Notebookcheck

Test Lenovo Yoga 3 11 Convertible

Multimode. Nützlich als Subnotebook, flach und leicht als Tablet. Der handliche Formfaktor könnte derzeit das Idealbild zwischen Mobilität und Produktivität darstellen. Der Core M sorgt für einen langen Atem und das IPS-Panel für einen starken Bildeindruck. Warum es dennoch nicht rund erscheint, das erfahren Sie im Test.

Lenovo Yoga 3 11 mit Core M-5Y10c: ein flexibler Mobilist?
Lenovo Yoga 3 11 mit Core M-5Y10c: ein flexibler Mobilist?

Intels Core M läutete um den Jahreswechsel auf 2015 eine Trendwende ein: Die mobilsten Convertibles oder Tablets können jetzt komplett auf einen aktiven Lüfter verzichten, bieten aber dennoch eine angemessene Performance für Windows Anwendungen. Die niedrige TDP von 4,5 Watt sowie der weite Taktungspielraum nach unten und nach oben (500 MHz bis 2 GHz Boost) erlauben kurzzeitig schnelle Rechenoperationen, sparen bei anhaltender Last durch den sehr niedrigen Standardtakt aber massiv Energie und Abwärme. 

Für Freunde des Video Editings ist das handliche Yoga 3 11 also schon einmal nicht gemacht, wohl aber für alle, die ein kleines Subnotebook suchen, das mal als Tablet herumgereicht oder als Film-Monitor aufgestellt werden kann (Tent-Mode).

700 bis 800 Euro kostet ein Lenovo Yoga 3 11, der Core M-5Y10c ist Standard. In diesem Preisbereich tummelt sich Acers Aspire Switch 12 SW5 gleichermaßen wie ein Asus Transformer Book T300 Chi. Acer und Asus setzen auf ein Tastatur-Dock mit Aufsteck-Tablet, gleiches gibt es von Dell. Das Dell Venue 11 Pro 7140 Konvertible Tablet ist etwas teurer. Das hauseigene ThinkPad Yoga 11e ist die preisliche Abgrenzung nach unten, es ist mit einem Celeron N2930 schwächer ausgerüstet. Diese Alternativen haben Formfaktoren von 10,8 (Venue 11 Pro) bis 12,5 Zoll (Transformer Book).

Lenovo Yoga 3 11 80J8001WGE
Prozessor
Hauptspeicher
8192 MB 
, Dual Channel
Bildschirm
11.6 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel, 10-Finger Multitouch, CMN1137 N116HSE-EBC, IPS, spiegelnd: ja
Massenspeicher
Lite-On IT L8T-128L9G, 128 GB 
, Lite-On IT L8T-128L9G
Soundkarte
Intel Broadwell PCH-LP - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
2 USB 2.0, 1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, Audio Anschlüsse: Mic+Line, Card Reader: SD, MMC, Sensoren: Ambient Light, Lage
Netzwerk
Intel Dual Band Wireless-AC 3160 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 15.6 x 298 x 204
Akku
34 Wh Lithium-Ion, 4650 mAh, Modell L14M4P71
Betriebssystem
Microsoft Windows 8.1 64 Bit
Kamera
Webcam: HD 1280x720
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur-Beleuchtung: nein, PhotoMaster, VeriFace Pro, Messenger, Motion Control, Harmony, Energie Manager, 24 Monate Garantie
Gewicht
1.101 kg, Netzteil: 201 g

 

Gehäuse

im Tablet-Einsatz unhandlich: ...
im Tablet-Einsatz unhandlich: ...
... der Spalt des Clamshell-Gehäuses
... der Spalt des Clamshell-Gehäuses

Das flache, lüfterlose Chassis ist ein gelungener Blickfang mit seiner Optik aus schwarzen Rahmungen und weißen Flächen. Die Anzeige umrandet eine dicke Gummilippe, welche auf der Base ihr Gegenstück findet. Optisch entsteht so der Eindruck eines geschlossenen Buches. Das B-Cover, also die Arbeitsumgebung, besteht aus einem gebürsteten, lackierten Aluminium. Unterseite und Deckel hingegen bestehen aus Kunststoff. 

Die Base ist sehr fest konstruiert, Verwindungen müssen wir hier kaum feststellen. Die Gelenke halten den Deckel straff an Ort und Stelle. Ein Nachwippen bei leichten Erschütterungen tritt nicht auf, dennoch fällt die Anzeige nach hinten, wenn das Yoga 3 im Laptop-Modul geschüttelt wird. Im durchaus praktischen Tablet-Modus halten wir eine unhandliche Konstruktion in den Händen, schließlich fügen sich Rückseite an Rückseite nicht nahtlos. Hier klaffen dann die äußeren Rundungen der Base und des Deckels auseinander, und die Hände finden keinen griffigen Haltepunkt. Immerhin sorgen Magnete für eine konstante Verbindung von Base und Deckel.

Die Tastatur wird nicht - wie bei den Business-Yogas - gelockt, die Tasten bleiben beweglich, sind im Tablet-Betrieb aber inaktiv. Unter diesem inhomogenen Eindruck leidet das kleine Yoga 3. Die Gummiumrandung der Base ist keineswegs nur eine optische und haptische Finesse. Sie ist gegenüber der Arbeitsumgebung erhaben und liegt als Fuß auf dem Tisch auf, wenn das Tablet abgelegt wird. Daher entfallen auf der Arbeitsumgebung die Füße für den Tablet-Betrieb.

Ausstattung

Bedingt durch die schmale Bauart verzichtet Lenovo auf VGA und HDMI in Standardgröße und setzt auf Micro-HDMI.

Power On, Recovery-Taste, Lautstärke, mic+Line-Kombi, USB 2.0
Power On, Recovery-Taste, Lautstärke, mic+Line-Kombi, USB 2.0
AC USB 2.0 kombiniert, USB 3.0, Micro-HDMI, Kartenleser SD, MMC
AC USB 2.0 kombiniert, USB 3.0, Micro-HDMI, Kartenleser SD, MMC
40-Watt-Steckernetzteil für den kombinierten USB-Port
40-Watt-Steckernetzteil für den kombinierten USB-Port
Die Unterseite wird nur von Torx-Schrauben gehalten.
Die Unterseite wird nur von Torx-Schrauben gehalten.
Referenz EOS 1100D
Referenz EOS 1100D
Referenz EOS 1100D
Referenz EOS 1100D
Webcam 1280 x 720
Webcam 1280 x 720
kontrastreich, mäßiges Rauschen
kontrastreich, mäßiges Rauschen

Kommunikation

Intels Dual Band Wireless-AC 3160 funkte im individuellen Setting des Autors über den 15-Meter-Messpunkt außerhalb des Hauses konstant mit drei von fünf Balken der Windows Verbindungsstärke. Die 40-Meter-Marke im Freiland erreichte das Yoga 11 allerdings nicht. Die meisten Testgeräte schaffen diesen Messpunkt bei stark reduzierter Geschwindigkeit (Aufruf von Websites verlangsamt) nur ganz knapp. 

Webcam

Das Yoga 3 11 ist nur mit einer niedrig auflösenden HD-Frontkamera ausgerüstet, im Tablet-Mode kann also nicht fotografiert werden. Die Qualität der Fotos unter Tageslicht ist eher schlecht, mit der guten Fokussierung und den etwas übertrieben hohen Kontrasten ist die Kamera aber für den Skype-Chat brauchbar. 

Wartung

Ist ein kleiner Torx-Schrauber zur Hand, so kann die Bodenplatte einfach abgehoben werden. Der Arbeitsspeicher ist verlötet, die M.2-SSD, das WLAN-Modul als auch der Akku können jedoch getauscht werden. 

Zubehör

Über das Netzteil und eine Garantiekarte hinaus liegt kein Zubehör im Karton. Das Stromkabel kann am Stecker-Netzteil abgezogen werden, hier steht dann ein USB-Port zum Laden, z. B. des Smartphones, zur Verfügung. Spezielles Zubehör hat der Hersteller in Form einer Yoga-Display-Schutzfolie oder eines Lenovo Yoga Slot-In Case (888016295) im Programm. Die Folie verhindert Kratzer und Beschädigungen durch Wasser, Staub und Schmutz, sie sorgt aber nicht für eine Entspiegelung.

Garantie

Die Garantie beträgt zwei Jahre, optionale Care Packs von Lenovo können diese Zeit um ein Jahr verlängern. Kostenpunkt: 70 Euro. Weiterhin hat der Hersteller einen Unfallschutz für Missgeschicke im Angebot (35, 95, 158 Euro für 1, 2, 3 Jahre).

Eingabegeräte

Tastatur

Die Tastatur des Yoga 11 leidet unter einem weichen Anschlag, die Tastenfläche gibt dezent nach. Der Anschlag ist daher leise, wirkt aber klapprig. Das haptische Feedback schwächelt zudem unter dem knappen Hubweg, der allerdings typisch ist für derart flache Geräte. Der Druckpunkt ist präzise, kann innerhalb des knappen Hubwegs aber kein nennenswert gutes Feedback herausholen. Das Tippen auf der Eingabe ist im Ganzen gesehen unbefriedigend, aber möglich. Letzteres wird durch das großzügige Layout erleichtert, hier setzt der Hersteller die Richtungstasten ab, und die wichtigen Tasten, wie Entf, Strg, Enter, Shift und Backspace haben eine ausreichende Größe und einen angestammten Platz.

Touchpad

Das Clickpad von Synaptics bietet zahlreiche Optionen, Mehrfinger-Gesten auf die eigenen Bedürfnisse abzustimmen. Hier geht es um Blättern, Zoomen und Drehen mit zwei Fingern. Außerdem können die Windows-8-Rand-Swipes aktiviert/deaktiviert werden. Hier geht es wie am Touchscreen um den Aufruf der Charm-Leisten oder das Wechseln zur letzten Anwendung. 

Auf der mechanischen Seite bietet das Pad eine relativ glatte Oberfläche, die auch nach längerer Nutzung nicht stumpf werden sollte. Der Hubweg der Wippe ist leider sehr gering und im oberen Drittel fast gar nicht mehr vorhanden. Der Druckpunkt ist deutlich, das Feedback beim Klick aber dürftig. 

Touchpanel 

Das Touchpanel bedient sich reaktionsschnell und zügig. Es ist bis in die äußersten Ränder sensibel, und der Finger gleitet angenehm. Die Gelenke lassen den Deckel leider schnell Wippen, darunter leidet die Touch-Bedienung im Laptop-Mode.

deaktiviert im Tablet-Mode, aber haptisch unpraktisch
deaktiviert im Tablet-Mode, aber haptisch unpraktisch
wenig Hubweg, seichter Druckpunkt
wenig Hubweg, seichter Druckpunkt
kaum Hubweg, weicher Druckpunkt & nachgebender Anschlag
kaum Hubweg, weicher Druckpunkt & nachgebender Anschlag

Display

Lichthöfe schon bei sanfter Berührung des Panel-Randes
Lichthöfe schon bei sanfter Berührung des Panel-Randes
ungleichmäßige Luminanz-Verteilung
ungleichmäßige Luminanz-Verteilung
Lichthöfe entstehen an jeder Seite bei Berührung.
Lichthöfe entstehen an jeder Seite bei Berührung.

Das 11,6-Zoll-Touchpanel (Modell CMN1137 N116HSE-EBC) vom Typ IPS löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf. Das ergibt eine Pixeldichte von 190 ppi, eine ziemlich feine Auflösung für einen 11,6-Zoller. Der Kontrast liegt bei 690:1, kein starker, aber ein guter Wert.

Die Helligkeit bleibt im Akkubetrieb konstant, ihr Durchschnitt liegt bei 286 cd/m². Die Ausleuchtung von rechnerisch 86 % nach den neun Messpunkten erscheint normal und typisch für Tablets und Notebooks. Ganz dicht am Rand sind jedoch bei Schwarzbild-Lichthöfe auszumachen. Im normalen Einsatz stören diese aber nicht.

Leider gibt es einen echten Schwachpunkt: Das Panel scheint sehr straff in den Deckel eingehängt, Berührungen an den Rändern sorgen für Druckstellen. Bei Druck auf die Deckelrückseite ist das nicht der Fall, wohl aber im Tablet-Mode, bei dem wir zwangsläufig an den Rändern zupacken. Dies schmälert den ansonsten guten Eindruck zur Verarbeitung.

289
cd/m²
273
cd/m²
281
cd/m²
273
cd/m²
290
cd/m²
266
cd/m²
308
cd/m²
292
cd/m²
299
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 308 cd/m² Durchschnitt: 285.7 cd/m²
Ausleuchtung: 86 %
Helligkeit Akku: 290 cd/m²
Kontrast: 690:1 (Schwarzwert: 0.42 cd/m²)
ΔE Color 6.5 | - Ø
ΔE Greyscale 6.35 | - Ø
65% sRGB (Argyll) 42% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.44
Lenovo Yoga 3 11 80J8001WGE
1920x1080 IPS
Acer Aspire Switch 12 SW5-271-61X7
1920x1080 IPS
Asus Transformer Book T300 Chi
2560x1440 IPS
Lenovo ThinkPad Yoga 11e 20D9000QGE
1366x768 IPS
Dell Venue 11 Pro 7140
1920x1080 IPS
Bildschirm
17%
28%
5%
21%
Brightness
286
352
23%
375
31%
285
0%
357
25%
Brightness Distribution
86
85
-1%
92
7%
88
2%
84
-2%
Schwarzwert *
0.42
0.48
-14%
0.458
-9%
0.4
5%
0.4
5%
Kontrast
690
802
16%
804
17%
713
3%
965
40%
DeltaE Colorchecker *
6.5
4.3
34%
4.36
33%
6.39
2%
3.71
43%
DeltaE Graustufen *
6.35
3.73
41%
2.63
59%
5.41
15%
5.4
15%
Gamma
2.44 98%
2.66 90%
2.08 115%
2.76 87%
2.33 103%
CCT
7156 91%
6785 96%
6743 96%
6082 107%
6666 98%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
42
66.94
59%
Color Space (Percent of sRGB)
65

* ... kleinere Werte sind besser

Die Anzeige erfreut das Auge mit einem satten Schwarz und leuchtenden Farben. Der Schwarzwert bei maximaler Helligkeit im Netzbetrieb ist mit 0,42 zwar nicht der Beste, aber immer noch gut. Die Konkurrenz steht hierbei sehr ähnlich da, weshalb auch der Kontrastvergleich keine wesentlichen Unterschiede zwischen den Panels aufzeigt. Die Konkurrenten in der Tabelle sind dennoch einen Tick besser, denn sie haben eine höhere Luminanz (außer Yoga 11e) sowie ein niedrigeres Delta E. 

Vom Farbraum sRGB deckt das Testgerät 65 % ab, von AdobeRGB sind es nur 42 %. Professionelle Grafik und Fotobearbeiter werden mit dieser Anzeige folglich nichts anfangen können. 

Wir haben die Anzeige mit dem Fotospektrometer vermessen. Die Farbdarstellung ist angemessen, aber mit einem mittelhohen DeltaE von sechs nicht besonders gut. Einen Blaustich weist das TFT nicht auf, dennoch sind es Blau und Magenta, die am deutlichsten vom Zielzustand abweichen. 

Dies ist der Auslieferungszustand, eine Kalibrierung konnte die Farbdarstellung ein klein wenig verbessern. Das Profil haben wir in obiger Box verlinkt.

AdobeRGB1998 42 %
AdobeRGB1998 42 %
sRGB 65 %
sRGB 65 %
Graustufen
Graustufen
Sättigung
Sättigung
Color Checker
Color Checker

Im Außengebrauch scheitern wir mit dem Yoga. Die Helligkeit kann zwar nach Deaktivierung des Sensors auch im Akkubetrieb auf die bestmögliche Luminanz eingestellt werden, jedoch genügen 285 cd/m² bei einem spiegelnden Touchpanel nicht. Helles Tageslicht und Sonnenschein verhindern ein vernünftiges Ablesen der Anzeige. Entspiegelte Panels gibt es jedoch nur bei handverlesenen teuren Business-Convertibles.  

Mal nach draußen nehmen?
Mal nach draußen nehmen?
Mit einem vielseitigen Yoga ...
Mit einem vielseitigen Yoga ...
... sollte das eigentlich drin sein.
... sollte das eigentlich drin sein.
Die Reflexionen stören leider stark.
Die Reflexionen stören leider stark.

Die Blickwinkel zeigen sich auf hohem IPS-Niveau, von jeder Position aus können wir problemlos Konturen und Farben erkennen. Lediglich extreme Winkel von seitlich oben oder unten führen zu Aufhellungen – aber nicht zu Kontrastverschiebungen.

Blickwinkel Lenovo Yoga 3 11 (80J8001WGE) CMN1137 N116HSE-EBC, IPS
Blickwinkel Lenovo Yoga 3 11 (80J8001WGE) CMN1137 N116HSE-EBC, IPS

Leistung

Intel Core M-5Y10c
Intel Core M-5Y10c
128-GB-SSD Lite-On IT L8T-128L9G
128-GB-SSD Lite-On IT L8T-128L9G

Mit dem Prozessor Core M 5Y10c (0,8 GHz) setzt Lenovo auf das Standardmodell der Core-M-Familie. Dieses SoC kam bereits bei zahlreichen lüfterlosen Tablets, Convertibles und besonders schlanken Subnotebooks zum Einsatz. Als Notebook wäre hier z. B. das Asus UX305FA zu nennen, ein Convertibles wäre der Kontrahent Transformer Book T300FA. Die Leistung solcher Systeme ist im Vergleich zu Standard-ULV-Prozessoren (Broadwell 15 Watt) in jedem Fall begrenzt, durch schnelle SSDs (keine eMMC-Bausteine) fällt die Systemleistung in der Regel aber angemessen bis gut aus.

Lenovo setzt hier auf eine Lite-On SSD (L8T-128L9G, 128 GB) und 8 GB Arbeitsspeicher im Dual Channel Mode. Die integrierte Grafikkarte Intel HD Graphics 5300 ist für die Ausgabe bzw. den Support bei Dekodierungsaufgaben zuständig.

Systeminfo: CPU-Z CPU
Systeminfo: CPU-Z Mainboard
Systeminfo: CPU-Z Memory
Systeminfo: CPU-Z Cache
Systeminfo: GPU-Z HD 5300
Latency Monitor
Systeminformationen Lenovo Yoga 3 11 80J8001WGE

Prozessor

Die Prozessor-Benchmarks von Cinebench geben Auskunft über die Leistungsfähigkeit des SoC im Vergleich zu baugleichen oder mit anderen Chips ausgerüsteten Kontrahenten. Der Vergleich mit anderen Core M ist sinnvoll, denn unterschiedliche thermische Gegebenheiten in den Gehäusen können zu unterschiedlichen Nutzungen des Turbo-Boost bei CPU und GPU führen. Unterschiedliche Resultate bei baugleichen SoCs sind daher eher die Regel als die Ausnahme. 

Unser Yoga 3 11 steht mit seinem Core M 5Y10c im Vergleich zum Dell Venue 11 Pro 7140 (5Y10a) ziemlich schlecht da. Das Dell Tablet holt 42 bis 63 % mehr Punkte in den beiden Multi- bzw. Single-CPU-Tests. Der 5Y10a hat ebenfalls 4,5 Watt, jedoch ist die TDP vom Hersteller konfigurierbar. Hier hat Lenovo scheinbar in Richtung 3-Watt-TDP die Energieaufnahme optimiert. Dafür spricht auch die Energieaufnahme, die in jedem Szenario unter der des Venue 11 Pro 7140 liegt. 

Beim Single-Test kann das Testgerät den günstigen Einsteiger Yoga 11e (-38/-42 %) in die Schranken verweisen. Beim Multi-Test besteht allerdings Gleichstand, im R15 unterliegt das Yoga 3 11 sogar dem Quadcore Celeron. 

Akkustrom: Cinebench R11.5 Multi @1,4 GHz, 64°C
Akkustrom: Cinebench R11.5 Multi @1,4 GHz, 64°C
Netzstrom: Cinebench R15 Multi @800 MHz, 53°C
Netzstrom: Cinebench R15 Multi @800 MHz, 53°C
Cinebench R15 Multi @800 MHz, 8 Watt
Cinebench R15 Multi @800 MHz, 8 Watt
Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Yoga 3 11 80J8001WGE
HD Graphics 5300, 5Y10c, Lite-On IT L8T-128L9G
57 Points ∼26%
Asus Transformer Book T300 Chi
HD Graphics 5300, 5Y71, SanDisk SSD i110 128GB
108 Points ∼48% +89%
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
83 Points ∼37% +46%
Lenovo ThinkPad Yoga 11e 20D9000QGE
HD Graphics (Bay Trail), N2930, Toshiba MQ01ACF050
33 Points ∼15% -42%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Yoga 3 11 80J8001WGE
HD Graphics 5300, 5Y10c, Lite-On IT L8T-128L9G
131 Points ∼7%
Asus Transformer Book T300 Chi
HD Graphics 5300, 5Y71, SanDisk SSD i110 128GB
209 Points ∼11% +60%
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
190 Points ∼10% +45%
Acer Aspire Switch 12 SW5-271-61X7
HD Graphics 5300, 5Y10c, 128 GB SATA SSD (best)
180 Points ∼10% +37%
Lenovo ThinkPad Yoga 11e 20D9000QGE
HD Graphics (Bay Trail), N2930, Toshiba MQ01ACF050
133 Points ∼7% +2%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Yoga 3 11 80J8001WGE
HD Graphics 5300, 5Y10c, Lite-On IT L8T-128L9G
0.66 Points ∼30%
Asus Transformer Book T300 Chi
HD Graphics 5300, 5Y71, SanDisk SSD i110 128GB
1.35 Points ∼61% +105%
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
0.94 Points ∼43% +42%
Acer Aspire Switch 12 SW5-271-61X7
HD Graphics 5300, 5Y10c, 128 GB SATA SSD
0.96 Points ∼44% +45%
Lenovo ThinkPad Yoga 11e 20D9000QGE
HD Graphics (Bay Trail), N2930, Toshiba MQ01ACF050
0.41 Points ∼19% -38%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Yoga 3 11 80J8001WGE
HD Graphics 5300, 5Y10c, Lite-On IT L8T-128L9G
1.23 Points ∼6%
Asus Transformer Book T300 Chi
HD Graphics 5300, 5Y71, SanDisk SSD i110 128GB
2.64 Points ∼13% +115%
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
2.01 Points ∼10% +63%
Acer Aspire Switch 12 SW5-271-61X7
HD Graphics 5300, 5Y10c, 128 GB SATA SSD
1.98 Points ∼10% +61%
Lenovo ThinkPad Yoga 11e 20D9000QGE
HD Graphics (Bay Trail), N2930, Toshiba MQ01ACF050
1.57 Points ∼8% +28%
Cinebench R10 Shading 32Bit
2978
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
3804
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
2417
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
11.63 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
1.23 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
0.66 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
16.78 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
131 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
57 Points
Hilfe

System Performance

Bei der Anwendungs-Performance, welche wir mit den PCMarks messen, spielt die SSD eine maßgebliche Rolle - speziell der PCMark 7 profitiert vom schnellen Festspeicher. Hier liegt das Yoga 11 nur 21 % hinter dem Dell Venue. Den PCMark 8 absolviert das Testsystem souverän oberhalb des Einsteigers Yoga 11e (Bay Trail) und nur knapp hinter Venue 11 und Transformer Book. Beim Work Score haben sich die Unterschiede fast nivelliert. 

Über ein lahmes Windows Convertible müssen sich Interessenten deshalb keine Sorgen machen, das Yoga 11 reagiert jederzeit reaktionsschnell, Programme starten ruckzuck, und Kopiervorgänge laufen schnell ab. Mit Wartezeiten ist bei rechenintensiven Anwendungen zu rechnen. Den Leistungs-Maßstäben eines Notebooks aus dem Hausgebrauch wird das Yoga 11 nicht gerecht, denn zu Gunsten der Mobilität gibt es sich bewusst asketisch. 

PCMark 7
Computation (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Yoga 3 11 80J8001WGE
HD Graphics 5300, 5Y10c, Lite-On IT L8T-128L9G
7712 Points ∼27%
Asus Transformer Book T300 Chi
HD Graphics 5300, 5Y71, SanDisk SSD i110 128GB
15083 Points ∼53% +96%
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
11986 Points ∼42% +55%
Acer Aspire Switch 12 SW5-271-61X7
HD Graphics 5300, 5Y10c, 128 GB SATA SSD
13213 Points ∼47% +71%
Productivity (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Yoga 3 11 80J8001WGE
HD Graphics 5300, 5Y10c, Lite-On IT L8T-128L9G
1591 Points ∼15%
Asus Transformer Book T300 Chi
HD Graphics 5300, 5Y71, SanDisk SSD i110 128GB
2267 Points ∼21% +42%
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
1913 Points ∼18% +20%
Acer Aspire Switch 12 SW5-271-61X7
HD Graphics 5300, 5Y10c, 128 GB SATA SSD
2054 Points ∼19% +29%
Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Yoga 3 11 80J8001WGE
HD Graphics 5300, 5Y10c, Lite-On IT L8T-128L9G
3414 Points ∼42%
Asus Transformer Book T300 Chi
HD Graphics 5300, 5Y71, SanDisk SSD i110 128GB
4386 Points ∼55% +28%
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
4135 Points ∼51% +21%
Acer Aspire Switch 12 SW5-271-61X7
HD Graphics 5300, 5Y10c, 128 GB SATA SSD
4112 Points ∼51% +20%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Yoga 3 11 80J8001WGE
HD Graphics 5300, 5Y10c, Lite-On IT L8T-128L9G
3253 Points ∼50%
Asus Transformer Book T300 Chi
HD Graphics 5300, 5Y71, SanDisk SSD i110 128GB
3629 Points ∼56% +12%
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
3291 Points ∼51% +1%
Lenovo ThinkPad Yoga 11e 20D9000QGE
HD Graphics (Bay Trail), N2930, Toshiba MQ01ACF050
1355 Points ∼21% -58%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Yoga 3 11 80J8001WGE
HD Graphics 5300, 5Y10c, Lite-On IT L8T-128L9G
2114 Points ∼35%
Asus Transformer Book T300 Chi
HD Graphics 5300, 5Y71, SanDisk SSD i110 128GB
2717 Points ∼45% +29%
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
2480 Points ∼42% +17%
Lenovo ThinkPad Yoga 11e 20D9000QGE
HD Graphics (Bay Trail), N2930, Toshiba MQ01ACF050
1360 Points ∼23% -36%
PCMark 7 Score
3414 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
2114 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
3253 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Die Lite-On L8T-128L9G mit einer Bruttokapazität von 128 GByte zeigt sich gut beim Schreiben sequentieller Blöcke, auch das 4K Write fällt überragend gut aus. Damit erzielt das Testgerät einen sehr guten Score Write bei AS SSD, der Score Read liegt im Durchschnitt. Alles in allem Ergebnisse auf der Höhe der Zeit, die sich mindestens mit denen der Kontrahenten decken. Besonders schlecht schneidet das Transformer Book mit der SanDisk SSD ab, hier fallen die miserablen Access Times auf.

Lenovo Yoga 3 11 80J8001WGE
HD Graphics 5300, 5Y10c, Lite-On IT L8T-128L9G
Asus Transformer Book T300 Chi
HD Graphics 5300, 5Y71, SanDisk SSD i110 128GB
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
Acer Aspire Switch 12 SW5-271-61X7
HD Graphics 5300, 5Y10c, 128 GB SATA SSD
AS SSD
-77%
-5%
5%
Score Total
710
173
-76%
648
-9%
622
-12%
Score Write
272
49
-82%
199
-27%
169
-38%
Score Read
290
85
-71%
302
4%
307
6%
Access Time Write *
0.131
0.402
-207%
0.104
21%
0.079
40%
Access Time Read *
0.173
0.398
-130%
0.16
8%
0.095
45%
4K-64 Write
215.51
9.83
-95%
152.48
-29%
109.38
-49%
4K-64 Read
228.71
29.32
-87%
241.96
6%
234.75
3%
4K Write
25.85
11.61
-55%
33.22
29%
45.2
75%
4K Read
18.28
10.75
-41%
19.3
6%
21.68
19%
Seq Write
307.1
277.24
-10%
134.69
-56%
144.48
-53%
Seq Read
432.54
446.42
3%
405.38
-6%
505.8
17%

* ... kleinere Werte sind besser

Lite-On IT L8T-128L9G
Sequential Read: 468.7 MB/s
Sequential Write: 322 MB/s
512K Read: 352.4 MB/s
512K Write: 318.9 MB/s
4K Read: 23 MB/s
4K Write: 34.96 MB/s
4K QD32 Read: 222.3 MB/s
4K QD32 Write: 216.7 MB/s

Grafikkarte

Die HD 5300 mit ihren 25 EUs steuert die Bildausgabe per Micro-HDMI an, hier sollten laut Datenblatt bis zu 3.840 x 2.160 Pixel ansteuerbar sein. Der Takt liegt bestenfalls zwischen 800 und 900 MHz. Die niedrige TDP sorgt jedoch dafür, dass der Boost schnell gedrosselt wird. Nach wenigen Sekunden wird der Furmark-GPU-Stresstest z. B. mit nur noch 300 MHz berechnet. Im Stresstest sind es 350 MHz. Vor diesem Hintergrund sind die niedrigen, unterdurchschnittlichen Scores in den 3D-Benchmarks erklärbar. Das Venue 11 Pro 7140, ebenfalls mit HD 5300, erzielt im Ice Storm 59 % mehr Punkte.

3DMark - 1280x720 Ice Storm Standard Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Yoga 3 11 80J8001WGE
HD Graphics 5300, 5Y10c, Lite-On IT L8T-128L9G
28881 Points ∼4%
Asus Transformer Book T300 Chi
HD Graphics 5300, 5Y71, SanDisk SSD i110 128GB
48901 Points ∼7% +69%
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
45841 Points ∼6% +59%
Lenovo ThinkPad Yoga 11e 20D9000QGE
HD Graphics (Bay Trail), N2930, Toshiba MQ01ACF050
19692 Points ∼3% -32%
3DMark 11 Performance
498 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
15348 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
1361 Punkte
3DMark Fire Strike Score
331 Punkte
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Gaming Performance

Spiele-Performance ist von daher aussichtslos, da hilft auch die Dual-Channel-Anbindung nicht weiter. Selbst Titel mit schwachen Anforderungen, wie Diablo III von 2012, ist in keinem Detailgrad spielbar.

Diablo III - 1024x768 Low / off (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Yoga 3 11 80J8001WGE
HD Graphics 5300, 5Y10c, Lite-On IT L8T-128L9G
21 fps ∼6%
Tomb Raider - 1024x768 Low Preset (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Yoga 3 11 80J8001WGE
HD Graphics 5300, 5Y10c, Lite-On IT L8T-128L9G
23 fps ∼4%
Lenovo ThinkPad Yoga 11e 20D9000QGE
HD Graphics (Bay Trail), N2930, Toshiba MQ01ACF050
15.5 fps ∼2% -33%
Dragon Age: Inquisition - 1024x768 Low Graphics Quality (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Yoga 3 11 80J8001WGE
HD Graphics 5300, 5Y10c, Lite-On IT L8T-128L9G
11 fps ∼4%
min. mittel hoch max.
Diablo III (2012) 211712fps
Tomb Raider (2013) 23148.6fps
Dragon Age: Inquisition (2014) 117.63.1fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Das Core M SoC wurde von Intel für den lüfterlosen Einsatz konzipiert. In Verbindung mit einer SSD (M.2 oder mSATA-Module) stellt sich ein vollkommen geräuschfreier Betrieb ein. Lediglich das Yoga 11e hat für sein Baytrail SoC einen aktiven Lüfter, der ständig aktiv mit 33 bis 34 dB(A) hörbar ist.

Temperatur

Stresstest 500/300 MHz (CPU/GPU) nach einer Stunde
Stresstest 500/300 MHz (CPU/GPU) nach einer Stunde
Stresstest Start CPU @700 MHz
Stresstest Start CPU @700 MHz
Stresstest 10 min CPU @500 MHz
Stresstest 10 min CPU @500 MHz

Die Temperaturen auf den Oberflächen liegen im Leerlauf nur wenige Grad über der Zimmertemperatur. Bei Last steigen sie nur mäßig an, was den Durchschnitt und die meisten Bereiche betrifft. So bleibt die Handballenauflage stets unter 27 Grad. Im Hotspot während des Stresstests messen wir 43 Grad, eine geringe Erwärmung für ein lüfterloses Chassis, wie auch der Blick auf die Tabelle mit den Konkurrenten zeigt. Alle Core-M-Geräte erwärmen sich etwas stärker, die Differenz ist jedoch marginal. 

Im Stresstest prüfen wir das Boost-Verhalten des Core M bei dauerhafter Last. Hierzu fahren Prime95 und Furmark für eine Stunde. Während bereits kurz nach dem Start der CPU-Takt auf 700 MHz gesunken ist, verbleibt das SoC nach einer Stunde bei 500 bzw. 300 MHz (CPU/GPU). Aus diesem Grund ist auch die Stress-Energieaufnahme nicht besonders hoch. Programme, die relativ kurzzeitig Last abverlangen, sind von diesem Throttling nicht betroffen. Der Cinebench R11.5 wird mit anfänglich zwei und dann mit 1,4 GHz bearbeitet. Bei einfacher GPU-Last werden sogar 800 MHz gehalten, ein Furmark ist hingegen schon zu komplex (300 MHz). Der im Anschluss an den Stresstest ausgeführte 3DMark 2006 endete mit einer vergleichbaren Punktezahl wie der Kaltstart. Die internen Temperaturen am SoC bleiben durch diese sehr konservativen Temp-Tables im unbedenklichen Bereich von höchstens 73 Grad.

Lenovo Yoga 3 11 80J8001WGE
HD Graphics 5300, 5Y10c, Lite-On IT L8T-128L9G
Asus Transformer Book T300 Chi
HD Graphics 5300, 5Y71, SanDisk SSD i110 128GB
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
Acer Aspire Switch 12 SW5-271-61X7
HD Graphics 5300, 5Y10c, 128 GB SATA SSD
Lenovo ThinkPad Yoga 11e 20D9000QGE
HD Graphics (Bay Trail), N2930, Toshiba MQ01ACF050
Hitze
-13%
-16%
-5%
7%
Last oben max *
36.6
43.4
-19%
46.3
-27%
43.6
-19%
34
7%
Last unten max *
43.2
43
-0%
47
-9%
43.4
-0%
36.5
16%
Idle oben max *
26.5
32.4
-22%
30.6
-15%
27.5
-4%
27.3
-3%
Idle unten max *
29.1
31.6
-9%
33.3
-14%
27.6
5%
27.4
6%

* ... kleinere Werte sind besser

Max. Last
 33.6 °C36.6 °C33.6 °C 
 31.8 °C34.2 °C31 °C 
 26.5 °C26 °C26.5 °C 
Maximal: 36.6 °C
Durchschnitt: 31.1 °C
39.1 °C43.2 °C38.5 °C
32.5 °C35.7 °C32.1 °C
20.6 °C26.4 °C26.2 °C
Maximal: 43.2 °C
Durchschnitt: 32.7 °C
Netzteil (max.)  34.1 °C | Raumtemperatur 21.4 °C | Voltcraft IR-360
 26.5 °C26.4 °C26 °C 
 25.3 °C26.2 °C25.2 °C 
 24.6 °C23.9 °C25 °C 
Maximal: 26.5 °C
Durchschnitt: 25.5 °C
29.1 °C28.2 °C28.2 °C
26 °C26.7 °C26 °C
24.5 °C24 °C24.4 °C
Maximal: 29.1 °C
Durchschnitt: 26.3 °C
Netzteil (max.)  31.2 °C | Raumtemperatur 21.4 °C | Voltcraft IR-360

Lautsprecher

Die Lautsprecher befinden sich auf der Unterseite, beschallen die Tischplatte, welche wiederum den Schall reflektiert. Somit verändert sich das Klangbild deutlich, wenn mit dem Yoga 11 hantiert wird, wenn die Hände die Speaker abdecken oder wenn es auf einen Teppich gestellt wird. Das Klangspektrum der kleinen Membrane ist auf die Mitten beschränkt, Tiefen und differenzierte Höhen gibt es kaum. Die maximale Lautstärke ist ausreichend, und es scheppert und dröhnt nicht, wenn der Pegel ganz nach oben geschoben wird.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Geräte, die über den USB-Port geladen werden, zeigten in der Vergangenheit immer wieder Schwächen. Der geringe Ladestrom führte in einigen Fällen zu extrem langen Ladzeiten oder gar zum Aussetzen der Ladung bei konstanter Rechenlast. Das kann dem Yoga 11 nicht passieren - der Hersteller spendiert zum einen ein kräftiges 40-Watt-Netzteil. Eine hohe Stromstärke wird an das Gerät mit einem speziellen Netzstecker, der nicht in andere USB-Ports passt, angelegt. Das sorgt für eine schnelle Ladezeit von nur zirka 2:30 Stunden; das Yoga war im Leerlauf.

Lenovo Yoga 3 11 80J8001WGE
HD Graphics 5300, 5Y10c, Lite-On IT L8T-128L9G
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
Acer Aspire Switch 12 SW5-271-61X7
HD Graphics 5300, 5Y10c, 128 GB SATA SSD
Lenovo ThinkPad Yoga 11e 20D9000QGE
HD Graphics (Bay Trail), N2930, Toshiba MQ01ACF050
Stromverbrauch
-18%
-43%
-44%
Idle min *
2.9
2
31%
4.1
-41%
4.6
-59%
Idle avg *
5.5
5.9
-7%
8
-45%
7.8
-42%
Idle max *
5.7
6.2
-9%
9.3
-63%
8.9
-56%
Last avg *
11.3
19.1
-69%
16.3
-44%
14.8
-31%
Last max *
13.6
18.2
-34%
16.8
-24%
17.8
-31%

* ... kleinere Werte sind besser

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.1 / 0.7 Watt
Idledarkmidlight 2.9 / 5.5 / 5.7 Watt
Last midlight 11.3 / 13.6 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC 960

Akkulaufzeit

Die sehr gute Akkulaufzeit von 7:23 Stunden im WiFi-Test kann nur vom Dell Venue 11 Pro 7140 mit seinen 9:22 Stunden geschlagen werden. Beim Dell hatten wir allerdings noch den älteren WLAN-Skript-Test benutzt, die Laufzeiten sind also nicht 1:1 vergleichbar. Ohne sein Dock (zweiter Akku integriert) arbeitet das Venue den WLAN-Test 358 Minuten lang ab, das sind knapp sechs Stunden.

Die Idle-Laufzeiten liegen relativ dicht zusammen, obwohl die Leerlauf-Energieaufnahme durchaus markante Unterschiede aufweist. Hier sind es unterschiedliche Akku-Kapazitäten, die für die Nivellierung sorgen. Bei Last hält das Testgerät deutlich länger durch als etwa das Transformer Book T300 Chi. Das scheinbar identische SoC liegt in diesem System aber in einer etwas höher taktende Variante vor. Zudem taktet unser Yoga 3 11 unter Last relativ schnell auf 800 Watt herunter, das Transformer Book bleibt bei konstanten 2,2 GHz.

Akkulaufzeit
WLAN (alt) (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Yoga 3 11 80J8001WGE
HD Graphics 5300, 5Y10c, Lite-On IT L8T-128L9G
min ∼0%
Asus Transformer Book T300 Chi
HD Graphics 5300, 5Y71, SanDisk SSD i110 128GB
min ∼0%
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
562 min ∼21%
Acer Aspire Switch 12 SW5-271-61X7
HD Graphics 5300, 5Y10c, 128 GB SATA SSD
360 min ∼13%
Lenovo ThinkPad Yoga 11e 20D9000QGE
HD Graphics (Bay Trail), N2930, Toshiba MQ01ACF050
min ∼0%
WLAN (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Yoga 3 11 80J8001WGE
HD Graphics 5300, 5Y10c, Lite-On IT L8T-128L9G
443 min ∼16%
Asus Transformer Book T300 Chi
HD Graphics 5300, 5Y71, SanDisk SSD i110 128GB
236 min ∼9%
Lenovo ThinkPad Yoga 11e 20D9000QGE
HD Graphics (Bay Trail), N2930, Toshiba MQ01ACF050
297 min ∼11%
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
14h 16min
Surfen über WLAN v1.3
7h 23min
Last (volle Helligkeit)
4h 20min

Fazit

Pro

+ leichtes, stabiles Housing
+ farb- und blickwinkelstarkes IPS-TFT
+ starkes Laufzeiten
+ Gute TFT-Helligkeit
+ geräuschlos
+ drei große USB-Ports & HDMI
+ angemessener Preispunkt
+ brauchbare Performance für Windows
+ einfache Wartung

Contra

- schwaches Feedback der mechan. Eingabegeräte
- Lichthöfe im Tablet-Einsatz
Lenovo Yoga 3 11, zur Verfügung gestellt von Lenovo Deutschland
Lenovo Yoga 3 11, zur Verfügung gestellt von Lenovo Deutschland

Lenovos Yoga 3 11 macht so manches richtig, kann uns am Ende aber doch nicht zu 100 % überzeugen. Das können jedoch die wenigsten Geräte. Auf der Aktiva-Seite führt das Yoga 3 ein handliches, leichtes Gehäuse, das im Betrieb keine Geräusche macht. Die Anschlüsse mit drei USB-Steckplätzen und Micro-HDMI sind gelungen, die Akkulaufzeit von 7:23 Stunden ist sogar sehr gut. Die Wartung des Yoga 11 ist möglich, es muss nur ein kleiner Torx-Schrauber vorhanden sein. Das farb- und blickwinkelstarke IPS-TFT erfreut das Auge, doch hier fangen bereits die Schwächen an. 

Die Passiva-Seite füllen die Lichthöfe am Rand der Anzeige (bei Druck), das unbefriedigende Feedback der mechanischen Eingabegeräte und die schwache Kamera. Leistung für Spiele ist nicht vorhanden, jenes wird die meisten Käufer aber kaum stören. Ein Wermutstropfen ist dann aber doch die relativ schnell einsetzende Drosselung des Boost bei Prozessor und Grafik. 

Summa summarum verbleibt das Lenovos Yoga 3 11 als relativ günstiges Core M Convertible, das seinen Nutzern unterwegs oder zuhause von Nutzen sein wird.

Wer in den Arbeitsmodus verfallen möchte, der sollte sich Acers Switch 12 einmal näher ansehen. Das Multimode-Gerät kann in vielen Situationen eingesetzt werden, der Laptop-Modus ist sogar einer der besten Modi. Ansonsten bleibt das Dell Venue 11 Pro 7140 als Alternative für mobile Workaholics, hier ist die Tastatur aber auch nicht unbedingt besser.

Lenovo Yoga 3 11 80J8001WGE - 27.05.2015 v4(old)
Sebastian Jentsch

Gehäuse
85 / 98 → 87%
Tastatur
65%
Pointing Device
78%
Konnektivität
55 / 80 → 69%
Gewicht
74 / 78 → 91%
Akkulaufzeit
91%
Display
79%
Leistung Spiele
48 / 68 → 71%
Leistung Anwendungen
72 / 87 → 83%
Temperatur
91%
Lautstärke
100%
Audio
56 / 91 → 62%
Kamera
46 / 85 → 54%
Durchschnitt
72%
81%
Convertible - gewichteter Durchschnitt
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> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Lenovo Yoga 3 11 Convertible
Autor: Sebastian Jentsch (Update: 28.05.2015)
Sebastian Jentsch

Sebastian Jentsch - Senior Editor
Computer haben mich schon zeitig interessiert. Mit 14 habe ich die ersten PCs für die Verwandtschaft zusammengesteckt, mit der 90er Jahre waren das 80286er bis 486er bis zum Pentium 1. Was lag da naeher als Produkt-Tester zu werden? Seit 2007 verfolge ich die Welt der Windows-Laptops und Convertibles. Heute will ich auch bei Staubsauger-Robotern, Brotbackautomaten oder Bewässerungscomputern die Spreu vom Weizen trennen, weshalb ich als freier Redakteur auch fuer andere Test-Websites unterwegs bin.