, MT6580M, 16 GB eMMC Flash
54.4 MBit/s ∼28%
Samsung Galaxy XCover 4
Mali-T720, 7570 Quad, 16 GB eMMC Flash
49.2 MBit/s ∼25% -10%
CAT S31
Adreno 304, 210 MSM8909, 16 GB eMMC Flash
41.6 MBit/s ∼21% -24%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (46.7 - 703, n=224)
188 MBit/s ∼100% +226%
Oukitel WP5000
Mali-T880 MP2, Helio P25, 64 GB eMMC Flash
109 MBit/s ∼58% +89%
Ulefone Armor X
PowerVR GE8100, MT6739, 16 GB eMMC Flash
103 MBit/s ∼55% +79%
Cubot King Kong
Mali-400 MP2, MT6580M, 16 GB eMMC Flash
57.7 MBit/s ∼31%
CAT S31
Adreno 304, 210 MSM8909, 16 GB eMMC Flash
39.3 MBit/s ∼21% -32%
Samsung Galaxy XCover 4
Mali-T720, 7570 Quad, 16 GB eMMC Flash
37.9 MBit/s ∼20% -34%
GPS-Test Innenraum
GPS-Test Innenraum
GPS-Test im Freien
GPS-Test im Freien

In Innenräumen kann uns das Smartphone nicht orten. Im Freien dauert es ein wenig, dann wird eine passable Genauigkeit von 7 Meter erreicht.

Im Praxistest starten wir eine Radtour mit dem Cubot King Kong an Bord und dem Profi-Navi Garmin Edge 520 und vergleichen die Ergebnisse. Die Genauigkeit ist beim Profi-Navi doch deutlich höher, hier lässt sich sogar recht exakt die Straßenseite bestimmen, auf der wir gefahren sind, das Cubot King Kong ist hier weniger exakt. Für den Freizeitgebrauch ist das Smartphone allerdings ausreichend genau, zudem besitzt das Cubot Smartphone einen Kompass, keine Selbstverständlichkeit in dieser Preisklasse.

GPS Cubot King Kong – Überblick
GPS Cubot King Kong – Überblick
GPS Cubot King Kong – Wäldchen
GPS Cubot King Kong – Wäldchen
GPS Cubot King Kong – Brücke
GPS Cubot King Kong – Brücke
GPS Garmin Edge 520 – Überblick
GPS Garmin Edge 520 – Überblick
GPS Garmin Edge 520 – Wäldchen
GPS Garmin Edge 520 – Wäldchen
GPS Garmin Edge 520 – Brücke
GPS Garmin Edge 520 – Brücke

Telefonfunktionen und Sprachqualität – Gut verständlich

Als Telefon-App nutzt der Hersteller Androids eigene Lösung, die sich gut bedienen lässt.

Die Sprachqualität ist recht gut: Der interne Ohrhörer gibt das Gegenüber recht sauber wieder, auch unsere eigene Stimme wird vom Mikrofon sauber aufgezeichnet, selbst wenn wir sehr leise sprechen. Über die Freisprecheinrichtung zeigt sich der Klang ebenfalls gut und recht präsent, und auch unsere Stimme wird sauber übertragen, allerdings sollte man hier nicht zu leise sprechen.

Kameras – Trübe Aussichten

Aufnahme Frontkamera
Aufnahme Frontkamera

Ein 13-Megapixel-Linse an der Rückseite und eine 8-Megapixel-Kamera an der Front hören sich angesichts des Preispunktes des Cubot King Kong gar nicht so schlecht an. Die Bildqualität ist allerdings sehr mäßig: Die Hauptkamera schießt recht verwaschene, grobkörnige Bilder. Außerdem überstrahlen helle Flächen sehr schnell, und die Bilder zeigen einen sehr starken Blaustich, der die Farben verfälscht. Bei schwachem Licht ist kaum mehr etwas auf den Bildern zu erkennen, die Schärfe lässt ebenso zu wünschen übrig. Videos nimmt die Hauptkamera maximal mit 720p auf, auch sie wirken recht unscharf.

Die Frontkamera macht ebenfalls verwaschene Aufnahmen, auch hier überstrahlen helle Bereiche.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3
Zum Laden anklicken

Die grobkörnige, unsaubere Bildwiedergabe besteht auch unter kontrollierten Lichtbedinungen im Labor weiterhin. Text vor rotem Hintergrund fehlt es deutlich an Kontrast, Flächen wirken pixelig, und Ränder fransen deutlich aus.

Farben werden überraschenderweise gar nicht so sehr verfälscht, allerdings ist die Darstellung sehr unscharf und grobkörnig, sodass man den wirklichen Farbton kaum erkennen kann.

ColorChecker: In der unteren Hälfte eines jeden Feldes wird die Referenzfarbe dargestellt.
ColorChecker: In der unteren Hälfte eines jeden Feldes wird die Referenzfarbe dargestellt.
Testchart abfotografiert
Testchart abfotografiert
Testchart Detail
Testchart Detail

Zubehör und Garantie – Gewährleistung trotz China-Smartphone

Neben einem Ladegerät und einen USB-Kabel liegen noch eine Schnellanleitung und ein Tool zum Öffnen der Schrauben der SIM-Abdeckung bei.

Die Garantiesituation ist bei chinesischen Smartphones traditionell etwas schwierig, wenn der Hersteller, wie Cubot, noch nicht in Europa vertreten ist. Allerdings lässt sich das Smartphone in Mitteleuropa aktuell problemlos über große Händler erwerben, sodass man hier auf die Gewährleistung des Händlers zurückgreifen kann.

Eingabegeräte & Bedienung – Displayschutzfolie bremst den Finger

Auf dem Touchscreen des Cubot Handys klebt wie bei vielen anderen China-Smartphones auch eine Displayschutzfolie, die sich nur schwer entfernen lässt. Was vielleicht nicht so gut aussieht, gibt dem Display doch zusätzlichen Schutz. Allerdings verändert es auch die Gleitfähigkeit der Finger auf dem Screen, ein leichter Widerstand ist zu spüren.

Wuchtige Hardware-Buttons an der rechten Gehäuseseite regeln die Lautstärke und versetzen das China-Smartphone in Standby. Sie sind leicht zu ertasten und haben einen guten Druckpunkt. Allerdings gibt es nur Touch-Buttons, um das Betriebssystem zu steuern, mit Handschuhen dürfte das schwierig werden.

Einen Fingerabdrucksensor besitzt das Cubot King Kong übrigens nicht.

Tastatur quer
Tastatur quer
Tastatur hochkant
Tastatur hochkant

Display – 720p-Bildschirm im Cubot King Kong

Subpixel-Aufnahme
Subpixel-Aufnahme

Mehr als eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixel kann man wohl in dieser Preisklasse nicht an Bildschirmauflösung erwarten. Das Cubot King Kong bedient sich noch eines mittlerweile etwas aus der Mode gekommenen 16:9-Displays mit 5 Zoll Durchmesser. Trotz dem wuchtigen Gehäuse fällt die Displayfläche also nicht recht groß aus.

Die Helligkeit des Bildschirms ist mit 449 cd/m² im Durchschnitt ausreichend, kann aber nicht mit dem speziell für den Außeneinsatz optimierten extrem hellen Displays wie im CAT S31 mithalten. Mit 90 % ist die Ausleuchtung des Displays aber recht gut, und größere Farbflächen wirken einheitlich ausgeleuchtet.

Für die unscharfe Subpixelaufnahme bitten wir um Entschuldigung, wir vermuten, dass diese durch die Displayschutzfolie zustande kommt.

454
cd/m²
443
cd/m²
450
cd/m²
461
cd/m²
466
cd/m²
431
cd/m²
459
cd/m²
457
cd/m²
419
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 466 cd/m² Durchschnitt: 448.9 cd/m² Minimum: 18.25 cd/m²
Ausleuchtung: 90 %
Helligkeit Akku: 466 cd/m²
Kontrast: 1864:1 (Schwarzwert: 0.25 cd/m²)
ΔE Color 7.03 | 0.8-29.43 Ø6.3
ΔE Greyscale 7.1 | 0.64-98 Ø6.6
91.8% sRGB (Calman 2D)
Gamma: 2.26
Cubot King Kong
IPS, 1280x720, 5
Oukitel WP5000
IPS, 1440x720, 5.7
CAT S31
IPS, 1280x720, 4.7
Samsung Galaxy XCover 4
IPS, 1280x720, 5
Ulefone Armor X
IPS, 1440x720, 5.5
Bildschirm
-60%
19%
-25%
9%
Helligkeit Bildmitte
466
506
9%
784
68%
445
-5%
564
21%
Brightness
449
503
12%
750
67%
437
-3%
541
20%
Brightness Distribution
90
86
-4%
92
2%
88
-2%
91
1%
Schwarzwert *
0.25
0.97
-288%
0.45
-80%
0.67
-168%
0.37
-48%
Kontrast
1864
522
-72%
1742
-7%
664
-64%
1524
-18%
DeltaE Colorchecker *
7.03
9.4
-34%
4.28
39%
6.5
8%
5.1
27%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
16.25
19.9
-22%
8.75
46%
10.6
35%
9.6
41%
DeltaE Graustufen *
7.1
13
-83%
6.1
14%
7.2
-1%
5.4
24%
Gamma
2.26 106%
2.59 93%
2.49 96%
2.53 95%
2.1 114%
CCT
7244 90%
10219 64%
7175 91%
8274 79%
7755 84%

* ... kleinere Werte sind besser

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 54 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 10727 (Minimum 43, Maximum 588200) Hz.

Langsame Reaktionszeiten disqualifizieren den Bildschirm für Gamer, dafür ist das Smartphone aber auch von seiner Leistung her kaum geeignet, wie wir noch sehen werden. Mit 0,25 cd/m² ist der Schwarzwert dafür recht gering, sodass dunkle Flächen tatsächlich auch tief und dunkel wirken. Daraus ergibt sich auch ein Kontrastverhältnis von 1.864:1, das beste unter den Vergleichsgeräten.

Beim Test mit dem Spektralfotometer und der Software CalMAN stellen wir einen deutlichen Violettstich fest, besonders Blautöne werden sehr stark verfälscht wiedergegeben.

CalMAN Farbgenauigkeit
CalMAN Farbgenauigkeit
CalMAN Farbraum
CalMAN Farbraum
CalMAN Graustufen
CalMAN Graustufen
CalMAN Sättigung
CalMAN Sättigung

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
59 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 43 ms steigend
↘ 16 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 100 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (26 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
52 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 25 ms steigend
↘ 27 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 87 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41.6 ms).

Im Freien kann man das Cubot King Kong zwar nutzen, wer aber darauf angewiesen ist, dass der Bildschirminhalt auch bei starkem Sonnenschein noch gut erkennbar ist, der muss sich anderweitig umschauen.

Betrachtet man das Smartphone von der Seite, so sind die Blickwinkel recht stabil, auch Farbverschiebungen oder Kontrastverluste beobachten wir nicht.

Außeneinsatz
Außeneinsatz
Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung – Wenig Power im Cubot Handy

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Der Mediatek MT6580M ist ein SoC für einfache Smartphones und Tablets und in unserem Testgerät verbaut. Damit gewinnt das Cubot King Kong sicher keine Leistungswertungen, immerhin reicht es aber für eine einigermaßen flüssige Navigation durchs System. Vor Rucklern oder zeitweisen Aussetzern ist man mit dem SoC aber nicht gefeit. Im Vergleich mit den anderen Geräten liegt unser Smartphone im hinteren Bereich, was die Leistungsfähigkeit anbetrifft, in etwa auf Augenhöhe mit dem CAT S31. Wer deutlich mehr Leistung möchte, kann sich das Oukitel WP5000 einmal anschauen.

Auch die Grafikeinheit ist eher etwas für geringe Ansprüche: Die ARM Mali-400 MP2 unterstützt viele aktuelle Grafik-Protokolle nicht mehr, sodass man einige Anwendungen oder Benchmarks im Google Play Store erst gar nicht angezeigt bekommt, weil sie ohnehin nicht laufen würden. So gibt es beispielsweise keine Unterstützung für Open GL 3.0 oder neuer und ebensowenig für Vulkan. In den Benchmarks, die auf dem Gerät lauffähig sind, gehört es noch zu den langsameren Vertretern, auch innerhalb der Vergleichsgeräte.

AnTuTu v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Cubot King Kong
23540 Points ∼33%
Oukitel WP5000
57489 Points ∼81% +144%
CAT S31
24865 Points ∼35% +6%
Samsung Galaxy XCover 4
35379 Points ∼50% +50%
Ulefone Armor X
37586 Points ∼53% +60%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (15185 - 25237, n=7)
21786 Points ∼31% -7%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (23540 - 230421, n=318)
70716 Points ∼100% +200%
AnTuTu v7 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Cubot King Kong
21088 Points ∼19%
Oukitel WP5000
78088 Points ∼70% +270%
Ulefone Armor X
46435 Points ∼42% +120%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M
21088 Points ∼19% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (42032 - 290397, n=93)
110891 Points ∼100% +426%
PCMark for Android
Work 2.0 performance score (nach Ergebnis sortieren)
Cubot King Kong
0 Points ∼0%
Oukitel WP5000
4174 Points ∼93%
CAT S31
2300 Points ∼51%
Samsung Galaxy XCover 4
3446 Points ∼77%
Ulefone Armor X
3184 Points ∼71%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M
0 Points ∼0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (3210 - 8601, n=182)
4480 Points ∼100%
Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
Cubot King Kong
3041 Points ∼61%
Oukitel WP5000
4947 Points ∼100% +63%
CAT S31
3080 Points ∼62% +1%
Samsung Galaxy XCover 4
4508 Points ∼91% +48%
Ulefone Armor X
4298 Points ∼87% +41%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (2553 - 3041, n=7)
2779 Points ∼56% -9%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (4711 - 10264, n=345)
4696 Points ∼95% +54%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
Cubot King Kong
567 Points ∼64%
Oukitel WP5000
888 Points ∼100% +57%
CAT S31
10 Points ∼1% -98%
Samsung Galaxy XCover 4
661 Points ∼74% +17%
Ulefone Armor X
7 Points ∼1% -99%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (9 - 640, n=7)
492 Points ∼55% -13%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (7 - 1682, n=420)
673 Points ∼76% +19%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Cubot King Kong
138 Points ∼9%
Oukitel WP5000
1120 Points ∼74% +712%
CAT S31
256 Points ∼17% +86%
Samsung Galaxy XCover 4
253 Points ∼17% +83%
Ulefone Armor X
188 Points ∼12% +36%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (137 - 145, n=7)
139 Points ∼9% +1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (18 - 9248, n=420)
1514 Points ∼100% +997%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
Cubot King Kong
403 Points ∼33%
Oukitel WP5000
1229 Points ∼100% +205%
CAT S31
328 Points ∼27% -19%
Samsung Galaxy XCover 4
1066 Points ∼87% +165%
Ulefone Armor X
900 Points ∼73% +123%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (189 - 404, n=7)
318 Points ∼26% -21%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (21 - 4423, n=420)
1115 Points ∼91% +177%
System (nach Ergebnis sortieren)
Cubot King Kong
985 Points ∼31%
Oukitel WP5000
3225 Points ∼100% +227%
CAT S31
899 Points ∼28% -9%
Samsung Galaxy XCover 4
1396 Points ∼43% +42%
Ulefone Armor X
1491 Points ∼46% +51%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (966 - 1011, n=7)
988 Points ∼31% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (369 - 10281, n=420)
2222 Points ∼69% +126%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
Cubot King Kong
420 Points ∼30%
Oukitel WP5000
1409 Points ∼100% +235%
CAT S31
1 Points ∼0% -100%
Samsung Galaxy XCover 4
706 Points ∼50% +68%
Ulefone Armor X
206 Points ∼15% -51%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (144 - 432, n=7)
359 Points ∼25% -15%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (1 - 4308, n=423)
1131 Points ∼80% +169%
Geekbench 4.1/4.2
Compute RenderScript Score (nach Ergebnis sortieren)
Cubot King Kong
773 Points ∼20%
Oukitel WP5000
2663 Points ∼68% +245%
Ulefone Armor X
1416 Points ∼36% +83%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M
773 Points ∼20% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (0 - 14362, n=118)
3891 Points ∼100% +403%
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Cubot King Kong
1237 Points ∼31%
Oukitel WP5000
3943 Points ∼98% +219%
CAT S31
1135 Points ∼28% -8%
Samsung Galaxy XCover 4
1855 Points ∼46% +50%
Ulefone Armor X
1847 Points ∼46% +49%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M
1237 Points ∼31% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (0 - 10558, n=164)
4032 Points ∼100% +226%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Cubot King Kong
425 Points ∼35%
Oukitel WP5000
863 Points ∼72% +103%
CAT S31
437 Points ∼36% +3%
Samsung Galaxy XCover 4
629 Points ∼52% +48%
Ulefone Armor X
662 Points ∼55% +56%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M
425 Points ∼35% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (0 - 4265, n=165)
1200 Points ∼100% +182%
3DMark
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Cubot King Kong
8112 Points ∼67%
Oukitel WP5000
Points ∼0% -100%
CAT S31
6396 Points ∼53% -21%
Samsung Galaxy XCover 4
11459 Points ∼95% +41%
Ulefone Armor X
10195 Points ∼84% +26%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (7748 - 8913, n=7)
8032 Points ∼66% -1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (5462 - 36494, n=455)
12109 Points ∼100% +49%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
Cubot King Kong
2396 Points ∼15%
Oukitel WP5000
Points ∼0% -100%
CAT S31
5042 Points ∼32% +110%
Samsung Galaxy XCover 4
3985 Points ∼26% +66%
Ulefone Armor X
3585 Points ∼23% +50%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (2396 - 2485, n=7)
2466 Points ∼16% +3%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (2396 - 113380, n=455)
15527 Points ∼100% +548%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
Cubot King Kong
2841 Points ∼21%
Oukitel WP5000
Points ∼0% -100%
CAT S31
5291 Points ∼39% +86%
Samsung Galaxy XCover 4
4661 Points ∼35% +64%
Ulefone Armor X
4188 Points ∼31% +47%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (2841 - 2946, n=7)
2914 Points ∼22% +3%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (2841 - 64405, n=456)
13411 Points ∼100% +372%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Cubot King Kong
4.2 fps ∼16%
Oukitel WP5000
24 fps ∼90% +471%
CAT S31
5.6 fps ∼21% +33%
Samsung Galaxy XCover 4
6.8 fps ∼25% +62%
Ulefone Armor X
5.9 fps ∼22% +40%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (4.2 - 11, n=7)
5.3 fps ∼20% +26%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (4.2 - 177, n=481)
26.8 fps ∼100% +538%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Cubot King Kong
7.5 fps ∼24%
Oukitel WP5000
31 fps ∼100% +313%
CAT S31
9.8 fps ∼32% +31%
Samsung Galaxy XCover 4
11 fps ∼35% +47%
Ulefone Armor X
9.2 fps ∼30% +23%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (4.4 - 11, n=7)
8.11 fps ∼26% +8%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (7.5 - 120, n=484)
23.4 fps ∼75% +212%

Legende

 
Cubot King Kong Mediatek MT6580M, ARM Mali-400 MP2, 16 GB eMMC Flash
 
Oukitel WP5000 Mediatek Helio P25, ARM Mali-T880 MP2, 64 GB eMMC Flash
 
CAT S31 Qualcomm Snapdragon 210 MSM8909, Qualcomm Adreno 304, 16 GB eMMC Flash
 
Samsung Galaxy XCover 4 Samsung Exynos 7570 Quad, ARM Mali-T720, 16 GB eMMC Flash
 
Ulefone Armor X Mediatek MT6739, PowerVR GE8100, 16 GB eMMC Flash

Beim Surfen im Internet muss man sich beim Cubot King Kong durchaus etwas gedulden: Seiten werden recht langsam geladen, und auf Bilder muss man meistens zusätzlich warten. Das bestätigen auch unsere Benchmarks, die das Smartphone im hinteren Bereich der Vergleichsgeräte sehen.

JetStream 1.1 - 1.1 Total Score
Durchschnitt der Klasse Smartphone (10 - 224, n=339)
34.4 Points ∼100% +169%
Oukitel WP5000 (Chrome 66)
26.91 Points ∼78% +110%
Samsung Galaxy XCover 4 (Chrome 58)
20.988 Points ∼61% +64%
Ulefone Armor X (Chrome 66)
18.148 Points ∼53% +42%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (12.8 - 14.5, n=7)
13.9 Points ∼40% +9%
Cubot King Kong (Chrome 66)
12.789 Points ∼37%
CAT S31
12.442 Points ∼36% -3%
Octane V2 - Total Score
Oukitel WP5000 (Chrome 66)
5132 Points ∼100% +132%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (1506 - 35255, n=475)
5013 Points ∼98% +127%
Ulefone Armor X (Chrome 66)
3151 Points ∼61% +43%
Samsung Galaxy XCover 4 (Chrome 58)
3133 Points ∼61% +42%
Cubot King Kong (Chrome 66)
2208 Points ∼43%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (2075 - 2280, n=7)
2157 Points ∼42% -2%
CAT S31
2010 Points ∼39% -9%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score
Cubot King Kong (Chrome 66)
18388.4 ms * ∼100%
CAT S31
17827.9 ms * ∼97% +3%
Ulefone Armor X (Chrome 66)
15875.7 ms * ∼86% +14%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (14579 - 18388, n=7)
15401 ms * ∼84% +16%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (718 - 59466, n=494)
11873 ms * ∼65% +35%
Samsung Galaxy XCover 4 (Chrome 58)
11130 ms * ∼61% +39%
Oukitel WP5000 (Chrome 66)
10209.2 ms * ∼56% +44%

* ... kleinere Werte sind besser

Wie oben bereits beschrieben funktionierte leider unsere Referenzkarte Toshiba Exceria Pro M501 nicht, sodass wir auf eine einfachere 32-GB-Karte zurückgreifen müssen. Die Ergebnisse sind also vielleicht nicht 1:1 vergleichbar, dennoch scheint das Cubot King Kong beim Lesen und Beschreiben von microSD-Karten nicht sehr flott zu agieren. Auch auf den internen Speicher wird nur sehr langsam zugegriffen.

Cubot King KongOukitel WP5000CAT S31Samsung Galaxy XCover 4Ulefone Armor XDurchschnittliche 16 GB eMMC FlashDurchschnitt der Klasse Smartphone
AndroBench 3-5
177%
159%
172%
203%
90%
165%
Sequential Write 256KB SDCard
10.3 (Kingston 32GB)
20.5 (Toshiba Exceria Pro M501)
99%
59.5
478%
55.66 (Toshiba Exceria Pro M401)
440%
62.57 (Toshiba Exceria Pro M501)
507%
35.2 (51.5 - 64.3, n=95)
242%
43 (20.8 - 87.1, n=253)
317%
Sequential Read 256KB SDCard
20.6 (Kingston 32GB)
21.11 (Toshiba Exceria Pro M501)
2%
81.8
297%
68.97 (Toshiba Exceria Pro M401)
235%
81.54 (Toshiba Exceria Pro M501)
296%
53.8 (79.7 - 87.7, n=95)
161%
61.4 (36.5 - 96.5, n=253)
198%
Random Write 4KB
7
9.89
41%
14.81
112%
11.9
70%
10.17
45%
7.12 (0.49 - 37.9, n=210)
2%
13.3 (0.14 - 164, n=528)
90%
Random Read 4KB
17.2
66.88
289%
14.28
-17%
21.8
27%
14.7
-15%
19 (2.49 - 61.7, n=210)
10%
34 (1.59 - 173, n=528)
98%
Sequential Write 256KB
32.6
162.14
397%
62.13
91%
73.6
126%
82.85
154%
40.7 (8.74 - 128, n=210)
25%
70.1 (2.99 - 216, n=528)
115%
Sequential Read 256KB
77.3
257.52
233%
71.06
-8%
181.6
135%
255.34
230%
153 (9.66 - 284, n=210)
98%
208 (12.1 - 832, n=528)
169%

Spiele – Einfache Games gehen

Einfache Spiele wie Angry Birds laufen flüssig auf dem Smartphone, auch 3D-Games wie Dead Trigger 2 lassen sich spielen, hier muss man aber auf einige Effekte verzichten, da die Grafikkarte keine modernen Schnittstellen unterstützt. Generell laufen auch aufwändigere Spiele teilweise auf dem Gerät, die niedrige Bildschirmauflösung trägt hierzu bei. Für Hardcore-Mobile-Gamer ist das schwache Gerät aber nicht geeignet, da Ruckler nicht komplett auszuschließen sind.

Die Steuerung per Lagesensor und Touchscreen funktionierte in unserem Test problemlos.

Angry Birds
Angry Birds
Dead Trigger 2
Dead Trigger 2

Emissionen – Wenig Erwärmung, passabler Lautsprecher

Temperatur

Unter längerer hoher Last erwärmt sich das Gehäuse auf maximal 36,9 °C. Das ist eine spürbare Erwärmung, die aber noch nicht kritisch ist und zudem lokal begrenzt im oberen Bereich der Rückseite auftritt. Im Idle-Modus liegt die Erwärmung ein paar Grad darunter.

Max. Last
 34 °C32.5 °C33.1 °C 
 34.9 °C32.4 °C33.6 °C 
 34.7 °C32.5 °C33 °C 
Maximal: 34.9 °C
Durchschnitt: 33.4 °C
31.4 °C31.6 °C34.9 °C
31.3 °C31.7 °C36.9 °C
31.7 °C32.1 °C35.4 °C
Maximal: 36.9 °C
Durchschnitt: 33 °C
Netzteil (max.)  35.6 °C | Raumtemperatur 21.7 °C | Voltcraft IR-260
The maximum temp on the upper side is 34.9 °C, compared to the average of 35.9 °C ranging from 21.1 °C to 71 °C for class Smartphone.
Heatmap, Front
Heatmap, Front
Heatmap, Rückseite
Heatmap, Rückseite

Lautsprecher

Lautsprechertest Pink Noise
Lautsprechertest Pink Noise

Sonderlich laut spielt der Monolautsprecher an der Rückseite des Cubot King Kong nicht, sodass er für laute Umgebungen wenig geeignet ist. Durch das wuchtige Gehäuse kann man das Smartphone ruhig auf den Tisch legen, ohne dass die Platzierung des Lautstprechers den Klang behindern würde. Das Cubot Smartphone spielt Musik auf höchster Lautstärke mit wenig tiefen Mitten ab. Immerhin sind die superhohen Höhen ebenfalls recht gering ausgeprägt, sodass der Klang insgesamt nicht unangenehm ist. Anspruchsvolle Musikliebhaber werden aber dennoch zum Kopfhörer oder zu externen Lautsprechern greifen, die Kopplung per Bluetooth funktioniert schnell und problemlos, der Sound wird sauber übertragen. Gleiches gilt für den 3,5-mm-Anschluss.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2040.740.5253537.63135.637.24033.128.4503430.66332.328.58019.823.510019.222.612517.821.916014.121.720014.82525012.630.331511.339.240010.847.650010.252.76309.459.1800964.110008.364.712508.363.216008.262.62000861.925008.162.33150863.74000864.750007.964.66300860.880008.353.4100008.349.7125008.343.7160008.326.8SPL68.32174.4N21.60.331.4median 8.3Cubot King Kongmedian 53.4Delta1.814.231.634.125.433.425.332.332.927.633.628.131.634.428.430.12736.520.833.42241.221.347.620.852.121.255.219.457.419.560.317.765.417.968.617.87017.370.617.47216.771.317.269.718.27117.972.417.666.317.761.417.857.917.95818.149.218.246.63080.41.347.4median 17.9Samsung Galaxy XCover 4median 60.31.310.7hearing rangehide median Pink Noise
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Cubot King Kong Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (74.4 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 26.6% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (7.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 7.7% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 7.6% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(-) | hörbarer Bereich ist nur wenig linear (30% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 79% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 8% vergleichbar, 14% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 14%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 87% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 8% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Samsung Galaxy XCover 4 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (80.4 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 15.9% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 7.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 6.3% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (22.9% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 32% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 57% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 14%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 60% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 33% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Akkulaufzeit – Günstiges Smartphone mit guten Laufzeiten

Energieaufnahme

Bei der Energieaufnahme kann sich das Cubot King Kong durchaus sehen lassen: Maximal 5,5 Watt unter voller Last sind zwar kein Spitzenwert, aber innerhalb der Vergleichsgruppe immerhin ein Platz im Mittelfeld. Zumal die restlichen Verbrauchswerte recht gering sind und großteils nur vom Samsung Galaxy XCover 4 geschlagen werden.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.05 / 0.2 Watt
Idledarkmidlight 0.7 / 1.6 / 1.8 Watt
Last midlight 3.8 / 5.5 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Cubot King Kong
4400 mAh
Oukitel WP5000
5200 mAh
CAT S31
4000 mAh
Samsung Galaxy XCover 4
2800 mAh
Ulefone Armor X
5500 mAh
Durchschnittliche Mediatek MT6580M
 
Durchschnitt der Klasse Smartphone
 
Stromverbrauch
-28%
-4%
0%
-30%
-12%
-8%
Idle min *
0.7
1.18
-69%
0.73
-4%
0.56
20%
1.22
-74%
0.737 (0.56 - 0.92, n=7)
-5%
0.86 (0.2 - 3.4, n=557)
-23%
Idle avg *
1.6
2.17
-36%
2.21
-38%
1.57
2%
2.07
-29%
1.871 (1.36 - 2.26, n=7)
-17%
1.694 (0.6 - 6.2, n=556)
-6%
Idle max *
1.8
2.26
-26%
2.25
-25%
1.68
7%
2.14
-19%
2.04 (1.38 - 2.39, n=7)
-13%
1.934 (0.74 - 6.6, n=557)
-7%
Last avg *
3.8
3.68
3%
2.99
21%
4.6
-21%
4.92
-29%
4.87 (3.11 - 6.97, n=7)
-28%
3.97 (0.8 - 10.8, n=551)
-4%
Last max *
5.5
6.06
-10%
4.12
25%
5.92
-8%
5.4
2%
5.44 (3.59 - 7.03, n=7)
1%
5.59 (1.2 - 14.2, n=551)
-2%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Dank dem großen Akku mit 4.400 mAh verwundert es nicht, dass das Cubot King Kong mit sehr guten 18:18 Stunden im WLAN-Test aufwarten kann. Damit ist es in etwa gleichauf mit dem CAT S31, das deutlich teurer ist. Bei den Ladezeiten muss man sich allerdings gedulden: Mit dem mitgelieferten Netzteil dauert eine Akkuladung über vier Stunden.

Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
18h 18min
Cubot King Kong
4400 mAh
Oukitel WP5000
5200 mAh
CAT S31
4000 mAh
Samsung Galaxy XCover 4
2800 mAh
Ulefone Armor X
5500 mAh
Akkulaufzeit
8%
-2%
-39%
-23%
Idle
1388
WLAN
1098
1189
8%
1074
-2%
668
-39%
845
-23%
Last
205
H.264
681

Pro

+ sehr gute Akkulaufzeiten
+ geringer Energieverbrauch
+ ordentliche Sprachqualität
+ IP68-Zertifizierung
+ günstiger Preis
+ pures Android
+ hoher Bildschirmkontrast

Contra

- grobkörnige, verwaschene Kamerabilder
- lange Ladezeiten
- kein LTE
- relativ wenig Leistung
- Bildschirm relativ ungeschützt
- nur Touchbuttons für Menübedienung
- veraltete Software
- deutlicher Farbstich im Display

Fazit – Günstig und wehrhaft, aber mit Schwächen

Im Test: Cubot King Kong.
Im Test: Cubot King Kong.

Das Cubot King Kong ist ein kleiner Blender: Trotz dem wuchtigen Gehäuse ist das Display kaum geschützt, und die Touch-Buttons machen einen Gebrauch mit Handschuhen schwierig. Außerdem bietet es wenig Leistung und ist auch für den Einsatz in sehr hellen Umgebungen wenig geeignet. Ein echtes Outdoor-Smartphone findet man also eher bei anderen Herstellern. Was man aber auch berücksichtigen muss: Das Cubot King Kong ist mit 119 Euro Herstellerpreis unschlagbar günstig, es bietet dafür immerhin eine IP68-Zertifizierung, lange Akkulaufzeiten und pures Android.

Viel höher sollten die Ansprüche an das Smartphone dann aber nicht sein: Mit der Kamera gelingen höchstens verschwommene Bilder, und der Lautsprecher wird seinem Namen nicht gerecht, er ist nämlich recht leise, klanglich aber OK. Ein No-Go dürfte für viele Kunden die fehlende LTE-Unterstützung sein.

Einschränkungen sind bei dem günstigen Preis wohl nicht zu vermeiden. Dennoch bietet das Cubot King Kong sehr gute Akkulaufzeiten und ist wasser- und staubgeschützt.

Wer viel in schwierigen Umgebungen unterwegs ist, muss wohl doch mehr Geld für ein überall einsatzfähiges und leistungsfähiges Smartphone ausgeben. Wer aber nur ungeschickt ist und wem das wuchtige Design zusagt, der bekommt für wenig Geld ein durchaus brauchbares Smartphone.

Cubot King Kong - 19.06.2018 v6
Florian Wimmer

Gehäuse
84%
Tastatur
65 / 75 → 87%
Pointing Device
87%
Konnektivität
31 / 60 → 51%
Gewicht
87%
Akkulaufzeit
100%
Display
82%
Leistung Spiele
4 / 63 → 7%
Leistung Anwendungen
24 / 70 → 34%
Temperatur
91%
Lautstärke
100%
Audio
61 / 91 → 67%
Kamera
39%
Durchschnitt
66%
76%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

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Autor: Florian Wimmer, 20.06.2018 (Update: 20.06.2018)
Florian Wimmer
Florian Wimmer - Editor
Als ich 12 war, kam der erste Computer ins Haus und sofort fing ich an rumzubasteln, zu zerlegen, mir neue Teile zu besorgen und auszutauschen – schließlich musste immer genug Leistung für die aktuellen Games vorhanden sein. Als ich 2009 zu Notebookcheck kam, testete ich mit Leidenschaft Gaming-Notebook, seit 2012 gilt meine Aufmerksamkeit vor allem Smartphones, Tablets und Zukunftstechnologien.