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Xbox-Veteranin warnt: Sonys Digitalstrategie könnte echtes Spiele-Eigentum beenden

Sammlung von PlayStation-Spielen
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Die ehemalige Xbox-Managerin Laura Fryer warnt, dass Sonys angekündigter Abschied von physischen Spielediscs den Besitz digitaler Spiele weiter aushöhlen könnte. Als Beispiel nennt sie lizenzierte Rock Band-Inhalte, die ihre Familie nach einem Konsolenwechsel nicht erneut herunterladen konnte. Gleichzeitig zeigt der Artikel die Grenzen moderner physischer Spiele auf, die häufig Downloads oder aktive Server voraussetzen.

Laura Fryer, eines der Gründungsmitglieder des ursprünglichen Xbox-Teams, hat sich zu den Risiken einer vollständig digitalen Zukunft für Videospiele geäußert. Vor dem Hintergrund von Sonys Ankündigung, die Produktion von PlayStation-Spielediscs im Januar 2028 einzustellen, schilderte sie anhand persönlicher Erfahrungen, warum ihr der Besitz physischer Datenträger und Spiele wichtig ist.

In einem kürzlich veröffentlichten YouTube-Video (weiter unten) erzählte Fryer eine persönliche Geschichte, die ihrer Ansicht nach zeigt, wie vergänglich digitale Käufe sein können, sobald Lizenzen auslaufen. Ihre Familie habe mehrere Hundert Dollar für Songs in Rock Band ausgegeben. Nachdem ihre ursprüngliche Konsole jedoch ausgefallen war und durch ein neues Modell ersetzt wurde, seien diese Inhalte aufgrund von Lizenzproblemen nicht mehr verfügbar gewesen.

Als die Familie Rock Band erneut startete, konnten die Songs nicht mehr heruntergeladen werden. Fryer beschreibt die Erfahrung mit den Worten:

„Irgendwann haben wir einfach aufgegeben. Wir haben unser Lieblingsspiel für die ganze Familie aufgegeben.“ Ihrer Ansicht nach handelte es sich dabei nicht um einen Einzelfall, sondern um „die Blaupause für das, was Sony als Nächstes plant“.

Sie führte weiter aus:

Wenn mich heute jemand fragt, was ich von Sonys jüngster Ankündigung halte, vollständig auf digital umzusteigen, dann denke ich genau daran. Sony hat gewartet, bis Rockstar den ersten Schritt macht und die Kritik auf sich zieht. Jetzt setzt das Unternehmen voll darauf, dies zum neuen Standard zu machen.

Mit Blick auf digitale PC-Plattformen wie Steam ergänzt Fryer:

Ich gebe zu, dass der Großteil meiner Steam-Bibliothek ebenfalls digital ist, weil ich darauf vertraue, dass dort keine Spiele entfernt werden. Trotzdem macht mir das Sorgen, denn Plattformen hängen von einer guten Führung ab. Gabe Newell wird Steam nicht ewig leiten, und bei Xbox haben wir gesehen, wie schnell sich Prioritäten mit einer neuen Führung ändern können.

Zum Abschluss spricht sie eine Warnung aus:

Digital ist bequem – bis jemand anderes entscheidet, dass es genug ist. Es gibt Spiele und Filme, von denen ich niemals genug bekommen werde. Physische Medien geben dir echtes Eigentum. Und in meinem Fall hätten sie diese unersetzlichen Erinnerungen bewahrt.

Allerdings gibt es auch eine andere Seite der Debatte. Selbst vermeintlich physische Spiele mit Online-Zwang können ihre Nutzbarkeit verlieren, wenn die Server abgeschaltet werden. Ein prominentes Beispiel ist Ubisofts The Crew, dessen Server stillgelegt wurden und das damit die Initiative Stop Killing Games mit ausgelöst hat.

Echte Eigentumsrechte bieten vor allem Offline-Einzelspieler-Spiele, die vollständig von der Disc lauffähig sind. Viele moderne Veröffentlichungen enthalten jedoch nur einen Teil der Spieldaten und benötigen zusätzliche Downloads, um überhaupt vollständig installiert werden zu können.

Sollten digitale Stores wie das PlayStation Network (PSN) eines Tages abgeschaltet werden, könnten Spieler ihre gekauften Titel nicht mehr erneut herunterladen, archivieren oder erneut spielen. Das würde unter anderem Spiele wie Doom: The Dark Ages, Star Wars Jedi: Survivor, Hogwarts Legacy, Far Cry 6 und viele weitere betreffen – selbst dann, wenn die Besitzer die physischen Discs besitzen.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-07 > Xbox-Veteranin warnt: Sonys Digitalstrategie könnte echtes Spiele-Eigentum beenden
Autor: Rahim Amir Noorali, 13.07.2026 (Update: 13.07.2026)