Notebookcheck

Test HP ProBook 440 G3 Notebook

Nino Ricchizzi, Stefanie Voigt, 16.12.2015

Der Start ins Business. Was ein Einstiegsgerät in der Business-Klasse benötigt, zeigt HP mit seinem neuen ProBook 440 G3. Hierbei darf Intels neue Skylake Generation nicht fehlen. Leider schleppt auch die 14-Zoll-Version Probleme des ProBook 430 G3 mit sich.

Das HP ProBook 440 G3 gilt als günstiges Einstiegs-Notebook für die Business-Klasse. Nicht nur für den beruflichen Alltag, sondern auch als Office-Knecht findet unser Testgerät seinen Einsatz. Preislich bewegen sich diese Modelle weit unter der 1000-Euro-Marke. Die potenteste Variante wird mit rund 900 Euro gelistet. Unser Testgerät liegt derzeit bei 620 Euro und wird mit brandneuer Intel-Skylake-Architektur ausgestattet. Weiterhin befinden sich im Inneren ein 4 GB großer Arbeitsspeicher und eine 500 GB große Magnetfestplatte.

In unserem Test wollen wir stets einen Vergleich zu Kontrahenten dieser Preisklasse ziehen. Aus dem Hause Lenovo wählen wir das ThinkPad E450 und das ThinkPad E460. Ebenfalls sollen das Dell Latitude 3450 und das teurere Acer TravelMate P645 als Kontrahenten dienen. Natürlich darf der direkte Vergleich innerhalb HP's Business Books nicht fehlen: Das erst kürzlich getestete HP ProBook 430 G3 gesellt sich daher ebenfalls in die Runde

HP ProBook 440 G3 (ProBook 440 Serie)
Prozessor
Intel Core i5-6200U, 2 Kerne, TDP 15 W
Grafikkarte
Intel HD Graphics 520, Kerntakt: 950 MHz, Speichertakt: 800 MHz, 10.18.15.4256
Hauptspeicher
4096 MB 
, Single-Channel, DDR3L-1600-SDRAM, 1/2 Speicherslots belegt
Bildschirm
14 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, Chi Mei CMN14A7, TN, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Skylake-U Premium PCH
Massenspeicher
Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630, 500 GB 
, 7200 U/Min
Soundkarte
Intel Skylake PCH-H High Definition Audio Controller
Anschlüsse
1 USB 2.0, 2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Audio-Combo, Card Reader: SD, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Dual Band Wireless-AC 3165 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 21 x 339 x 244
Akku
44 Wh Lithium-Ion, 4 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 12 Monate Garantie
Gewicht
1.67 kg, Netzteil: 283 g
Preis
620 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Unser Testkandidat lässt sich als 14-Zoll-Variante des ProBooks 430 G3 bezeichnen. Aus diesem Grund sind rein optisch keine größeren Verschiedenheiten zu finden. Das Gehäuse macht trotz seinem Preis einen edlen Eindruck. Der umliegende Tastaturrahmen ist aus Aluminium gefertigt und sticht kontrastreich zu der matt-schwarzen Displayeinheit hervor. Die Haptik erfreut ebenfalls dank der vielen abgerundeten Ecken und Kanten. Auch die Verarbeitung ist für diese Preisklasse äußerst gut. Es wurden zwar recht schmale Displayscharniere verbaut, doch zumindest bei unserem werksneuen Testgerät machen sie einen stabilen Eindruck. Im kleineren Modell der ersten Generation wippte das Display noch schnell nach. Ob dies nach einer längerer Einsatzdauer in unserem größeren 440-G3-Modell auch geschieht, sei abzuwarten. 

Die einzelnen Bauteile des Gehäuses wurden sauber miteinander verbunden, sodass kein unregelmäßiger oder zu größer Spalt erkennbar ist. 

Auf der Unterseite lässt sich der Akku ohne Werkzeug entnehmen. Auch ohne Akku ist das Gehäuse noch stabil und kann verwendet werden.  Wartungsarbeiten können mittels einer großen Wartungsklappe getätigt werden. Für den mobilen Einsatz ist das geringe Gewicht von 1,6 kg positiv anzumerken. 

Leider finden sich auch Schwachstellen: Beispielsweise lässt sich der Displayrücken leicht eindrücken. Insgesamt verwendet HP beim Display einen weichen und dünnen Kunststoff. Die Base Unit hingegen macht einen äußerst stabilen Eindrucken.

339 mm 239 mm 24 mm 1.8 kg339 mm 239 mm 24 mm 1.8 kg341 mm 245 mm 21 mm 2.1 kg339 mm 244 mm 21 mm 1.7 kg329 mm 235 mm 21 mm 1.5 kg326 mm 234 mm 21 mm 1.5 kg
elegant und gleichzeitig günstig
elegant und gleichzeitig günstig
eine Wartungsklappe ermöglicht den Blick ins Innere
Fingerabdruck-Lesegerät
nur ein Slot wird genutzt
freier M.2-Slot
gute Wartungsmöglichkeiten
viele Kunststoffelemente werden verwendet
Die Verarbeitung ist fast tadellos.

Ausstattung

Die gebotenen Anschlüsse gehören zum Standardrepertoire eines aktuellen Notebooks. Wie schon von den anderen Modellen dieser Reihe bekannt sind nur zwei der drei USB-Anschlüsse USB 3.0 Ports. Die Positionierungsstrategie ermöglicht einen guten Zugang zu allen Schnittstellen. Nur bei der Verwendung beider USB 3.0 Ports dürfen keine zu breiten Stecker verwendet werden, da sonst einer der beiden Verbindungen blockiert wird.

vorne
vorne
rechts: 2x USB-3.0, HDMI-Ausgang, VGA-Ausgang, Ethernet-Anschluss, Kensington Lock
rechts: 2x USB-3.0, HDMI-Ausgang, VGA-Ausgang, Ethernet-Anschluss, Kensington Lock
links: 1x USB-2.0, Audio-Combo, SD-Kartenleser
links: 1x USB-2.0, Audio-Combo, SD-Kartenleser
hinten
hinten

Kommunikation

Zwei Wege können zur Netzwerkkommunikation im HP ProBook 440 G3 gewählt werden. Die kabelgebundene Verbindung gelingt mittels eines RealTek Semiconductor RTL8168/8111 PCI-E-Modul. Dieses erlaubt eine Durchsatzrate von bis zu einem Gigabit. Als zweite Möglichkeit lässt sich eine drahtlose Verbindung mittels eines Intel Dual Band Wireless-AC 3165-Moduls herstellen. Die WLAN-Geschwindigkeit ist mit Bruttowerten von bis zu 433 Mbit/s angegeben. In einem vom Autor spezifizierten Test sollen nun tatsächliche Übertragungsgeschwindigkeiten simuliert werden. Zur Referenz steht ein Apple iMac 21,5 Late 2013 bereit, der über den IEEE-802.11ac-Standard und ebenfalls über eine 1-Gbit-Ethernetanbindung verfügt. Über eine im Netzwerk (FRITZ!Box 7490) angeschlossene Festplatte wird eine 5 GB große Datei versendet. Nach mehrmaligen Downloads wird der Durchschnitt ermittelt. Die beiden Testgeräte befinden sich unmittelbar nebeneinander und müssen ein Stockwerk und eine Luftline von 4 m zum Router überwinden. Mittels einer WLAN-Verbindung erzielt unser Testgerät, wie auch der Apple iMac, rund 34 MB/s. Kabelgebunden erreicht das HP ProBook 440 G3 109 MB/s und der Apple iMac 83 MB/s.

Sicherheit

Um einen Diebstahl zu erschweren, verfügt unser Testgerät über einen Kensington Lock und ein Fingerabdruck-Lesegerät. Ein weiteres integriertes Sicherheits-Feature ist ein TPM. Der Hersteller sorgt ebenso mit eigener Software für die nötige Sicherheit. Die installierte HP Client Security Software lässt Nutzer beispielsweise Festplatten verschlüsseln. Eine HP BIOS Protection zählt ebenfalls zum integrierten Funktionsumfang.

Zubehör

Zum Lieferumfang gehören nur die üblichen Installationsbroschüren. Passendes Zubehör kann auf der Herstellerseite optional erworben werden. Hierzu gehören beispielsweise Taschen, Eingabegeräte, Laufwerke, Kombinationsschlösser und Service-Pakete. Ein universeller Portreplikator steht einem für 280 Euro zur Verfügung. Dieser liefert sechs weitere USB-Verbindungen, einen Ethernetanschluss, einen Mikrofoneingang, einen Kopfhörerausgang und einen HDMI-Ausgang.

Wartung

Wie schon im Gehäuse-Teil erwähnt: Eine Wartungsklappe befindet sich auf der Unterseite des Notebooks. Die Abnahme der zugehörigen Klappe gelingt mit nur einer Schraube. Um diese Schraube zu lösen, muss die zugehörige Schraubenabdeckung erst entfernt werden. Die Klappe lässt sich hiernach einfach abziehen. Dadurch lassen sich die Festplatte, das WLAN-AC-Modul und der Arbeitsspeicher austauschen. Eine Lüfterreinigung ist nicht möglich. Der Blick ins Innere überrascht: Ein freier M.2-Slot steht für eine Festspeichererweiterung bereit.

Der Akku kann mittels eines mechanischen Mechanismus' ohne Schrauben entfernen werden. Ein Betrieb ohne Akku ist so also möglich.

Garantie

Ab Werk gibt es nur ein Jahr Garantie. Eine Garantieerweiterung auf drei Jahre inklusive Vor-Ort-Service kostet rund 130 Euro. Diese Garantie lässt sich noch mit einem Schutz vor versehentlichen Schäden erweitern (260 Euro). HPs teuerstes Care-Paket wird mit dem Namen: „HP 3 year 9x5 Next Coverage Day Call to Repair (80 %) Notebook Only Service“ bezeichnet. Details über den Umfang der Leistungen sind allerdings nicht gelistet. Preislich bewegen sich diese Garantien zwischen 410 Euro (3 Jahre) und 1.310 Euro (5 Jahre).

Eingabegeräte

Tastatur

Ein Lob gilt der Tastatur, die sich sehr griffig anfühlt und insgesamt überzeugen kann. Alle Tasten verfügen über eine nötige Festigkeit und geben an den Ecken kaum nach. Das Druckempfinden ist gleichmäßig, der Hub ist weich und recht kurz. 10-Finger-Schreiblinge werden sich schnell mit der Tastatur anfreunden. Das Anschlaggeräusch ist hauptsächlich dumpf und nicht weiter störend.

Bei vielen aktuellen Notebook-Tastaturen fallen die mittleren Pfeiltasten besonders schmal und klein aus. HP hingegen zieht diese jedoch in die Breite, weshalb auch seine Pfeiltasten besser zu bedienen sind. 

Um selbst im Dunkeln noch Schreibarbeiten zu vollziehen, wird eine zweistufige Tastaturbeleuchtung integriert. 

Touchpad

Leider fällt das Touchpad auch in der aktuellen Version etwas zu klein aus. Mit einer Dimensionierung von 9,6 x 4,9 cm liegt es hinter der Konkurrenz aus dem Hause Lenovo und Dell. Das Touchpad reagiert reaktionsnah und erkennt Eingaben ohne Probleme. Auch Gesten gelingen auf dem kleinen Touchpad. Leider machen die Ecken des Eingabegerätes einige Probleme. Hier werden Bewegungen teilweise gar nicht erst erkannt. Auf sanfte Berührungen reagiert es sogar manchmal gar nicht. Zusammengefasst erfüllt das Eingabemedium seinen Zweck. Eine angeschlossene Maus kann es aber nicht ersetzen.

Die Maustasten verfügen über einen weichen Hub und geben nur leise und dumpfe Klickgeräusche von sich. 

Eingabegeräte
Eingabegeräte

Display

Pixelanordnung
Pixelanordnung
unschöne Streifen im Display
unschöne Streifen im Display

Der erste deutlich sichtbare Unterschied zu unserem bereits getesteten 13,3-Zoll-Modell ist das eingesetzt Display. Das 14-Zoll-Display besitzt nun eine Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel. Wie von den ProBooks bekannt, nutzt HP ein mattes Panel. Hierdurch stören naheliegende Lichtquellen und Reflexionen nicht weiter. Leider fällt allerdings die Displayhelligkeit nicht zeitgemäß aus. Mit einer durchschnittlichen Helligkeit von 215 cd/m² liegt das Testgerät weit unter den Werten eines Dell Latitude 3450 (273 cd/m²) und eines Acer Travelmate P645 (308 cd/m²). Ebenso negativ zu bemerken ist die Wahl eines TN-Panels. Die Konkurrenz beweist: Auch ein hochwertiges IPS-Panel kann in einem günstigen Business Notebook seinen Platz finden.

Sehr unästhetisch sind bei unserem Testgerät weiße Streifen bei dunklen/schwarzen Hintergründen auf dem Display (siehe Bild). Ob dies ein Fehler unseres Testgeräts ist, oder gar ein Fehler der Displayreihe, können wir nicht herausfinden. 

220
cd/m²
209
cd/m²
208
cd/m²
208
cd/m²
246
cd/m²
211
cd/m²
212
cd/m²
217
cd/m²
207
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Chi Mei CMN14A7
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 246 cd/m² Durchschnitt: 215.3 cd/m²
Ausleuchtung: 84 %
Helligkeit Akku: 244 cd/m²
Kontrast: 492:1 (Schwarzwert: 0.5 cd/m²)
ΔE Color 8.6 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 9.36 | 0.64-98 Ø6.3
59.1% sRGB (Argyll 3D) 37.8% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.39
HP ProBook 440 G3
HD Graphics 520, 6200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
Lenovo ThinkPad E450 20DDS01E00
Radeon R7 M260, 5200U, Samsung CM871 MZ7LF192HCGS
Lenovo ThinkPad E460-20EUS00000
Radeon R7 M360, 6200U, Samsung CM871 MZ7LF192HCGS
Dell Latitude 3450-9723
HD Graphics 5500, 5200U, Toshiba MQ01ABD100
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
Response Times
15%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
46 (24, 22)
40 (17, 23)
13%
Response Time Black / White *
27.6 (11.2, 16.4)
23.2 (6.8, 16.4)
16%
PWM Frequency
Bildschirm
-11%
23%
29%
-11%
Helligkeit Bildmitte
246
218
-11%
233
-5%
303
23%
195
-21%
Brightness
215
211
-2%
221
3%
273
27%
201
-7%
Brightness Distribution
84
76
-10%
88
5%
83
-1%
87
4%
Schwarzwert *
0.5
0.53
-6%
0.3
40%
0.445
11%
0.54
-8%
Kontrast
492
411
-16%
777
58%
681
38%
361
-27%
DeltaE Colorchecker *
8.6
11.16
-30%
4.43
48%
3.94
54%
11.16
-30%
DeltaE Graustufen *
9.36
12.58
-34%
3.78
60%
4.28
54%
12.02
-28%
Gamma
2.39 92%
2.34 94%
2.31 95%
2.5 88%
3.05 72%
CCT
11226 58%
14940 44%
7171 91%
7325 89%
14187 46%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
37.8
39
3%
37.3
-1%
47.9
27%
Color Space (Percent of sRGB)
59.1
61
3%
58.7
-1%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-11% / -11%
19% / 21%
29% / 29%
-11% / -11%

* ... kleinere Werte sind besser

Der Kontrast im Testgerät beträgt 492:1. Dieser fällt nur aufgrund der geringen Helligkeit vergleichsweise normal aus und ist deshalb eher als schlecht zu vermerken. Ein Schwarzwert von 0,5 cd/m² ist ebenfalls ziemlich hoch. Deshalb wirkt ein Schwarzton nicht wirklich satt. Insgesamt hat HP das Potential wohl noch nicht ganz ausgeschöpft. Besonders in Hinblick auf die deutlich bessere Konkurrenz.

Ohne Farbkalibrierung erkennen wir einen leichten Blaustich. Die CalMANbAnalyse ergibt hier eine DeltaE-Abweichung der GrayScale von 9,36. Der ColorChecker besagt einen ebenfalls hohen DeltaE-Wert von 8,64. Nach einer Kalibrierung minimieren sich diese Abweichungen deutlich. Die Abweichung der Graustufen liegt nun nur noch bei 1,4 und der Farben bei 3,25.

Die Farbraumabdeckung liegt im sRGB-Raum bei 59,1 % und im AdobeRGB-Raum bei 37,8 %. Diese Werte sind hauptsächlich für einen professionellen Einsatz von Bedeutung. Für Grafiker reichen diese Abdeckungen nicht aus.

Farbraumabdeckung AdobeRGB-Raum
Farbraumabdeckung AdobeRGB-Raum
CalMAN ColorChecker unkalibriert
CalMAN ColorChecker unkalibriert
CalMAN Graustufen unkalibriert
CalMAN Graustufen unkalibriert
CalMAN SaturationSweeps unkalibriert
CalMAN SaturationSweeps unkalibriert
Farbraumabdeckung sRGB-Raum
Farbraumabdeckung sRGB-Raum
CalMAN ColorChecker kalibriert
CalMAN ColorChecker kalibriert
CalMAN Graustufen kalibriert
CalMAN Graustufen kalibriert
CalMAN SaturationSweeps kalibriert
CalMAN SaturationSweeps kalibriert

Da der Hersteller ein mattes Display verwendet, kann das Display im bewölkten Außengebrauch genutzt werden. Die recht geringe Helligkeit kann direkte Sonneneinstrahlungen nicht kompensieren. Wer ein Gerät für regelmäßige Outdoor-Einsätze benötigt, sollte beispielsweise einen genaueren Blick auf das Dell Latitude 3450 werfen.

direkte Sonneneinstrahlung
direkte Sonneneinstrahlung
schattige Umgebung
schattige Umgebung

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
27.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 11.2 ms steigend
↘ 16.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 58 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
46 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 24 ms steigend
↘ 22 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 72 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.8 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9367 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Eine weitere Konsequenz bei der Wahl eines günstigen TN-Panels ist die magere Blickwinkelstabilität. Schon bei leichten frontalen Kippbewegungen werden Farben und Helligkeiten immens verfälscht. Eine seitliche Betrachtung klappt hingegen gut.

Wie schon bei der kleineren ProBook 430-Reihe, fällt auch hier der Öffnungswinkel zu klein aus. Besonders beim Einsatz auf den Oberschenkeln fehlen ein paar Grad, um das Notebook bequem bedienen zu können.

Blickwinkelstabilität
Blickwinkelstabilität

Leistung

LatencyMon
LatencyMon

Unser Testgerät wappnet sich mit einem neuen Intel-Core-i5-Prozessor, 4-GB-Arbeitsspeicher (Single-Channel) und 500-GB-Festplatte für den Office-Bereich. Kleinere Leistungsreserven sind für den Multimediabereich vorhanden. Das Anwendungsgebiet zielt jedoch nur auf den Business-Bereich. Wer rund 300 Euro tiefer in die Tasche greifen mag, erhält einen Intel-i7-Prozessor und einen im Dual-Channel arbeitenden Arbeitsspeicher.

Leider existiert in der ProBook 440 G3 Reihe kein Modell mit LTE-/3G-Modem. In der kleineren ProBook-430-Version kann ein Modell mit entsprechendem Modul ausgewählt werden.

Prozessor

konstante Taktraten im Cinebench
konstante Taktraten im Cinebench

Als Recheneinheit dient ein neuer Intel Core i5-6200U der aktuellen Skylake Generation. Die beiden Kerne takten mit einer Frequenz von 2,3 GHz. Mittels Turbo-Boost erreicht die CPU bis zu 2,8 GHz (2 Kerne: max. 2,7 GHz). Das „U“ im Namen steht für die geringe Leistungsaufnahme des Prozessors. Der Hersteller gibt einen TDP von 15 W an.

Wir wollen nun die Leistungsbereitschaft mittels Cinebench R15 ermitteln. Im Multi-Core-Test erzielt unser Testkandidat 294 Punkte. Dieser Wert ist konform mit anderen Notebooks, die eine gleiche CPU besitzen. Während der Testprozedur takten die beiden Kerne stets mit 2,7 GHz. Der Vorgängerprozessor (Intel Core i5-5200U) ist im Dell Latitude 3450 rund 11 % langsamer. 

Auch im mobilen Akku-Betrieb erzielt das Testgerät eine äquivalente Punktzahl.

Weitere Vergleiche und Benchmarks zu der eingesetzten Recheneinheit finden sich in unserer Benchmark-Tabelle der aktuellen Prozessoren.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
HP ProBook 440 G3
114 Points ∼52%
HP ProBook 430 G3 P5T00ES
115 Points ∼53% +1%
Lenovo ThinkPad E450 20DDS01E00
97 Points ∼44% -15%
Lenovo ThinkPad E460-20EUS00000
114 Points ∼52% 0%
Dell Latitude 3450-9723
105 Points ∼48% -8%
Acer TravelMate P645-S-58HK
91 Points ∼42% -20%
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
97 Points ∼44% -15%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
HP ProBook 440 G3
294 Points ∼7%
HP ProBook 430 G3 P5T00ES
286 Points ∼7% -3%
Lenovo ThinkPad E450 20DDS01E00
250 Points ∼6% -15%
Lenovo ThinkPad E460-20EUS00000
290 Points ∼7% -1%
Dell Latitude 3450-9723
260 Points ∼6% -12%
Acer TravelMate P645-S-58HK
250 Points ∼6% -15%
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
230 Points ∼5% -22%

Legende

 
HP ProBook 440 G3 Intel Core i5-6200U, Intel HD Graphics 520, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
 
HP ProBook 430 G3 P5T00ES Intel Core i5-6200U, Intel HD Graphics 520, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
 
Lenovo ThinkPad E450 20DDS01E00 Intel Core i5-5200U, AMD Radeon R7 M260, Samsung CM871 MZ7LF192HCGS
 
Lenovo ThinkPad E460-20EUS00000 Intel Core i5-6200U, AMD Radeon R7 M360, Samsung CM871 MZ7LF192HCGS
 
Dell Latitude 3450-9723 Intel Core i5-5200U, Intel HD Graphics 5500, Toshiba MQ01ABD100
 
Acer TravelMate P645-S-58HK Intel Core i5-5200U, Intel HD Graphics 5500, Kingston RBU-SNS8100S3256GD
 
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk Intel Core i5-4200U, Intel HD Graphics 4400, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
Cinebench R10 Shading 64Bit
7278 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
12636 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
5585 Points
Cinebench R10 Shading 32Bit
7332
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
10048
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
4441
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
22.81 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
3.2 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.33 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.9 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
30.25 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
294 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
114 Points
Hilfe

System Performance

PCMark 7
PCMark 7

Die Arbeit am Testgerät gelingt meist flüssig. SSD verwöhnte Nutzer werden das Fehlen eines schnellen Festspeichers jedoch deutlich bemerken. Dieses subjektive Gefühl bestätigt auch der PCMark 7. Mit 3.022 Punkten liegt es auf einem guten Niveau für die eingesetzten Komponenten. Das Lenovo Thinkpad E450/E460 besitzt einen schnellen Festspeicher, weshalb es mit rund 4.800 Punkten deutlich besser abschneidet.

HP ProBook 440 G3
HD Graphics 520, 6200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
HP ProBook 430 G3 P5T00ES
HD Graphics 520, 6200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
Lenovo ThinkPad E450 20DDS01E00
Radeon R7 M260, 5200U, Samsung CM871 MZ7LF192HCGS
Dell Latitude 3450-9723
HD Graphics 5500, 5200U, Toshiba MQ01ABD100
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
PCMark 7
Score
3022
2984
-1%
4797
59%
2856
-5%
2344
-22%
PCMark 8
3%
12%
-26%
Work Score Accelerated v2
3840
4106
7%
4186
9%
2973
-23%
Creative Score Accelerated v2
3503
3390
-3%
Home Score Accelerated v2
2871
3043
6%
3299
15%
2028
-29%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
1% / 2%
36% / 28%
-5% / -5%
-24% / -25%
PCMark 7 Score
3022 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
2871 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
3503 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
3840 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

HD Tune
HD Tune

HP verwendet in der kompletten ProBook 440 G3 Reihe eine mit 7.200 RPM drehende Magnetfestplatte. Der Speicher verfügt über eine Kapazität von 500 GB. Andere Festplattenoptionen stehen beim Kauf nicht zur Verfügung. Der im 2,5 Zoll eingesetzte Speicher kann leicht durch die Wartungsklappe ausgetauscht werden. Noch einfacher: Ein freier M.2-Slot ist im Inneren vorhanden. Ein SSD-Upgrade ist also leicht durchführbar.

Im CrystalDiskMark werden ordentliche sequentielle Lese- und Schreibwerte erreicht. Die im Dell Latitude 3450 verwendete Festplatte erreicht in diesem Bereich rund 30 MB/s weniger. 

Wir wollen noch ein kurzes Wort über den SD-Kartenleser verlieren. Wir analysieren mit einer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II die Übertragungsgeschwindigkeit. Der Download von 250 jpg-Dateien (je rund 5 MB) geschieht mit rund 70,1 MB/s. Der Benchmark AS SSD liefert eine sequentielle Lesegeschwindigkeit von 86,37 MB/s und eine Schreibgeschwindigkeit von 63,83 MB/s.

HP ProBook 440 G3
HD Graphics 520, 6200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
HP ProBook 430 G3 P5T00ES
HD Graphics 520, 6200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
Lenovo ThinkPad E450 20DDS01E00
Radeon R7 M260, 5200U, Samsung CM871 MZ7LF192HCGS
Dell Latitude 11 3150
HD Graphics (Bay Trail), N3540, Samsung SSD PM851 128 GB MZ7TE128HMGR
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
CrystalDiskMark 3.0
-9%
2271%
2906%
-35%
Write 4k QD32
1.304
1.288
-1%
36.91
2731%
98.57
7459%
0.621
-52%
Read 4k QD32
1.179
1.151
-2%
96.07
8048%
117.4
9858%
0.768
-35%
Write 4k
1.277
1.246
-2%
37.27
2819%
39.21
2970%
0.648
-49%
Read 4k
0.559
0.57
2%
19.49
3387%
13.5
2315%
0.351
-37%
Write 512
61.89
53.85
-13%
169.1
173%
124.8
102%
42.12
-32%
Read 512
42.34
39.56
-7%
320.8
658%
229.2
441%
30.3
-28%
Write Seq
123.6
93.49
-24%
178.4
44%
124.4
1%
93.52
-24%
Read Seq
124.8
94.82
-24%
506.6
306%
251.5
102%
98.85
-21%
Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
Minimale Transferrate: 61.6 MB/s
Maximale Transferrate: 136.5 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 100.5 MB/s
Zugriffszeit: 16.1 ms
Burst-Rate: 275 MB/s
CPU Benutzung: 4.5 %

Grafikkarte

4K H.265: flüssige Wiedergabe
4K H.265: flüssige Wiedergabe

Zur grafischen Darstellung dient eine Intel HD Graphics 520. Die interne Prozessor-Grafikkarte verfügt über einen Kerntakt von bis zu 950 MHz. Außerdem unterstützt der integrierte Videodecoder wichtige Standards für H.265-/HEVC-Videos. Performancetechnisch sollten die meisten Multimedia-Anwendungen flüssig dargestellt werden. Selbst einige neuere Spiele können bei minimalen Einstellungen zum Laufen gebracht werden.

Um den Vergleich zur Konkurrenz und zu anderen Notebooks mit der gleichen Grafikeinheit zu ziehen, wollen wir die Ergebnisse im 3DMark 11 genauer betrachten.

Unser Testgerät schneidet mit 1.238 Punkten besser als das Dell Latitude und das Acer TravelMate P645 ab. Beide Kontrahenten verwenden die Intel HD Graphics 5500, welche die Vorgängerin der Intel HD Graphics 520 ist. Das Lenovo E450 und E460 können dank einer dedizierten AMD Radeon R7 M260/M360 deutlich bessere Ergebnisse erzielen. Beide Lenovo Geräte erreichen 800 Punkte mehr als unser Testgerät.

Im Akku-Betrieb muss nicht mit Leistungseinbußungen hinsichtlich der Grafikeinheit gerechnet werden. Weitere Vergleiche und Benchmarks können in unserer Benchmark-Tabelle der aktuellen Notebook-Grafikkarten nachgeschlagen werden.

3DMark 11 - 1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
HP ProBook 440 G3
HD Graphics 520, 6200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
1238 Points ∼4%
Lenovo ThinkPad E450 20DDS01E00
Radeon R7 M260, 5200U, Samsung CM871 MZ7LF192HCGS
2042 Points ∼6% +65%
Lenovo ThinkPad E460-20EUS00000
Radeon R7 M360, 6200U, Samsung CM871 MZ7LF192HCGS
2091 Points ∼6% +69%
Dell Latitude 3450-9723
HD Graphics 5500, 5200U, Toshiba MQ01ABD100
1100 Points ∼3% -11%
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
777 Points ∼2% -37%
Acer TravelMate P645-S-58HK
HD Graphics 5500, 5200U, Kingston RBU-SNS8100S3256GD
1183 Points ∼3% -4%
3DMark 11 Performance
1238 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
40501 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
4716 Punkte
3DMark Fire Strike Score
596 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Games, die schon mehrere Jahre auf dem Buckel haben, sollten meistens eine flüssige Grafikeinstellung hervorbringen. Wer die Gaming-Sektion nicht missen möchte, sollte den Arbeitsspeicher erweitern. Was ein im Dual-Channel arbeitender Speicher in den Spielen bewirkt, zeigte uns unser Test des kleineren ProBooks.

Im 13,3 Zoll großen HP ProBook 430 G3 konnten selbst einige neuere Spiele bei minimalen Einstellungen noch eine flüssige Darstellungsweise finden. Bei unserem Modell fällt der Fifa Abend ins Wasser. Nur durchschnittlich 29 fps werden erreicht. Ganz anders im ProBook 430 G3: Hier können doppelt so viele Bilder die Sekunde erzielt werden. Auch die Spiele Tomb Raider und Bioshock: Infinite liegen in unserem Testgerät weit unter den Werten des gepimpten Schwesternmodells. 

Welche Spiele noch mit der verwendeten Grafikeinheit flüssig spielbar sind, finden sich in unseren Artikel: "Welche Spiele laufen auf Notebook Grafikkarten flüssig".

Tomb Raider
1366x768 Normal Preset AA:FX AF:4x (nach Ergebnis sortieren)
HP ProBook 440 G3
HD Graphics 520, 6200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
26.6 fps ∼5%
HP ProBook 430 G3 P5T00ES
HD Graphics 520, 6200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
39.4 fps ∼7% +48%
Lenovo ThinkPad E460-20EUS00000
Radeon R7 M360, 6200U, Samsung CM871 MZ7LF192HCGS
38.7 fps ∼7% +45%
Dell Latitude 3450-9723
HD Graphics 5500, 5200U, Toshiba MQ01ABD100
28.1 fps ∼5% +6%
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
18.4 fps ∼3% -31%
Acer TravelMate P645-S-58HK
HD Graphics 5500, 5200U, Kingston RBU-SNS8100S3256GD
29.8 fps ∼5% +12%
1024x768 Low Preset (nach Ergebnis sortieren)
HP ProBook 440 G3
HD Graphics 520, 6200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
52.2 fps ∼8%
HP ProBook 430 G3 P5T00ES
HD Graphics 520, 6200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
74.2 fps ∼12% +42%
Lenovo ThinkPad E460-20EUS00000
Radeon R7 M360, 6200U, Samsung CM871 MZ7LF192HCGS
73.2 fps ∼12% +40%
Dell Latitude 3450-9723
HD Graphics 5500, 5200U, Toshiba MQ01ABD100
54.6 fps ∼9% +5%
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
36.5 fps ∼6% -30%
Acer TravelMate P645-S-58HK
HD Graphics 5500, 5200U, Kingston RBU-SNS8100S3256GD
60.9 fps ∼10% +17%
FIFA 16 - 1280x720 Low Preset (nach Ergebnis sortieren)
HP ProBook 440 G3
HD Graphics 520, 6200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
29 fps ∼7%
HP ProBook 430 G3 P5T00ES
HD Graphics 520, 6200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
63.5 fps ∼16% +119%
BioShock Infinite
1366x768 Medium Preset (nach Ergebnis sortieren)
HP ProBook 440 G3
HD Graphics 520, 6200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
19.35 fps ∼5%
1280x720 Very Low Preset (nach Ergebnis sortieren)
HP ProBook 440 G3
HD Graphics 520, 6200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
32.7 fps ∼7%
min. mittel hoch max.
Tomb Raider (2013) 52.226.615.17.6fps
BioShock Infinite (2013) 32.719.3515.454.73fps
FIFA 16 (2015) 29fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Hinsichtlich der Lautstärkeentwicklung des Lüfters können wir kaum etwas Negatives aussagen. Im Idle gibt das Test-Notebook kaum einen Mucks von sich. Nur ein HDD-Rauschen ist wahrnehmbar. Selbst bei einem extremen Lastzustand hält sich die Lautstärke mit 35 dB(A) im angenehm hörbaren Rahmen. Nur die Lüfterfrequenz ist etwas hochtönig, was auf Dauer in einer ruhigen Umgebung störend ist. Bei eingeschaltetem Windows Höchstleistungsprofil ist ein leichtes Fiepen ständig hörbar. 

HP ProBook 440 G3
HD Graphics 520, 6200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
Lenovo ThinkPad E450 20DDS01E00
Radeon R7 M260, 5200U, Samsung CM871 MZ7LF192HCGS
Dell Latitude 3450-9723
HD Graphics 5500, 5200U, Toshiba MQ01ABD100
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
Acer TravelMate P645-S-58HK
HD Graphics 5500, 5200U, Kingston RBU-SNS8100S3256GD
Geräuschentwicklung
-14%
-11%
-2%
-3%
aus / Umgebung *
Idle min *
29.7
29.6
-0%
32.7
-10%
30.5
-3%
29.6
-0%
Idle avg *
29.7
34.5
-16%
32.7
-10%
31.2
-5%
29.6
-0%
Idle max *
29.7
34.8
-17%
32.7
-10%
31.2
-5%
30.2
-2%
Last avg *
32.7
40.3
-23%
34.4
-5%
32.5
1%
35.6
-9%
Last max *
35.1
40.3
-15%
41.9
-19%
34.7
1%
35.9
-2%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautstärkediagramm

Idle
29.7 / 29.7 / 29.7 dB(A)
HDD
30.3 dB(A)
Last
32.7 / 35.1 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft SL-451 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Stresstest
Stresstest
Unterseite
Unterseite

Während des Idle-Betriebes wärmt sich das Testgerät nur leicht auf. Erst unter Last können wir bedenkliche Temperaturen um die 50 °C an der Unterseite feststellen. Knapp 10 °C kühler ist die Tastatureinheit. Diese Werte stellen die Höchsttemperaturen dar, welche im normalen Betrieb nie erreicht werden. Deshalb ist ein Einsatz selbst auf den Oberschenkeln ohne Probleme möglich. Das Netzteil allerdings sollte nicht unter Decken oder Kissen verschwinden. Hier können wir eine Hitzeentwicklung von bis zu 47 °C feststellen.

Neben den Oberflächentemperaturen wollen wir nun einen Blick ins Innere werfen. Mit den Programmen Prime95 und FurMark simulieren wir ein Stressszenario. Nach über einer Stunde Last-Betrieb taktet die CPU immer noch ihren Basistakt, was auf eine gute Kühlungsstrategie schließen lässt. Die Temperatur des Prozessor erreicht Maximalwerte um 70 °C.

Max. Last
 37.5 °C41.4 °C32.1 °C 
 34.8 °C41.4 °C30.6 °C 
 28.2 °C26.9 °C29.9 °C 
Maximal: 41.4 °C
Durchschnitt: 33.6 °C
32.5 °C33.5 °C37.6 °C
35.2 °C49.2 °C50.2 °C
34.5 °C32.9 °C30.7 °C
Maximal: 50.2 °C
Durchschnitt: 37.4 °C
Netzteil (max.)  47.2 °C | Raumtemperatur 21.3 °C | Fluke 62 Max
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 33.6 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Office v7 auf 29.4 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 41.4 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 33.9 °C (von 21.2 bis 62.5 °C für die Klasse Office v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 50.2 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 30.6 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 29.4 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 29.9 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.1 °C (-1.8 °C).

Lautsprecher

Oberhalb der Tastatur befinden sich die beiden Stereo-Lautsprecher. Diese verstecken sich hinter einer gelochten Abdeckung. Klangtechnisch treffen wir einen herkömmlichen Standard an. Besonders die Höhen sind zu stark ausgeprägt und die Bässe fehlen gänzlich. Von einem Musikgenuss können wir zwar nicht sprechen. Dies ist bei einem Office-Kandidaten allerdings auch nicht von Nöten. Die Sprachwiedergabe via Skype klingt klar mit ordentlich viel Präsenz. Nur die Lautstärke würden wir gerne noch etwas höher drehen können.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Das HP ProBook 440 G3 stattet sich mit sparsamen Hardware-Komponenten aus. Deshalb fällt der Verbrauch gering aus. Im Idle liegt dieser zwischen 5,2 W und 9 W. Die Kontrahenten erreichen ein ähnliches Niveau. Nur die minimale Leistungsaufnahme befindet sich bei den meisten Vergleichspartnern bei unter 3 W. Ob dies Auswirkungen auf die Akkulaufzeit hat, werden wir später klären.

Während der Last-Situation beträgt der Verbrauch unseres Kandidaten 28,8 W. Damit befindet er sich meistens knapp unter denen der Konkurrenz. Nur bei dem Maximalwert liegt das Acer TravelMate P645 mit einem Maximalwert von 30,4 W stolze 4 W unter dem ProBook G3. Das Lenovo ThinkPad E460 benötigt wegen seiner dedizierten Grafikeinheit deutlich mehr als unser Testgerät. Bis zu 52,2 W werden hier verlangt.

Laut unserer Energiemessung besitzt das 45-W-Netzteil also noch genügend Luft nach oben.

HP ProBook 440 G3
HD Graphics 520, 6200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
HP ProBook 430 G3 P5T00ES
HD Graphics 520, 6200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
Dell Latitude 3450-9723
HD Graphics 5500, 5200U, Toshiba MQ01ABD100
Lenovo ThinkPad E450 20DCW048PB
HD Graphics 5500, 5200U, Samsung SSD 850 EVO 250GB
Stromverbrauch
9%
-7%
-3%
Idle min *
5.2
4.7
10%
6.1
-17%
2.7
48%
Idle avg *
8.2
7.2
12%
8.4
-2%
8.7
-6%
Idle max *
9
8.3
8%
9.4
-4%
15.8
-76%
Last avg *
28.8
26.4
8%
32.2
-12%
26.8
7%
Last max *
34
32
6%
33.6
1%
30.4
11%

* ... kleinere Werte sind besser

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.4 / 0.5 Watt
Idledarkmidlight 5.2 / 8.2 / 9 Watt
Last midlight 28.8 / 34 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy

Akkulaufzeit

HP setzt in dem ProBook 440 G3 einen 4-Zellen-Akku mit einer Kapazität von 44 Wh ein. Wir wollen dem Li-Ion-Akku einigen Testszenarien unterziehen.

Bei ausgeschalteten Kommunikationsmodulen und minimaler Helligkeit messen wir die maximale Akkulaufzeit. Bei dieser Vorbedingung simuliert das Programm BatteryEater das Lesen von Texten. Nach knapp neun Stunden schaltet unser Testkandidat ab. Die Vergleichsgeräte aus dem Hause Dell erzielt ähnliche Ergebnisse. Das Lenovo ThinkPad E450 (16 h 39 min) und E460 (12 h 16 min) schneiden erkennbar besser ab. Am längsten allerdings hält das Acer TravelMate P645 mit 19 h aus.

Eine praxisnahe Situation ist das Surfen im Netz bei einer mittleren Helligkeit (150 cd/m²). Hierbei fährt das ProBook nach rund fünf Stunden in den Ruhemodus. Leider hält unser Testgerät also keinen Arbeitstag aus. Das Acer TravelMate P645 kann drei Stunden länger durchhalten. Auch Dells Latitude 3450 erreicht noch ordentliche acht Stunden.

Zuletzt wollen wir noch einen Blick auf die minimal zu erwartende Akkulaufzeit werfen. Dazu stellen wir die Helligkeit auf ihr Maximum und wählen das Windows-Höchstleistungs-Profil. Alle Notebooks in dieser Runde schalten kurz vor dem Erreichen der zwei Stunden ab.

HP ProBook 440 G3
HD Graphics 520, 6200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
HP ProBook 430 G3 P5T00ES
HD Graphics 520, 6200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
Dell Latitude 3450-9723
HD Graphics 5500, 5200U, Toshiba MQ01ABD100
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
Acer TravelMate P645-S-58HK
HD Graphics 5500, 5200U, Kingston RBU-SNS8100S3256GD
Akkulaufzeit
9%
65%
-22%
68%
Idle
537
449
-16%
493
-8%
1143
113%
H.264
321
337
5%
525
64%
WLAN
293
377
29%
484
65%
535
83%
Last
101
118
17%
65
-36%
113
12%
WLAN (alt)
270
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
8h 57min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
4h 53min
Big Buck Bunny H.264 1080p
5h 21min
Last (volle Helligkeit)
1h 41min

Fazit


Pro

+ solide Verarbeitung
+ einfache Wartung
+ freier M.2-Steckplatz
+ Tastatur

Contra

- schwaches TN-Panel
- hochfrequentes Lüftergeräusch
- Nur 12 Monate Garantie
Das HP ProBook 440 G3, zur Verfügung gestellt von
Das HP ProBook 440 G3, zur Verfügung gestellt von

Der Einstieg in die Business-Welt kann mit dem HP ProBook 440 G3 gelingen. Optisch gefällt das hauptsächlich für den Office-Bereich geschaffene Notebook. Die eingebaute Chiclet-Tastatur überzeugt selbst im Dauerbetrieb. Als "klein, aber solide" können wir das eingesetzte Touchpad bezeichnen. Für den betrieblichen Alltag gelten Sicherheitsstandards als besonders bedeutsam. Mit einer Grundausstattung aus Software-Lösungen, TPM, Kensington Lock und Fingerabdrucklesegerät kann sich unser Testkandidat sehen lassen. 

Wie schon in den anderen günstigen ProBook Reihen fällt das Display hinsichtlich Helligkeit und Blickwinkelstabilität äußerst mager aus. Der Blick auf die Konkurrenz hat uns gezeigt, dass es auch anders gehen kann. Im Inneren arbeitet eine brandneue Skylake CPU, die dem 14-Zoll-Notebook genügend Leistung schenkt. Eine Magnetfestplatte dreht mit 7.200 RPM und liefert uns für diese Bauart ordentliche Lese- und Schreibwerte. Insgesamt stimmt die Performance für das gewählte Einsatzgebiet. Selbst einige Leistungsreserven sind durchaus vorhanden. 

Größtenteils gelungen sind die Emissionswerte im normalen Betrieb. Das Test-Notebook wärmt sich in einem angemessenen Rahmen auf und erzeugt nur einen leisen Geräuschpegel. Als Kritikpunkt müssen wir die enttäuschende Akkulaufzeit nennen. Für einen langen Arbeitstag reicht der Akku nicht aus. Wer das Notebook viel im mobilen Einsatz nutzen möchte, sollte sich die Konkurrenz genauer anschauen.

HP präsentiert ein neues und gutes Gesamtpaket für den Einstiegt in die Business-Klasse. Leider können wir kaum einen Fortschritt beim Display und der Akkulaufzeit feststellen. 

Der Preis unserer Ausstattung liegt bei nur 620 Euro, was für ein Business-Gerät sehr günstig ist. Die gewählte Konkurrenz sollte nicht außer Acht gelassen werden: Das Lenovo Thinkpad E450 und E460 wird mit schnellen SSD-Speicher und dedizierte Grafikkarte versehen, was eine bessere Arbeitsgeschwindigkeit verspricht. Das Dell Latitude 3450 kann mit einem hochwertigem IPS-Panel glänzen. Auch das Acer TravelMate macht mit einem hellen Display einen ordentlichen Eindruck. 

HP ProBook 440 G3 - 25.02.2016 v5(old)
Nino Ricchizzi

Gehäuse
80 / 98 → 82%
Tastatur
84%
Pointing Device
81%
Konnektivität
49 / 80 → 62%
Gewicht
67 / 20-67 → 100%
Akkulaufzeit
81%
Display
77%
Leistung Spiele
54 / 68 → 79%
Leistung Anwendungen
69 / 92 → 75%
Temperatur
86%
Lautstärke
92%
Audio
50%
Kamera
47 / 85 → 55%
Durchschnitt
71%
81%
Office - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Nino Ricchizzi, 16.12.2015 (Update: 15.05.2018)
Till Schönborn
Till Schönborn - Managing Editor Business
Freude am Schreiben und die Faszination für (mobile) Technik brachten mich im Herbst 2011 zu Notebookcheck. Neben unzähligen Notebook-Tests und Newsmeldungen habe ich seitdem eine Reihe technischer Hintergrundartikel zu CPU- und GPU-Architekturen verfasst und betreue zudem unsere Hardware-Datenbank. Seit Anfang 2014 leite ich den Bereich der Premium-Business-Notebooks, fühle mich aber auch im Smartphone- oder Tablet-Segment zu Hause – das gespannte "Kribbeln" beim Testen neuer Hardware ist auch nach vielen Jahren noch nicht verflogen. Die schmale Freizeit zwischen Studium und Job wird zumeist fernab jeglicher Elektronik in der Natur verbracht.