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Test Sony Xperia XZ Smartphone

Florian Wimmer, Manuel Masiero, 03.11.2016

Der Visionär. Sony will die Revolution: Das Xperia XZ soll die Art verändern, wie wir unseren Alltag bestreiten. Dafür klingen die Specs bis auf die 23-Megapixel-Kamera aber reichlich unspektakulär. Kann Sonys neues Spitzenmodell überzeugen?

Sony hat eine Vision: Vernetzte, kluge Geräte sollen unseren Alltag verändern. Dass die Japaner da vielleicht ein wenig spät dran sind, dürfte in Zeiten von Smart Homes, Amazon Echo und klugen Wearables schon aufgefallen sein. Die neuen Xperia-Smartphones, die mit dem Buchstaben "X" bezeichnet sind, sollen diesem Anspruch dennoch genügen. Die alten Qualitäten wie schickes Design, stabile Gehäuse, lange Akkulaufzeiten und vor allem die guten Kameras sollen aber natürlich erhalten bleiben.

Die bisherigen Tests von Smartphones aus der Xperia-X-Reihe (Xperia X, Xperia X Compact, Xperia XA) zeigten eher solide als revolutionäre Geräte und teilweise gefielen uns die Vorgänger aus der Xperia-Z5-Generation sogar besser.

Aber beim Xperia XZ kann alles anders sein, schließlich handelt es sich um ein sehr hochpreisiges Gerät für fast 700 Euro. In diese Preisregionen wagen sich nicht viele Hersteller vor, weil das iPhone 7 und das Galaxy S7 hier als Platzhirsche regieren.

Das Xperia XZ ist der Nachfolger des Sony Xperia Z5 Premium. Es muss sich neben den oben genannten High-End-Geräten von Apple und Samsung auch mit dem HTC 10 und als deutlich günstigere Alternative mit dem OnePlus 3 messen. Wie sich das japanische Premium-Smartphone dabei schlägt, das klären wir in unserem ausführlichen Test-Parcours.

Sony Xperia XZ (Xperia Serie)
Hauptspeicher
3072 MB 
Bildschirm
5.2 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 424 PPI, kapazitiver Touchscreen, IPS, TRILUMINOS display for mobile, Dynamic Contrast Enhancement, X-Reality, spiegelnd: ja
Massenspeicher
32 GB eMMC Flash, 32 GB 
, 32GB (Single Sim) / 64GB (Dual Sim), 22.4 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: 3.5mm, Card Reader: bis zu 256 GB microSD, 1 Fingerprint Reader, NFC, Helligkeitssensor, Sensoren: Fingerprint, Beschleunigung, Lage, Näherung, Barometer, Kompass, Farbspektrum
Netzwerk
802.11 a/b/g/n/ac (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2, GSM (850/​900/​1800/​1900), UMTS (800/​850/​900/​1700/​1900/​2100), LTE (B1/​B2/​B3/​B4/​B5/​B7/​B8/​B12/​B13/​B17/​B19/​B20/​B26/​B28/​B29/​B32/​B38/​B39/​B40/​B41), LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 8.1 x 146 x 72
Akku
11 Wh, 2900 mAh Lithium-Ion, Qnovo Adaptive Charging, Telefonieren 2G (laut Hersteller): 40 h, Telefonieren 3G (laut Hersteller): 17 h, Standby 2G (laut Hersteller): 610 h, Standby 3G (laut Hersteller): 600 h
Betriebssystem
Android 6.0 Marshmallow
Kamera
Primary Camera: 23 MPix Dreifach-Sensor-Technologie, bis zu ISO 12800, 24mm Weitwinkel, 1/2.3” Exmor RS for mobile Sensor
Secondary Camera: 13 MPix 1/3.06” Exmor RS for mobile image Sensor, 22mm Weitwinkel F2.0
Sonstiges
Lautsprecher: Stereolautsprecher, Tastatur: virtuelles Keyboard, Ladekabel, USB-Charger, Headset, Kurzanleitung, What's New, Nachrichten, Wetter, Movie Creator, Skizze, Lounge, Playstatation, AVG Protection, Support, Slide View, 24 Monate Garantie, Miracast, DLNA, USB-OTG, MHL; Bandbreite (Download/​Upload): 450Mbps/​50Mbps (LTE); SAR-Wert: 0,85 W/kg (Kopf), 1,20 W/kg (Körper), Lüfterlos
Gewicht
161 g, Netzteil: 42 g
Preis
700 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse

Sony versteht es durchaus, edle Smartphones zu bauen, das haben die Japaner bereits mehr als einmal bewiesen. Zudem waren die Top-Smartphones schon lange vor dem iPhone vor Staub und Nässe geschützt. Obwohl das laut Sony auch diesmal der Fall ist und das Gerät nach den Schutzklassen IP65 / IP68 völlig staubdicht und auch gegen ein Wasserbad immun sein sollte, erlaubt Sony in seinen Bedingungen das Eintauchen ins Wasser nicht. Lediglich ein Spritzwasserschutz wird versprochen. Außerdem muss man den USB-Anschluss völlig trocknen lassen, bevor man das Gerät auflädt. Mit der völligen Wasserdichtigkeit scheint es also vorbei zu sein, Sony scheint es also für den Kunden nicht als relevant anzusehen, was interessant ist, da Apple gerade erst beginnt, seine Smartphones wasserdicht zu machen.

Das Sony Xperia XZ sieht mit seiner Mischung aus geraden und geschwungenen Flächen, einem an den Rändern abgerundeten Display aus Gorilla Glass und der Rückseite aus Metall sehr schick aus. Auch die Farben sind diesmal besser gewählt als das seltsame Grün oder Braun mancher Xperia-Z-Modelle: Schwarz mit leicht ins Burgunder changierender Rückseite, reines Weiß oder ein dezentes Blau wirken edel und unaufdringlich. Dank abgerundeter Ecken liegt das Smartphone sehr gut in der Hand. Einziger Nachteil: Alle Oberflächen sind sehr empfindlich gegenüber Fingerabdrücken.

Für 700 Euro würden wir zudem eine noch bessere Stabilität des Gehäuses erwarten: Das Xperia XZ ist hier zwar gut, Druck von hinten und vorne wird auf dem Display eigentlich nicht sichtbar, beim Verwinden allerdings zeigen sich Farbfehler auf dem Bildschirm.

Größenvergleich

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Ausstattung

3 GB Arbeitsspeicher und 32 GB Massenspeicher sind keine beeindruckende Leistung für ein 700-Euro-Gerät: Das nur 400 Euro teure OnePlus 3 bietet in beiden Kategorien die doppelte Kapazität. Die wichtigsten drahtlosen Kommunikationsschnittstellen wie Miracast oder DLNA werden unterstützt, ebenso wie Bluetooth 4.2. Auch MHL ist an Bord, das bedeutet, man kann den USB-Port als HDMI-Ausgang nutzen und das Smartphone mit einem externen Bildschirm verwenden. NFC und USB-OTG sind ebenfalls verbaut, man kann also im Nahfeld mit anderen Geräten kommunizieren und externe Datenträger über den USB-Anschluss verbinden.

Die automatische Kopfhöreroptimierung ermittelt, welchen Kopfhörer man nutzt und passt den Sound entsprechend an. Eine digitale Geräuschunterdrückung soll Außengeräusche mit entsprechenden Kopfhörern automatisch dämpfen. Sony verbaut viele solcher technologischer Helfer, die das Erlebnis verbessern sollen.

Zudem verspricht Sony, dass das Smartphone seinen Nutzer im Laufe der Zeit immer besser kennenlernt und so beispielsweise den Akku schont, die Sicherheit erhöht oder den Komfort steigert. Einige Funktionen hiervon basieren allerdings auf Android-Funktionen, die auch bei anderen Smartphones mit diesem Betriebssystem verfügbar sind.

Es gibt übrigens auch ein Dual-SIM-Modell des Xperia XZ, was bei High-End-Smartphones recht selten vorkommt. Sony ist hier sogar gnädig und belässt den Preis auch für die Dual-SIM-Variante bei 699 Euro. Allerdings kann man bei der Nutzung von zwei SIM-Karten dann keine microSD-Karte mehr verwenden. Ansonsten sind die technischen Daten zwischen Dual-SIM- und Single-SIM-Modell identisch.

Links: Klappe für microSD und Micro-SIM
Links: Klappe für microSD und Micro-SIM
Rechts: Ein/Aus-Taste mit Fingerabdrucksensor, Lautstärkewippe, Kamerataste
Rechts: Ein/Aus-Taste mit Fingerabdrucksensor, Lautstärkewippe, Kamerataste
Oben: 3,5mm-Headsetanschluss
Oben: 3,5mm-Headsetanschluss
Unten: USB-Port
Unten: USB-Port

Software

Android 6.0.1 kommt zum Einsatz und wird von Sony nur durch Designs oder Symbolpakete umgestaltet. Android-Kenner, die von anderen Herstellern wechseln, sollten sich also schnell zurechtfinden. Eine sehr umfangreiche Einführungs-App ersetzt das Handbuch und erlaubt es beispielsweise, einfach Daten vom alten Smartphone zu übertragen oder zeigt, wie man das Telefon personalisiert.

Die eigenen Album- und Videoapps von Sony sind gut gestaltet. Die Video-App enthält auch gleichzeitig einen Programmguide für Fernsehsender. Allerdings ist es schade, dass man die Sendungen nicht gleich in der Mediathek aufrufen kann. Hier wäre auch eine Fernbedienungsfunktion interessant gewesen, aber leider besitzt das Smartphone keine Infrarot-Schnittstelle. Die PlayStation-App erlaubt Benutzern einer PlayStation 4 Remote Play auf dem Smartphone-Display oder auch die Nutzung des Smartphone als Zweitscreen.

Leider sind neben weiteren netten Apps zum Malen und Videos schneiden auch Werbelinks von Facebook und Amazon installiert und die Testversion einer Virenscanner-App, die nach 180 Tagen abläuft. Nett ist Sonys Kundenbindungsprogramm Xperia Lounge, in dem man sich anmelden kann und regelmäßig hochwertige Sony-Preise gewinnen kann oder auch neue Themes umsonst erhält.

Kommunikation und GPS

Durchaus flott geht es mit dem Sony Xperia XZ ins mobile Internet, das kann man von einem High-End-Flaggschiff aber auch erwarten: 450 MBit pro Sekunde im Download und 50 MBit pro Sekunde im Upload kann das LTE-Modul übertragen. Das entspricht LTE Cat. 9, schneller ist auch ein iPhone 7 nicht. Die Auswahl an Frequenzen ist gewaltig: Allein 20 verschiedene LTE-Bänder unterstützt das Testgerät, dazu sechs UMTS- und vier GSM-Bänder. Auch hier ist das Xperia ZX auf Augenhöhe mit dem iPhone 7 und sollte auf der ganzen Welt ein Netz finden.

Die Empfangsqualität des LTE-Moduls ist gut: Im innerstädtischen Bereich konnten wir im gut ausgebauten deutschen Vodafone-Netz auch in Innenräumen immer vollen Empfang oder zumindest einen zu 3/4 gefüllten Empfangsbalken feststellen.

Beim WLAN unterstützt das Xperia XZ alle gängigen und aktuellen Standards inklusive der Nutzung des 5-GHz-Bereichs. Wir testen die Übertragungsgeschwindigkeit an unserem Referenzrouter, einer FritzBox 6490 Cable und stellen fest, dass das Xperia XZ in Sachen Übertragungsgeschwindigkeit flott ist, allerdings mit dem iPhone 7 nicht mithalten kann. Beim Empfang von Daten hält es zwar noch ganz gut mit, wenn es allerdings Daten senden soll, ist es sogar deutlich langsamer als das OnePlus 3.

Networking
iperf Server (receive) TCP 1 m
Apple iPhone 7
A10 Fusion GPU, A10 Fusion, 128 GB NVMe
451 MBit/s ∼100% +8%
Sony Xperia XZ
Adreno 530, 820 MSM8996, 32 GB eMMC Flash
419 MBit/s ∼93%
OnePlus 3
Adreno 530, 820 MSM8996, 64 GB UFS 2.0 Flash
286 MBit/s ∼63% -32%
iperf Client (transmit) TCP 1 m
Apple iPhone 7
A10 Fusion GPU, A10 Fusion, 128 GB NVMe
339 MBit/s ∼100% +151%
OnePlus 3
Adreno 530, 820 MSM8996, 64 GB UFS 2.0 Flash
256 MBit/s ∼76% +90%
Sony Xperia XZ
Adreno 530, 820 MSM8996, 32 GB eMMC Flash
135 MBit/s ∼40%
GPS im Innenraum
GPS im Innenraum
GPS im Freien
GPS im Freien

In Innenräumen kann uns das verbaute GPS-Modul nicht orten, im Freien dauert es recht lange, bis das Xperia ZX ausreichend viele Satelliten erkennt. Dann werden wir auf vier bis fünf Meter genau geortet, was OK ist, aber keine Bestleistung.

Im praktischen Einsatz muss sich das Ortungsmodul beweisen, als wir das Xperia XZ zusammen mit dem Profi-Navi Garmin Edge 500 in unseren Rucksack packen und eine Radtour machen. Auf etwa acht Kilometern Strecke messen die beiden Geräte dabei einen um etwa 250 Meter unterschiedlich langen Weg. Das ist eine noch akzeptable Abweichung. Das Xperia XZ zeigt auf den ersten Blick weniger Messpunkte, dadurch werden oft einfach gerade Linien zwischen zwei Ortungspunkten gezogen und wir scheinen über Bäume oder Vorgärten "geflogen" zu sein. Hier ist das Garmin-Navi deutlich genauer. Für den alltäglichen Einsatz dürfte die Genauigkeit des Xperia XZ aber ausreichen.

GPS Garmin Edge 500: Übersicht
GPS Garmin Edge 500: Übersicht
GPS Garmin Edge 500: Brücke
GPS Garmin Edge 500: Brücke
GPS Garmin Edge 500: Wald
GPS Garmin Edge 500: Wald
GPS Sony Xperia XZ: Überblick
GPS Sony Xperia XZ: Überblick
GPS Sony Xperia XZ: Brücke
GPS Sony Xperia XZ: Brücke
GPS Sony Xperia XZ: Wald
GPS Sony Xperia XZ: Wald

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Die Telefon-App wurde von Sony angepasst, im Vergleich zu Googles Standard-App vereinfacht und enthält nun eine engere Verknüpfung mit der Kontakte-App. Auf der Startseite findet sich die Suche nach Kontakten und eine Liste der zuletzt getätigten und eingegangenen Anrufe.

Beginnt man ein Telefonat, so fällt sofort die glasklare Wiedergabe des Gegenübers über den Ohrhörer oder den Lautsprecher auf, eine alte Stärke der Sony-Smartphones, die immer wieder überrascht und begeistert. Das Mikrofon bleibt hier leider qualitativ etwas zurück: Unser Gegenüber hört uns zwar deutlich und kann uns auch gut verstehen, wenn wir nur flüstern, etwas dumpf klingen wir aber dennoch. Die Geräuschunterdrückung im Hintergrund funktioniert einigermaßen, bei sehr lautem Sprechen dröhnt das Mikrofon ein wenig. Insgesamt ist die Sprachqualität aber immer noch sehr gut.

Kameras

Aufnahme Frontkamera
Aufnahme Frontkamera

Die Kameras stellt Sony als eines der Hauptargumente für sein neues Flaggschiff vor. Kein Wunder, immerhin ist Sony einer der größten Hersteller von Bildsensoren für Smartphones. In 0,6 Sekunden sollen die Kameras zur Aufnahme bereit sein, der Bildsensor 1/2,3" Exmor RS soll scharfe Aufnahmen ermöglichen, das 24-mm-Weitwinkelobjektiv soll einen großen Blickwinkel ermöglichen und der Bildprozessor BIONZ for mobile soll für die saubere Verarbeitung der Bilddaten sorgen. Interessant ist der Farbdarstellungssensor, der das Umgebungslicht analysiert und die Bildschirmfarben entsprechend anpasst, damit man immer möglichst originalgetreue Farben sieht. Mit der Dreifach-Sensor-Technologie sollen zudem sowohl bewegte Objekte als auch Nachtaufnahmen gut gelingen. Soweit die Marketing-Theorie.

An der Rückseite findet sich eine 23-Megapixel-Kamera, an der Front ein Sensor mit 13 Megapixel. Rein auflösungstechnisch ist Sony damit ganz weit vorne: Die Kameras im iPhone 7 beispielsweise lösen nur etwas mehr als halb so hoch auf. Aber Auflösung ist nicht alles, es geht auch um die Bildschärfe oder die Farbdarstellung.

Generell sind bei der Hauptkamera durch die Weitwinkellinse tatsächlich Bilder mit großem Blickwinkel möglich. Die Aufnahmen bieten Dynamik auch in dunklen Bereichen und sind teils im Detail sehr scharf. Allerdings sind im Hintergrund beziehungsweise am Bildrand teils deutliche Unschärfen zu erkennen. Das kann man nun als Stil der Bilder werten und vielleicht will Sony einen Unschärfeeffekt wie bei Spiegelreflexkameras erzeugen. Allerdings wirken die Bilder des iPhone 6S insgesamt einfach schärfer und besitzen weniger Störungen. Auch die Kanten wirken bei Apples Smartphonekamera sauberer. Die Farbwiedergabe des Sony Xperia XZ ist gut, sie geht oft eher ins Rötliche.

Die Frontkamera löst extrem hoch auf und bietet ebenfalls ein Weitwinkel-Objektiv. Die Bilder wirken hochwertig und recht scharf, auch die Farbwiedergabe gefällt.

Videos kann die rückwärtige Kamera über die Standard-App nur in FullHD aufzeichnen, dafür mit bis zu 60 Frames pro Sekunde. Die Videos sind gut, die Bildschärfe stimmt und das Mikrofon zeichnet den Ton gut auf. Auch die Frontkamera nimmt FullHD-Videos auf, allerdings nur mit maximal 30 Frames pro Sekunde. Für 4K-Videos gibt es eine eigene App, auch hier gefällt uns die Qualität der Videos gut.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3
Zum Laden anklicken

Farbwiedergabe und Schärfe prüfen wir auch unter festgelegten Lichtbedingungen. Hier zeigt das Xperia XZ eine gute Farbwiedergabe, die Farben wirken allerdings meist eine Nuance zu dunkel. Das Testchart wirkt auf den ersten Blick in Ordnung. Text vor farbigem Hintergrund wirkt allerdings leicht unscharf und zu den Seiten hin nimmt die Schärfe ebenfalls ab.

ColorChecker Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches haben wir die Originalfarben abgebildet.
ColorChecker Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches haben wir die Originalfarben abgebildet.
Referenzkarte abfotografiert
Referenzkarte abfotografiert
Referenzkarte Detail
Referenzkarte Detail

Zubehör und Garantie

Spektakuläres Zubehör packt Sony nicht in den Karton, es gibt ein recht kompaktes Ladegerät, ein USB-Kabel und ein In-Ear-Headset, das ordentlichen Sound liefert.

Für knapp 50 Euro kann man das Touch Style Cover kaufen, das durch eine transparente Vorderseite die Bedienung des Smartphones auch im geschlossenen Zustand erlaubt. Für 40 Euro gibt es ein klassischeres Style Cover mit undurchsichtiger Front, dafür mit Standfunktion. High-Res-Kopfhörer und ein Stereo-Mikrofon sind ebenfalls interessante Zubehörteile.

Die Garantie beträgt 24 Monate.

Eingabegeräte & Bedienung

Bei der virtuellen Tastatur setzt Sony auf "SwiftKey", eine Drittanbieter-App, die sich mit verschiedenen Themes anpassen und sich über zahlreiche Einstellungen konfigurieren lässt. Im Endeffekt bietet Googles Standard-App aber dieselben Features und ist unserer Meinung nach deutlich übersichtlicher. Man kann problemlos im Menü die Tastatur wechseln oder auch eine andere App über den Google Play Store herunterladen.

Die Menütasten finden sich auf dem Bildschirm, alle physischen Bedientasten sind am rechten Gehäuserand verbaut. Es gibt einen eigenen Auslöser für die Kamera, der die Foto-App sehr schnell startet. Die Tasten sind deutlich ertastbar, in den großen Powerbutton ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut, sodass ein Druck auf den Ein-/Ausschalter auch gleich den Bildschirm entsperrt. Das funktioniert in unserem Test sehr zuverlässig und schnell.

Der Touchscreen ist sehr empfindlich bis in die Ecken und lässt sich sehr präzise bedienen. Auf besondere Gesten für die Steuerung verzichtet Sony.

Tastatur hochkant
Tastatur hochkant
Tastatur quer
Tastatur quer

Display

Subpixel-Aufnahme
Subpixel-Aufnahme

Gleich vorweg: Im Vergleich zum Display des Vorgängers Xperia Z5 Premium hat unser Testgerät einen großen Sprung nach vorne gemacht, aber auch einen Schritt zurück: Die Ausleuchtung ist gleichmäßiger, der Schwarzwert niedriger, die Farben exakter und die Farbtemperatur deutet auf einen geringeren Blaustich hin. Aber reicht das auch, um mit anderen Displays in High-End-Geräten mitzuhalten?

Sony verbaut auch weiterhin ein LC-Display, allerdings nur noch mit FullHD-Auflösung, während das Xperia Z5 Premium sich als erstes Smartphone mit 4K-Display bezeichnen durfte. Auch die durchschnittliche Helligkeit ist etwas gesunken auf 521 cd/m², was aber immer noch ein sehr guter Wert ist.

Die Ausleuchtung ist mit 93 Prozent sehr gleichmäßig, damit ist wie erwähnt eine Schwäche des Vorgängers schon mal ausgebügelt.

510
cd/m²
529
cd/m²
517
cd/m²
513
cd/m²
544
cd/m²
512
cd/m²
516
cd/m²
541
cd/m²
507
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 544 cd/m² Durchschnitt: 521 cd/m² Minimum: 5.51 cd/m²
Ausleuchtung: 93 %
Helligkeit Akku: 544 cd/m²
Kontrast: 1470:1 (Schwarzwert: 0.37 cd/m²)
ΔE Color 5.8 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 7.2 | 0.64-98 Ø6.5
100% sRGB (Calman 2D)
Gamma: 2.18
Sony Xperia XZ
IPS, 1920x1080, 5.2
OnePlus 3
Optic-AMOLED, 1920x1080, 5.5
Apple iPhone 7
IPS, 1334x750, 4.7
Samsung Galaxy S7
SAMOLED, 2560x1440, 5.1
HTC 10
Super LCD 5, 2560x1440, 5.2
Sony Xperia Z5 Premium
IPS, 3840x2160, 5.5
Bildschirm
2%
30%
24%
12%
-25%
Helligkeit Bildmitte
544
419
-23%
556
2%
350
-36%
445
-18%
560
3%
Brightness
521
431
-17%
519
0%
351
-33%
434
-17%
541
4%
Brightness Distribution
93
84
-10%
90
-3%
98
5%
93
0%
85
-9%
Schwarzwert *
0.37
0.34
8%
0.36
3%
0.45
-22%
Kontrast
1470
1635
11%
1236
-16%
1244
-15%
DeltaE Colorchecker *
5.8
4.1
29%
1.3
78%
2.04
65%
2.8
52%
9.19
-58%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
9.8
12
-22%
2.6
73%
3.25
67%
5.8
41%
15.01
-53%
DeltaE Graustufen *
7.2
3.3
54%
1.9
74%
1.63
77%
3.7
49%
10.58
-47%
Gamma
2.18 101%
2.1 105%
2.26 97%
2.07 106%
2.31 95%
2.7 81%
CCT
8619 75%
6550 99%
6818 95%
6391 102%
7164 91%
9760 67%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
89.38
63.15
86.86
73.19
Color Space (Percent of sRGB)
100
99.71
99.35

* ... kleinere Werte sind besser

Einstellungen Weißabgleich
Einstellungen Weißabgleich

Auch das Kontrastverhältnis ist nun mit 1.470:1 höher als beim Xperia Z5 Premium, was daran liegt, dass der Schwarzwert gesunken ist: Schwarze Pixel leuchten nur noch 0,37 cd/m² hell und sind damit tatsächlich recht dunkel. An die Schwarz-Darstellung der AMOLED-Displays im Samsung Galaxy S7 und OnePlus 3 kommt das Xperia XZ allerdings nicht heran. Die beiden Konkurrenten können Pixel einfach komplett abschalten, sodass sie gar nicht mehr leuchten.

Die Farbdarstellung auf dem Bildschirm lässt sich umfangreich anpassen. Natürlich spendiert Sony auch hier viele Helfer aus seinem Universum, beispielsweise Technologien, die auch bei den Bravia-Flatscreen-TVs zum Einsatz kommen. Wir prüfen deshalb die Farbdarstellung einmal mit den Werkseinstellungen und einmal mit manuell verändertem Weißabgleich. Die Einstellungen sehen Sie rechts im Bild.

Der deutliche Blaustich des Bildschirms lässt sich mit diesen Einstellungen tatsächlich deutlich reduzieren, wie wir in unseren Messungen mit dem Spektralfotometer und der Software CalMan feststellen. Auch die Farbdarstellung lässt sich dadurch naturgetreuer machen, allerdings bleibt eine große Abweichung bei grünen Farbtönen bestehen. Insgesamt sind die Farbabweichungen leider deutlich größer als bei den Konkurrenzgeräten.

Farbgenauigkeit angepasst
Farbgenauigkeit angepasst
Farbraum angepasst
Farbraum angepasst
Graustufen angepasst
Graustufen angepasst
Sättigung angepasst
Sättigung angepasst
Farbgenauigkeit Werkseinstellungen
Farbgenauigkeit Werkseinstellungen
Farbraum Werkseinstellungen
Farbraum Werkseinstellungen
Graustufen Werkseinstellungen
Graustufen Werkseinstellungen
Sättigung Werkseinstellungen
Sättigung Werkseinstellungen

Im Freien lässt sich das Xperia XZ trotz seines spiegelnden Bildschirms nutzen, das liegt an der hohen Bildschirmhelligkeit. Bei direkter Sonneneinstrahlung wird es für die Augen aber unangenehm, da sollte man dann lieber in den Schatten ausweichen. Der Helligkeitssensor reagiert gut und flott.

Die Blickwinkel des Bildschirms sind gut, auch aus flachen Winkeln erkennt man das Bild noch gut. Der Blaustich des Displays ist aus einigen Winkeln aber deutlich zu erkennen.

Ausseneinsatz (Bildschirmhelligkeit minimal)
Ausseneinsatz (Bildschirmhelligkeit minimal)
Ausseneinsatz (Bildschirmhelligkeit maximal)
Ausseneinsatz (Bildschirmhelligkeit maximal)
Ausseneinsatz (Bildschirmhelligkeit mittel)
Ausseneinsatz (Bildschirmhelligkeit mittel)
Ausseneinsatz (Helligkeitssensor)
Ausseneinsatz (Helligkeitssensor)
Blickwinkel
Blickwinkel
 

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
60 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 21 ms steigend
↘ 39 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 100 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
52 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 22 ms steigend
↘ 30 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 87 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8931 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Im Vergleich zum Vorgänger Xperia Z5 Premium legt das Xperia XZ eine deutliche Leistungssteigerung hin: Der Qualcomm Snapdragon 820 MSM8996 ist ein aktueller High-End-Chip mit vier Kernen und 2,2 GHz Taktung, der beispielsweise auch im viel günstigeren OnePlus 3 zum Einsatz kommt.

Das Xperia XZ liegt trotz des gleichen SoCs auch noch deutlich hinter dem günstigeren Konkurrenten zurück. In vielen Benchmarks kann es nicht mit dem OnePlus 3 mithalten. Bei den Systembenchmarks spielt der Speicher eine große Rolle, wie wir gleich sehen werden. Mit dem HTC 10, ebenfalls mit Snapdragon 820 MSM8996, liegt unser Testgerät allerdings gleichauf, das bedeutet, das OnePlus 3 ist wohl eher ein Ausreißer nach oben.

In der Praxis lässt es sich mit dem Xperia XZ sehr flott arbeiten, für den Preis hätte Sony aber auch noch mehr Leistung springen lassen können, um sich abzusetzen.

AnTuTu v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
129317 Points ∼51%
OnePlus 3
142090 Points ∼56% +10%
Apple iPhone 7
142532 Points ∼56% +10%
Samsung Galaxy S7
127902 Points ∼50% -1%
HTC 10
131866 Points ∼52% +2%
Sony Xperia Z5 Premium
78324 Points ∼31% -39%
3DMark
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
1667 Points ∼40%
OnePlus 3
1789 Points ∼42% +7%
Apple iPhone 7
1525 Points ∼36% -9%
Samsung Galaxy S7
2010 Points ∼48% +21%
HTC 10
1512 Points ∼36% -9%
Sony Xperia Z5 Premium
1348 Points ∼32% -19%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
4522 Points ∼54%
OnePlus 3
4633 Points ∼56% +2%
Apple iPhone 7
4057 Points ∼49% -10%
Samsung Galaxy S7
3018 Points ∼36% -33%
HTC 10
4581 Points ∼55% +1%
Sony Xperia Z5 Premium
2336 Points ∼28% -48%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
3275 Points ∼51%
OnePlus 3
3424 Points ∼53% +5%
Apple iPhone 7
2964 Points ∼46% -9%
Samsung Galaxy S7
2715 Points ∼42% -17%
HTC 10
3157 Points ∼49% -4%
Sony Xperia Z5 Premium
2009 Points ∼31% -39%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
20772 Points ∼26%
OnePlus 3
21771 Points ∼28% +5%
Apple iPhone 7
15450 Points ∼20% -26%
Samsung Galaxy S7
19944 Points ∼25% -4%
HTC 10
20344 Points ∼26% -2%
Sony Xperia Z5 Premium
12852 Points ∼16% -38%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
32056 Points ∼6%
OnePlus 3
34023 Points ∼6% +6%
Apple iPhone 7
63974 Points ∼12% +100%
Samsung Galaxy S7
33348 Points ∼6% +4%
HTC 10
30061 Points ∼6% -6%
Sony Xperia Z5 Premium
37725 Points ∼7% +18%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
28603 Points ∼13%
OnePlus 3
30241 Points ∼14% +6%
Apple iPhone 7
37676 Points ∼18% +32%
Samsung Galaxy S7
29015 Points ∼14% +1%
HTC 10
27176 Points ∼13% -5%
Sony Xperia Z5 Premium
26380 Points ∼12% -8%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
88 fps ∼1%
OnePlus 3
89 fps ∼1% +1%
Apple iPhone 7
110.3 fps ∼1% +25%
Samsung Galaxy S7
84 fps ∼1% -5%
HTC 10
73 fps ∼1% -17%
Sony Xperia Z5 Premium
56 fps ∼0% -36%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
88 fps ∼3%
OnePlus 3
60 fps ∼2% -32%
Apple iPhone 7
57.7 fps ∼2% -34%
Samsung Galaxy S7
53 fps ∼2% -40%
HTC 10
43 fps ∼1% -51%
Sony Xperia Z5 Premium
52 fps ∼2% -41%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
40 fps ∼1%
OnePlus 3
47 fps ∼1% +18%
Apple iPhone 7
60.7 fps ∼1% +52%
Samsung Galaxy S7
40 fps ∼1% 0%
HTC 10
39 fps ∼1% -2%
Sony Xperia Z5 Premium
25 fps ∼0% -37%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
39 fps ∼1%
OnePlus 3
46 fps ∼1% +18%
Apple iPhone 7
58.5 fps ∼2% +50%
Samsung Galaxy S7
27 fps ∼1% -31%
HTC 10
24 fps ∼1% -38%
Sony Xperia Z5 Premium
27 fps ∼1% -31%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
31 fps ∼1%
OnePlus 3
31 fps ∼1% 0%
Apple iPhone 7
42.2 fps ∼1% +36%
Samsung Galaxy S7
28 fps ∼1% -10%
HTC 10
24 fps ∼1% -23%
Sony Xperia Z5 Premium
18 fps ∼0% -42%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
31 fps ∼1%
OnePlus 3
30 fps ∼1% -3%
Apple iPhone 7
59.4 fps ∼2% +92%
Samsung Galaxy S7
15 fps ∼0% -52%
HTC 10
14 fps ∼0% -55%
Sony Xperia Z5 Premium
19 fps ∼1% -39%
PCMark for Android - Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
5058 Points ∼37%
OnePlus 3
7101 Points ∼52% +40%
Samsung Galaxy S7
4826 Points ∼36% -5%
HTC 10
5809 Points ∼43% +15%
Sony Xperia Z5 Premium
5094 Points ∼38% +1%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
1066 Points ∼52%
OnePlus 3
1112 Points ∼55% +4%
Apple iPhone 7
1531 Points ∼75% +44%
Samsung Galaxy S7
957 Points ∼47% -10%
HTC 10
928 Points ∼46% -13%
Sony Xperia Z5 Premium
986 Points ∼48% -8%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
4716 Points ∼16%
OnePlus 3
4813 Points ∼17% +2%
Apple iPhone 7
6896 Points ∼24% +46%
Samsung Galaxy S7
1723 Points ∼6% -63%
HTC 10
5009 Points ∼17% +6%
Sony Xperia Z5 Premium
3137 Points ∼11% -33%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
1434 Points ∼23%
OnePlus 3
2052 Points ∼33% +43%
Apple iPhone 7
1257 Points ∼20% -12%
Samsung Galaxy S7
2244 Points ∼36% +56%
HTC 10
1772 Points ∼28% +24%
Sony Xperia Z5 Premium
876 Points ∼14% -39%
System (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
3047 Points ∼19%
OnePlus 3
3537 Points ∼21% +16%
Apple iPhone 7
6097 Points ∼37% +100%
Samsung Galaxy S7
4217 Points ∼26% +38%
HTC 10
2806 Points ∼17% -8%
Sony Xperia Z5 Premium
2737 Points ∼17% -10%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
2165 Points ∼26%
OnePlus 3
2496 Points ∼30% +15%
Apple iPhone 7
2999 Points ∼35% +39%
Samsung Galaxy S7
1987 Points ∼24% -8%
HTC 10
2193 Points ∼26% +1%
Sony Xperia Z5 Premium
1649 Points ∼20% -24%
Geekbench 4.0
Compute RenderScript Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
7046 Points ∼56%
OnePlus 3
7085 Points ∼56% +1%
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
3701 Points ∼13%
OnePlus 3
4097 Points ∼15% +11%
Apple iPhone 7
5585 Points ∼20% +51%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
1647 Points ∼29%
OnePlus 3
1754 Points ∼30% +6%
Apple iPhone 7
3490 Points ∼60% +112%

Legende

 
Sony Xperia XZ Qualcomm Snapdragon 820 MSM8996, Qualcomm Adreno 530, 32 GB eMMC Flash
 
OnePlus 3 Qualcomm Snapdragon 820 MSM8996, Qualcomm Adreno 530, 64 GB UFS 2.0 Flash
 
Apple iPhone 7 Apple A10 Fusion, Apple A10 Fusion GPU / PowerVR, 128 GB NVMe
 
Samsung Galaxy S7 Samsung Exynos 8890 Octa, ARM Mali-T880 MP12, 32 GB UFS 2.0 Flash
 
HTC 10 Qualcomm Snapdragon 820 MSM8996, Qualcomm Adreno 530, 32 GB eMMC Flash
 
Sony Xperia Z5 Premium Qualcomm Snapdragon 810 MSM8994, Qualcomm Adreno 430, 32 GB eMMC Flash

Auch bei der Zugriffgeschwindigkeit auf den Speicher hat unser Testgerät im Vergleich zum Vorgänger insgesamt deutlich zugelegt. Auch hier sind aber Geräte wie das OnePlus 3 oder das Samsung Galaxy S7 deutlich im Vorteil. Beim Random-Write-Test wird es sogar von seinem Vorgänger überholt.

Auch beim Zugriff auf die SD-Karte muss das Xperia XZ Federn lassen: Wir testen die Geschwindigkeit mit unserer Referenz-microSD-Karte von Toshiba, einer Toshiba Exceria Pro M401. Hier ist unser Testgerät teils nicht einmal halb so schnell wie die Vergleichsgeräte von Samsung und HTC.

AndroBench 3-5
Sequential Write 256KB SDCard (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
29.8 MB/s ∼34%
Samsung Galaxy S7
53.6 MB/s ∼62% +80%
HTC 10
65.44 MB/s ∼75% +120%
Sequential Read 256KB SDCard (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
33.5 MB/s ∼35%
Samsung Galaxy S7
72.33 MB/s ∼75% +116%
HTC 10
83.3 MB/s ∼86% +149%
Random Write 4KB (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
10.5 MB/s ∼6%
OnePlus 3
18.23 MB/s ∼11% +74%
Samsung Galaxy S7
16.01 MB/s ∼10% +52%
HTC 10
15.89 MB/s ∼10% +51%
Sony Xperia Z5 Premium
14.53 MB/s ∼9% +38%
Random Read 4KB (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
71.5 MB/s ∼41%
OnePlus 3
137.62 MB/s ∼79% +92%
Samsung Galaxy S7
85.9 MB/s ∼50% +20%
HTC 10
29.92 MB/s ∼17% -58%
Sony Xperia Z5 Premium
19.11 MB/s ∼11% -73%
Sequential Write 256KB (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
138 MB/s ∼56%
OnePlus 3
153.3 MB/s ∼62% +11%
Samsung Galaxy S7
145.72 MB/s ∼59% +6%
HTC 10
115.56 MB/s ∼47% -16%
Sony Xperia Z5 Premium
99.4 MB/s ∼40% -28%
Sequential Read 256KB (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
281 MB/s ∼31%
OnePlus 3
408.71 MB/s ∼46% +45%
Samsung Galaxy S7
483.82 MB/s ∼54% +72%
HTC 10
275.09 MB/s ∼31% -2%
Sony Xperia Z5 Premium
256.75 MB/s ∼29% -9%

Wenn beim Surfen im Web moderne Technologien wie HTML5 genutzt werden, dann ist unser Testgerät mit seinen Android-Kollegen zumindest gleichauf. An das superschnelle iPhone 7 kommt aber keiner heran.

Insgesamt sind die Leistungswerte des Sony Xperia XZ in Ordnung, können aber zu keinem Zeitpunkt begeistern oder gar neue Bestmarken setzen.

Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
2768 ms * ∼5%
OnePlus 3
2920.7 ms * ∼5% -6%
Apple iPhone 7
1113.4 ms * ∼2% +60%
Samsung Galaxy S7
2561.5 ms * ∼4% +7%
HTC 10
3146.3 ms * ∼5% -14%
Sony Xperia Z5 Premium
4377.1 ms * ∼7% -58%
Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
9069 Points ∼18%
OnePlus 3
9155 Points ∼18% +1%
Apple iPhone 7
24875 Points ∼50% +174%
Samsung Galaxy S7
13161 Points ∼27% +45%
HTC 10
8905 Points ∼18% -2%
Sony Xperia Z5 Premium
8851 Points ∼18% -2%
WebXPRT 2015 - Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
90 Points ∼11%
OnePlus 3
122 Points ∼15% +36%
Apple iPhone 7
202 Points ∼25% +124%
Samsung Galaxy S7
166 Points ∼21% +84%
HTC 10
108 Points ∼13% +20%
Sony Xperia Z5 Premium
106 Points ∼13% +18%
JetStream 1.1 - 1.1 Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia XZ
54.201 Points ∼16%
OnePlus 3
54.4 Points ∼16% 0%
Apple iPhone 7
165.86 Points ∼50% +206%
Samsung Galaxy S7
74 Points ∼22% +37%
HTC 10
52.1 Points ∼16% -4%
Sony Xperia Z5 Premium
48.2 Points ∼14% -11%

* ... kleinere Werte sind besser

Spiele

Bei einer Framerate von 30 Frames pro Sekunde ist Schluss, die erreicht das Sony Xperia ZX dafür aber auch bei anspruchsvollen Games wie "Asphalt 8: Airborne". Das Spielen von Games ist also flüssig möglich, allerdings sind durch die langsamen Speicherzugriffe die Ladezeiten spürbar verlängert.

Die Steuerung mit Lagesensor und präzisem Touchscreen macht hingegen Spaß, weil hier alles sehr exakt funktioniert.

Asphalt 8: Airborne
Asphalt 8: Airborne
Dead Trigger 2
Dead Trigger 2
Asphalt 8: Airborne
 EinstellungenWert
 high30 fps
 very low30 fps
Dead Trigger 2
 EinstellungenWert
 high30 fps

Emissionen

Temperatur

GFXBench Akku-Test
GFXBench Akku-Test

Die Oberflächentemperatur war bei früheren Xperia-Modellen schon mal ein Problem, teils schalteten sich bei der 4K-Videoaufnahme sogar die Geräte ab, weil das SoC heißlief. Das gehört der Vergangenheit an: Die maximalen Oberflächentemperaturen erreichen nie kritische Werte und liegen insgesamt auf recht niedrigem Niveau: Selbst unter Last erreichen sie nie 40 °C.

Das SoC kann auch nach längerer Last noch volle Leistung bringen, wie wir mit dem Akku-Test des GFXBench herausfinden konnten.

Max. Last
 37.6 °C36.3 °C35.4 °C 
 38.5 °C37.5 °C38.2 °C 
 37.1 °C37.6 °C37.6 °C 
Maximal: 38.5 °C
Durchschnitt: 37.3 °C
36.9 °C38.5 °C39.4 °C
37 °C39 °C39.7 °C
37.7 °C37.7 °C39.4 °C
Maximal: 39.7 °C
Durchschnitt: 38.4 °C
Netzteil (max.)  38.4 °C | Raumtemperatur 22.4 °C | Voltcraft IR-350
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 37.3 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Smartphone auf 33.2 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 38.5 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.7 °C (von 22.4 bis 51.7 °C für die Klasse Smartphone).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 39.7 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 34.2 °C).
(±) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 33.8 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.2 °C.
Heatmap Rückseite
Heatmap Rückseite
Heatmap Front
Heatmap Front

Lautsprecher

Bei den Lautsprechern muss Sony doch wenigstens punkten können, oder? Immerhin haben die Japaner eine große Audioabteilung, stellen Kopfhörer und Lautsprecher her und haben dem Xperia XZ zwei Stereolautsprecher spendiert, die nach vorne abstrahlen.

Nunja, tatsächlich sind die Lautsprecher nicht schlecht, besonders wenn man im Audiomenü "ClearAudio+" aktiviert. Aber sie klingen nicht sehr laut (maximal 77 dB) und die Klangwiedergabe ist leider nicht sehr linear. Dafür gibt es etwas mehr Bass als bei vielen Vergleichsgeräten und der Klang ist auch bei maximaler Lautstärke sehr klar.

Subjektiv klingen die Lautsprecher auch besser als es die Pink-Noise-Tests vermuten lassen: Filmsequenzen haben im Rahmen dessen, was bei so kleinen Lautsprechern eben möglich ist, durchaus ein wenig Wumms und Musik klingt klar und ausgewogen.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2027.626.130.12526.226.725.93126.526.5244028.732.329.35029.728.827.46324.72825.88026.123.927.310029.8263012538.934.737.816024.520.221.720033.125.52425040.822.629.531548.62136.940053.521.441.65005620.444.16306117.548.180064.91851.6100066.818.153.1125064.416.950.7160064.815.250.4200068.615.751.7250068.71551.9315067.314.551400065.71449.150006113.645.7630057.313.542.7800051.613.438.2100005913.635.41250056.213.731.71600051.213.528.3SPL7728.961.5N36.41.214.3median 57.3median 16.9median 42.7Delta10.83.59.429.635.529.628.529.528.526.328.226.329.631.529.627.927.427.925.125.725.124.729.424.733.831.333.843.732.143.742.620.442.64620.84647.920.247.950.419.750.451.922.351.960.820.160.866.318.966.367.517.767.567.116.767.166.91766.97014.87072.915.972.965.914.665.971.514.471.574.714.174.774.813.874.873.413.773.472.613.872.662.313.762.355.213.755.255.113.655.183.128.683.154.11.254.1median 65.9median 16.7median 65.910.53.410.535.432.335.235.428.226.137.828.228.63028.428.630.629.833.830.637.53739.537.529.329.434.329.328.426.927.328.432.229.130.832.238.426.526.238.441.22323.841.246.227.322.946.252.23322.452.2573819.95759.641.220.459.666.748.418.766.768.25117.768.270.25317.970.272.957.21872.973.857.117.873.873.255.11773.276.758.216.976.777.558.217.477.579.359.217.879.377.757.117.577.775.254.217.375.27858.817.3787253.4187264.646.318.364.663.245.517.963.253.33617.953.387.568.330.187.569.722.11.469.7median 68.2median 51median 17.9median 68.210.711.12.410.740.136.832.440.1382731.33834.330.631.734.334.529.72634.544.138.139.444.140.529.736.240.53331.428.63326.827.625.426.826.924.421.326.93724.823.33745.529.522.545.551.636.222.451.657.341.721.357.359.746.618.459.766.452.517.566.468.45217.568.469.952.517.269.971.853.816.871.872.554.817.372.575.256.917.475.278.459.716.678.477.659.717.377.678.260.817.678.281.363.817.681.378.561.817.778.575.958.817.475.976.259.417.776.274.357.517.974.370.354.818.170.354.437.618.154.488.671.129.888.67325.81.373median 70.3median 53.8median 17.7median 70.311.910.41.611.939.632.44132.431.335.531.531.731.234.22630.446.839.441.833.936.234.629.328.630.233.825.430.629.421.334.434.523.340.541.922.544.845.622.450.153.321.355.85518.458.155.817.56056.817.56152.517.256.660.216.861.769.717.362.774.417.466.87416.672.175.317.371.973.717.665.469.717.663.266.317.756.170.617.459.27017.761.167.317.961.259.118.159.463.318.155.583.129.878.149.11.337.6median 60.2median 17.7median 59.410.71.64.733.836.432.433.831.829.931.331.832.732.731.732.732.333.12632.345.446.139.445.429.630.736.229.629.525.228.629.525.923.125.425.925.623.421.325.637.124.723.337.150.127.122.550.156.234.622.456.261.840.421.361.864.74318.464.769.648.717.569.668.847.117.568.867.647.417.267.672.850.316.872.87552.217.37575.953.717.475.97652.116.67674.849.817.374.874.849.417.674.874.548.917.674.576.251.317.776.275.750.817.475.775.451.917.775.472.55117.972.571.150.518.171.164.247.518.164.286.462.729.886.46816.41.368median 71.1median 48.9median 17.7median 71.19.86.81.69.8hearing rangehide median Pink NoiseSony Xperia XZApple iPhone 7Samsung Galaxy S7OnePlus 3HTC 10LG G5
Sony Xperia XZ Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (77.01 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 21.3% niedriger als der Median
(-) | keine lineare Bass-Wiedergabe (21.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 6.5% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 5.8% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (8.7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (24.6% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 48% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 12% vergleichbar, 41% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 69% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 24% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple iPhone 7 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.06 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 21.8% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.3% abweichend
(+) | lineare Mitten (6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 5.9% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (8.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (20.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 12% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 7% vergleichbar, 81% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 42% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 50% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Samsung Galaxy S7 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (87.45 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 23.7% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.5% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 7.7% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (21.8% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 23% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 66% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 53% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 39% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

OnePlus 3 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (88.61 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 29.5% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.2% abweichend
(+) | lineare Mitten (5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 7.1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (22.8% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 31% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 12% vergleichbar, 56% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 59% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 33% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

HTC 10 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.13 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 20.4% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.9% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 7.3% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 10.3% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (26.3% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 60% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 9% vergleichbar, 31% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 77% aller getesteten Geräte waren besser, 5% vergleichbar, 18% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

LG G5 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (86.41 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 28.3% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.6% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.8% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (1.9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (18.9% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 8% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 88% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 36% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 58% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Schon der Vorgänger, das Xperia Z5 Premium, war nicht gerade ein Sparkünstler in Sachen Stromverbrauch. Da konnte man das alles noch mit dem hochauflösenden Display entschuldigen. Und das Xperia XZ? Verbraucht nochmal deutlich mehr Strom, obwohl der Bildschirm niedriger auflöst und andere Smartphones mit demselben SoC zeigen, dass es viel besser geht.

3,6 Watt durchschnittlicher Verbrauch im Idle-Modus und 7 Watt durchschnittlich unter Last sind sehr viel. Immerhin verbraucht unser Testgerät ausgeschaltet und im Standby-Modus recht wenig Energie.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.09 / 0.18 Watt
Idledarkmidlight 1.76 / 3.6 / 4.06 Watt
Last midlight 7 / 9.52 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Sony Xperia XZ
2900 mAh
OnePlus 3
3000 mAh
Apple iPhone 7
1960 mAh
Samsung Galaxy S7
3000 mAh
HTC 10
3000 mAh
Sony Xperia Z5 Premium
3430 mAh
Stromverbrauch
41%
56%
52%
33%
25%
Idle min *
1.76
0.57
68%
0.54
69%
0.68
61%
0.68
61%
0.83
53%
Idle avg *
3.6
1.24
66%
1.51
58%
1.02
72%
1.49
59%
2.36
34%
Idle max *
4.06
1.36
67%
1.54
62%
1.14
72%
1.91
53%
2.42
40%
Last avg *
7
5.92
15%
3.75
46%
4.73
32%
7.4
-6%
7.27
-4%
Last max *
9.52
10.53
-11%
5.01
47%
7.16
25%
9.71
-2%
9.18
4%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Schaut man sich die Akkulaufzeiten an, so werden die Befürchtungen bestätigt, dass mit so hohem Energieverbrauch nicht viel herauszuholen sein wird. Der Akku ist deutlich kleiner als beim Xperia Z5 Premium und auch etwas kleiner als bei den meisten Vergleichsgeräten: 2.900 mAh oder 11 Wattstunden kann er dem Xperia XZ bereitstellen.

Das reicht für 7:18 Stunden im WLAN-Test. Das ist deutlich länger als beim Xperia Z5 Premium, aber Samsung Galaxy S7, iPhone 7 und vor allem das OnePlus 3 ziehen deutlich davon. Auch die Idle-, Last- und Videolaufzeit bleiben hinter den meisten Vergleichsgeräten zurück.

Insgesamt kommt man mit dem Xperia XZ ziemlich sicher über einen Arbeitstag und wenn man sparsam ist, reicht der Akku auch mal zwei Tage. Aber andere Geräte machen auch hier vor, dass in der Premium-Liga deutlich mehr möglich ist.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
18h 45min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
7h 18min
Big Buck Bunny H.264 1080p
8h 22min
Last (volle Helligkeit)
3h 07min
Sony Xperia XZ
2900 mAh
OnePlus 3
3000 mAh
Apple iPhone 7
1960 mAh
Samsung Galaxy S7
3000 mAh
HTC 10
3000 mAh
Sony Xperia Z5 Premium
3430 mAh
Akkulaufzeit
56%
22%
43%
11%
-2%
Idle
1125
1338
19%
1770
57%
1810
61%
1273
13%
1277
14%
H.264
502
847
69%
722
44%
892
78%
648
29%
411
-18%
WLAN
438
840
92%
517
18%
456
4%
413
-6%
372
-15%
Last
187
268
43%
126
-33%
242
29%
203
9%
210
12%

Pro

+ schickes Design
+ gute Software
+ viele Einstellmöglichkeiten für Sound und Video
+ schneller Fingerabdrucksensor
+ schnelle Kamera
+ hochauflösende Frontkamera
+ gute Kamerabilder
+ gute Sprachqualität
+ MHL, NFC, USB-OTG
+ präzise Bedienelemente
+ gleichmäßig ausgeleuchteter Bildschirm
+ heller Screen
+ geringe Wärmeentwicklung
+ gute Lautsprecher

Contra

- Werbesoftware installiert
- sehr hoher Energieverbrauch
- langsamer Speicherzugriff
- GPS-Modul braucht recht lange für Empfang
- recht hohe Farbabweichungen beim Display

Fazit

Im Test: Sony Xperia XZ. Testgerät zur Verfügung gestellt von Notebooksbilliger.de
Im Test: Sony Xperia XZ. Testgerät zur Verfügung gestellt von Notebooksbilliger.de

Dem Visionär Xperia XZ geht leider recht schnell die Puste aus. In vielen Bereichen ist es sogar ausgesprochen konservativ und traut sich viel zu wenig, als dass man es als "Revolution" bezeichnen könnte.

Da wäre zum einen die Kamera: Die ist in vielen Belangen sehr gut, aber im direkten Vergleich mit anderen High-End-Smartphone-Kameras nur durchschnittlich. Außerdem fehlt ein optischer Bildstabilisator, der besonders bei schlechten Lichtverhältnissen helfen würde. Das Xperia XZ macht zwar durchaus sehr ordentliche Bilder, aber das machen andere Smartphones eben auch.

In Sachen Akkulaufzeit, Farbtreue des Bildschirms, bei der Geschwindigkeit des WLAN-Chips und beim Energieverbrauch bleibt das Xperia XZ hinter seinen Möglichkeiten zurück, und das ist wohl kaum das, was man von einem 700 Euro teuren Smartphone erwarten würde. Beinahe schon eine Frechheit ist der langsame Speicherzugriff, der sich beispielsweise bei der Ladezeit von Spielen bemerkbar macht.

Dabei gibt es doch so viele gute Ansätze: Die Software mit vielen unaufdringlichen Hilfestellungen für Neulinge, die tollen Softwarehelfer, die den Sound und die Bildschirmfarben verbessern sowie das schicke Design. Auch die Klangqualität und die geringen Oberflächentemperaturen sind vielversprechend. Sogar ein gut gefülltes Kundenbindungsprogramm gibt es mit "Xperia Lounge".

Letztlich macht das Xperia XZ viele Dinge auf hohem Niveau durchschnittlich und bleibt damit nur ein High-End-Smartphone unter vielen. Wirkliche Innovationen fehlen dem Gerät, dennoch hat Sony ein gutes Premium-Smartphone gebaut.

Sony hat das Zeug dazu, den Smartphonemarkt weiterzuentwickeln, das haben die Japaner mit dem mutigen Xperia Z5 Premium oder auch mit den stark ausgestatteten Kompaktmodellen ihrer High-End-Telefone bewiesen. Das Xperia XZ aber wirkt mutlos. An sich ist es ein mehr als solides High-End-Smartphone, im Preisbereich um die 700 Euro oder auch weit darunter gibt es aktuell aber leider Smartphones wie OnePlus 3Galaxy S7 oder iPhone 7, die manches noch einen Tick besser machen.

Sony Xperia XZ - 02.11.2016 v5.1
Florian Wimmer

Gehäuse
90%
Tastatur
66 / 75 → 88%
Pointing Device
87%
Konnektivität
54 / 60 → 90%
Gewicht
91%
Akkulaufzeit
90%
Display
85%
Leistung Spiele
57 / 63 → 90%
Leistung Anwendungen
57 / 70 → 82%
Temperatur
88%
Lautstärke
100%
Audio
67 / 91 → 74%
Kamera
84%
Durchschnitt
78%
87%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Florian Wimmer,  3.11.2016 (Update: 15.05.2018)
Florian Schmitt
Florian Schmitt - Managing Editor Mobile
Als ich 12 war, kam der erste Computer ins Haus und sofort fing ich an rumzubasteln, zu zerlegen, mir neue Teile zu besorgen und auszutauschen – schließlich musste immer genug Leistung für die aktuellen Games vorhanden sein. Als ich 2009 zu Notebookcheck kam, testete ich mit Leidenschaft Gaming-Notebook, seit 2012 gilt meine Aufmerksamkeit vor allem Smartphones, Tablets und Zukunftstechnologien.