Notebookcheck

Test Lenovo IdeaPad 320 (128-GB-SSD, FHD)

Nino Richizzi, Felicitas Krohn, 23.10.2018

Fast für lau. In der Welt von Smartphones und Tablets mag die folgende Frage im Raum stehen: Wie viel Notebook brauche ich? Lenovos Antwort ist das IdeaPad 320. Mit einem Tiefpreis von 270 Euro soll es für das Surfen im Netz sowie den Office-Betrieb gewappnet sein.

Wie viel Notebook können Endkunden bei einem Kaufpreis von weniger als 300 Euro erwarten? Lenovo verpackt in seinem 15 Zoll großen IdeaPad 320 einen Intel Pentium N4200-Prozessor, eine 128 GB große SSD und einen 4-GB-Arbeitsspeicher. Die gewählten Komponenten sollen das Überleben für die alltäglich anfallenden Arbeiten am Gerät sichern. Doch auch andere Hersteller versuchen sich mit Produkten wie dem Acer Extensa 2519 in der Einsteigerklasse zu etablieren. Die Frage, die zu klären bleibt, lautet: Darf es ein wenig mehr sein?

Lenovo IdeaPad 320-15IAP-80XR018UGE (IdeaPad 320 Serie)
Grafikkarte
Intel HD Graphics 505, Kerntakt: 450 MHz, 21.20.16.4627
Hauptspeicher
4096 MB 
, DDR3L
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, BOE CQ NT156FHM-N41, TN LED, spiegelnd: nein
Anschlüsse
1 USB 2.0, 1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Audio-Combo, Card Reader: SD
Netzwerk
RealTek Semiconductor RTL8101/2/3 Family Fast Ethernet NIC (10/100MBit/s), Realtek RTL8821AE 802.11ac ), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 22.9 x 378 x 260
Akku
30 Wh Lithium-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo-Lautsprecher (Dolby Audio), Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: nein, 24 Monate Garantie
Gewicht
1.86 kg, Netzteil: 160 g
Preis
280 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Unter dem schicken Design ...
Unter dem schicken Design ...
... verbirgt sich nur das Nötigste
Dafür ist der Preis ...
... mit weniger als 300 Euro niedrig angesetzt

Lenovo verpackt sein neues Notebook in einem matten Gehäuse, wobei die Displayeinheit schwarz und die Baseunit grau gehalten ist. Das insgesamt schlicht wirkende Äußere hinterlässt für die Preisklasse einen edlen Eindruck. Ein kleiner Eyecatcher ist die Tastatureinheit, welche zumindest optisch einer gebürsteten Aluminiumoberfläche nachempfunden ist.

Bei der Haptik können wir die sauberen Übergänge und abgerundeten Ecken positiv erwähnen. Auf scharfe Kanten treffen wir nicht. Bei der Verarbeitung kommt der angesetzte Kampfpreis eher zum Tragen. Der Displayrücken sowie die Tastatur lassen sich leicht eindrücken. Ebenso wirkt das Touchpad nicht sauber eingesetzt, weshalb es laute Klappergeräusche von sich gibt. Das Displayscharnier ist zwar angenehm leichtgängig, provoziert aber auch beim Aufklappen ein Nachwippen des Bildschirms.

Da das Lenovo-Notebook lediglich eine Bauhöhe von 23 mm und ein Gewicht von 1,86 kg aufweist, ist es ein schlanker und leichter Begleiter.

Größenvergleich

382 mm 258 mm 26 mm 2.4 kg378 mm 260 mm 22.9 mm 1.9 kg380 mm 258 mm 20 mm 2.1 kg

Oftmals besitzt das alte Motto „Weniger ist mehr“ einen Wahrheitsgehalt. Nicht aber bei den Schnittstellen. Denn diese fallen nicht nur unsagbar mager aus, sondern sind zusätzlich nur auf der linken Seite positioniert. Immerhin spendiert Lenovo seinem Ideapad 320 ein Ethernetport und einen SD-Kartenleser. Letzterer überträgt Daten mittels unserer Referenzspeicherkarte Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II unterdurchschnittlich langsam und dient nur für den unregelmäßigen Datenaustausch.

Das eingesetzte WLAN-Modul erreicht in unserem Test als Client durchschnittliche Übertragungsraten von 288 MBit/s. Das liegt unter dem maximalen Bruttowert des Adapters, welcher sich bei 390 MBit/s positioniert. Noch schwächer zeigt sich das Acer Extensa 2519, das nur mit einem Drittel der Geschwindigkeit des Lenovo Rechners funkt.

Links: Netzanschluss, Ethernetport, HDMI-Ausgang, 2 x USB-Typ-A (1 x USB 3.0, 1 x USB 2.0), AudioCombo, SD-Kartenlesegerät
Links: Netzanschluss, Ethernetport, HDMI-Ausgang, 2 x USB-Typ-A (1 x USB 3.0, 1 x USB 2.0), AudioCombo, SD-Kartenlesegerät
Rechts: Kensington-Lock
Rechts: Kensington-Lock
SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Durchschnitt der Klasse Office
  (10.2 - 191, n=277)
62.4 MB/s ∼100% +142%
Dell Inspiron 15 5575-98MH4
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
30.9 MB/s ∼50% +20%
Lenovo IdeaPad 320-15IAP-80XR018UGE
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
25.8 MB/s ∼41%
Acer Extensa 2519-P35U
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
23.5 MB/s ∼38% -9%
HP 255 G6
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
18.4 MB/s ∼29% -29%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Durchschnitt der Klasse Office
  (9.5 - 255, n=252)
78.9 MB/s ∼100% +108%
Lenovo IdeaPad 320-15IAP-80XR018UGE
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
37.9 MB/s ∼48%
Dell Inspiron 15 5575-98MH4
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
37.5 MB/s ∼48% -1%
HP 255 G6
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
29.5 MB/s ∼37% -22%
Acer Extensa 2519-P35U
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
26.4 MB/s ∼33% -30%
Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Durchschnitt der Klasse Office
  (5 - 688, n=223)
469 MBit/s ∼100% +63%
Dell Inspiron 15 5575-98MH4
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter
337 MBit/s ∼72% +17%
Lenovo IdeaPad 320-15IAP-80XR018UGE
Realtek RTL8821AE 802.11ac
288 MBit/s ∼61%
HP 255 G6
Intel Dual Band Wireless-AC 3168
186 MBit/s ∼40% -35%
Acer Extensa 2519-P35U
Atheros Communications AR9565 Wireless Network Adapter
105 MBit/s ∼22% -64%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Durchschnitt der Klasse Office
  (34 - 688, n=223)
445 MBit/s ∼100% +41%
Dell Inspiron 15 5575-98MH4
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter
339 MBit/s ∼76% +7%
Lenovo IdeaPad 320-15IAP-80XR018UGE
Realtek RTL8821AE 802.11ac
316 MBit/s ∼71%
HP 255 G6
Intel Dual Band Wireless-AC 3168
261 MBit/s ∼59% -17%
Acer Extensa 2519-P35U
Atheros Communications AR9565 Wireless Network Adapter
103 MBit/s ∼23% -67%
Eingabegeräte
Eingabegeräte

Eingabegeräte

Zum Einsatz kommt eine graue Chiclet-Tastatur inklusive Numpad. Die Tasten weisen einen kurzen und gleichmäßigen Hub auf. Der Druckpunkt ist hinreichend präzise, könnte jedoch etwas knackiger ausfallen. Besonders die Leertaste wirkt etwas schwammig. Die Dimensionierung der Tasten ist nahezu so, wie wir es von Standardtastaturen gewohnt sind. Lediglich die linke Umschalttaste und die Relationszeichentaste sind eng beieinander und Erstere ist etwas schmaler als gewöhnlich. Für die täglich anfallenden Office-Arbeiten und das Bewegen durchs Internet eignet sich Tastatur allemal.

Ein besonderer Dorn im Auge bleibt das Touchpad. Gefallen finden wir vorerst an der sauberen und präzisen Umsetzung der Eingaben. Selbst Multitouch-Gesten werden reibungslos erkannt. Allerdings werden alle Eingaben mit einem lauten Klappern hinterlegt. 

Display

Ein ausschlaggebender Kaufgrund gegenüber dem Acer Extena ist das hier eingesetzte Full-HD-Display. Zwar bleibt es bei einem blickwinkelschwachen TN-Panel, aber Lenovo hat an dieser Stelle den Finanzgürtel nicht zu eng geschnallt. Allerdings fällt, wie auch beim Konkurrenzprodukt, die Helligkeit mit etwas mehr als durchschnittlich 200 cd/m² nicht mehr zeitgemäß aus. 

Solange wir uns in Büroräumen befinden, die nicht mit Sonnenlicht geflutet werden, ist der Betrieb uneingeschränkt möglich. Im Außenbereich müssen wir für eine halbwegs klare Sicht auf den Displayinhalt sehr schattige Orte aufsuchen. Im Vergleich dazu schneidet das Acer-Konkurrenzprodukt nicht besser ab. Eher im Gegenteil: Das Extensa verliert im Akku-Betrieb an Helligkeit und besitzt nur eine Auflösung von 1366 x 768 Pixel.

Pixelraster
Pixelraster
Blickwinkelstabilität
Blickwinkelstabilität
Außeneinsatz
Außeneinsatz
211
cd/m²
209
cd/m²
201
cd/m²
205
cd/m²
209
cd/m²
199
cd/m²
185
cd/m²
185
cd/m²
181
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
BOE CQ NT156FHM-N41
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 211 cd/m² Durchschnitt: 198.3 cd/m² Minimum: 3.4 cd/m²
Ausleuchtung: 86 %
Helligkeit Akku: 209 cd/m²
Kontrast: 510:1 (Schwarzwert: 0.41 cd/m²)
ΔE Color 9.3 | 0.6-29.43 Ø6, calibrated: 3.21
ΔE Greyscale 10.78 | 0.64-98 Ø6.2
58% sRGB (Argyll 3D) 37% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.56
Lenovo IdeaPad 320-15IAP-80XR018UGE
BOE CQ NT156FHM-N41, TN LED, 1920x1080, 15.6
Acer Extensa 2519-P35U
AU Optronics AUO71EC, TN LED, 1366x768, 15.6
Dell Inspiron 15 5575-98MH4
Innolux JMC9X 156BGA, TN LED, 1366x768, 15.6
HP 255 G6
Chi Mei CMN15E3, TN LED, 1920x1080, 15.6
Durchschnitt der Klasse Office
 
Bildschirm
-17%
-4%
-8%
-4%
Helligkeit Bildmitte
209
202
-3%
197
-6%
226
8%
247 (107 - 1152, n=995)
18%
Brightness
198
194
-2%
195
-2%
203
3%
Brightness Distribution
86
77
-10%
78
-9%
77
-10%
Schwarzwert *
0.41
0.49
-20%
0.43
-5%
0.47
-15%
0.935 (0.17 - 207, n=1029)
-128%
Kontrast
510
412
-19%
458
-10%
481
-6%
DeltaE Colorchecker *
9.3
14.24
-53%
10.35
-11%
11.78
-27%
7.94 (1 - 29.4, n=507)
15%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
16.64
23.76
-43%
16.02
4%
20.05
-20%
14.7 (3.55 - 76.6, n=306)
12%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
3.21
2.95
8%
3.63 (0.7 - 12.7, n=97)
-13%
DeltaE Graustufen *
10.78
15.46
-43%
11.25
-4%
12.18
-13%
8.17 (0.8 - 16.8, n=514)
24%
Gamma
2.56 86%
2.55 86%
2.08 106%
2.13 103%
2.37 93% (1.4 - 4.03, n=513)
CCT
12162 53%
20358 32%
11592 56%
13366 49%
10205 64% (5429 - 27039, n=507)
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
37
36
-3%
38
3%
38
3%
45 (33 - 88.8, n=472)
22%
Color Space (Percent of sRGB)
58
57
-2%
60
3%
59
2%
70.3 (52 - 100, n=333)
21%

* ... kleinere Werte sind besser

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
12 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 7 ms steigend
↘ 5 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 12 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
41 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 22 ms steigend
↘ 19 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 51 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (39.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 6000 Hz ≤ 90 % Helligkeit

Das Display flackert mit 6000 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 90 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 6000 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9352 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Um die Genauigkeit beziehungsweise die Abweichungen der Farben und Graustufen zu messen, verwenden wie die Kalibrierungssoftware CalMAN. Mit einer Delta-E-Abweichung von rund 10 positioniert sich unser Endgerät auf dem üblichen Niveau günstiger TN-Displays. Störender ist der starke Blaustich, der noch einmal bei der Graustufenpalette deutlich zum Vorschein kommt. 

Eine Kalibrierung vermindert diese Differenzen erheblich. Wie immer können unsere kalibrierten Farbprofile heruntergeladen werden.

Für das empfindliche Auge sollte erwähnt sein: Das Lenovo Ideapad 320 verwendet eine Pulsweitenmodulation zur Regulierung der Bildschirmhelligkeit. Die Frequenz liegt bei einer 90%igen Helligkeit bei 6000 Hz. Im Normalfall führt dies nicht zu Beeinträchtigungen, da die Wiederholungsrate relativ hoch ist.

CalMAN: ColorChecker unkalibriert
CalMAN: ColorChecker unkalibriert
CalMAN: Grayscale unkalibriert
CalMAN: Grayscale unkalibriert
CalMAN: Saturation Sweeps unkalibriert
CalMAN: Saturation Sweeps unkalibriert
CalMAN: ColorChecker kalibriert
CalMAN: ColorChecker kalibriert
CalMAN: Grayscale kalibriert
CalMAN: Grayscale kalibriert
CalMAN: Saturation Sweeps kalibriert
CalMAN: Saturation Sweeps kalibriert
AdobeRGB-Farbraumabdeckung
AdobeRGB-Farbraumabdeckung
sRGB-Farbraumabdeckung
sRGB-Farbraumabdeckung

Leistung

Das Lenovo Ideapad 320 verfügt über einen Pentium-N-Prozessor und 4 GB RAM. Da nur ein Arbeitsspeicherslot zur Verfügung steht, kann der eingesetzte Speicher ausschließlich im Single-Channel betrieben werden. Die Besonderheit ist die Verwendung eines 128 GB großen SSD-Speichers. Diese Kombination sollte für Alltagsanwendungen genügen. Wirkliche Leistungsreserven können und sollten wir bei dieser Aufstellung nicht erwarten. Vielmehr erhoffen wir uns die gewünschte Leistung im Office- und Web-Bereich. Denn eins sollte nicht außer Acht gelassen werden: Wir bewegen uns in einem Preisrahmen von 280 Euro.

Prozessor

Mit vier Kernen und einer Taktrate von bis zu 2,5 GHz (statt 2,4 GHz) rechnet ein Intel Pentium N4200. Die Leistungsaufnahme des mit 6 W (TDP) spezifizierten Chips liegt deutlich unter den Intel-Core-Reihen. Somit sind die Ziele der CPU nicht eine hohe Performance, sondern ein niedriger Verbrauch bei angemessener Leistung für die alltäglichen Arbeiten.

Der Cinebench R 15 schneidet mit knapp 130 Punkten verhältnismäßig schlecht ab. Im Durchschnitt unserer getesteten Notebooks mit äquivalenter CPU lag das Ergebnis bei 170 Punkten. Der Blick auf die Taktfrequenz verrät uns den Grund. Infolge der passiven Kühlungsstrategie muss die CPU ihren Takt schon beim Starten des Benchmarks auf 1,6 GHz senken.  Ein Blick auf die Sensorwerte gibt einen genaueren Aufschluss: Die CPU überschreitet niemals Kerntemperaturen von 58 °C. Diese Restriktion lässt sich auf passive Kühlung zurückführen. Ob dieser Schwellwert ausbaufähig ist, sei dahingestellt.

Weiter Vergleiche und Benchmarks zu den verschiedenen Prozessoren finden sich in unserer Tabelle der aktuellen Notebook-Prozessoren.

0102030405060708090100110120130140150Tooltip
Lenovo IdeaPad 320-15IAP-80XR018UGE HD Graphics 505, N4200: Ø128 (101.68-130.4)
Acer Extensa 2519-P35U HD Graphics 405 (Braswell), N3710, Western Digital Scorpio Blue WD5000LPCX-24C6HT0: Ø149 (147.91-149.28)
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Durchschnitt der Klasse Office
  (20 - 199, n=534)
112 Points ∼51% +111%
Dell Inspiron 15 5575-98MH4
AMD Ryzen 3 2200U
107 Points ∼49% +102%
HP 255 G6
AMD A6-9220
68 Points ∼31% +28%
Lenovo IdeaPad 320-15IAP-80XR018UGE
Intel Pentium N4200
53 Points ∼24%
Acer TravelMate Spin B1 118-RN-P6BE
Intel Pentium N4200
52 Points ∼24% -2%
Durchschnittliche Intel HD Graphics 505
  (41 - 53, n=16)
51.1 Points ∼23% -4%
Trekstor Primetab T13B
Intel Pentium N4200
51 Points ∼23% -4%
Acer Extensa 2519-P35U
Intel Pentium N3710
41 Points ∼19% -23%
CPU Multi 64Bit
Durchschnitt der Klasse Office
  (36 - 1050, n=541)
344 Points ∼8% +169%
Dell Inspiron 15 5575-98MH4
AMD Ryzen 3 2200U
306 Points ∼7% +139%
Durchschnittliche Intel HD Graphics 505
  (125 - 178, n=16)
155 Points ∼4% +21%
Acer Extensa 2519-P35U
Intel Pentium N3710
149 Points ∼3% +16%
Acer TravelMate Spin B1 118-RN-P6BE
Intel Pentium N4200
135 Points ∼3% +5%
Trekstor Primetab T13B
Intel Pentium N4200
129 Points ∼3% +1%
Lenovo IdeaPad 320-15IAP-80XR018UGE
Intel Pentium N4200
128 Points ∼3%
HP 255 G6
AMD A6-9220
109 Points ∼2% -15%
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
53 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
128 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
12.36 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.8 %
Hilfe

System Performance

Subjektiv betrachtet ist die Systemleistung zufriedenstellend. Dies ist besonders auf den Festspeicher zurückzuführen. Allerdings verwenden einige Alternativprodukte einen HDD-Speicher, weshalb dort mit längeren Reaktionszeiten zu rechnen ist. Der PCMark 8 Home schneidet mit 1.756 Punkten etwas unterhalb unserer Erwartungen ab. Der Grund ist auch hier höchstwahrscheinlich die CPU, die ihren Maximaltakt nicht über Dauer halten kann. Der Kontrahent aus dem Hause Acer erreicht nahezu eine äquivalente Punktzahl.

PCMark 8 - Home Score Accelerated v2
Dell Inspiron 15 5575-98MH4
Vega 3, 2200U, Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LM035
3185 Points ∼100% +81%
Durchschnitt der Klasse Office
  (1169 - 4770, n=408)
3058 Points ∼96% +74%
HP 255 G6
Radeon R4 (Stoney Ridge), A6-9220, Toshiba MQ01ABD100
2520 Points ∼79% +44%
Durchschnittliche Intel Pentium N4200, Intel HD Graphics 505
  (1337 - 2314, n=14)
1962 Points ∼62% +12%
Acer Extensa 2519-P35U
HD Graphics 405 (Braswell), N3710, Western Digital Scorpio Blue WD5000LPCX-24C6HT0
1794 Points ∼56% +2%
Lenovo IdeaPad 320-15IAP-80XR018UGE
HD Graphics 505, N4200
1756 Points ∼55%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
1756 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Lenovo spendiert seinem 15-Zoll-Office-Notebook eine 128 GB große SSD. Dabei zielt der Hersteller nicht auf viel Speicher, sondern pimpt die Reaktionszeiten im System. Mit Lesegeschwindigkeiten von 450 MB/s und Schreibraten von 320 MB/s schneidet es in einem gewöhnlichen Rahmen für Festspeicher ab.

Lenovo IdeaPad 320-15IAP-80XR018UGE
HD Graphics 505, N4200
Acer Extensa 2519-P35U
HD Graphics 405 (Braswell), N3710, Western Digital Scorpio Blue WD5000LPCX-24C6HT0
Dell Inspiron 15 5575-98MH4
Vega 3, 2200U, Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LM035
HP 255 G6
Radeon R4 (Stoney Ridge), A6-9220, Toshiba MQ01ABD100
Global Average -3
 

CrystalDiskMark 3.0
-81%
-71%
-80%
78%
Write 4k QD32
91.94
1.243
-99%
0.47
-99%
0.952
-99%
146 (0.033 - 761, n=2770)
59%
Read 4k QD32
110.4
0.952
-99%
1.267
-99%
0.881
-99%
188 (0.015 - 953, n=2769)
70%
Write 4k
45.43
1.111
-98%
0.123
-100%
0.984
-98%
50.6 (0.009 - 257, n=2803)
11%
Read 4k
9.479
0.327
-97%
0.418
-96%
0.429
-95%
21.3 (0.102 - 5814, n=2805)
125%
Write 512
110.7
47.58
-57%
95.94
-13%
44.97
-59%
297 (4.1 - 4210, n=2795)
168%
Read 512
313
30.24
-90%
41.77
-87%
36.65
-88%
321 (11.4 - 2370, n=2795)
3%
Write Seq
133
94.45
-29%
126.7
-5%
102.8
-23%
369 (10.4 - 4261, n=2807)
177%
Read Seq
449.8
93.87
-79%
137.2
-69%
109.2
-76%
512 (33.6 - 3487, n=2805)
14%
Sequential Read: 449.8 MB/s
Sequential Write: 133 MB/s
512K Read: 313 MB/s
512K Write: 110.7 MB/s
4K Read: 9.479 MB/s
4K Write: 45.43 MB/s
4K QD32 Read: 110.4 MB/s
4K QD32 Write: 91.94 MB/s

Grafikkarte und Gaming Performance

Die Grafikleistung entstammt einer internen Intel HD Graphics 505. Die Grafikeinheit protzt nicht mit Performance, sondern soll lediglich anfallende Videos und kleinere Web-Applikationen flüssig darstellen. Wer in die Spielewelt eintauchen möchte, sollte nach einem anderen Produkt Ausschau halten oder sich Spieleklassikern widmen.

Im 3DMark 11 erreicht der Lenovo-Laptop 508 Punkte (424 Punkte Graphics), was schlechter als erwartet ausfällt. Auch hier liegt der Durchschnitt (570 Punkte) aller bislang getesteten Notebooks deutlich über diesem Wert. Das Acer Extensa 2519 schneidet trotz schwächerer Grafikchips besser ab.

Um verschiedene Grafikeinheiten zu vergleichen, sei an unsere Benchmarktabelle der aktuellen Notebook-Grafikkarten verwiesen.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Durchschnitt der Klasse Office
  (185 - 5332, n=658)
1315 Points ∼100% +210%
HP 255 G6
AMD Radeon R4 (Stoney Ridge), AMD A6-9220
989 Points ∼75% +133%
HP ProBook x360 11 G1 EE Z3A47EA
Intel HD Graphics 505, Intel Pentium N4200
725 Points ∼55% +71%
Durchschnittliche Intel HD Graphics 505
  (424 - 825, n=16)
632 Points ∼48% +49%
Trekstor Primetab T13B
Intel HD Graphics 505, Intel Pentium N4200
527 Points ∼40% +24%
Acer Extensa 2519-P35U
Intel HD Graphics 405 (Braswell), Intel Pentium N3710
492 Points ∼37% +16%
Acer TravelMate Spin B1 118-RN-P6BE
Intel HD Graphics 505, Intel Pentium N4200
473 Points ∼36% +12%
Lenovo IdeaPad 320-15IAP-80XR018UGE
Intel HD Graphics 505, Intel Pentium N4200
424 Points ∼32%
3DMark 11 Performance
476 Punkte
Hilfe
BioShock Infinite
    1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF)     1366x768 High Preset     1366x768 Medium Preset     1280x720 Very Low Preset
Lenovo IdeaPad 320-15IAP-80XR018UGE
HD Graphics 505, N4200
2.54 fps ∼100%
9.17 fps ∼76%
10.77 fps ∼77%
19.44 fps ∼76%
Acer Extensa 2519-P35U
HD Graphics 405 (Braswell), N3710, Western Digital Scorpio Blue WD5000LPCX-24C6HT0
17.7 fps ∼69%
HP ProBook x360 11 G1 EE Z3A47EA
HD Graphics 505, N4200, SanDisk SD8SN8U256G1006
12 fps ∼100%
14 fps ∼100%
25.5 fps ∼100%

Emissionen & Energie

Geräuschemissionen

Das große 15-Zoll-Notebook setzt auf eine passive Kühlungsstrategie. Kurz: Das Ideapad gibt keinen Mucks von sich.

Temperatur

Weder im Idle noch unter Last können wir bedenkliche Temperaturen wahrnehmen. Die passive Kühlung muss ihren Tribut zumindest nicht bei der Oberflächentemperatur zollen. Allerdings wollen wir etwas genauer hinschauen und die Temperaturen sowie Taktfrequenzen bei einer Stresssituation beobachten. Hierzu verwenden wir die Programme FurMark und Prime95. Schon zu Beginn der Testprozedur verharrt der Prozessortakt auf der Basisfrequenz von 1,1 GHz. Diesen Basistakt kann die CPU auch nahezu stets aufrechterhalten. Sobald wir das Stressszenario beenden, liefert das Lenovo Ideapad 320 seine gewohnte Leistung. Dies bestätigt der 3DMark mit einem Ergebnis wie bei einem Kaltstart.

Aufgrund der passiven ...
Aufgrund der passiven ...
... Kühlungsstrategie verharrt die CPU ...
... Kühlungsstrategie verharrt die CPU ...
... konstant bei 1,1 GHz
... konstant bei 1,1 GHz
Max. Last
 34.4 °C36 °C26.9 °C 
 35.6 °C35.9 °C26.6 °C 
 34.1 °C33 °C26.5 °C 
Maximal: 36 °C
Durchschnitt: 32.1 °C
25.2 °C27.6 °C36.1 °C
24.4 °C35.3 °C38.5 °C
25.6 °C30.6 °C34 °C
Maximal: 38.5 °C
Durchschnitt: 30.8 °C
Netzteil (max.)  38.7 °C | Raumtemperatur 23.2 °C | FIRT 550-Pocket
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 32.1 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Office v7 auf 29.4 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 36 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 33.9 °C (von 21.2 bis 62.5 °C für die Klasse Office v7).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 38.5 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 25.9 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 29.4 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 34.1 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.1 °C (-6 °C).
Idle: Tastatureinheit
Idle: Tastatureinheit
Idle: Rückseite Baseunit
Idle: Rückseite Baseunit
Last: Tastatureinheit
Last: Tastatureinheit
Last: Rückseite Baseunit
Last: Rückseite Baseunit

Lautsprecher

Bislang bewies sich das Lenovo Ideapad 320 im Rahmen seines gedachten Anwendungsszenarios als recht tauglich – zumindest angesichts des Preises. Die eingesetzten Stereolautsprecher sind auf alle Fälle eine Strapaze für die Ohren. Musikstücke klingen unausgeglichen und kratzig. Ursprung ist das gänzlich unausgewogene Frequenzspektrum. Ebenfalls enttäuschend ist die maximale Lautstärke von rund 60 dB(A). Somit sind externe Lautsprecher oder Kopfhörer nicht nur eine Empfehlung, sondern ein Muss, wenn es auf Soundwiedergaben ankommt.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2032.335.732.32532.435.832.43133.537.533.54028.931.528.95029.936.629.96328.927.628.98027.827.227.810026.825.126.812528.525.828.516028.124.328.120033.423.133.425051.522.751.531558.321.758.340057.920.757.950053205363052.919.852.980057.418.657.4100059.418.259.4125067.717.967.7160061.217.861.2200060.717.560.7250063.217.663.2315059.217.959.2400064.41864.4500072.118.172.163006518.165800059.518.259.51000069.518.169.51250067.31867.31600063.318.163.3SPL77.230.677.2N35.31.335.3median 59.4median 18.2median 59.4Delta7.227.23335.73334.935.834.939.437.539.434.831.534.836.936.636.929.427.629.429.427.229.430.425.130.426.925.826.925.424.325.425.923.125.941.622.741.649.121.749.151.620.751.654.32054.357.419.857.462.918.662.95918.25961.117.961.160.617.860.663.417.563.457.617.657.659.117.959.163.81863.864.118.164.160.618.160.667.118.267.161.618.161.663.81863.863.618.163.67430.67430.31.330.3median 59.1median 18.2median 59.18.928.9hearing rangehide median Pink NoiseLenovo IdeaPad 320-15IAP-80XR018UGEAcer Extensa 2519-P35U
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Lenovo IdeaPad 320-15IAP-80XR018UGE Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (72.1 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 21.6% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (13.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.5% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 5.3% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (14.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (21.8% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 58% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 31% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 54% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 38% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Acer Extensa 2519-P35U Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (67.07 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 25.9% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.2% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.3% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (9.7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (22.6% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 65% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 9% vergleichbar, 26% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 59% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 33% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieaufnahme

Die eingesetzten Komponenten verhalten sich nicht besonders durstig. Im Idle liegt die maximale Leistungsaufnahme bei 8 W. Unter Last steigt diese nicht weiter als auf 14,5 W an. Das Acer Extensa 2519 benötigt kaum mehr Strom. 

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.3 / 0.45 Watt
Idledarkmidlight 3.4 / 6.5 / 7.9 Watt
Last midlight 13.4 / 14.4 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy

Akkulaufzeit

In der Praxis wird das Lenovo Ideapad 320 meistens in einer Mischung zwischen Office- und Internet-Betrieb verwendet. Dieses Szenario simulieren wir mittels unseres WLAN-Tests. Nach rund 5 Stunden schaltet der günstige Begleiter in den Ruhemodus.

Battery Runtime - WiFi Websurfing 1.3
Lenovo IdeaPad 320-15IAP-80XR018UGE
298 min ∼100%
Dell Inspiron 15 5575-98MH4
251 min ∼84% -16%
Acer Extensa 2519-P35U
164 min ∼55% -45%
HP 255 G6
149 min ∼50% -50%

Legende

 
Lenovo IdeaPad 320-15IAP-80XR018UGE Intel Pentium N4200, Intel HD Graphics 505,
 
Acer Extensa 2519-P35U Intel Pentium N3710, Intel HD Graphics 405 (Braswell), Western Digital Scorpio Blue WD5000LPCX-24C6HT0
 
Dell Inspiron 15 5575-98MH4 AMD Ryzen 3 2200U, AMD Radeon RX Vega 3, Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LM035
 
HP 255 G6 AMD A6-9220, AMD Radeon R4 (Stoney Ridge), Toshiba MQ01ABD100
Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (EDGE 40.15063.674.0)
4h 58min

Pro

+ leichtes und schlankes Gehäuse
+ Full-HD und SSD für die Preisklasse
+ akzeptable Akkuleistung
+ passive Kühlung

Contra

- klapperndes Touchpad
- magere Displayhelligkeit
- Blaustich im Werkszustand
- schlechte Lautsprecher
- Leistung unterhalb der Erwartung

Fazit

Das Lenovo Ideapad 320, zur Verfügung gestellt von
Das Lenovo Ideapad 320, zur Verfügung gestellt von

280 Euro für ein 15 Zoll großes Windows-Notebook. Das ist ganz klar eine Kampfansage. Lenovo verpasst dem günstigen Ideapad 320 nur das Nötigste und umhüllt es mit einem schlanken und leichten Gehäuse. Hierbei sind die Eingabegeräte auf einem Niveau, das für den Surf-Betrieb ausreicht. Die Tastatur erfüllt ihren Zweck und ist qualitativ in Ordnung. Auch das Touchpad funktioniert größtenteils tadellos. Lediglich ein lautes Klappern begleitet jede neue Eingabe. 

Ein Highlight für das günstige Modell ist das Full-HD-Display. Die Auflösung ist allerdings auch der einzige Punkt, den wir loben können. Die Bildschirmhelligkeit und die Abweichungen der Farb- sowie der Graustufen fallen mau aus. Solche Werte erhalten wir allerdings auch bei vielen anderen Produkten. Deutlich besser gefiel uns die Systemleistung. Dank eines eingebauten SSD-Speichers war die Reaktionszeit von Anwendungen stets gering. Leider verhindert Lenovo es, dem Ideapad einen Dual-Channel-Arbeitsspeicher zu verpassen, was noch einmal einen Boost hinsichtlich der Grafikperformance bieten könnte. Apropos Grafikperformance: Diese genügt ausschließlich für herkömmliche Anwendungen und ältere Spieleklassiker. Dazu kommt noch, dass die passive Kühlung dafür sorgt, dass die CPU ihren Maximaltakt nur sehr kurz halten kann. Aus diesem Grund schöpft das Lenovo nicht sein volles Potential aus. Besser schneidet die Akkulaufzeit mit rund fünf Stunden im WLAN-Betrieb ab.

Lenovo etabliert mit dem Ideapad 320 insgesamt erfolgreich ein günstiges Einstiegsnotebook.

Hierbei ist nur zu beachten, dass es sich an Gelegenheitsnutzer und herkömmliche Alltagsszenarien richtet. Leistungsreserven sind nicht oder kaum vorhanden.

Alternative Budget-Office-Notebooks können in unserer Top-10-Liste verglichen werden.

Lenovo IdeaPad 320-15IAP-80XR018UGE - 22.10.2018 v6(old)
Nino Richizzi

Gehäuse
78 / 98 → 79%
Tastatur
80%
Pointing Device
75%
Konnektivität
31 / 80 → 39%
Gewicht
65 / 20-67 → 95%
Akkulaufzeit
81%
Display
76%
Leistung Spiele
40 / 68 → 59%
Leistung Anwendungen
54 / 92 → 58%
Temperatur
93%
Lautstärke
100%
Audio
31%
Kamera
37 / 85 → 43%
Durchschnitt
65%
77%
Office - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Lenovo IdeaPad 320 (128-GB-SSD, FHD)
Autor: Nino Richizzi, 23.10.2018 (Update: 23.10.2018)
Sebastian Bade
Sebastian Bade - Editor
Schon von klein auf interessierte ich mich für Technik und konnte dann auch den Wunschberuf „IT-Systemelektroniker“ erlernen. Im Anschluss begann meine 12-jährige Bundeswehrzeit, in der ich sehr viel dazugelernt habe und mein Wissen ständig auf dem neuesten Stand der Technik gehalten habe. Da ich dieses gerne teilen möchte, bietet Notebookcheck eine sehr gute Möglichkeit, dieses der breiten Masse anzubieten. Des Weiteren beschäftige ich mich viel mit Wasserkühlungen und Netzwerksicherheit.