Notebookcheck

Test Dell Venue 11 Pro 7140 Convertible-Tablet

Neue Generation. Werden Desktop und Laptop obsolet? Wenn das kleine Windows-Tablet genug Rechenpower, Anschlüsse, Eingabegeräte und Speicherplatz anbietet, wer braucht da noch stationäre PCs oder klassische Notebooks?

Dell Venue 11 Pro (7140) mit Traveller-Keyboard: Macht das Broadwell-Tablet ein Subnotebook überflüssig?
Dell Venue 11 Pro (7140) mit Traveller-Keyboard: Macht das Broadwell-Tablet ein Subnotebook überflüssig?

Seit einigen Jahren platzieren die Hersteller im PC-Markt Windows-Tablets und Convertibles. Windows-basierte Systeme stehen seit dem Aufmarsch von günstigen Tablets und Smartphones in der Flaute. Einstige Windows-Nutzer wickeln die meisten Kommunikations- und Online-Tätigkeiten mit dem Tablet oder Phone ab und verschieben den Kauf eines PC-Systems nach hinten. Die Windows-Welt geriet daher unter Druck, die Geräte mussten attraktiver werden.

Dazu genügte es nicht, Windows einfach in ein Tablet zu pressen. Zu wenig Anschlüsse, zu wenig Performance, kaum Speicherplatz und keine vernünftige Tastatur, wenn sie mal gebraucht wird. Letzteres ist speziell dem Geschäftskunden wichtig. Mit den Haswell-Chips bekamen wir schon einige Geräte auf den Tisch, die in Sachen Leistung mit Notebooks mithalten konnten. Die Abwärme war aber immer noch ein Problem, vielfach waren es auch zu knappe Laufzeiten. Mit den sparsamen Broadwell-Core-M-Chips scheint das letzte Problem gelöst: Lüfterlose Tablets mit langen Laufzeiten und guter Performance stehen in den Regalen.

Bei Dell nutzt man die ausgereifte Broadwell-Mobiltechnik für das Venue 11 Pro 7140. Es hat den Anspruch, alle Wünsche an einen kleinen mobilen Windows-PC zufrieden zu stellen und das als handliches 10,8-Zoll-Tablet mit 720 Gramm Gewicht. Das Paket aus Tablet-PC-Tastatur, mobile Ausführung (188 Euro inkl. MwSt), und Dell Venue 11 Pro (772 Euro) hat seinen Preis (960 Euro). Ob der gerechtfertigt ist, das ergründen wir in diesem Test.

Die hochkarätige Konkurrenz (Tablet mit Tastatur, 10- bis 12-Zoll) im Business-Umfeld sind Toshibas Portégé Z10t, HPs Pro X2 410 G1 und Microsofts Surface Pro 3. Lenovos ThinkPad Helix 3G wäre ebenfalls ein Kandidat, allerdings kostet der 11,6-Zoller gleich mal 500 Euro mehr. 

Gehäuse

Jedem sein Szenario: Wir testen das Venue 11 Pro (7140) als Convertible
Jedem sein Szenario: Wir testen das Venue 11 Pro (7140) als Convertible

Die Tablet-Einheit besteht aus einem harten Kunststoffrahmen, der rückseitig mit einem gummierten Deckel besetzt ist. Selbiger kann zwecks Wartung abgenommen werden, ein großer Vorteil bei Dells Venue-Serie. Dazu muss erst eine Arretierungsschraube gelöst werden, die sich unter der Abdeckung des SD-Slots befindet. Danach kann die Rückseite mit einem Fugenglätter langsam aufgehebelt werden.

Das Gewicht des Tablets ist mit 720 Gramm nicht höher als bei den Konkurrenten. Das etwas größere Microsoft Surface Pro 3 wiegt 810 Gramm. Zusammen mit dem Reise-Dock inklusive zweitem Akku (682 Gramm) kommt unser Venue 11 Pro auf 1,4 Kilogramm. Das Portégé Z10t-A2111 (1,4 Kilogramm) wiegt gleich viel, das HP Pro X2 410 G1 (1,6 kg) ist schwerer.

Die Verwindungsfestigkeit ist ziemlich gut, nur mit etwas Kraft kann das Tablet mit beiden Händen verbogen werden. Die Wertigkeit macht in der Hand einen stimmigen, nüchternen Eindruck. Nur die Fingerabdrücke auf dem glänzenden Touchpanel stören uns. Hier hat nur das Z10t mit Anti-Glare-Beschichtung eine schmierfingerfreie Zone.

Die Tablet-PC-Tastatur setzt auf dasselbe, wertige Material, kann beim Thema Stabilität aber nicht ganz mit dem Tablet mithalten. Auf dem Tisch stehend macht die Eingabe eine solide Figur, nur zu kraftvoll sollte man nicht in die Tasten hämmern. Mittig biegt das Keyboard auf Grund des Hohlraumes unter dem Dock etwas ein. Mit beiden Händen verziehend knarrt und knackt die Konstruktion, welche aus einer Bodenwanne (gummiert, sehr griffig) und einer Alu-Oberschale besteht. Letztere wurde für eine schicke Optik an den Kanten gebrochen und poliert.

Das Gelenk sitzt sehr straff am Chassis und fungiert als Standfuß, welcher die Tasten etwas schräg stehen lässt. Das Tablet sitzt so stramm in seiner Arretierung, wir benötigen beide Hände zum Aufklappen. Im Gegensatz zu Toshiba setzt Dell nicht auf eine Fassung in U-Form, sondern auf eine hinten offene Lösung. Das massive Gelenk und die Metall-Haken haben das Tablet dennoch erschütterungsfrei im Griff, was bei dieser Docking-Variante keine Selbstverständlichkeit ist. Durch Druck auf den mechanischen Schalter löst der Nutzer das Tablet von seiner Tastatur. Das Andocken kann blind und sehr zügig erfolgen.

Ausstattung

Selten: Akku-, SSD, 4G-Modem und WiFi-Modul können getauscht werden
Selten: Akku-, SSD, 4G-Modem und WiFi-Modul können getauscht werden

Nach Micro HDMI und USB 3.0 in voller Baugröße hat sich die Auflistung der Ports bereits erschöpft. Der USB-3.0-Port bietet die Möglichkeit zum Anschluss einer universalen Docking-Lösung, wie sie auch Dell im Programm hat.

Links: Kopfhörer/Mikrofon-Kombi, Lautstärke, Reset-Öffnung, Lautsprecher, Micro USB 2.0 für Ladegerät, Micro HDMI, USB 3.0
Links: Kopfhörer/Mikrofon-Kombi, Lautstärke, Reset-Öffnung, Lautsprecher, Micro USB 2.0 für Ladegerät, Micro HDMI, USB 3.0
Rechts: Chassis-Schloss (Dell), Lautsprecher, Micro SD, Schraube für Backplate-Fixierung, Power-Button, Lade-LED
Rechts: Chassis-Schloss (Dell), Lautsprecher, Micro SD, Schraube für Backplate-Fixierung, Power-Button, Lade-LED
Unterseite: Docking-Connector, 2 x Öffnung für Riegel der Docking-Tastatur
Unterseite: Docking-Connector, 2 x Öffnung für Riegel der Docking-Tastatur

Kommunikation

Der Intel Dual Band Wireless-AC 7265 Adapter, der gleichzeitig Bluetooth 4.0 mitbringt, hat eine sehr gute Reichweite. Jenseits des 40-Meter-Messpunktes hatte das Venue 11 Pro immer noch 2 Balken Verbindungsstärke und rief mit verminderter Geschwindigkeit notebookcheck.com auf. Eine solche hohe Reichweite, im Falle des Testers über das Grundstück hinaus, kommt nur bei einem von zehn Testgeräten vor. Ein 3G-Modem ist in unserem Testgerät nicht verbaut. Dell bietet eine 3G-Option gar nicht an. Es gibt aber einen freien M.2-Slot, der ein weiteres Gerät aufnehmen könnte, es sind aber keine Antennen vorbereitet. 

Sicherheit 

Das Venue 11 Pro hat ein TPM-Modul und Intels Anti-Theft-Protection. Services wie Keep Your Hard Drive können beim Kauf gewählt werden. Hier darf die SSD im Falle eines Defektes in der Garantiezeit behalten werden, Dell baut dennoch eine neue ins Gerät (falls Garantieleistung).

Zubehör

Dell hat reichlich Zubehör im Programm, das allein für das Venue 11 gefertigt wird. Die Tablet-PC-Tastatur, mobile Ausführung (mit Akku), welche Bestandteil dieses Tests ist, gehört dazu. Daneben gibt es die schlanke Ausführung ohne Akku (Tablet-PC-Tastatur), das Tablet Folio (robuste Schutzhülle, siehe Blidergalerie) und die Tablet-Dockingstation (170 Euro inkl. MwSt.). Letztere bringt vier USB 3.0-Anschlüsse mit und es können zwei Monitore angeschlossen werden. Außerdem gibt es hier wieder den Ethernet-Port. Dell Cast ist ein USB-Stick, mit dem der Bildschirminhalt des Venue 11 (oder auch eines anderen Venue 7/8) auf einen Fernseher, Projektor oder ein Notebook übertragen wird. Zu guter Letzt wäre da noch der Active Stylus, mit dem Eingaben auf dem Touchscreen noch präziser gelingen könnten. 

Garantie

Die Standardgarantie beläuft sich nur auf ein Jahr (Collect und Return). Das ist typisch bei Business-Modellen, die Kundschaft kauft sich bei Bedarf Support-Services dazu. Zum Beispiel den 3 Jahre ProSupport und Next Business Day On-Site Service für einmalig 124 Euro. Es gibt Zusatz-Pakete, wie die Accidental Damage Protection (75 Euro, 1 Jahr), was schlichtweg ein Unfallschutz für das Tablet ist. Hier werden dann Ersatzteile verschickt oder das Gerät wird in eine Reparatureinrichtung gerufen. Auch der Ersatz gestohlener Hardware gehört zu diesem Paket.  

Wie süß! 133 Gramm wiegt das kleine Netzteil.
Wie süß! 133 Gramm wiegt das kleine Netzteil.
Die 24-Watt-PSU lädt per Micro USB.
Die 24-Watt-PSU lädt per Micro USB.
Schnellstart-Anleitung
Schnellstart-Anleitung

Kamera und Mikrofon

2 MP an der Front, 8 MP auf der Rückseite. Was leisten die beiden Kameras? Die 8-MP-Hauptkamera macht ihre Sache mit ausgewogenen Farben und gleichmäßiger Fokussierung ziemlich gut. Lediglich Nahaufnahmen von weniger als 50 Zentimeter Entfernung schafft der Fokus nicht mehr, hier wird der Hintergrund scharfgestellt. Die Frontkamera kann uns wiederum nicht überzeugen, die Aufnahmen im Tageslicht sind grobpixelig und die Farben verzerrt. Für den Skype-Chat mag das aber genügen.

Die Mikrofonaufnahme mit dem Stereo-Mikrofon leidet unter einem konstanten Rauschen, das sich wie ein feines Knistern anhört. Die Stimme wird aber fast gleichbleibend laut aufgezeichnet, egal ob aus 30 Zentimeter oder zwei Meter Entfernung.

Rückseite: 8-MP-Webcam 3.264 x 1.836
Originalgetreue Farben und gute Fokussierung
Nahaufnahmen gelingen nicht.
Kein Bildrauschen, gut gemacht, Dell.
Front: 2 MP Modul 1.920 x 1.080
Verwaschen, unechte Farben
Referenz Canon EOS 1100D
Referenz Canon EOS 1100D

Eingabegeräte

Tastatur

Das Keyboard hat vollkommen flache Tasten, die dank einer feinen Gummierung stumpf wirken. Die Finger finden daher eine für Tasten ungewöhnlich griffige Unterlage. Der große Abstand zwischen den Tasten und das Standard-Layout mit Strg unten links, Entf oben rechts und den räumlich abgesetzten Richtungstasten gefällt uns gut. Sondertasten in der ersten Reihe ergänzen die Tastatur um eine Suche, Einstellungen oder eine Bildschirmumschaltung. Die F-Tasten sind als Zweitbelegung als blaue Funktionstasten markiert.

Die Tasten haben eine gleichmäßig feste Auflage, nur wer ungebührlich fest auf sie drückt, der provoziert ein Nachgeben. Der Anschlag ist gedämpft, fest und leise. Das Schreiben in lärmsensiblen Umgebungen ist mit der Eingabe bestens möglich. Der Hubweg ist recht knapp und der Druckpunkt löst etwas schwammig aus, weshalb beim Tippen kein gutes Feedback bei den Händen ankommt. Dies ist sicherlich eine Gewöhnungsfrage. Fakt ist aber, dass mechanische Laptop-Tastaturen wie bei den ThinkPads oder den Latitudes in einer ganz anderen Liga spielen. Hier ist das ThinkPad Helix die Messlatte für eine erstklassige Tastatur auf kleinstem Raum. Die anderen Konkurrenten sind mitunter etwas besser, hier gehen persönliche Geschmäcker aber auseinander, weshalb nur Ausprobieren hilft. 

Touchpad

Das ClickPad ist breiter als üblich, fühlt sich haptisch griffig an und hat einen sehr knappen Hubweg. Der Anschlag ist fest, der Druckpunkt deutlich und das Klick-Geräusch irgendwo in der Mitte zwischen laut und leise. Als Mausersatz bedient es sich recht gut. 

Touchpanel

Das 10-Finger-Multitouchpanel nimmt Eingaben bis in die äußersten Randbereiche reaktionsschnell entgegen, die Zielgenauigkeit mit dem Finger ist wie bei den meisten Touchpanels sehr gut. So werden auch kleine Buttons auf der FHD-Anzeige fast immer getroffen.

Mobile Tablet Keyboard mit 20-Wh-Zweitakku
Mobile Tablet Keyboard mit 20-Wh-Zweitakku
ClickPad mit wenig Hubweg aber deutlichem Druckpunkt
ClickPad mit wenig Hubweg aber deutlichem Druckpunkt

Display

Das 10,8-Zoll-Panel (Typ: IPS, Dell P/N 6FR8F) mit der Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln entspricht dem, was wir in der Preisklasse erwarten. Hier ziehen das ThinkPad Helix (11,6 Zoll) und das Portégé Z10t (entspiegelt) mit, nicht aber HPs Pro X2 410 G1 (1.366 x 768, HD). Microsofts Surface Pro 3 setzt mit 2.160 x 1.440 Pixeln die Messlatte in puncto Auflösung am höchsten. Auf die höchste Auflösung wird es im Geschäftsumfeld aber meistens gar nicht ankommen, speziell weil der 10,8-Zoller auch ohne 3K-Panel schon sehr fein auflöst. Wir sprechen von einer Pixeldichte von 204 ppi. Das Surface Pro 3 hat 216 ppi.

Wichtiger sind Kriterien wie die starke Luminanz, die auch im Akkubetrieb nicht gedrosselt wird, sofern der Kunde den Ambient Light Sensor deaktiviert. Bei der Helligkeit sind auch die Konkurrenten sehr gut aufgestellt. Unterscheidungspotential finden wir allenfalls beim Kontrast, den wir bei 965:1 messen. Hier haben ThinkPad Helix und Surface Pro 3 ähnliche Werte. HPs Pro X2 410 G1 und Portege Z10t-A2111 fallen deutlich zurück.

344
cd/m²
370
cd/m²
385
cd/m²
344
cd/m²
386
cd/m²
378
cd/m²
324
cd/m²
327
cd/m²
353
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 386 cd/m² Durchschnitt: 356.8 cd/m²
Ausleuchtung: 84 %
Helligkeit Akku: 386 cd/m²
Kontrast: 965:1 (Schwarzwert: 0.4 cd/m²)
ΔE Color 3.71 | - Ø
ΔE Greyscale 5.4 | - Ø
Gamma: 2.33
Dell Venue 11 Pro 7140
1920x1080 IPS glare
Lenovo ThinkPad Helix
1920x1080 IPS glare
Microsoft Surface Pro 3
2160x1440 IPS glare
HP Pro X2 410 G1
1366x768 IPS glare
Toshiba Portege Z10t-A2111
1920x1080 IPS matt
Bildschirm
12%
-3%
-12%
-55%
Brightness
357
371
4%
338
-5%
362
1%
315
-12%
Brightness Distribution
84
89
6%
91
8%
79
-6%
70
-17%
Schwarzwert *
0.4
0.41
-3%
0.33
17%
0.67
-68%
0.511
-28%
Kontrast
965
949
-2%
1077
12%
567
-41%
648
-33%
DeltaE Colorchecker *
3.71
3.12
16%
4.72
-27%
4.17
-12%
14.29
-285%
DeltaE Graustufen *
5.4
2.79
48%
6.53
-21%
2.35
56%
3.03
44%
Gamma
2.33 103%
2.17 111%
2.35 102%
1.96 122%
CCT
6666 98%
6707 97%
6883 94%
6525 100%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
59.37
44

* ... kleinere Werte sind besser

Den Farbraum haben wir beim Testgerät nicht erheben können, die Profiler-Software versagte den Dienst, weshalb wir keine Profilierung ausführen konnten. Das Fotospektrometer ermittelte im Auslieferungszustand des Venue 11 Pro ein niedriges DeltaE von fünf. Das gelingt den Konkurrenten allerdings auch, alle sind mit hochwertigen IPS-Panels bestückt.

CalMAN: Grayscale - geringes DeltaE
CalMAN: Grayscale - geringes DeltaE
CalMAN: Farbsättigung - kein Blaustich
CalMAN: Farbsättigung - kein Blaustich
CalMAN: ColorChecker - fast ideales DeltaE
CalMAN: ColorChecker - fast ideales DeltaE

Es existiert ein Ambient Light Sensor (neben der Front-Webcam), der die TFT-Helligkeit automatisch ans Umgebungslicht anpasst. Wir haben ihn für die Akkulaufzeiten-Tests durch Abschalten der Intel HD Graphics Energiesparfunktionen deaktiviert. Durch sechsstufiges Dimmen der Helligkeit mit dem Keyboard gelangen wird zu unserer Messhelligkeit von 150 cd/m² in der Mitte.

Draußen stören Reflexionen (max. Luminanz, Ambient Light Sensor Off).
Draußen stören Reflexionen (max. Luminanz, Ambient Light Sensor Off).
Da nützt auch die hohe Helligkeit im Akkubetrieb wenig.
Da nützt auch die hohe Helligkeit im Akkubetrieb wenig.

Die geringe Empfindlichkeit gegenüber schrägen Blickwinkeln gehört zu den Vorzügen von IPS-Panels. Selbst bei fast rechtwinkliger Betrachtung bleibt der Bildinhalt erkennbar und zeigt keine Anzeichen von Farbverfälschungen oder übermäßig sinkenden Kontrasten. Die Konkurrenten sind ähnlich stark aufgestellt.

Blickwinkel Dell Venue 11 Pro (7140) 1.920 x 1.080 IPS
Blickwinkel Dell Venue 11 Pro (7140) 1.920 x 1.080 IPS

Leistung

Der Intel Core M 5Y10a (800 MHz) gehört zur neuen Broadwell-Architektur für leistungsstarke Windows-Tablets. Seine Stärke ist die hohe Pro-MHz-Leistung bei einer sehr geringen Leistungsaufnahme im Vergleich zu den Haswell-Vorgängern. Die TDP liegt bei 4,5 Watt, der vergleichbare Vorgänger Core i5 4202Y bemaß sich noch mit 11,5 Watt. Integriert ist nun die HD Graphics 5300 (100 bis 800 MHz) statt der HD 4200. Die Daten sind auf einem M.2-Modul gespeichert, einem Sandisk X110 SD6SP1M-128G. 75 GB sind davon für den Nutzer verfügbar, ein Teil geht wie üblich bereits für die Recovery Partition drauf.

Systeminfo: CPU-Z CPU
Systeminfo: CPU-Z Cache
Systeminfo: CPU-Z Mainboard
Systeminfo: CPU-Z Memory
Systeminfo: GPU-Z HD Graphics 5300
HWinfo: Summary
Systeminformationen Dell Venue 11 Pro 7140

Prozessor

Cinebench R15 Single @2,0 GHz konstant
Cinebench R15 Single @2,0 GHz konstant
Cinebench R15 Multi Start@2,0 GHz
Cinebench R15 Multi [email protected],0 GHz
Cinebench R15 Multi Ende@1,7-1,8 GHz konstant
Cinebench R15 Multi [email protected],7-1,8 GHz konstant

Große Leistungsdifferenzen sind im Vergleich zwischen Haswell-Y und Core M nicht zu erwarten, denn das Hauptziel des Core M liegt auf Energieeffizienz. Dennoch zeigen die Cinebench-Scores ein dem i5 4202Y überlegenen Prozessor, der teilweise sogar in die Nähe eines i7 4610Y (1,7 GHz) gelangt. Beim Cinebench R15 Multi liegt der Letztgenannte in etwa gleichauf.

Die Turbo-Range von 800 bis 2.000 MHz nutzt das Venue aus, beim Rechnen auf allen Kernen aber nur Beginn. Schnell sinkt der Takt bei andauernder Last auf 1,7-1,8 GHz. Ein Kern kann jedoch konstant mit 2,0 GHz rechnen. Das ist der Grund für die sehr guten CPU-Scores dieses Core M. Dass dies nicht der Normalfall ist, das beweist das HP Envy x2 15-c000ng mit gleicher Broadwell SoC. Hierbei handelt es sich um einen 15,6-Zoll-Tablet mit ungleich mehr passivem Kühlungsspielraum.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
83 Points ∼37%
HP Pro X2 410 G1
HD Graphics 4200, 4202Y, Sandisk X110 SD6SN1M-256G-1006
72 Points ∼32% -13%
Toshiba Portege Z10t-A2111
HD Graphics 4200, 4610Y, Samsung PM851 Series MZMTE256HMHP
107 Points ∼48% +29%
HP EliteBook Revolve 810 G2
HD Graphics 4400, 4300U, Lite-On IT L8T-128L6G-HP
110 Points ∼49% +33%
HP Envy x2 15-c000ng
HD Graphics 5300, 5Y10
63 Points ∼28% -24%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
190 Points ∼10%
HP Pro X2 410 G1
HD Graphics 4200, 4202Y, Sandisk X110 SD6SN1M-256G-1006
169 Points ∼9% -11%
Toshiba Portege Z10t-A2111
HD Graphics 4200, 4610Y, Samsung PM851 Series MZMTE256HMHP
192 Points ∼10% +1%
HP EliteBook Revolve 810 G2
HD Graphics 4400, 4300U, Lite-On IT L8T-128L6G-HP
250 Points ∼13% +32%
HP Envy x2 15-c000ng
HD Graphics 5300, 5Y10
167 Points ∼9% -12%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
0.94 Points ∼43%
Lenovo ThinkPad Helix
HD Graphics 4000, 3317U, Intel SSD 525 Series SSDMCEAC180A3L
1.06 Points ∼48% +13%
HP Pro X2 410 G1
HD Graphics 4200, 4202Y, Sandisk X110 SD6SN1M-256G-1006
0.48 Points ∼22% -49%
Toshiba Portege Z10t-A2111
HD Graphics 4200, 4610Y, Samsung PM851 Series MZMTE256HMHP
1.24 Points ∼56% +32%
Microsoft Surface Pro 3
HD Graphics 4400, 4300U, Hynix HFS128G3MNM
1.12 Points ∼51% +19%
HP EliteBook Revolve 810 G2
HD Graphics 4400, 4300U, Lite-On IT L8T-128L6G-HP
1.25 Points ∼57% +33%
HP Envy x2 15-c000ng
HD Graphics 5300, 5Y10
0.95 Points ∼43% +1%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
2.01 Points ∼10%
Lenovo ThinkPad Helix
HD Graphics 4000, 3317U, Intel SSD 525 Series SSDMCEAC180A3L
2.38 Points ∼12% +18%
HP Pro X2 410 G1
HD Graphics 4200, 4202Y, Sandisk X110 SD6SN1M-256G-1006
1.82 Points ∼9% -9%
Toshiba Portege Z10t-A2111
HD Graphics 4200, 4610Y, Samsung PM851 Series MZMTE256HMHP
2.15 Points ∼11% +7%
Microsoft Surface Pro 3
HD Graphics 4400, 4300U, Hynix HFS128G3MNM
2.77 Points ∼14% +38%
HP EliteBook Revolve 810 G2
HD Graphics 4400, 4300U, Lite-On IT L8T-128L6G-HP
2.67 Points ∼13% +33%
HP Envy x2 15-c000ng
HD Graphics 5300, 5Y10
1.8 Points ∼9% -10%
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
3131
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
0.94 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.01 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
20.06 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
83 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
190 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
22.86 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Hilfe

System Performance

Setzt sich die gute Rechenpower bei der Anwendungsperformance fort? Die PCMarks 7 und 8 ermitteln sehr gute Zahlen, die abermals an ein Core i7-4610Y-System (Portege Z10t) herankommen. Sogar dem mit einem normalen Haswell-ULV bestückten EliteBook Revolve 810 G2 wird der Rang fast abgelaufen. Der Computation-Score des Revolve ist deutlich schlechter als beim Venue 11 Pro. Realistischer erscheint hier schon der i5 3317U, der im ThinkPad Helix 20 % schneller rechnet, aber im Gesamtkonzept keinen höheren PCMark-7-Score herausholt.

PCMark 8
Storage Score (nach Ergebnis sortieren)
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
4841 Points ∼95%
Toshiba Portege Z10t-A2111
HD Graphics 4200, 4610Y, Samsung PM851 Series MZMTE256HMHP
4939 Points ∼97% +2%
HP EliteBook Revolve 810 G2
HD Graphics 4400, 4300U, Lite-On IT L8T-128L6G-HP
4927 Points ∼97% +2%
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
3291 Points ∼51%
Toshiba Portege Z10t-A2111
HD Graphics 4200, 4610Y, Samsung PM851 Series MZMTE256HMHP
3441 Points ∼53% +5%
HP EliteBook Revolve 810 G2
HD Graphics 4400, 4300U, Lite-On IT L8T-128L6G-HP
3711 Points ∼57% +13%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
2480 Points ∼42%
Toshiba Portege Z10t-A2111
HD Graphics 4200, 4610Y, Samsung PM851 Series MZMTE256HMHP
2282 Points ∼38% -8%
HP EliteBook Revolve 810 G2
HD Graphics 4400, 4300U, Lite-On IT L8T-128L6G-HP
2394 Points ∼40% -3%
PCMark 7
System Storage (nach Ergebnis sortieren)
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
5011 Points ∼70%
Lenovo ThinkPad Helix
HD Graphics 4000, 3317U, Intel SSD 525 Series SSDMCEAC180A3L
5167 Points ∼72% +3%
HP Pro X2 410 G1
HD Graphics 4200, 4202Y, Sandisk X110 SD6SN1M-256G-1006
5204 Points ∼73% +4%
Toshiba Portege Z10t-A2111
HD Graphics 4200, 4610Y, Samsung PM851 Series MZMTE256HMHP
5313 Points ∼74% +6%
HP EliteBook Revolve 810 G2
HD Graphics 4400, 4300U, Lite-On IT L8T-128L6G-HP
5331 Points ∼75% +6%
Computation (nach Ergebnis sortieren)
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
11986 Points ∼42%
Lenovo ThinkPad Helix
HD Graphics 4000, 3317U, Intel SSD 525 Series SSDMCEAC180A3L
14545 Points ∼51% +21%
HP Pro X2 410 G1
HD Graphics 4200, 4202Y, Sandisk X110 SD6SN1M-256G-1006
10851 Points ∼38% -9%
Toshiba Portege Z10t-A2111
HD Graphics 4200, 4610Y, Samsung PM851 Series MZMTE256HMHP
17586 Points ∼62% +47%
HP EliteBook Revolve 810 G2
HD Graphics 4400, 4300U, Lite-On IT L8T-128L6G-HP
9390 Points ∼33% -22%
Creativity (nach Ergebnis sortieren)
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
7755 Points ∼55%
Lenovo ThinkPad Helix
HD Graphics 4000, 3317U, Intel SSD 525 Series SSDMCEAC180A3L
3241 Points ∼23% -58%
HP Pro X2 410 G1
HD Graphics 4200, 4202Y, Sandisk X110 SD6SN1M-256G-1006
7560 Points ∼53% -3%
Toshiba Portege Z10t-A2111
HD Graphics 4200, 4610Y, Samsung PM851 Series MZMTE256HMHP
3564 Points ∼25% -54%
HP EliteBook Revolve 810 G2
HD Graphics 4400, 4300U, Lite-On IT L8T-128L6G-HP
7503 Points ∼53% -3%
Productivity (nach Ergebnis sortieren)
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
1913 Points ∼18%
Lenovo ThinkPad Helix
HD Graphics 4000, 3317U, Intel SSD 525 Series SSDMCEAC180A3L
2210 Points ∼20% +16%
HP Pro X2 410 G1
HD Graphics 4200, 4202Y, Sandisk X110 SD6SN1M-256G-1006
3344 Points ∼31% +75%
Toshiba Portege Z10t-A2111
HD Graphics 4200, 4610Y, Samsung PM851 Series MZMTE256HMHP
2455 Points ∼23% +28%
HP EliteBook Revolve 810 G2
HD Graphics 4400, 4300U, Lite-On IT L8T-128L6G-HP
2500 Points ∼23% +31%
Score (nach Ergebnis sortieren)
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
4135 Points ∼51%
Lenovo ThinkPad Helix
HD Graphics 4000, 3317U, Intel SSD 525 Series SSDMCEAC180A3L
4669 Points ∼58% +13%
HP Pro X2 410 G1
HD Graphics 4200, 4202Y, Sandisk X110 SD6SN1M-256G-1006
4095 Points ∼51% -1%
Toshiba Portege Z10t-A2111
HD Graphics 4200, 4610Y, Samsung PM851 Series MZMTE256HMHP
4973 Points ∼62% +20%
Microsoft Surface Pro 3
HD Graphics 4400, 4300U, Hynix HFS128G3MNM
5066 Points ∼63% +23%
HP EliteBook Revolve 810 G2
HD Graphics 4400, 4300U, Lite-On IT L8T-128L6G-HP
4131 Points ∼51% 0%
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
Lenovo ThinkPad Helix
HD Graphics 4000, 3317U, Intel SSD 525 Series SSDMCEAC180A3L
HP Pro X2 410 G1
HD Graphics 4200, 4202Y, Sandisk X110 SD6SN1M-256G-1006
Toshiba Portege Z10t-A2111
HD Graphics 4200, 4610Y, Samsung PM851 Series MZMTE256HMHP
Microsoft Surface Pro 3
HD Graphics 4400, 4300U, Hynix HFS128G3MNM
HP EliteBook Revolve 810 G2
HD Graphics 4400, 4300U, Lite-On IT L8T-128L6G-HP
PCMark 7
-1%
13%
9%
23%
2%
System Storage
5011
5167
3%
5204
4%
5313
6%
5331
6%
Computation
11986
14545
21%
10851
-9%
17586
47%
9390
-22%
Creativity
7755
3241
-58%
7560
-3%
3564
-54%
7503
-3%
Productivity
1913
2210
16%
3344
75%
2455
28%
2500
31%
Score
4135
4669
13%
4095
-1%
4973
20%
5066
23%
4131
0%
PCMark 8
-0%
4%
Storage Score
4841
4939
2%
4927
2%
Work Score Accelerated v2
3291
3441
5%
3711
13%
Home Score Accelerated v2
2480
2282
-8%
2394
-3%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-1% / -1%
13% / 13%
5% / 6%
23% / 23%
3% / 3%
PCMark 7 Score
4135 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
2480 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
3291 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Die Sandisk X110 M.2 mit einer Bruttokapazität von 128 GByte sorgte schon bei den obigen System-Scores für einen stattlichen Storage-Score. Im Detail sind es aber nicht die großartigsten sequentiellen Lese- und Schreibdurchsätze, ganz gleich ob große oder kleinste Blöcke (z.B. 4 K Read/Write) gelesen und geschrieben werden. Dies zeigt sich dann in einem Score Total bei AS SSD von 648 Punkten, was 9 bis 57 % weniger ist als bei Intel SSD 525, Samsung PM851 oder Hynix HFS128G3MNM. Das HP Pro X2 410 G1, ebenfalls mit Sandisk X110 (mSATA), erzielte bessere Raten.

Dell Venue 11 Pro 7140
Sandisk X110 M.2
Lenovo ThinkPad Helix
Intel SSD 525 Series
HP Pro X2 410 G1
Sandisk X110
Toshiba Portege Z10t-A2111
Samsung PM851 Series
Microsoft Surface Pro 3
Hynix HFS128G3MNM
CrystalDiskMark 3.0
25%
60%
68%
61%
Write 4k QD32
156.1
219.4
41%
202.4
30%
228.1
46%
294.4
89%
Read 4k QD32
256.4
222.6
-13%
313.2
22%
390.9
52%
345
35%
Write 4k
35.29
42.34
20%
70.45
100%
93.61
165%
76.2
116%
Read 4k
22.9
18.54
-19%
30.78
34%
36.08
58%
20.81
-9%
Write 512
153.5
253.8
65%
371
142%
263.5
72%
324.6
111%
Read 512
209.1
362.1
73%
286.3
37%
423.8
103%
357.8
71%
Write Seq
221.9
260.2
17%
426.3
92%
263.2
19%
324
46%
Read Seq
395.6
447
13%
499.3
26%
521.6
32%
501.2
27%
AS SSD
-0%
66%
54%
Score Total
648
706
9%
1016
57%
965
49%
Score Write
199
279
40%
330
66%
319
60%
Score Read
302
286
-5%
455
51%
430
42%
Access Time Write *
0.104
0.276
-165%
0.039
62%
0.075
28%
Access Time Read *
0.16
0.193
-21%
0.071
56%
0.087
46%
4K-64 Write
152.48
217.14
42%
220.87
45%
215.04
41%
4K-64 Read
241.96
221.42
-8%
371.47
54%
358.34
48%
4K Write
33.22
37.3
12%
84.39
154%
73.65
122%
4K Read
19.3
17.81
-8%
32.51
68%
22
14%
Seq Write
134.69
249.2
85%
250.33
86%
303.05
125%
Seq Read
405.38
466.37
15%
512.09
26%
493.72
22%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
13% / 10%
60% / 60%
67% / 67%
58% / 57%

* ... kleinere Werte sind besser

Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
Sequential Read: 395.6 MB/s
Sequential Write: 221.9 MB/s
512K Read: 209.1 MB/s
512K Write: 153.5 MB/s
4K Read: 22.9 MB/s
4K Write: 35.29 MB/s
4K QD32 Read: 256.4 MB/s
4K QD32 Write: 156.1 MB/s

Grafikkarte

Die HD Graphics 5300 (100 - 800 MHz) kann im Idle noch niedriger takten als ihre Vorgängerin HD 4200. Ihre Ergebnisse in den 3D-Benchmarks fallen zirka 10-15 % besser aus, als mit der HD 4200, z.B. im Z10t. Insgesamt bewegt sich die IGP aber auf einem sehr niedrigen Niveau, das eine Haswell-HD-4400 (Surface Pro 3, Revolve 810) knapp übertreffen kann (~20 %).

3DMark
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Dell Venue 11 Pro 7140
4498 Points ∼3%
Lenovo ThinkPad Helix
2871 Points ∼2% -36%
Toshiba Portege Z10t-A2111
4734 Points ∼3% +5%
HP EliteBook Revolve 810 G2
4264 Points ∼3% -5%
1280x720 Cloud Gate Standard Score (nach Ergebnis sortieren)
Dell Venue 11 Pro 7140
3484 Points ∼7%
Lenovo ThinkPad Helix
2697 Points ∼5% -23%
Toshiba Portege Z10t-A2111
3754 Points ∼8% +8%
Microsoft Surface Pro 3
4146 Points ∼8% +19%
HP EliteBook Revolve 810 G2
3730 Points ∼8% +7%
1280x720 Ice Storm Standard Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Dell Venue 11 Pro 7140
45841 Points ∼6%
Lenovo ThinkPad Helix
21894 Points ∼3% -52%
Toshiba Portege Z10t-A2111
36738 Points ∼5% -20%
HP EliteBook Revolve 810 G2
34130 Points ∼5% -26%
1280x720 Ice Storm Standard Score (nach Ergebnis sortieren)
Dell Venue 11 Pro 7140
38912 Points ∼20%
Lenovo ThinkPad Helix
22125 Points ∼11% -43%
Toshiba Portege Z10t-A2111
32971 Points ∼17% -15%
Microsoft Surface Pro 3
29229 Points ∼15% -25%
HP EliteBook Revolve 810 G2
31564 Points ∼16% -19%
3DMark 11
1280x720 Performance Physics (nach Ergebnis sortieren)
Dell Venue 11 Pro 7140
2605 Points ∼16%
Lenovo ThinkPad Helix
2837 Points ∼17% +9%
Toshiba Portege Z10t-A2111
2811 Points ∼17% +8%
Microsoft Surface Pro 3
2635 Points ∼16% +1%
HP EliteBook Revolve 810 G2
3163 Points ∼19% +21%
1280x720 Performance GPU (nach Ergebnis sortieren)
Dell Venue 11 Pro 7140
795 Points ∼2%
Lenovo ThinkPad Helix
527 Points ∼1% -34%
Toshiba Portege Z10t-A2111
691 Points ∼1% -13%
Microsoft Surface Pro 3
791 Points ∼2% -1%
HP EliteBook Revolve 810 G2
667 Points ∼1% -16%
1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
Dell Venue 11 Pro 7140
883 Points ∼3%
Lenovo ThinkPad Helix
604 Points ∼2% -32%
Toshiba Portege Z10t-A2111
784 Points ∼3% -11%
Microsoft Surface Pro 3
877 Points ∼3% -1%
HP EliteBook Revolve 810 G2
744 Points ∼3% -16%

Legende

 
Dell Venue 11 Pro 7140 Intel Core M-5Y10a, Intel HD Graphics 5300, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
 
Lenovo ThinkPad Helix Intel Core i5-3317U, Intel HD Graphics 4000, Intel SSD 525 Series SSDMCEAC180A3L
 
HP Pro X2 410 G1 Intel Core i5-4202Y, Intel HD Graphics 4200, Sandisk X110 SD6SN1M-256G-1006
 
Toshiba Portege Z10t-A2111 Intel Core i7-4610Y, Intel HD Graphics 4200, Samsung PM851 Series MZMTE256HMHP
 
Microsoft Surface Pro 3 Intel Core i5-4300U, Intel HD Graphics 4400, Hynix HFS128G3MNM
 
HP EliteBook Revolve 810 G2 Intel Core i5-4300U, Intel HD Graphics 4400, Lite-On IT L8T-128L6G-HP
3DMark 11 Performance
883 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
38912 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
3484 Punkte
3DMark Fire Strike Score
466 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Das Thema Spiele ist, abgesehen von Browser-Games und solchen aus dem Windows-Store, eher eines für angestaubte Titel, wie Risen Teil 1 von 2009. Doch selbst dieser Titel ist höchstens in mittleren Details spielbar, was dann 1.024 x 768 meint. Auf diesem geringen Niveau bewegen wir uns, wenn wir die 16 bis 60 % Vorsprung gegenüber einer HD 4200 sehen. Zum Vergleich haben wir ein HD-4400-System eingeblendet, auf dem wir einige der Titel abgespielt hatten. Die HD 5300 erzeugt 5 bis 25 % mehr Frames.

Risen
1024x768 all on/med AF:2x (nach Ergebnis sortieren)
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
22.7 fps ∼14%
Acer Aspire Switch 11 Pro 128GB HDD-Dock
HD Graphics 4200, 4202Y, 128 GB SATA SSD
19.5 fps ∼12% -14%
Toshiba Satellite U50t-A-100
HD Graphics 4400, 4200U, HGST Travelstar 5K1000 HTS541075A9E680
18.4 fps ∼11% -19%
800x600 all off/low AF:0x (nach Ergebnis sortieren)
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
60 fps ∼32%
Acer Aspire Switch 11 Pro 128GB HDD-Dock
HD Graphics 4200, 4202Y, 128 GB SATA SSD
37.5 fps ∼20% -37%
Toshiba Satellite U50t-A-100
HD Graphics 4400, 4200U, HGST Travelstar 5K1000 HTS541075A9E680
48.4 fps ∼26% -19%
Sleeping Dogs - 1024x768 Low Preset AA:Normal (nach Ergebnis sortieren)
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
21.3 fps ∼11%
Sony Vaio Duo 13 SVD1321M2E
HD Graphics 4400, 4200U, Samsung SSD PM841 MZMTD128HAGN mSATA
30.4 fps ∼16% +43%
Fujitsu Lifebook U574
HD Graphics 4400, 4200U, Samsung SSD PM851 128 GB MZ7TE128HMGR
20.2 fps ∼11% -5%
Middle-earth: Shadow of Mordor - 1280x720 Lowest Preset (nach Ergebnis sortieren)
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
16.65 fps ∼6%
Acer Aspire Switch 11 Pro 128GB HDD-Dock
HD Graphics 4200, 4202Y, 128 GB SATA SSD
15.12 fps ∼6% -9%
Fujitsu Lifebook U574
HD Graphics 4400, 4200U, Samsung SSD PM851 128 GB MZ7TE128HMGR
21.4 fps ∼8% +29%
min. mittel hoch max.
Risen (2009) 6022.716fps
Sleeping Dogs (2012) 21.314.17.1fps
Middle-earth: Shadow of Mordor (2014) 16.659.275fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Intels Core M-Systeme werden von den OEMs dank sehr niedrigem TDP lüfterlos konstruiert, da mit wenig Aufwand eine passive Kühlung möglich ist. Unsere Fotos vom aufgeschraubten Venue 11 Pro zeigen eine massive Kupferplatte über dem SoC. Das Haswell-System HP Pro X2 410 G1 war ebenfalls lüfterlos, Portege Z10t, Surface Pro 3 und ThinkPad Helix hingegen nicht. Speziell die ersten beiden werden unter Last sehr laut (41 bzw. 44 DB(A)). Das ThinkPad Helix war zwar sehr leise, wurde dafür aber bis zu 67 Grad warm.

No Loudness Data found for specs ID 24025

Temperatur

Bei der Abwärme ist der Vorteil des Broadwell-SoCs am deutlichsten erkennbar. Haswell wurde meistens mit einer aktiven Kühlung versehen, das machte zwar Lärm, hielt aber die Temperaturen mitunter sehr niedrig (Z10t). Bei einer gut gelösten Thermik konnten geringe Temperaturen aber auch mit Haswell ohne Lüfter erreicht werden: HP Pro X2 410 G1. Unser Venue 11 Pro bewegt sich in der Mitte: Extreme Temperaturen kann es selbst im Stresstest von sich weisen (47 Grad) und im Leerlauf wird es in einem Hotspot höchstens 33 Grad warm.

Den Stresstest absolviert das Venue 11 Pro mit 900 bis 1.000 MHz an der CPU und 500 MHz an der GPU. Hier takten beide Komponenten als reduziert, sie müssen sich schließlich den kleinen TDP teilen. Schalten wir den CPU-Teil des Tests ab, klettert der Takt der HD 5300 auf 600 MHz. Anders herum, also mit Prime95 solo, taktet der Prozessor auf 1,7 bis 1,9 GHz. Im Anschluss durchgeführte Benchmarks ermittelten dieselben Scores wie beim Kaltstart. Das SoC heizte sich bei Stress bis auf 90 auf, pendelte aber regelmäßig um die 88 Grad.

Stresstest Prime95+Furmark CPU@900-1.000 MHz
Stresstest Prime95+Furmark [email protected] MHz
Prime95 Multi CPU@1,7-1,9 GHz
Prime95 Multi [email protected],7-1,9 GHz
Furmark Solo GPU@600 MHz
Furmark Solo [email protected] MHz
Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
Lenovo ThinkPad Helix
HD Graphics 4000, 3317U, Intel SSD 525 Series SSDMCEAC180A3L
HP Pro X2 410 G1
HD Graphics 4200, 4202Y, Sandisk X110 SD6SN1M-256G-1006
Toshiba Portege Z10t-A2111
HD Graphics 4200, 4610Y, Samsung PM851 Series MZMTE256HMHP
Microsoft Surface Pro 3
HD Graphics 4400, 4300U, Hynix HFS128G3MNM
HP EliteBook Revolve 810 G2
HD Graphics 4400, 4300U, Lite-On IT L8T-128L6G-HP
Hitze
-23%
6%
-2%
-4%
7%
Last oben max *
46.3
55.7
-20%
38.6
17%
39.8
14%
45.2
2%
42.6
8%
Last unten max *
47
67.1
-43%
41.5
12%
39.4
16%
46.4
1%
40.2
14%
Idle oben max *
30.6
35
-14%
33.3
-9%
38.6
-26%
35.2
-15%
30.4
1%
Idle unten max *
33.3
37.7
-13%
31.6
5%
36.6
-10%
34.4
-3%
31.8
5%

* ... kleinere Werte sind besser

Max. Last
 34.8 °C44.5 °C46.3 °C 
 34 °C37.8 °C38 °C 
 33 °C36.4 °C36.3 °C 
Maximal: 46.3 °C
Durchschnitt: 37.9 °C
47 °C43.8 °C33.5 °C
41.1 °C33.7 °C31.1 °C
34.1 °C30.8 °C31.3 °C
Maximal: 47 °C
Durchschnitt: 36.3 °C
Netzteil (max.)  36.5 °C | Raumtemperatur 21 °C | Voltcraft IR-360
 28 °C30.4 °C30.6 °C 
 28 °C27.7 °C28 °C 
 28.2 °C29.1 °C28.5 °C 
Maximal: 30.6 °C
Durchschnitt: 28.7 °C
33.3 °C33 °C28.5 °C
30 °C30.5 °C27.2 °C
27 °C25.8 °C26.3 °C
Maximal: 33.3 °C
Durchschnitt: 29.1 °C
Netzteil (max.)  24.2 °C | Raumtemperatur 21.2 °C | Voltcraft IR-360

Lautsprecher

Links und rechts am Venue 11 finden sich Stereolautsprecher, die so platziert sind, dass man sie normalerweise beim Halten nicht verdeckt. Die Maximalautstärke ist durchaus ansehnlich, der Klang bleibt auch bei maximaler Lautstärke frei von Verzerrungen oder Knarzen. Die Lautsprecher eignen sich durchaus zum Musikhören, es gibt zwar keinen Bass, doch Mitten und Höhen werden annehmbar differenziert abgebildet.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

24-Watt-Netzteil: Die Akkus von Tablet und Dock werden abwechselnd geladen.
24-Watt-Netzteil: Die Akkus von Tablet und Dock werden abwechselnd geladen.

Der Stromverbrauch fällt im Klassenvergleich sehr gering aus, speziell im Leerlauf bestehen zu Haswell deutliche Unterschiede. Gerade mal zwei Watt sind es bei niedrigster Helligkeit. So sparsam ist ein Haswell-Y noch nicht gewesen. Auf der anderen Seite ist die Energieaufnahme unter Last gestiegen (30 %). Das handliche Netzteil lädt den Akku des Tablets per Micro USB. Dies hat den Nachteil eines kleinen Ladestroms und einer sehr langen Ladezeit von knapp sechs Stunden (Tablet + Dock-Akku).

Dell Venue 11 Pro 7140
HD Graphics 5300, 5Y10a, Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G
Lenovo ThinkPad Helix
HD Graphics 4000, 3317U, Intel SSD 525 Series SSDMCEAC180A3L
HP Pro X2 410 G1
HD Graphics 4200, 4202Y, Sandisk X110 SD6SN1M-256G-1006
HP EliteBook Revolve 810 G2
HD Graphics 4400, 4300U, Lite-On IT L8T-128L6G-HP
Toshiba Portege Z10t
HD Graphics 4000, 3339Y, Toshiba THNSNF256GMCS
Stromverbrauch
-120%
-19%
-11%
-52%
Idle min *
2
7.9
-295%
4.1
-105%
2.1
-5%
5.2
-160%
Idle avg *
5.9
10.3
-75%
7.4
-25%
4.4
25%
6.8
-15%
Idle max *
6.2
11.5
-85%
7.4
-19%
4.6
26%
8.6
-39%
Last avg *
19.1
29.2
-53%
13.5
29%
24.7
-29%
20.8
-9%
Last max *
18.2
34.6
-90%
13.2
27%
31.1
-71%
24.5
-35%

* ... kleinere Werte sind besser

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0 / 0.3 Watt
Idledarkmidlight 2 / 5.9 / 6.2 Watt
Last midlight 19.1 / 18.2 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC 960

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit von 9:22 Stunden am Dock und im WLAN-Test überflügelt die gesamte Konkurrenz. Ohne sein Dock arbeitet das Tablet den WLAN-Test 358 Minuten lang ab, das sind knapp sechs Stunden. Unser erstes Venue 11 Pro im Test (Core i3 4020Y) hielt den WLAN-Test 6:42 Stunden durch, den Leerlauf-Test 12:42 Stunden. Die Laufzeit hat sich scheinbar verringert, dafür steht nun aber mehr Rechenleistung zur Verfügung. Das Venue 11 Pro 7130 (i5 4300Y) schaffte nur 4:40 Stunden in diesem Test, daher können wir getrost von einer deutlichen Steigerung im Haswell-Broadwell-Vergleich sprechen.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
12h 57min
Surfen über WLAN
9h 22min
Last (volle Helligkeit)
4h 04min

Fazit

Dell Venue 11 Pro (7140): Nicht das perfekte Tool aber ein ziemlich Gutes.
Dell Venue 11 Pro (7140): Nicht das perfekte Tool aber ein ziemlich Gutes.

Gutes wird noch besser? Während Dells Venue 11 Pro 7130 (Haswell i5) mit einer Benotung von 78 % in der Tablet-Rubrik fast schon bestraft wurde, kann das Broadwell-Update Venue 11 Pro 7140 (Core M 5Y10a) mehr Punkte einheimsen. Samt Tastatur-Dock testen wir es als Convertible, einem Szenario, das unserer Meinung nach dem 10,8-Zoller am besten gerecht wird.

Dell wollte einen handlichen Windows-Arbeitsknecht erschaffen und dies ist gelungen. Starke Laufzeiten bei guter Rechenleistung, Wartungsmöglichkeiten, umfangreiches Produktivitäts-Zubehör, eine gute Kamera, lautloser Betrieb und ein sehr gutes IPS-Panel mit Full-HD. Den einzigen echten Kritikpunkte machen wir an der Tastatur fest, diese hat einen undeutlichen Druckpunkt.

Eingangs stellten wird die Frage: Venue 11 Pro (7140) mit Traveller-Keyboard - Macht das Broadwell-Tablet ein Subnotebook überflüssig? Dies ist tatsächlich der Fall. Wir können dem Venue 11 Pro ein überragendes Performance-Ergebnis bescheinigen (im Vergleich zu Subnotebooks, Haswell-Tablets). Auf Basis der lüfterlosen Broadwell-Architektur holt das kleine Tablet Scores heraus, die mit den besten Haswell-Tablets der jüngsten Vergangenheit oft mithalten können. Mit verschiedenen Tastaturen, Tablet-Stand (zwei Monitore anschließbar) oder Digitizer hat Dell jedes erdenkliche Zubehör, das den Venue 11 Pro als alleinigen PC für den Arbeitsalltag prädestiniert.

Die Konkurrenten im Preisbereich zwischen 770 und 1.000 Euro haben alle kürzere Laufzeiten. Das Toshiba Portégé Z10t hat keine so gute Verarbeitung, dafür aber eine etwas bessere Tastatur. Das HP Pro X2 410 G1 hat wie das Toshiba eine gute Eingabe und wird trotz Haswell passiv gekühlt. Hier bemängelten wir den kleinen Öffnungswinkel des Bildschirms. Das Surface Pro 3 ist am besten verarbeitet, doch ist es fraglich, ob sich geschäftliche Nutzer an die dichtgedrängten Tasten des Type Cover 2 gewöhnen wollen. Vom Tester erhielten die Surface Pro Eingaben aber das bessere Rating. Der integrierte Fuß erlaubt zudem flachere und mitunter angenehmere Öffnungswinkel beim Schreibeinsatz.

 

 

 

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Dell Venue 11 Pro (7140) mit Reisetastatur, zur Verfügung gestellt von Dell Deutschland
Dell Venue 11 Pro (7140) mit Reisetastatur, zur Verfügung gestellt von Dell Deutschland

Datenblatt

Dell Venue 11 Pro 7140 (Venue Serie)
Prozessor
Hauptspeicher
4096 MB 
, LPDDR3 1600 MHz
Bildschirm
10.8 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel, 10-Finger kapazitiv, Dell P/N 6FR8F, IPS, spiegelnd: ja, abnehmbarer Bildschirm
Massenspeicher
Sandisk X110 M.2 SD6SP1M-128G, 128 GB 
, 75 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Broadwell PCH-LP - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Headphone and Microphone combo jack, Card Reader: SD, SDHC, SDXC - bis 64 GB, Helligkeitssensor, Sensoren: Gyroskope, TPM 1.2 optional, Chassis Lock Slot
Netzwerk
Intel Dual Band Wireless-AC 7265 (a/b/g/h/n/ac), Bluetooth 4.0, Miracast, optional Mobile Broadband, LTE
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 10.75 x 279.8 x 176.4
Akku
38 Wh Lithium-Ion, wechselbar, 2H2G4 7.4 V 4980 mAh
Betriebssystem
Microsoft Windows 8.1 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: 2 MP Front, 8 MP Back
Sonstiges
Lautsprecher: 2 x Stereo, MaxxAudio by Waves, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: nein, Mobile Tablet Keyboard, 24 Watt AC Adapter (micro USB Charger), 24 Monate Garantie, Lüfterlos
Gewicht
1.401 kg, Netzteil: 133 g
Preis
960 Euro

 

Dells Venue-Modelle waren ein gern gesehener Gast im Jahr 2014.
Dells Venue-Modelle waren ein gern gesehener Gast im Jahr 2014.
Ob mit Haswell-i5 (Venue 11 Pro 7130) ...
Ob mit Haswell-i5 (Venue 11 Pro 7130) ...
... oder mit Bay-Trail-Atom (Venue 8 Pro) ...
... oder mit Bay-Trail-Atom (Venue 8 Pro) ...
... oder gar als 7-Zoller (Venue 7 LTE) ...
... oder gar als 7-Zoller (Venue 7 LTE) ...
... oder auch als Core-i3-Einsteiger (Dell Venue 11 Pro), ...
... oder auch als Core-i3-Einsteiger (Dell Venue 11 Pro), ...
... wir hatten sie alle im Test.
... wir hatten sie alle im Test.
Jetzt steckt Intels Core M (Broadwell) im 10,8-Zoller ...
Jetzt steckt Intels Core M (Broadwell) im 10,8-Zoller ...
... und wir gehen einen Schritt weiter:
... und wir gehen einen Schritt weiter:
Mit der optionalen Reisetastatur testeten wir das neuste Venue 11 Pro als das, ...
Mit der optionalen Reisetastatur testeten wir das neuste Venue 11 Pro als das, ...
... was es bei den meisten Käufern sein wird: Ein Arbeits-Convertible, ...
... was es bei den meisten Käufern sein wird: Ein Arbeits-Convertible, ...
... das ein Subnotebook überflüssig macht.
... das ein Subnotebook überflüssig macht.
Leider ist gerade die so wichtige Tastatur nicht so feedbackstark, ...
Leider ist gerade die so wichtige Tastatur nicht so feedbackstark, ...
... wie wir uns das gewünscht hätten.
... wie wir uns das gewünscht hätten.
Punkte wie die WLAN-Reichweite gehen jedoch voll ans Venue 11 Pro.
Punkte wie die WLAN-Reichweite gehen jedoch voll ans Venue 11 Pro.
Erneut setzt Dell auf ein farb- und blickwinkelstabiles IPS-Panel.
Erneut setzt Dell auf ein farb- und blickwinkelstabiles IPS-Panel.
Eine Entspiegelung wie bei Toshibas Touch-Arbeitsgeräten ... (max. Luminanz)
Eine Entspiegelung wie bei Toshibas Touch-Arbeitsgeräten ... (max. Luminanz)
... müssten sich Käufer per Folie selbst nachrüsten.  (min. Luminanz)
... müssten sich Käufer per Folie selbst nachrüsten. (min. Luminanz)
Im Bild: das TFT bei mittlerer Luminanz (zirka 150 cd/m²)
Im Bild: das TFT bei mittlerer Luminanz (zirka 150 cd/m²)
Seltenheit: Das Back-Cover kann abgenommen werden.
Seltenheit: Das Back-Cover kann abgenommen werden.
Damit sind WLAN-Karte, SSD (M.2) und 4G-Modem (Option) wechselbar.
Damit sind WLAN-Karte, SSD (M.2) und 4G-Modem (Option) wechselbar.
Achtung! Diese Schraube arretiert das Back-Cover.
Achtung! Diese Schraube arretiert das Back-Cover.
Typisch Core M: passive Kühlung ohne Lüfter
Typisch Core M: passive Kühlung ohne Lüfter
Einen 38-Wh-Lithium-Ion-Akku spendiert Dell dem Venue 11 Pro.
Einen 38-Wh-Lithium-Ion-Akku spendiert Dell dem Venue 11 Pro.
Schnell: Die SSD Sandisk M.2 SD6SP1M128G1012.
Schnell: Die SSD Sandisk M.2 SD6SP1M128G1012.
Derart gute Wartungsoptionen bietet wohl kaum ein anderes Windows-Tablet.
Derart gute Wartungsoptionen bietet wohl kaum ein anderes Windows-Tablet.
Optional: Das Schutz-Case ohne Tastatur
Optional: Das Schutz-Case ohne Tastatur
Ein stabiles Kunststoffteil schützt die Rückseite.
Ein stabiles Kunststoffteil schützt die Rückseite.
Die Ports bleiben aber frei.
Die Ports bleiben aber frei.
Auch rechts.
Auch rechts.
Anders beim Slim Keyboard.
Anders beim Slim Keyboard.
Dies ist eine typische Folio-Eingabe mit sehr geringem Tastenhub.
Dies ist eine typische Folio-Eingabe mit sehr geringem Tastenhub.
In erster Linie schützt sie das Tablet.
In erster Linie schützt sie das Tablet.
Längere Schreibarbeiten machen aber wenig Freude.
Längere Schreibarbeiten machen aber wenig Freude.
Das Slim-Keyboard-Dock ...
Das Slim-Keyboard-Dock ...
... hat auch einen Standfuß.
... hat auch einen Standfuß.
Dieser ist wie gehabt magnetisch arretiert, was nicht besonders stoßresistent ist.
Dieser ist wie gehabt magnetisch arretiert, was nicht besonders stoßresistent ist.
Dell Venue 11 Pro (7140): Arbeitsgehilfe mit hoher Funk-Reichweite.
Dell Venue 11 Pro (7140): Arbeitsgehilfe mit hoher Funk-Reichweite.
Dell Venue 11 Pro (7140): Das IPS-Panel lässt wenig Raum für Kritik. Gut so!
Dell Venue 11 Pro (7140): Das IPS-Panel lässt wenig Raum für Kritik. Gut so!
Dell Venue 11 Pro (7140): Stabiles aber etwas langweiliges Chassis des Tablets
Dell Venue 11 Pro (7140): Stabiles aber etwas langweiliges Chassis des Tablets
Dell Venue 11 Pro (7140): Rechte Seite
Dell Venue 11 Pro (7140): Rechte Seite
Dell Venue 11 Pro (7140): Mit Traveller Keyboard kommt das Venue richtig in Fahrt.
Dell Venue 11 Pro (7140): Mit Traveller Keyboard kommt das Venue richtig in Fahrt.
Dell Venue 11 Pro (7140): Mehr Laufzeit, mehr Leistung durch Core M
Dell Venue 11 Pro (7140): Mehr Laufzeit, mehr Leistung durch Core M

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Test Bibliothek

  • Weitere eigene Testberichte

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  • Suche nach Testberichten in der umfangreichen Bibliothek von notebookCHECK.com

Links

Preisvergleich

Pro

+Heller, kontrastreicher, blickwinkelstabiler IPS-Bildschirm
+Wartungsfreundlich
+Austauschbarer Akku
+Full-Size USB 3.0
+Schnelle SSD
+Lange Laufzeiten am Keyboard-Dock
+Gute Qualität der Hauptkamera
 

Contra

-Kunststoff-Gehäuse
-Rückseite ein wenig eindrückbar
-Geringes Tasten-Feedback

Shortcut

Was uns gefällt

Das helle Panel mit den weiten Blickwinkeln. Die guten Aufnahmen der Hauptkamera. Gemessen an den Vorzügen des Venue 11 Pro erscheint der Preis von knapp 1.000 Euro für das Paket mit Tastatur angemessen. 

Was wir vermissen

Eine echte mechanische Eingabe mit mehr Hubweg und besserem Feedback. Das Dock dürfte dafür auch gern dicker ausfallen. 

Was uns verblüfft

Die starke Rechenleistung im Vergleich zu Haswell-Low-Voltage-SoCs. Die langen Laufzeiten zeigen der versammelten Konkurrenz die rote Laterne.

Die Konkurrenz

Toshiba Portégé Z10t-A2111 (11,6-Zoll, Haswell, ab 770 Euro)

HP Pro X2 410 G1 (11,6-Zoll, Haswell, ab 850 Euro)

Microsoft Surface Pro 3 (12-Zoll, Haswell, ab 950)

HP EliteBook Revolve 810 G2 (11,6-Zoll, Haswell)

Lenovo ThinkPad Helix 3G (11,6-Zoll, Haswell, 1450 Euro)

Bewertung

Dell Venue 11 Pro 7140 - 08.03.2016 v5
Sebastian Jentsch

Gehäuse
75 / 98 → 77%
Tastatur
69%
Pointing Device
86%
Konnektivität
56 / 80 → 70%
Gewicht
70 / 78 → 81%
Akkulaufzeit
91%
Display
84%
Leistung Spiele
53 / 68 → 78%
Leistung Anwendungen
69 / 87 → 79%
Temperatur
87%
Lautstärke
100%
Audio
69 / 91 → 76%
Kamera
66 / 85 → 77%
Durchschnitt
75%
83%
Convertible - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
Erfahren Sie hier mehr über die Änderungen der neuen Bewertung mit Version 5
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Autor: Sebastian Jentsch (Update:  4.01.2015)
Sebastian Jentsch

Sebastian Jentsch - Senior Editor
Computer haben mich schon zeitig interessiert. Mit 14 habe ich die ersten PCs für die Verwandtschaft zusammengesteckt, mit der 90er Jahre waren das 80286er bis 486er bis zum Pentium 1. Was lag da naeher als Produkt-Tester zu werden? Seit 2007 verfolge ich die Welt der Windows-Laptops und Convertibles. Heute will ich auch bei Staubsauger-Robotern, Brotbackautomaten oder Bewässerungscomputern die Spreu vom Weizen trennen, weshalb ich als freier Redakteur auch fuer andere Test-Websites unterwegs bin.