Notebookcheck

Test Samsung Galaxy XCover 4 (SM-G390F) Smartphone

Robust und edel? Samsung will mit dem Galaxy XCover 4 ein Smartphone bereitstellen, das auch in rauen Umgebungen durchhält und gleichzeitig einen Hauch von Eleganz versprüht. Das Gerät ist tatsächlich robust und nicht allzu klobig. Ob es allerdings auch im Alltag eine gute Figur macht, das klären wir im Test.

Samsung Galaxy XCover 4

Wer sein Smartphone oft in unwirtlichen Umgebungen verwendet, beispielsweise auf staubigen Baustellen oder an Orten mit hoher Luftfeuchtigkeit, der braucht ein besonders geschütztes Gerät. Auch sollte das Smartphone Stürze überstehen, schließlich kann es im Arbeitsalltag schon mal runterfallen. Ein iPhone mit seiner empfindlichen Glasvorderseite kommt also vermutlich nicht in Frage, sondern eher ein sogenanntes Ruggedized-Gerät, also ein Smartphone, das bei Stößen und vor Umwelteinflüssen geschützt ist. Das Samsung Galaxy XCover 4 ist ein solches Gerät: Es ist staubdicht und kann bis zu eine halbe Stunde unter Wasser überleben. Zur Sturzsicherheit macht Samsung lieber keine detaillierten Angaben, ein solides Kunststoffgehäuse soll aber vor Erschütterungen schützen.

Generell ist das Angebot an Ruggedized-Smartphones nicht gerade groß. Einige Anbieter wie CAT oder Panasonic haben sich darauf spezialisiert, verlangen dann aber auch ordentlich Geld dafür. Das Galaxy XCover 4 ist mit 249 Euro UVP relativ günstig und zudem dezent, es gibt wesentlich wuchtiger aussehende Geräte, wie das AGM A8, das aber auch noch deutlich robuster wirkt. Den Vergleich zum Vorgänger muss sich das XCover 4 natürlich ebenso gefallen lassen wie mit den weiteren Vergleichsgeräten: Dem Lenovo Moto X Force mit bruchsicherem Display und dem Huawei P10 Lite, um zu sehen, ob das XCover 4 auch mit regulären Smartphones seiner Preisklasse mithalten kann.

Samsung Galaxy XCover 4 (Galaxy XCover Serie)
Grafikkarte
Hauptspeicher
2048 MB 
Bildschirm
5 Zoll 16:9, 1280 x 720 Pixel 294 PPI, kapazitiver Touchscreen, IPS, spiegelnd: ja
Massenspeicher
16 GB eMMC Flash, 16 GB 
, 10.1 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: 3.5mm Audiokombiport, Card Reader: microSD bis zu 256GB, NFC, Helligkeitssensor, Sensoren: Lagesensor, Beschleunigung, Annäherungssensor
Netzwerk
802.11a/b/g/n (a/b/g/n), Bluetooth 4.2, GSM (850/​900/​1800/​1900), UMTS (850/​900/​1900/​2100), LTE (B1/​B3/​B5/​B7/​B8/​B20/​B38/​B40); LTE Cat.4 (max. 150Mbps Download / ​max. 50Mbps Upload); SAR-Wert: 0.611W/​kg (Kopf), 1.24W/​kg (Körper), LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 9.7 x 146.2 x 73.3
Akku
10.6 Wh, 2800 mAh Lithium-Ion, wechselbar, Telefonieren 3G (laut Hersteller): 17 h
Betriebssystem
Android 7.0 Nougat
Kamera
Primary Camera: 13 MPix f/1.9, Kontrast-AF, LED-Blitz
Secondary Camera: 5 MPix f/2.2
Sonstiges
Lautsprecher: Lautsprecher an der rechten Seitenkante, Tastatur: virtuelles Keyboard, Ladegerät, USB-Kabel, S Health, Sicherer Ordner, Samsung Notes, 24 Monate Garantie, IP68-zertifiziert, MIL-STD-810G-zertifiziert, Lüfterlos, Ruggedized
Gewicht
172 g, Netzteil: 52 g
Preis
249 Euro

 

Gehäuse

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Während das Galaxy XCover 3 noch ein 4,5-Zoll-Gerät war, handelt es sich beim Nachfolger um ein zeitgemäßeres 5-Zoll-Smartphone. Kein Wunder also, dass die Abmessungen in Breite und Tiefe gestiegen sind. Dafür ist das Gehäuse nun etwas dünner: 9,7 Millimeter sind hosentaschenfreundlich. Das AGM A8 mit seinen 16 Millimeter Dicke ist hier deutlich sperriger. Das XCover 4 ist kein extrem leichtes Smartphone, liegt aber mit 172 Gramm immer noch gut in der Hand.

Das Gehäuse ist nur in unempfindlichem Schwarz zu haben und soll durch die gummierte Oberfläche und starke Strukturen besonders griffig sein. Dem ist auch tatsächlich so: Durch die abgerundeten Ecken liegt das Smartphone zudem sehr gut in der Hand. Das Galaxy XCover 4 wirkt auch nicht klobig und stellt seine Schutzeigenschaften nicht zur Schau. Auf den ersten Blick sieht man dem Smartphone seine robuste Natur also nicht an. Der Bildschirm ist durch einen minimal vorstehenden Gehäuserand und die Hardwarebuttons unterhalb ein wenig geschützt, nach unseren Sturzerfahrungen mit dem Galaxy XCover 3 würden wir aber davon abraten, das Gerät aus größerer Höhe fallen zu lassen.

Starker Druck auf die Vorderseite wird im Flüssigkristall sichtbar, Druck auf die Rückseite kommt nicht bis zum Bildschirm durch. Das Gerät lässt sich kaum verwinden und gibt dabei auch keine Geräusche von sich.

Samsungs robustes Smartphone hat eine IP68-Zertifizierung, ist also gegen Staub noch etwas besser geschützt als das Galaxy XCover 3. Außerdem kann man es für 30 Minuten im 1,5 Meter tiefen Süßwasser benutzen, ohne dass das Gerät Schaden nimmt. Unser Unterwassertest ergibt die volle Funktionsfähigkeit auch unter Wasser, allerdings kann man nur die Hardwarebuttons verwenden, der Touchscreen funktioniert nicht. Nach dem Wasserbad muss das Gerät erst trocknen, bevor der Touchscreen wieder benutzbar ist. Die Kopfhörerbuchse machte diesmal nach dem Wasserbad keine Probleme, hier hatte der Vorgänger Schwächen.

Das Gerät ist auch nach MIL-STD-810G zertifiziert, das bedeutet theoretisch, dass es salziger Luft, hohen oder niedrigen Temperaturen oder niedrigem Druck problemlos widerstehen sollte. Allerdings werden laut Wikipedia die Testbedingungen für Consumer-Geräte nicht überwacht, da es sich um einen Militärstandard handelt. Samsung kann also seine eigenen Testkriterien festlegen, das sollte man beachten. Laut Hersteller wurde das XCover 4 zur Erlangung der MIL-STD 810G-
Zertifizierung den folgenden Tests unterzogen:

Höhenlage (in und außer Betrieb), Hochtemperaturlagerung (konstant und zyklisch), Feuchtigkeit, Vereisung, Eintauchen, Tieftemperaturlagerung (konstant), Tropfregen, Salzwassernebel, abgesetzter Staub, Sonneneinstrahlung (Heizwirkung), Temperaturschock, Bewegungsfall, willkürliche Vibration, Hochtemperaturbetrieb (konstant und zyklisch), wehender Regen, wehender Staub.

Wie beim Vorgänger kommt das Gerät ohne Schutzkappen über dem USB-Anschluss oder dem Kopfhörerport aus. Die Rückseite ist abnehmbar, und sogar der Akku lässt sich austauschen.

Samsung Galaxy XCover 4
Samsung Galaxy XCover 4
Samsung Galaxy XCover 4
Samsung Galaxy XCover 4
Samsung Galaxy XCover 4
Samsung Galaxy XCover 4
Samsung Galaxy XCover 4

Größenvergleich

Ausstattung

Mit 2 GB Arbeitsspeicher und 16 GB Speicherplatz für Daten ist das Galaxy XCover 4 eher mager ausgestattet. Im Vergleich zum Vorgänger gibt es zwar in beiden Bereichen eine Verbesserung, ansonsten bieten die Vergleichsgeräte aber alle mindestes 32 GB Speicherplatz und mindestens 3 GB Arbeitsspeicher. Der Massenspeicher im XCover 4 lässt sich per microSD-Karte erweitern. Die microSD lässt sich als interner Speicher formatieren, als externer Speicher kann man sie nur zur Speicherung von Daten verwenden, Apps lassen sich nicht auslagern.

Das Gerät unterstützt NFC und USB OTG. Helligkeitssensor, Lagesensor, Beschleunigungssensor und Annäherungssensor, das ist die Sensorenausstattung des XCover 4. Das ist in Ordnung und dem Preisniveau angemessen.

links: XCover Taste, Lautstärkewippe
links: XCover Taste, Lautstärkewippe
rechts: Standby-Taste
rechts: Standby-Taste
oben: 3,5-mm-Audioport
oben: 3,5-mm-Audioport
unten: Micro-USB-2.0
unten: Micro-USB-2.0

Software

Das installierte Betriebssystem ist Android 7.0 mit Sicherheitspatches vom 1. März 2017, also zum Testzeitpunkt immerhin schon drei Monate alt. Als Oberfläche verwendet Samsung eine selbst entwickelte UI, die durch veränderte Einstellungen und neue Effekte auffällt. Auch Samsung Knox ist installiert, Samsungs eigene Verschlüsselungs-Engine, die beispielsweise einen sicheren Ordner für persönliche Daten ermöglicht.

Ansonsten installiert Samsung die Microsoft Apps, die man aktuell auf vielen neuen Smartphones findet: Es sind die Bestandteile des mobilen Office-Pakets, OneDrive und Skype. Außerdem ist der eigene App Store Galaxy Apps vorinstalliert, ebenso wie die Gesundheits- und Fitnessapp S Health oder der Samsung eigene E-Mail-Client. Ärgerlich: Die Microsoft-Apps lassen sich nur deaktivieren, aber nicht restlos löschen.

Samsung Galaxy XCover 4
Samsung Galaxy XCover 4
Samsung Galaxy XCover 4
Samsung Galaxy XCover 4

Kommunikation und GPS

Das Smartphone unterstützt LTE Cat. 4 mit Geschwindigkeiten von bis zu 150 MBit pro Sekunde im Download und bis zu 50 MBit pro Sekunde im Upload. Es stehen jeweils vier GSM- und UMTS-Frequenzen sowie acht LTE-Bänder zur Verfügung. Damit sollte man in vielen Ländern ein Netz finden. Die Micro-SIM lässt sich recht einfach einsetzen, allerdings muss dafür der Akku entnommen werden. Das Galaxy XCover 4 kann nur eine SIM-Karte verwalten. Der Empfang im mäßig ausgebauten deutschen E-Netz ist in innerstädtischen Gebieten gut, man hat auch in Innenräumen zumindest 3/4 der Signalstärke und oft auch LTE-Empfang.

In Sachen WLAN unterstützt das Smartphone die Standards 802.11 a/b/g/n, kann also auch mit dem 5-GHz-Netz kommunizieren. Zumindest theoretisch, denn in der Praxis wird das 5-GHz-Netz an unserem Referenzrouter nicht erkannt. Wir machen den Test also im 2,4-GHz-Netz. Die Empfangs- und Senderaten sind passabel, das Huawei P10 Lite mit schnellem 802.11-ac-WLAN zieht klar davon. In der Praxis ist der Empfang in der Nähe des Routers voll vorhanden. In zehn Metern Entfernung und durch drei Wände sind noch 3/4 der Signalstärke vorhanden, der Seitenaufbau geht etwas langsamer vonstatten.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Huawei P10 Lite
Mali-T830 MP2, Kirin 658, 32 GB eMMC Flash
229 MBit/s ∼100% +365%
Samsung Galaxy XCover 4
Mali-T720, 7570 Quad, 16 GB eMMC Flash
49.2 MBit/s ∼21%
AGM A8
Adreno 306, 410 MSM8916, 32 GB eMMC Flash
26.9 MBit/s ∼12% -45%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Huawei P10 Lite
Mali-T830 MP2, Kirin 658, 32 GB eMMC Flash
232 MBit/s ∼100% +512%
Samsung Galaxy XCover 4
Mali-T720, 7570 Quad, 16 GB eMMC Flash
37.9 MBit/s ∼16%
AGM A8
Adreno 306, 410 MSM8916, 32 GB eMMC Flash
18.4 MBit/s ∼8% -51%
GPS-Test, Innenraum
GPS-Test, Innenraum
GPS-Test, im Freien
GPS-Test, im Freien

Selbst in Innenräumen kann unsere Position ungefähr bestimmt werden, wobei die Genauigkeit mit um die 40 bis 60 Meter nicht sehr hoch ist. Im Freien sinkt die Ungenauigkeit aber schnell auf bis zu vier Meter. Es guter Wert.

Auf das GPS-Modul hat Samsung bei seinem Outdoor-Smartphone scheinbar besonderen Wert gelegt. Das zeigt sich bei unserer Ausfahrt mit dem Fahrrad, zu der wir das Testgerät und ein Profi-Navi Garmin Edge 500 mitnehmen. Die ermittelten Strecken unterscheiden sich auf 12 Kilometer gerade mal um 30 Meter, super. Das Galaxy XCover 4 zeigt sich weder bei der Kreuzungssituation noch bei der Brückenquerung als ungenauer denn das Garmin Edge 500, nur ganz selten zieht das XCover 4 eine gerade Linie zwischen zwei Punkten, die aber nie allzu weit auseinanderliegen. Man kann dem XCover 4 also ruhig auch beim Wandern oder für die Navigation im Auto vertrauen.

GPS Garmin Edge 500: Überblick
GPS Garmin Edge 500: Überblick
GPS Garmin Edge 500: Kreuzung
GPS Garmin Edge 500: Kreuzung
GPS Garmin Edge 500: Brücke
GPS Garmin Edge 500: Brücke
GPS Samsung Galaxy Xcover 4: Überblick
GPS Samsung Galaxy Xcover 4: Überblick
GPS Samsung Galaxy Xcover 4: Kreuzung
GPS Samsung Galaxy Xcover 4: Kreuzung
GPS Samsung Galaxy Xcover 4: Brücke
GPS Samsung Galaxy Xcover 4: Brücke

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Die Telefon-App hat Samsung selbst entwickelt, sie ist auch direkt vom Sperrbildschirm aus zu erreichen. Sie erinnert stark an Googles Standard-App: Zu Beginn werden die letzten Kontakte angezeigt, man kann aber über einen Reiter direkt zu allen Kontakten springen oder im Suchfeld per Sprachsuche oder Tastatur einen Kontakt suchen. Das Tastenfeld erreicht man über einen eigenen Button, der immer angezeigt wird.

Die Gesprächsqualität ist leider mäßig: Der Ohrhörer ist vergleichsweise leise, was in lauten Umgebungen zum Problem werden kann. Das verbaute Mikrofon neigt zum Dröhnen und gibt unsere Stimme zudem etwas dumpf weiter. Der Lautsprecher ist ebenfalls nicht sonderlich laut und neigt dazu, Teile des Klangs zu unterschlagen, was zu Missverständnissen führen kann. Das Mikrofon übersteuert auch im Freisprechmodus bei lauten Klängen. Hier hätte Samsung sich mehr Mühe geben müssen, nachdem wir die Sprachqualität auch schon beim Vorgänger monieren mussten.

Kameras

Aufnahme Frontkamera
Aufnahme Frontkamera

In Sachen Kameras zeigt sich das Galaxy XCover 4 wesentlich zeitgemäßer als sein Vorgänger: Eine 13-Megapixel-Kamera an der Rückseite und eine 5-Megapixel-Kamera an der Front sorgen für das übliche Auflösungsniveau der unteren Mittelklasse. Die Hauptkamera verfügt über einen normalen Kontrast-Autofokus und einen einfarbigen LED-Blitz. Sie macht recht scharfe Fotos, die von der Farbgebung her natürlich, aber nicht sonderlich warm wirken. Die Bildqualität ist auch im Detail gut, die Dynamik in dunklen Bereichen könnte aber besser sein. Bei schwierigen Lichtverhältnissen erkennt die Kamera kaum etwas, Partyfotografie ohne Blitz ist also eher schwierig. Videos lassen sich in Full-HD-Auflösung aufzeichnen, Belichtung und Schärfe sind manuell einfach nachjustierbar, werden ansonsten aber von der Kamera automatisch gewählt. Die Fokussierung stimmt meist, die Belichtung ist aber vor allem bei Gegenlicht oft zu dunkel. Die Bildschärfe ist insgesamt gut gelungen.

Die Frontkamera löst mit 5 Megapixel auf. Auf den ersten Blick wirken die Bilder gut belichtet, in dunklen wie hellen Bereichen fehlt es aber etwas an Dynamik. Flächen werden gerne detailarm dargestellt, wodurch viele der Blütenblätter im Testbild fast wie gemalt wirken. Leichte Doppelkonturen an den Kanten sind erkennbar. Auch mit der Frontkamera lassen sich Videos in Full-HD aufzeichnen, die Bildqualität ist hier ganz gut, die Belichtung passt sich flott an, auch diese Kamera hat mit Gegenlicht aber ihre Probleme.

Insgesamt sind die Kameras für ein günstiges Mittelklassegerät in Ordnung, die rückwärtige Kamera macht sogar bei normalen Lichtverhältnissen recht gute Fotos. Die Frontkamera ist für wenig anspruchslose Selfies gut geeignet, aufwändigere Fotografie sollte man aber damit nicht betreiben.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Photo welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3
Zum Laden anklicken

Im Labor muss sich die Hauptkamera noch einmal unter festgelegten Lichtbedingungen beweisen. Unser Testbild zeigt hier leichte Schärfeprobleme bei der Darstellung von Text vor farbigem Hintergrund, immerhin werden die Kanten fast ohne Artefakte oder Doppelkonturen dargestellt. Zu den Bildrändern hin bleibt die Schärfe hoch.

Farben werden tendenziell etwas zu blass dargestellt, das gilt sowohl für helle als auch für dunkle Farbtöne.

Testchart (Klick für Original)
Testchart (Klick für Original)
Ausschnitt des Testbildes
Ausschnitt des Testbildes
ColorChecker-Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches ist jeweils die Originalfarbe abgebildet.
ColorChecker-Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches ist jeweils die Originalfarbe abgebildet.

Zubehör und Garantie

Viel Zubehör legt Samsung nicht in den Karton: Ein Ladegerät und ein USB-Kabel sowie eine Kurzanleitung und die Garantiebestimmungen - das war es schon. Spezielles Zubehör zum Nachkaufen findet sich auf Samsungs Website für das XCover 4 ebenfalls nicht.

24 Monate Garantie bietet Samsung auf das Smartphone, das gilt auch für die IP-Zertifizierung, also Wasser- und Staubdichtigkeit, solange man das Smartphone in Abstimmung mit den Gebrauchsregeln von Samsung verwendet, die dem Gerät beiliegen. Für den Akku gibt es 12 Monate Garantie, für Ladegerät und USB-Kabel 6 Monate.

Eingabegeräte & Bedienung

Als Tastatur-App vorinstalliert ist nur die Samsung Tastatur. Wer ein anderes Keyboard nutzen möchte, muss sich die entsprechende App aus dem Google Play Store besorgen. Die Samsung Tastatur bietet recht schmale, dafür hohe Tasten im Hochkant-Modus und eine eigene Reihe mit Zahlen. Auch ein Einhand-Modus oder Spracheingabe sind verfügbar. Die Eingabe per Wischen muss man erst aktivieren, sie ist aber ebenfalls verfügbar. Generell gibt es sehr viele Einstellungsmöglichkeiten, und es lässt sich mit Samsungs Tastatur auch recht flott tippen.

Das Samsung Galaxy XCover 4 setzt am Gehäuse auf recht viele Hardware-Tasten, so sind die Android-Menü-Tasten als Hardware-Buttons unterhalb des Bildschirms ausgeführt. Sie haben einen klaren Druckpunkt und wirken sehr robust. Rechts am Gehäuse findet sich der Standby-Taster, links ist die Lautstärkewippe und ein eigener XCover-Knopf, der bei kurzer Betätigung die Taschenlampen-Funktion aktiviert oder bei längerem Drücken die Kamera startet. Die Funktionen lassen sich aber auch frei belegen. Alle Buttons sind gut zu ertasten und haben einen klaren Druckpunkt.

Wie von Samsung gewohnt gibt es zahlreiche Hilfestellungen für Menschen mit körperlichem Handicap und vielfältige Bedienmöglichkeiten wie das Umdrehen zum Stummschalten, die Möglichkeit, Notfall-Nachrichten zu verschicken oder per Multi-Window-Anzeige mehrere Apps gleichzeitig anzuzeigen.

Auch ein Handschuhmodus ist wieder integriert, man kann mit dünnen Handschuhen also auch den Touchscreen bedienen.

Tastatur hochkant
Tastatur hochkant
Tastatur quer
Tastatur quer

Display

Subpixel-Aufnahme
Subpixel-Aufnahme

Mit 1.280 x 720 Pixel liegt die Auflösung auf dem üblichen Niveau der Preisklasse. Das deutlich teurere Moto X Force bietet eine viermal so hohe Auflösung, das Huawei P10 Lite immerhin Full-HD. Trotz dem größeren Bildschirmformat sind durch die höhere Auflösung im Vergleich zum Vorgänger die ppi auch deutlich gestiegen: 294 Pixel pro Zoll bietet der Bildschirm des XCover 4. Das Testgerät ist eines der wenigen Geräte von Samsung, das keinen AMOLED-Screen hat, sondern einen IPS-Screen nutzt.

Im Durchschnitt 436,8 cd/m2 hell leuchtet der Screen und liegt damit auf dem Niveau des Bildschirms im XCover 3, aber deutlich über den Bildschirmen im Moto X Force oder dem AGM A8. 88 Prozent Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung sind zwar der schwächste Wert im Vergleichsfeld, das reicht aber immer noch, um große Farbflächen kaum ungleichmäßig ausgeleuchtet erscheinen zu lassen.

430
cd/m²
452
cd/m²
462
cd/m²
421
cd/m²
445
cd/m²
453
cd/m²
407
cd/m²
416
cd/m²
445
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 462 cd/m² Durchschnitt: 436.8 cd/m² Minimum: 3.71 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 445 cd/m²
Kontrast: 664:1 (Schwarzwert: 0.67 cd/m²)
ΔE Color 6.5 | 0.8-29.43 Ø6.4
ΔE Greyscale 7.2 | 0.64-98 Ø6.6
Gamma: 2.53
Samsung Galaxy XCover 4
IPS, 1280x720, 5
Samsung Galaxy Xcover 3
IPS, 800x480, 4.5
Huawei P10 Lite
IPS, 1920x1080, 5.2
Motorola Moto X Force
AMOLED, 2560x1440, 5.4
AGM A8
IPS, 1280x720, 5
Bildschirm
14%
31%
18%
41%
Helligkeit Bildmitte
445
452
2%
507
14%
337
-24%
356
-20%
Brightness
437
436
0%
509
16%
336
-23%
343
-22%
Brightness Distribution
88
91
3%
95
8%
91
3%
93
6%
Schwarzwert *
0.67
0.53
21%
0.36
46%
0.21
69%
Kontrast
664
853
28%
1408
112%
1695
155%
DeltaE Colorchecker *
6.5
5.71
12%
5.1
22%
3.99
39%
3.7
43%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
10.6
9
15%
7.07
33%
8.3
22%
DeltaE Graustufen *
7.2
5.02
30%
6.1
15%
1.66
77%
1.9
74%
Gamma
2.53 95%
2.15 112%
2.28 105%
2.32 103%
2.5 96%
CCT
8274 79%
7441 87%
8143 80%
6584 99%
6412 101%

* ... kleinere Werte sind besser

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 20400 Hz ≤ 90 % Helligkeit

Das Display flackert mit 20400 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 90 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 20400 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 54 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 10377 (Minimum 43, Maximum 588200) Hz.

Der hohe Schwarzwert von 0,64 cd/m2 stellt da schon eher ein Problem dar: Durch ihn wirken dunkle Flächen oft eher milchig-grau, und der Kontrast sinkt auf 664:1, was zu weniger leuchtenden Farben auf dem Bildschirm führt. Hier stehen das Moto X Force mit seinem AMOLED-Display und quasi unendlichem Kontrast  sowie das AGM A8 mit wesentlich geringerem Schwarzwert besser da. Das Gerät nutzt außerdem schon ab einer Helligkeit von 90 % Pulsweitenmodifikation zur Helligkeitsregulierung, also ein hochfrequentes Flackern, das dem Auge das Bild dunkler erscheinen lässt. Da die Frequenz sehr hoch ist, dürfte es aber auch für empfindliche Personen kein Problem darstellen.

Einen deutlichen Blaustich können wir nach der Analyse der Bilddarstellung mit dem Spektralfotometer und der Software CalMAN feststellen. Außer einem Blaufilter gibt es keine weiteren Möglichkeiten, den Weißabgleich anzupassen. Farben werden durch den Blaustich generell etwas zu kühl dargestellt, blaue Farbtöne weichen auch am stärksten von den Vorgaben des Referenzfarbraums sRGB ab.

CalMAN Farbgenauigkeit
CalMAN Farbgenauigkeit
CalMAN Farbraum
CalMAN Farbraum
CalMAN Graustufen
CalMAN Graustufen
CalMAN Sättigung
CalMAN Sättigung

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
16 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 7 ms steigend
↘ 9 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 11 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (26.2 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
36 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 17 ms steigend
↘ 19 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 26 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (42 ms).

Im Freien macht sich die gute Helligkeit bezahlt: Auch wenn der Bildschirm stark spiegelt, kann man meist auch in sehr hellen Umgebungen noch etwas auf dem Screen erkennen. Der Helligkeitssensor ist ab und an etwas zögerlich, passt dann die Helligkeit aber schnell und passend an.

Die Blickwinkel des IPS-Screens geben kaum Anlass zur Kritik: Allenfalls minimale Helligkeitsverschiebungen sind bei der Betrachtung aus sehr flachen Winkeln zu sehen, insgesamt bleibt das Bild aber auch dann gut erkennbar.

Außeneinsatz, maximale Helligkeit
Außeneinsatz, maximale Helligkeit
Außeneinsatz, mittlere Helligkeit
Außeneinsatz, mittlere Helligkeit
Außeneinsatz, minimale Helligkeit
Außeneinsatz, minimale Helligkeit
Außeneinsatz, Helligkeitssensor
Außeneinsatz, Helligkeitssensor
Blickwinkel
Blickwinkel

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Leistung

Mit vier Kernen und 1,4 GHz Leistung kann das Exynos 7570 SoC aufwarten, das im XCover 4 zum Einsatz kommt. Es ermöglicht Leistungswerte auf dem Niveau der unteren Mittelklasse und einen deutlichen Leistungszugewinn im Vergleich zum Vorgänger. Hochwertigen Mittelklassegeräten wie dem Huawei P10 Lite ist es aber deutlich unterlegen. Das AGM A8 wird leistungstechnisch hingegen spürbar übertroffen.

Als Grafikeinheit kommt eine mittlerweile etwas betagte ARM Mali-T720 zum Einsatz, die ebenfalls Leistungswerte auf dem Niveau der unteren Mittelklasse bereitstellt. Wieder ist das Huawei P10 Lite deutlich überlegen, das AGM A8 hingegen bietet deutlich weniger Grafikleistung.

AnTuTu v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
35379 Points ∼16%
Huawei P10 Lite
60438 Points ∼27% +71%
Motorola Moto X Force
89911 Points ∼39% +154%
AGM A8
26753 Points ∼12% -24%
3DMark
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Physics (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
952 Points ∼26%
Huawei P10 Lite
1592 Points ∼43% +67%
Motorola Moto X Force
1351 Points ∼37% +42%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
85 Points ∼2%
Huawei P10 Lite
326 Points ∼6% +284%
Motorola Moto X Force
2067 Points ∼38% +2332%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
107 Points ∼2%
Huawei P10 Lite
396 Points ∼8% +270%
Motorola Moto X Force
1849 Points ∼39% +1628%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
955 Points ∼26%
Huawei P10 Lite
1537 Points ∼42% +61%
Motorola Moto X Force
1282 Points ∼35% +34%
AGM A8
739 Points ∼20% -23%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
157 Points ∼2%
Huawei P10 Lite
520 Points ∼6% +231%
Motorola Moto X Force
3226 Points ∼40% +1955%
AGM A8
43 Points ∼1% -73%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
193 Points ∼3%
Huawei P10 Lite
610 Points ∼10% +216%
Motorola Moto X Force
2413 Points ∼38% +1150%
AGM A8
54 Points ∼1% -72%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
11459 Points ∼15%
Samsung Galaxy Xcover 3
9613 Points ∼12% -16%
Huawei P10 Lite
13510 Points ∼17% +18%
Motorola Moto X Force
11963 Points ∼15% +4%
AGM A8
9082 Points ∼11% -21%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
3985 Points ∼1%
Samsung Galaxy Xcover 3
2591 Points ∼1% -35%
Huawei P10 Lite
10603 Points ∼2% +166%
Motorola Moto X Force
38394 Points ∼8% +863%
AGM A8
3808 Points ∼1% -4%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
4661 Points ∼2%
Samsung Galaxy Xcover 3
3093 Points ∼1% -34%
Huawei P10 Lite
11135 Points ∼5% +139%
Motorola Moto X Force
25751 Points ∼12% +452%
AGM A8
4372 Points ∼2% -6%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
6.8 fps ∼0%
Samsung Galaxy Xcover 3
5.4 fps ∼0% -21%
Huawei P10 Lite
17 fps ∼1% +150%
Motorola Moto X Force
58 fps ∼3% +753%
AGM A8
2.8 fps ∼0% -59%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
11 fps ∼2%
Samsung Galaxy Xcover 3
15.1 fps ∼3% +37%
Huawei P10 Lite
18 fps ∼4% +64%
Motorola Moto X Force
42 fps ∼9% +282%
AGM A8
9.5 fps ∼2% -14%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
2.6 fps ∼0%
Samsung Galaxy Xcover 3
0.8 fps ∼0% -69%
Huawei P10 Lite
7.2 fps ∼1% +177%
Motorola Moto X Force
27 fps ∼5% +938%
AGM A8
1.8 fps ∼0% -31%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
5.4 fps ∼1%
Samsung Galaxy Xcover 3
2.3 fps ∼1% -57%
Huawei P10 Lite
7.7 fps ∼2% +43%
Motorola Moto X Force
17 fps ∼5% +215%
AGM A8
4 fps ∼1% -26%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
1.6 fps ∼0%
Huawei P10 Lite
4.2 fps ∼1% +163%
Motorola Moto X Force
20 fps ∼4% +1150%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
3.9 fps ∼2%
Huawei P10 Lite
4.8 fps ∼3% +23%
Motorola Moto X Force
12 fps ∼7% +208%
PCMark for Android
Work 2.0 performance score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
3446 Points ∼33%
Huawei P10 Lite
4464 Points ∼43% +30%
AGM A8
3701 Points ∼36% +7%
Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
4508 Points ∼47%
Huawei P10 Lite
5794 Points ∼60% +29%
Motorola Moto X Force
5365 Points ∼56% +19%
AGM A8
2920 Points ∼30% -35%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
661 Points ∼39%
Samsung Galaxy Xcover 3
744 Points ∼44% +13%
Huawei P10 Lite
654 Points ∼39% -1%
Motorola Moto X Force
939 Points ∼55% +42%
AGM A8
557 Points ∼33% -16%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
253 Points ∼3%
Samsung Galaxy Xcover 3
129 Points ∼1% -49%
Huawei P10 Lite
829 Points ∼9% +228%
Motorola Moto X Force
3376 Points ∼37% +1234%
AGM A8
306 Points ∼3% +21%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
1066 Points ∼24%
Samsung Galaxy Xcover 3
366 Points ∼8% -66%
Huawei P10 Lite
1592 Points ∼36% +49%
Motorola Moto X Force
1085 Points ∼25% +2%
AGM A8
757 Points ∼17% -29%
System (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
1396 Points ∼14%
Samsung Galaxy Xcover 3
1103 Points ∼11% -21%
Huawei P10 Lite
2642 Points ∼26% +89%
Motorola Moto X Force
2878 Points ∼28% +106%
AGM A8
1161 Points ∼11% -17%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
706 Points ∼18%
Samsung Galaxy Xcover 3
443 Points ∼11% -37%
Huawei P10 Lite
1229 Points ∼31% +74%
Motorola Moto X Force
1774 Points ∼45% +151%
AGM A8
622 Points ∼16% -12%
Geekbench 4.1/4.2
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
1855 Points ∼6%
Huawei P10 Lite
3460 Points ∼12% +87%
AGM A8
1383 Points ∼5% -25%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
629 Points ∼11%
Huawei P10 Lite
913 Points ∼15% +45%
AGM A8
515 Points ∼9% -18%

Legende

 
Samsung Galaxy XCover 4 Samsung Exynos 7570 Quad, ARM Mali-T720, 16 GB eMMC Flash
 
Samsung Galaxy Xcover 3 Marvell Armada PXA1908, Vivante GC7000UL, 8 GB eMMC Flash
 
Huawei P10 Lite HiSilicon Kirin 658, ARM Mali-T830 MP2, 32 GB eMMC Flash
 
Motorola Moto X Force Qualcomm Snapdragon 810 MSM8994, Qualcomm Adreno 430, 32 GB eMMC Flash
 
AGM A8 Qualcomm Snapdragon 410 MSM8916, Qualcomm Adreno 306, 32 GB eMMC Flash

Auch beim Surfen im Internet reiht sich das Galaxy XCover 4 auf seinem Klassenniveau ein: Die Geschwindigkeit ist für die unteren Mittelklasse in Ordnung, teurere Smartphones verarbeiten Website-Daten aber wesentlich flotter. In der Praxis lassen sich auch aufwändige HTML-5-Seiten aufrufen, kleinere Ruckler und gelegentliche Wartezeiten sind aber deutlich spürbar.

Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
11130 ms * ∼19%
Huawei P10 Lite
8590.8 ms * ∼14% +23%
Motorola Moto X Force
4080.1 ms * ∼7% +63%
AGM A8
12247.9 ms * ∼21% -10%
Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
3133 Points ∼6%
Samsung Galaxy Xcover 3
2059 Points ∼4% -34%
Huawei P10 Lite
4589 Points ∼9% +46%
Motorola Moto X Force
8699 Points ∼18% +178%
AGM A8
2733 Points ∼6% -13%
JetStream 1.1 - 1.1 Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
20.988 Points ∼0%
Huawei P10 Lite
30.047 Points ∼0% +43%
Motorola Moto X Force
49.373 Points ∼0% +135%
AGM A8
16.897 Points ∼0% -19%
WebXPRT 2015 - Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
61 Points ∼8%
Huawei P10 Lite
62 Points ∼8% +2%
Motorola Moto X Force
103 Points ∼13% +69%

* ... kleinere Werte sind besser

Beim Zugriff auf unsere Referenz-microSD-Karte, eine Toshiba Exceria Pro M401, schlägt sich das Galaxy XCover 4 sehr gut und kann beim Schreiben sogar die teureren Vergleichsgeräte hinter sich lassen. Auch beim Lesen bietet es sehr hohe Geschwindigkeiten.

Der Zugriff auf den internen Speicher erfolgt flott, ist aber auf nicht ganz so hohem Niveau wie die Zugriffsraten auf die microSD-Karte. Hier zeigt sich das Galaxy XCover 4 aber immer noch mit sehr soliden Zahlen.

AndroBench 3-5
Sequential Write 256KB SDCard (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
55.66 MB/s ∼64%
Huawei P10 Lite
32.7 MB/s ∼38% -41%
Motorola Moto X Force
46.96 MB/s ∼54% -16%
AGM A8
20.46 MB/s ∼23% -63%
Sequential Read 256KB SDCard (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
68.97 MB/s ∼71%
Huawei P10 Lite
53.4 MB/s ∼55% -23%
Motorola Moto X Force
79.04 MB/s ∼82% +15%
AGM A8
22.01 MB/s ∼23% -68%
Random Write 4KB (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
11.9 MB/s ∼7%
Samsung Galaxy Xcover 3
4 MB/s ∼2% -66%
Huawei P10 Lite
19.36 MB/s ∼12% +63%
Motorola Moto X Force
19.78 MB/s ∼12% +66%
AGM A8
3.73 MB/s ∼2% -69%
Random Read 4KB (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
21.8 MB/s ∼13%
Samsung Galaxy Xcover 3
15.8 MB/s ∼9% -28%
Huawei P10 Lite
72.47 MB/s ∼42% +232%
Motorola Moto X Force
22.55 MB/s ∼13% +3%
AGM A8
11.44 MB/s ∼7% -48%
Sequential Write 256KB (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
73.6 MB/s ∼34%
Samsung Galaxy Xcover 3
25.6 MB/s ∼12% -65%
Huawei P10 Lite
129.18 MB/s ∼60% +76%
Motorola Moto X Force
47.99 MB/s ∼22% -35%
AGM A8
69.47 MB/s ∼32% -6%
Sequential Read 256KB (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy XCover 4
181.6 MB/s ∼22%
Samsung Galaxy Xcover 3
113.5 MB/s ∼14% -37%
Huawei P10 Lite
264.3 MB/s ∼32% +46%
Motorola Moto X Force
252.03 MB/s ∼30% +39%
AGM A8
140.67 MB/s ∼17% -23%

Spiele

Zockern, die nach einem robusten Smartphone suchen, können wir das Galaxy XCover 4 nur bedingt empfehlen: Für aufwändige Grafiken ist die Grafikeinheit selbst auf dem nicht sonderlich hoch auflösenden Bildschirm zu schwach: Asphalt 8 in hohen Details wird nicht flüssig dargestellt. Etwas weniger anspruchslose 3D-Games wie Dead Trigger 2 laufen hingegen flüssig, ebenso 2D-Games wie Angry Birds. Da die Grafikeinheit nicht alle aktuellen APIs unterstützt, muss man eventuell auf einige Effekte verzichten, und die Zukunftssicherheit in Sachen Gaming ist fraglich.

Die Steuerung per Lagesensor und Touchscreen geht gut von der Hand.

Asphalt 8: Airborne
Asphalt 8: Airborne
Dead Trigger 2
Dead Trigger 2
Asphalt 8: Airborne
 EinstellungenWert
 high23 fps
 very low30 fps
Dead Trigger 2
 EinstellungenWert
 high30 fps

Emissionen

Temperatur

Schon im Idle-Betrieb sind die Gehäusetemperaturen des Samsung Galaxy XCover 4 spürbar erhöht: 33,7 °C messen wir als Maximum. Unter voller Last steigt die Temperatur auf bis zu 38,2 °C, wobei die maximale Erwärmung ausgerechnet im Bereich des Ohrhörers anliegt. Nach längerer Last kann das Telefonieren also zu einer schwitzigen Angelegenheit werden. Die gemessenen Temperaturen sind insgesamt nicht kritisch, angesichts der nicht allzuhohen Leistungsfähigkeit des Smartphones wäre eine geringere Erwärmung aber vor allem im Idle-Betrieb wünschenswert.

Immerhin drosselt das SoC seine Leistungsfähigkeit auch nach längerer Last nicht, wie wir mithilfe des Akku-Benchmarks im GFXBench feststellen.

Heatmap Vorderseite
Heatmap Vorderseite
Heatmap Rückseite
Heatmap Rückseite
GFXBench Akku-Benchmark
GFXBench Akku-Benchmark
Max. Last
 36.4 °C36.6 °C34.8 °C 
 38.2 °C36.6 °C35.7 °C 
 37.9 °C37 °C36.2 °C 
Maximal: 38.2 °C
Durchschnitt: 36.6 °C
36.2 °C36.6 °C36.6 °C
35.8 °C37.4 °C37.3 °C
35.6 °C37.5 °C37.3 °C
Maximal: 37.5 °C
Durchschnitt: 36.7 °C
Netzteil (max.)  30.6 °C | Raumtemperatur 21.5 °C | Voltcraft IR-260

Lautsprecher

Lautsprechertest "Pink Noise"
Lautsprechertest "Pink Noise"

War der Lautsprecher beim Galaxy XCover 3 noch an der Rückseite platziert, so bringt ihn Samsung nun an die obere rechte Seite des Galaxy XCover 4. Das ist eine ungewöhnliche Platzierung, die uns in der Praxis aber gar nicht so schlecht gefällt: Dort kann der Lautsprecher kaum verdeckt werden. Der Klang ist nicht übermäßig laut, aber einigermaßen klar. Tieftöne sind so gut wie nicht wahrnehmbar, der Klang ist recht höhenlastig. Bei lauteren Passagen wird der Sound auch gerne mal ungenau, die Instrumente zerfließen zu einem Klangbrei. Hohe Töne klingen teils unangenehm.

Insgesamt kann man ab und an mal ein YouTube Video anschauen oder in ein Musikstück reinhören, richtig Spaß macht es aber nicht. Besser klappt da schon die Wiedergabe über den 3,5-mm-Audioport oder Bluetooth, hier haben wir keine Probleme bei der Verbindung.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2031.634.12525.433.43125.332.34032.927.65033.628.16331.634.48028.430.11002736.512520.833.41602241.220021.347.625020.852.131521.255.240019.457.450019.560.363017.765.480017.968.6100017.870125017.370.6160017.472200016.771.3250017.269.7315018.271400017.972.4500017.666.3630017.761.4800017.857.91000017.9581250018.149.21600018.246.6SPL3080.4N1.347.4median 17.9Samsung Galaxy XCover 4median 60.3Delta1.310.731.641.725.440.125.336.632.927.533.629.731.633.228.429.42727.420.825.1222321.32720.839.221.247.819.454.319.562.517.772.217.975.317.876.717.374.917.472.916.774.917.275.818.276.617.97617.672.317.761.217.856.217.95718.163.718.252.73085.81.359.8median 17.9AGM A8median 62.51.316.9hearing rangehide median Pink Noise
Samsung Galaxy XCover 4 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (80.4 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 15.9% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 7.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 6.3% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (22.9% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 31% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 12% vergleichbar, 57% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 14%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 60% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 33% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

AGM A8 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (85.78 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 30.9% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 10% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (9.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 9.1% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(-) | hörbarer Bereich ist nur wenig linear (33.2% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 89% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 7% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 14%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 93% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 4% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Der Energieverbrauch im ausgeschalteten und Standby-Modus sind beim Galaxy XCover 4 sehr gering, das ist schon mal ein guter Start in dieses Kapitel. Der Idle-Verbrauch liegt auf normalem Niveau, der Vorgänger war insgesamt sparsamer. Auch beim Verbrauch unter Last liegt das XCover 4 mit maximal 5,92 Watt im mittleren Bereich unter den Vergleichsgeräten: Es ist kein Verschwender, aber auch kein Sparfuchs.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.006 / 0.1 Watt
Idledarkmidlight 0.56 / 1.57 / 1.68 Watt
Last midlight 4.6 / 5.92 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Samsung Galaxy XCover 4
2800 mAh
Samsung Galaxy Xcover 3
 mAh
Huawei P10 Lite
3000 mAh
Motorola Moto X Force
3760 mAh
AGM A8
4050 mAh
Stromverbrauch
24%
7%
-26%
-23%
Idle min *
0.56
0.6
-7%
0.38
32%
0.96
-71%
0.86
-54%
Idle avg *
1.57
1.2
24%
1.87
-19%
1.35
14%
1.97
-25%
Idle max *
1.68
1.3
23%
1.92
-14%
1.4
17%
2.04
-21%
Last avg *
4.6
2.6
43%
3.82
17%
6.11
-33%
4.86
-6%
Last max *
5.92
3.6
39%
4.9
17%
9.43
-59%
6.43
-9%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Mit einem relativ kapazitätsschwachen Akku mit gerade mal 2.800 mAh oder 10,6 Wh erreicht das XCover 4 dennoch sehr respektable Laufzeiten. Über 11 Stunden kann man im WLAN surfen ohne eine Steckdose in der Nähe. Das reicht locker auch für zwei normale Arbeitstage.

Wer noch länger durchhalten muss, kann einen Energiesparmodus in zwei Stufen aktivieren und diese sogar manuell anpassen. Dabei wird die Bildschirmhelligkeit reguliert, die Prozessorgeschwindigkeit gedrosselt und auch ein einfacheres Theme gewählt, das durch einen dunklen Hintergrund und einfachere Grafiken Energie sparen soll.

Wenn der Akku dann doch einmal leer ist, dauert es circa zwei Stunden, bis er wieder voll geladen ist.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
23h 08min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
11h 08min
Big Buck Bunny H.264 1080p
11h 21min
Last (volle Helligkeit)
3h 25min
Samsung Galaxy XCover 4
2800 mAh
Samsung Galaxy Xcover 3
 mAh
Huawei P10 Lite
3000 mAh
Motorola Moto X Force
3760 mAh
AGM A8
4050 mAh
Akkulaufzeit
-18%
7%
11%
-2%
Idle
1388
1002
-28%
1410
2%
1610
16%
H.264
681
678
0%
586
-14%
710
4%
WLAN
668
503
-25%
665
0%
426
-36%
654
-2%
Last
205
166
-19%
286
40%
330
61%

Pro

+ Stabiles und dabei dezentes Gehäuse
+ Viele Hardware-Tasten
+ Wasser- und staubdicht
+ Sehr präzises GPS-Modul
+ Gute Akkulaufzeiten
+ Heller Bildschirm
+ Austauschbarer Akku
+ Mit Handschuhen bedienbar
+ UI mit vielen Optionen
+ Android 7.0

Contra

- Geringe Speicherausstattung
- Schlechte Sprach- und Audioqualität
- Frontkamera qualitativ mäßig
- Recht hoher Schwarzwert
- Blaustich im Display
- Mäßige Spieleleistung

Fazit

Im Test: Samsung Galaxy XCover 4. Testgerät zur Verfügung gestellt von:
Im Test: Samsung Galaxy XCover 4. Testgerät zur Verfügung gestellt von:

Auch wenn das Samsung Galaxy XCover 4 vielleicht nicht ganz so widerstandsfähig ist, wie es sich gibt: Es ist auf jeden Fall besser geschützt als viele andere, sehr empfindliche Smartphones. Das stabile Kunststoffchassis sieht dabei nicht mal wuchtig aus und bietet sogar einen austauschbaren Akku. Wasser- und Staubschutz wurden gegenüber dem Vorgänger verbessert, auch der Lautsprecher funktioniert nun tadellos, wenn das Gerät nass ist. Nach dem Einsatz unter Wasser finden wir Wassertropfen unter der hinteren Abdeckung, hier sollte man also das Gerät gesondert trocknen.

Die Speicherausstattung des Geräts könnte üppiger sein, dafür überzeugt das umfangreiche Betriebssystem ebenso wie die durchaus brauchbare Hauptkamera. Die Eingabemöglichkeiten sind üppig, der Bildschirm angemessen und die Leistung für den Alltag ausreichend. Die Akkulaufzeiten passen ebenfalls zum guten Gesamteindruck. Weniger gut gefallen uns die Klangqualität und die Spieleleistung des Geräts.

Das Galaxy XCover 4 ist, wie der Vorgänger, nichts für die ganz harten Einsätze, sondern eher für die Unwägbarkeiten des Alltags gut gerüstet. Hinter der harten Schale verbirgt sich ein solides Smartphone der unteren Mittelklasse.

Wer ein absolutes High-End-Ruggedized-Smartphone für harte Einsätze benötigt, muss sich wohl bei den Spezialanbietern umsehen. Samsung bietet mit dem Galaxy XCover 4 eher ein stabiles Gerät für den etwas anspruchsvolleren Alltag, zum Wandern oder den gelegentlichen Besuch auf einer staubigen Baustelle an. Da das Gerät aber recht günstig ist und mit sehr gutem GPS aufwarten kann, ist es für diese Einsatzzwecke gut geeignet.

Samsung Galaxy XCover 4 - 12.06.2017 v6
Florian Wimmer

Gehäuse
90%
Tastatur
69 / 75 → 92%
Pointing Device
92%
Konnektivität
37 / 60 → 62%
Gewicht
90%
Akkulaufzeit
93%
Display
82%
Leistung Spiele
7 / 63 → 11%
Leistung Anwendungen
40 / 70 → 58%
Temperatur
89%
Lautstärke
100%
Audio
49 / 91 → 54%
Kamera
66%
Durchschnitt
70%
81%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Samsung Galaxy XCover 4 (SM-G390F) Smartphone
Autor: Florian Wimmer, 16.06.2017 (Update: 15.05.2018)
Florian Wimmer
Florian Wimmer - Editor
Als ich 12 war, kam der erste Computer ins Haus und sofort fing ich an rumzubasteln, zu zerlegen, mir neue Teile zu besorgen und auszutauschen – schließlich musste immer genug Leistung für die aktuellen Games vorhanden sein. Als ich 2009 zu Notebookcheck kam, testete ich mit Leidenschaft Gaming-Notebook, seit 2012 gilt meine Aufmerksamkeit vor allem Smartphones, Tablets und Zukunftstechnologien.