Notebookcheck

Test Lenovo G51-35 80M8002HGE Notebook

Nino Ricchizzi, Tanja Hinum, 17.05.2016

Nur ein Einstieg. Was für den ersten Kontakt mit der Notebook-Welt benötigt wird, zeigt sich in Lenovos neuem G51. Der Hersteller präsentiert ein 15,6-Zoll-Gerät, das im Test leider auch mit einigen Schwachstellen zu kämpfen hat.

Groß, erschwinglich und leistungsbereit. Diese drei Werte sollen alle in Lenovos neuem G51-35 für gerade einmal 450 Euro zu finden sein. Als Prozessor dient ein AMD A8, der durch einen 8 GB großen Arbeitsspeicher unterstützt wird. Für Daten steht dem Nutzer eine 1 TB Festplatte zur Verfügung. Durch diese Komponenten soll es für Alltagsanwendungen gewappnet sein und sich der Konkurrenz, wie dem Acer Aspire ES1-521, entgegenstellen. Außerdem werden im Test andere, ähnlich ausgestattete Notebooks, wie das Toshiba Satellite C55D, zum Vergleich herangezogen.

Lenovo G51-35 80M8002HGE
Prozessor
AMD A8-7410 (AMD A-Series), 4 Kerne, TDP 12-25 W
Grafikkarte
AMD Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), Kerntakt: 850 MHz, Speichertakt: 800 MHz, 15.201.1101.0 WHQL
Hauptspeicher
8192 MB 
, PC3-12800 DDR3 SDRAM, SingleChannel, 1/2 Slots belegt
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1366 x 768 Pixel 100 PPI, TN, ChiMei CMN15C6 N156BGE-EB2, spiegelnd: ja
Mainboard
AMD KernCZ
Massenspeicher
WDC Scorpio Blue WD10JPCX-24UE4T0, 1000 GB 
, 5400 U/Min, 5400 RPM, 881 GB verfügbar
Soundkarte
AMD Kabini - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
1 USB 2.0, 2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Audio-Combo, Card Reader: SD
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Realtek RTL8723BE Wireless LAN 802.11n PCI-E NIC (b/g/n = Wi-Fi 4), Bluetooth 4.0
Optisches Laufwerk
HL-DT-ST DVDRAM GUC0N
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 25 x 384 x 265
Akku
31.7 Wh Lithium-Ion, wechselbar, 4 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo-Lautsprecher, Dolby Advanced Audio, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: nein, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.243 kg, Netzteil: 292 g
Preis
450 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse & Ausstattung

Das schwarze und matte Gehäuse unseres Testgeräts entspricht dem typischen Lenovo-Look dieser Preisklasse. Dank der gewählten Oberflächenstruktur liegt das Testgerät gut und griffig in der Hand. Mit einem Gewicht von 2,2 kg gehört es nicht zu den Federgewichten. Die Bauhöhe von 2,5 cm ist im Normalbereich. Hinsichtlich der Haptik kann das Gehäuse leider nicht überzeugen. Oft stoßen wir auf spitze Ecken und unsauber abgerundete Bauteile. Außerdem fördern scharfe Kanten nicht unbedingt den Tragekomfort. Das Displaycover und die Tastatureinheit lassen sich leicht andrücken. Auf der Unterseite schließt die Wartungsklappe nicht glatt zum restlichen Gehäuse ab. Das Display lässt sich trotz schmaler Scharniere nicht zu leichtgängig öffnen und wippt nur geringfügig nach. Wie sich die beiden Scharniere nach einem längeren Betrieb verhalten, können wir nicht sagen. Insgesamt besteht bei der Verarbeitung noch deutliches Potential nach oben.

Durch die eben ausgeführte Wartungsklappe ist ein Zugriff auf die Festplatte, den Arbeitsspeicher, den Lüfter und das WLAN-Modul möglich. Der Akku lässt sich separat ohne Schrauben austauschen. 

Mittels einer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Referenz-SD-Karten überprüfen wir die Leistung des SD-Cardreaders. Im ASSD-Benchmark liegt die Leserate bei 33,62 MB/s und die Schreibrate bei 31,19 MB/s. Beim Kopieren von üblichen Jpg-Bilddateien (jeweils rund 5 MB) erzielen wir 26,4 MB/s. Das ist ein Ergebnis im unteren bereich der von uns beobachteten Werte.

hinten
hinten
links: Netanschluss, VGA-Ausgang, Ethernet-Anschluss, HDMI-Ausgang, 2 x USB 3.0
links: Netanschluss, VGA-Ausgang, Ethernet-Anschluss, HDMI-Ausgang, 2 x USB 3.0
vorne
vorne
rechts: Audio-Combo, SD-Kartenlesegerät, 1 x USB 2.0, Kensignton-Lock
rechts: Audio-Combo, SD-Kartenlesegerät, 1 x USB 2.0, Kensignton-Lock

Größenvergleich

384 mm 265 mm 25 mm 2.2 kg381.6 mm 258 mm 26.1 mm 2.4 kg380 mm 259.9 mm 23.5 mm 2.2 kg

Eingabegeräte

Die eingesetzte Chiclet-Tastatur glänzt mit einer optimalen Tastengröße. Der Hub ist etwas zu kurz und weich geraten, zudem lässt sich die Tastatur bei Tippvorgängen leider etwas durchbiegen. Für gelegentliche Office-Arbeiten sollte das Eingabemedium jedoch ausreichen. 

Das im unteren Bereich eingesetzte Touchpad besitzt, dank einer rauen Oberfläche, eine äußerst gute Gleitfähigkeit. Multi-Touch-Gesten, wie das Scrollen von Webseiten, werden sauber interpretiert und umgesetzt. Bis auf Eingaben in den Ecken reagiert das Touchpad stets zuverlässig.

Display

Pixelraster
Pixelraster

Das eingesetzte ChiMei-Display löst mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixel auf. Lenovo verwendet hier ein TN-Panel, weshalb die Blickwinkelstabilität äußerst mager ausfällt. In dieser Preisklasse ist solch ein Display-Typ aber nicht verwunderlich. Auch die Konkurrenz nutzt TN-Displays. Die durchschnittliche Helligkeit von 195 cd/m² fällt niedrig aus, was besonders bei direkten Lichtquellen im Raum störend sein kann. Zusätzlich wirkt sich die spiegelnde Oberfläche negativ aus. Zum Vergleich: Das Acer Aspire ES1 ist im Schnitt 40 cd/m² heller.

185
cd/m²
197
cd/m²
192
cd/m²
186
cd/m²
206
cd/m²
210
cd/m²
185
cd/m²
191
cd/m²
206
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
TN
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 210 cd/m² Durchschnitt: 195.3 cd/m² Minimum: 10 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 207 cd/m²
Kontrast: 589:1 (Schwarzwert: 0.35 cd/m²)
ΔE Color 8.96 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 9.27 | 0.64-98 Ø6.2
56.26% sRGB (Argyll 3D) 35.89% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.38
Lenovo G51-35 80M8002HGE
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-7410, WDC Scorpio Blue WD10JPCX-24UE4T0
Toshiba Satellite C55D-C-10P Carrizo-L
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-7410, Toshiba MQ01ABD100
Acer Aspire ES1-521-87DN
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-6410, Western Digital Scorpio Blue WD5000LPVX
Fujitsu Lifebook A514
HD Graphics 4400, 4005U, Samsung SSD PM871 MZ7LN128HCHP
HP 350 G2 L8B05ES
Radeon R5 M240, 5200U, Seagate Momentus ST750LM022 HN-M750MB
Response Times
130%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
43.6 (23.2, 20.4)
47 (23, 24)
-8%
Response Time Black / White *
25.6 (19.6, 6)
26 (9, 17)
-2%
PWM Frequency
200 (90)
1000 (90)
400%
Bildschirm
5%
-3%
3%
1%
Helligkeit Bildmitte
206
216
5%
245
19%
231
12%
251
22%
Brightness
195
220
13%
238
22%
216
11%
231
18%
Brightness Distribution
88
85
-3%
88
0%
84
-5%
86
-2%
Schwarzwert *
0.35
0.28
20%
0.42
-20%
0.39
-11%
0.53
-51%
Kontrast
589
771
31%
583
-1%
592
1%
474
-20%
DeltaE Colorchecker *
8.96
10.46
-17%
10.49
-17%
8.08
10%
7.92
12%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
14.26
16.84
-18%
DeltaE Graustufen *
9.27
11.5
-24%
11.47
-24%
9.05
2%
8.9
4%
Gamma
2.38 92%
2.29 96%
2.52 87%
2.44 90%
2.18 101%
CCT
11213 58%
12724 51%
13286 49%
10926 59%
9917 66%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
35.89
40
11%
38
6%
41
14%
Color Space (Percent of sRGB)
56.26
62
10%
60
7%
65
16%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
5% / 5%
64% / 28%
3% / 3%
1% / 1%

* ... kleinere Werte sind besser

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
25.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 19.6 ms steigend
↘ 6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 45 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
43.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 23.2 ms steigend
↘ 20.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 64 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (39.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 200 Hz ≤ 90 % Helligkeit

Das Display flackert mit 200 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 90 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 200 Hz ist relativ gering und daher sollte es bei sensiblen Personen zu Problemen wie Flackern oder Augenbeschwerden führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9365 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Erschwerter Einsatz im Outdoor-Bereich
Erschwerter Einsatz im Outdoor-Bereich

Für diese Preisklasse typisch sind die hohen Abweichungen der Farben und Graustufen. Diese liegen im Bereich eines DeltaE-Wertes von 9. Im unkalibrierten Zustand ist ein deutlicher Blaustich erkennbar. Nach einer Kalibrierung ist dieser jedoch gänzlich verschwunden (verlinktes Farbprofil). 

Die eher mager ausgefallene Helligkeit macht sich im Outdoor-Bereich unangenehm bemerkbar. Nur in schattigen Umgebungen können wir einen geeigneten Arbeitsplatz finden.

CalMAN: Graustufen unkalibriert
CalMAN: Graustufen unkalibriert
CalMAN: Farben unkalibriert
CalMAN: Farben unkalibriert
CalMAN: Farbsättigung unkalibriert
CalMAN: Farbsättigung unkalibriert
CalMAN: Graustufen kalibriert
CalMAN: Graustufen kalibriert
CalMAN: Farben kalibriert
CalMAN: Farben kalibriert
CalMAN: Farbsättigung kalibriert
CalMAN: Farbsättigung kalibriert
AdobeRGB-Farbraumabdeckung
AdobeRGB-Farbraumabdeckung
sRGB-Farbraumabdeckung
sRGB-Farbraumabdeckung
 

Leistung

LatencyMon
LatencyMon

Als Leistungsträger kommt ein AMD A8-Prozessor und eine integrierte AMD Radeon R5-Grafikkarte zum Einsatz. Die eingesetzten 8 GB Arbeitsspeicher arbeiten im Single-Channel-Modus und lassen sich mittels eines freien Slots noch erweitern. Die bestehende Kombination schafft genügend Leistung für den Officebereich und birgt einige kleinere Reserven für Multimediaanwendungen. Für die Spielewelt ist das 15,6-Zoll-Notebook allerdings nicht ausgerüstet. 

Prozessor

Der eingesetzte AMD A8-7410 verfügt über einen Basistakt von 2,2 GHz. Mittels Boost lassen sich Raten von bis zu 2,5 GHz erreichen. Der Hersteller gibt eine maximale Stromaufnahme von 12 – 25 W an (TDP). Wir wollen mittels des Cinebench R15 die Leistungsbereitschaft des Quad-Core-Prozessors überprüfen. 

Im Multi-Core-Test erzielt das Testgerät 174 Punkte und liegt damit gleichauf mit Toshibas Konkurrenzmodell. Das Acer ES1-521 verfügt noch über einen AMD A8-6410 der Vorgängergeneration und erreicht deswegen rund 20 Punkte weniger. 

Wer das Testgerät oft ohne Netzanschluss betreibt, muss laut Cinebench R15 mit Leistungseinbußen rechnen. Im Akku-Betrieb werden nur noch 146 Punkte erreicht.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Toshiba Satellite C55D-C-10P Carrizo-L
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-7410, Toshiba MQ01ABD100
52 Points ∼24% 0%
Lenovo G51-35 80M8002HGE
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-7410, WDC Scorpio Blue WD10JPCX-24UE4T0
52 Points ∼24%
HP Pavilion 13-a093na x360
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-6410, WDC Slim WD10SPCX-22HWST0
49 Points ∼22% -6%
Acer Aspire ES1-521-87DN
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-6410, Western Digital Scorpio Blue WD5000LPVX
49 Points ∼22% -6%
CPU Multi 64Bit
Toshiba Satellite C55D-C-10P Carrizo-L
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-7410, Toshiba MQ01ABD100
174 Points ∼4% 0%
Lenovo G51-35 80M8002HGE
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-7410, WDC Scorpio Blue WD10JPCX-24UE4T0
174 Points ∼4%
HP Pavilion 13-a093na x360
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-6410, WDC Slim WD10SPCX-22HWST0
165 Points ∼4% -5%
Acer Aspire ES1-521-87DN
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-6410, Western Digital Scorpio Blue WD5000LPVX
156 Points ∼4% -10%
Cinebench R10 Shading 32Bit
2681
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
4428
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
1642
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
16.29 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.16 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
0.62 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
17.57 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
174 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
52 Points
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System Performance

Insgesamt läuft das System des 15,6-Zoll-Notebooks recht rund. Im Mehrprogramm-Betrieb kommt es hin und wieder zum Stocken. Wer sich ein reaktionsschnelles System wünscht, kann über ein SSD-Upgrade nachdenken. Beim PCMark 8 Home ist das System mit 1.960 Punkten gleichauf mit der Konkurrenz.

PCMark 8
Lenovo G51-35 80M8002HGE
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-7410, WDC Scorpio Blue WD10JPCX-24UE4T0
Home Score Accelerated v2
1960 Points ∼32%
Acer Aspire ES1-521-87DN
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-6410, Western Digital Scorpio Blue WD5000LPVX
Home Score Accelerated v2
1872 Points ∼31%
Toshiba Satellite C55D-C-10P Carrizo-L
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-7410, Toshiba MQ01ABD100
Home Score Accelerated v2
1958 Points ∼32%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
1960 Punkte
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Massenspeicher

Als Datenspeicher steht eine mit 5.400 RPM drehende 1-TB-Festplatte zur Verfügung. Der Speicher von Western Digital verfügt über sequentielle Schreib- und Leseraten von rund 100 MB/s. Der gewählte Festplattentyp und die daraus resultierenden Werte sind für die niedrige Preisklasse gängig, weshalb auch unsere ausgewählte Konkurrenz gleichauf abschneidet.

Lenovo G51-35 80M8002HGE
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-7410, WDC Scorpio Blue WD10JPCX-24UE4T0
Acer Aspire ES1-521-87DN
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-6410, Western Digital Scorpio Blue WD5000LPVX
Toshiba Satellite C55D-C-10P Carrizo-L
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-7410, Toshiba MQ01ABD100
HP 350 G2 L8B05ES
Radeon R5 M240, 5200U, Seagate Momentus ST750LM022 HN-M750MB
CrystalDiskMark 3.0
10%
-8%
-10%
Write 4k
0.966
1.171
21%
0.776
-20%
0.738
-24%
Read 4k
0.424
0.419
-1%
0.358
-16%
0.364
-14%
Write Seq
99.85
107.5
8%
98.25
-2%
97.84
-2%
Read Seq
100
109.6
10%
105.8
6%
100.2
0%
WDC Scorpio Blue WD10JPCX-24UE4T0
Minimale Transferrate: 38 MB/s
Maximale Transferrate: 115.3 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 79.9 MB/s
Zugriffszeit: 192 ms
Burst-Rate: 197 MB/s
CPU Benutzung: 4.4 %

Grafikkarte

Die integrierte AMD Radeon R5 ist uns schon aus dem Acer Aspire ES1 bekannt. Auch in der hier neueren Carrizo-L-Plattform findet die interne Grafikkarte ihre Verwendung. Das Einsatzgebiet beschränkt sich hauptsächlich auf die grundlegenden Alltagsanwendungen. Ein Eintauchen in die PC-Spielewelt ist kaum möglich. Diese Erkenntnis erhalten wir auch vom 3DMark 11. Mit 860 erreicht es immerhin solide 120 Punkte mehr, als das fast baugleiche Toshiba Satellite C55D

Besonders ärgerlich ist hingegen der zusätzliche Leistungsverlust im Akku-Modus: Sobald das Testgerät ohne Netzstecker betrieben wird, erreichen wir nur noch 647 Punkte. 

3DMark 11
Lenovo G51-35 80M8002HGE
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-7410, WDC Scorpio Blue WD10JPCX-24UE4T0
1280x720 Performance
860 Points ∼2%
Acer Aspire ES1-521-87DN
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-6410, Western Digital Scorpio Blue WD5000LPVX
1280x720 Performance
829 Points ∼2%
Toshiba Satellite C55D-C-10P Carrizo-L
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-7410, Toshiba MQ01ABD100
1280x720 Performance
815 Points ∼2%
Acer Aspire E5-722-662J
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A6-7310, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0
1280x720 Performance
834 Points ∼2%
HP Pavilion 13-a093na x360
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-6410, WDC Slim WD10SPCX-22HWST0
1280x720 Performance
826 Points ∼2%
3DMark 11 Performance
860 Punkte
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Gaming Performance

Wir konnten gerade schon die magere Leistung im Grafik-Benchmark festhalten, was für die geringe Spielebereitschaft spricht. Im Spiel BioShock Infinite können wir nur bei minimalen Einstellungen flüssige Bildraten erzeugen. Wer dennoch gelegentlich eine Abwechslung zum Office-Alltag braucht, sollte sich entweder deutlich ältere Spieleklassiker aussuchen, oder Casual-Games aus dem Windows Store bevorzugen.

BioShock Infinite
1366x768 Medium Preset
HP Pavilion 17-f050ng
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-6410, Toshiba MQ01ABF050
19 fps ∼5% +5%
Lenovo G51-35 80M8002HGE
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-7410, WDC Scorpio Blue WD10JPCX-24UE4T0
18.05 fps ∼4%
HP Pavilion 13-a093na x360
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-6410, WDC Slim WD10SPCX-22HWST0
16.7 fps ∼4% -7%
1280x720 Very Low Preset
Lenovo G51-35 80M8002HGE
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-7410, WDC Scorpio Blue WD10JPCX-24UE4T0
33.7 fps ∼7%
HP Pavilion 17-f050ng
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-6410, Toshiba MQ01ABF050
32.2 fps ∼7% -4%
HP Pavilion 13-a093na x360
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-6410, WDC Slim WD10SPCX-22HWST0
30.5 fps ∼7% -9%
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 33.718.0515.37fps

Emissionen & Energie

Geräuschemissionen

Leise Lüfter trotz des Stresstests
Leise Lüfter trotz des Stresstests

Trotz eines aktiven Lüfters müssen wir äußerst genau hinhören. Selbst im Last-Betrieb können wir nur ein leises Lüftergeräusch wahrnehmen. Dass dieses Verhalten nicht unüblich ist, zeigen ähnliche Werte beim Acer Konkurrenten. Von einer ganz anderen Seite zeigt sich das Toshiba Satellite C55D. Mit einer Lautstärke von bis zu 43,7 dB(A) kann es eine deutlich hörbare Geräuschkulisse erzeugen.

Lautstärkediagramm

Idle
30.6 / 30.6 / 30.6 dB(A)
HDD
30.7 dB(A)
Last
31.5 / 31.5 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   ECM8000 + Voltcraft SL-451 (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29.4 dB(A)

Temperatur

Auch hier gibt es die volle Punktzahl. Das Lenovo G51 erwärmt sich zu keinem Zeitpunkt erwähnenswert auf. Der Hotspot unter Last beträgt gerade einmal 34 °C. Wärmer wird allerdings das Netzteil mit fast 46 °C. 

Nach diesen vielen lobenden Worten im Bereich der Emissionen, wollen wir nun einen Blick auf die Taktraten und die Kerntemperaturen im Inneren werfen. In einem Stresstestszenario mittels Prime95 und FurMark untersuchen wir die Leistungsfähigkeit der CPU. Doch schon zu Beginn fällt die Taktrate mit 1,6 GHz deutlich unter den Basistakt von 2,2 GHz. Aufgrund dieses restriktiven Frequenzverhaltens ist es dem Prozessor ein Leichtes, beinahe stets eine Temperatur von unter 50 °C aufrechtzuerhalten.

Im Auslastungszustand muss das Testgerät...
Im Auslastungszustand muss das Testgerät...
... den Basistakt unterschreiten.
... den Basistakt unterschreiten.
Max. Last
 33.9 °C32.6 °C27 °C 
 36.1 °C33.8 °C26.6 °C 
 26.8 °C33 °C27.3 °C 
Maximal: 36.1 °C
Durchschnitt: 30.8 °C
27.8 °C27.5 °C27.8 °C
29 °C33.1 °C33.4 °C
28.3 °C33.6 °C29.1 °C
Maximal: 33.6 °C
Durchschnitt: 30 °C
Netzteil (max.)  45.7 °C | Raumtemperatur 21.9 °C | Fluke 62 Max
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 30.8 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Office v7 auf 29.4 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 36.1 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 33.9 °C (von 21.2 bis 62.5 °C für die Klasse Office v7).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 33.6 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 28.2 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 29.4 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 33 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.1 °C (-4.9 °C).

Lautsprecher

Lautsprecher bei halber und voller Lautstärke
Lautsprecher bei halber und voller Lautstärke

Die Klangkulisse stellen zwei Stereolautsprecher bereit, welche eine recht ordentliche Lautstärke abliefern. Das Klangspektrum spielt sich allerdings hauptsächlich in den Mitten ab. Während eines Skype-Telefonats werden Stimmen mit genügend Präsenz wiedergegeben. Bässe hingegen fehlen gänzlich. Für anspruchslose Serien- und YouTube-Sessions eignen sich die eingesetzten Lautsprecher wunderbar. Musikgenießer schließen am besten externe Geräte zur Wiedergabe an.

Energieaufnahme

Trotz Betriebs ohne Last zeigt sich das Testgerät mit bis zu 10,6 W schon etwas durstiger als so mancher Konkurrent mit Intel-Komponenten. Das bauähnliche Toshiba Satellite C55D benötigt sogar bis zu 12,1 W. Unter Last verlangt unser Testgerät lediglich bis zu 30 W, was den Werten der Konkurrenz entspricht. Das mitgelieferte 45-W-Netzteil bewältigt also alle Anforderungen ohne Probleme.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.28 / 0.6 Watt
Idledarkmidlight 5.8 / 9.1 / 10.6 Watt
Last midlight 25.4 / 29.7 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy

Akkulaufzeit

Für den mobilen Betrieb verbaut Lenovo einen 4-Zellen-Akku mit einer Kapazität von 31,7 Wh. In einem praxisnahen Szenario wollen wir das Durchhaltevermögen unter Beweis stellen. Hierzu simulieren wir bei einer Helligkeit von 150 cd/m² das Surfen im Internet. Nach rund 3,5 h muss der Testkandidat schon in den Ruhezustand schalten. Viel besser schneidet das Acer Aspire ES1 mit einer Laufzeit von fast fünf Stunden ab.

Battery Runtime - WiFi Websurfing 1.3
Acer Aspire ES1-521-87DN
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-6410, Western Digital Scorpio Blue WD5000LPVX
290 min ∼100% +41%
Toshiba Satellite C55D-C-10P Carrizo-L
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-7410, Toshiba MQ01ABD100
254 min ∼88% +24%
Lenovo G51-35 80M8002HGE
Radeon R5 (Beema/Carrizo-L), A8-7410, WDC Scorpio Blue WD10JPCX-24UE4T0
205 min ∼71%
Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
3h 25min

Pro

+ Geringe Geräusch- und Wärmeentwicklung
+ Solide Systemperformance

Contra

- Verarbeitungsschwächen
- Spiegelndes und dunkles Display

Fazit

Das Lenovo G51-35, zur Verfügung gestellt von
Das Lenovo G51-35, zur Verfügung gestellt von

Das Lenovo G51 ist tendenziell für den Gelegenheitsbetrieb geschaffen. Unser Testgerät erklimmt zwar nicht die Spitze der günstigen 15-Zöller, muss sich aber trotz einigen Kritikpunkten nicht verstecken. Störend war die mäßige Verarbeitung mit scharfen Kanten. Pluspunkte konnte das Gehäuse hingegen bei den Wartungsmöglichkeiten und dem einfach herausnehmbaren Akku sammeln. Schade ist das schwache TN-Display, das aufgrund seiner geringen Helligkeit im Außengebrauch kaum sinnvoll genutzt werden kann. 

Wer sich nur in der Office-Welt bewegt, wird mit der Leistung zufrieden sein. Diesen Eindruck erhielten wir ebenfalls aufgrund der Benchmarks. Wer sich gerne der Spielewelt hingibt, muss sich nach einer Alternative umschauen. Dahingegen sprechen die niedrigen Emissionen für eine angenehm dezente Arbeitskulisse. Negativ ist allerdings die schwache Akkuleistung zu bewerten. Nur 3,5 Stunden erreichte das Testgerät in unserem WLAN-Test.

Lenovos G51-35 liefert das, was von einem 450-Euro-Notebook erwartet wird. Aber auch nicht mehr. 

Ein Blick auf die genannte Konkurrenz ist durchaus empfehlenswert. Potentielle Käufer mit etwas größerem finanziellen Spielraum sollten unbedingt einen Blick auf das Acer Spire ES1 oder andere 15,6-Zoll-Notebooks werfen. Siehe auch unsere Top 10 unter 500 Euro.

Lenovo G51-35 80M8002HGE - 13.05.2016 v5.1(old)
Nino Ricchizzi

Gehäuse
58 / 98 → 59%
Tastatur
71%
Pointing Device
72%
Konnektivität
40 / 80 → 51%
Gewicht
61 / 20-67 → 87%
Akkulaufzeit
72%
Display
71%
Leistung Spiele
52 / 68 → 76%
Leistung Anwendungen
51 / 92 → 55%
Temperatur
94%
Lautstärke
96%
Audio
50%
Kamera
42 / 85 → 50%
Durchschnitt
64%
74%
Office - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

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Autor: Nino Ricchizzi, 17.05.2016 (Update: 15.05.2018)
Till Schönborn
Till Schönborn - Managing Editor Business
Freude am Schreiben und die Faszination für (mobile) Technik brachten mich im Herbst 2011 zu Notebookcheck. Neben unzähligen Notebook-Tests und Newsmeldungen habe ich seitdem eine Reihe technischer Hintergrundartikel zu CPU- und GPU-Architekturen verfasst und betreue zudem unsere Hardware-Datenbank. Seit Anfang 2014 leite ich den Bereich der Premium-Business-Notebooks, fühle mich aber auch im Smartphone- oder Tablet-Segment zu Hause – das gespannte "Kribbeln" beim Testen neuer Hardware ist auch nach vielen Jahren noch nicht verflogen. Die schmale Freizeit zwischen Studium und Job wird zumeist fernab jeglicher Elektronik in der Natur verbracht.