Zeiss-Kamera-Flaggschiff-Foldable startet offiziell. Vivo X Fold 6 Europa-Launch bestätigt

Wer sich für Vivo und Foldables interessiert wird es bereits mitbekommen haben: Das Vivo X Fold 6 markiert einen neuen Meilenstein für Falt-Handys, steckt doch erstmals ein komplettes Vivo X300 Kamera-System in dem mit 4,4 mm (Weiß, Schwarz) bis 4,8 mm (Türkis) dünnen Tablet im Hosentaschenformat. Am heutigen 26. Juni 2026 wurde das Vivo X Fold6 in China offiziell gelauncht, zeitgleich haben wir von Vivo aber auch eine Bestätigung für den Launch in Europa erhalten, wenngleich spezifische Specs, Konfigurationen und Preise für die EU noch nicht feststehen. Fix ist allerdings bereits, das von den vier in China verfügbaren Farben drei auch nach Deutschland und Österreich kommen, konkret Blau (Türkis), Weiß und Schwarz.
Display-Specs der Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra Alternative
Als direkter Konkurrent zum neuerdings offenbar Galaxy Z Fold 8 Ultra benannten Samsung-Foldable, das am 22. Juli weltweit starten wird, setzt Vivo auf ein 8 Zoll Flex-Display auf Basis der neuesten Samsung M14 LTPO-AMOLED-Generation mit 2.504 x 2.312 Pixel Auflösung, 5.000 nits Peak Brightness und maximal 120 Hz Refreshrate. An der Außenseite sehen wir ein 6,5 Zoll Q11 LTPO-AMOLED von BOE mit 2.528 x 1.120 Pixeln Auflösung sowie ebenfalls 5.000 nits maximaler Helligkeit und 120 Hz Refreshrate.
Vivo X300 Kamera im Foldable-Format - inklusive Tele-Extender
Nach wie vor hinken Foldables ihren klassischen Smartphone-Kollegen in einem Punkt massiv hinterher: Die Kamera ist selten im Spitzenfeld verortet, insbesondere beim Telefoto gibt es oft kaum eine Alternative zum Riegelformat wenn man die höchsten Ansprüche an seine Smartphone-Kamera hat. Das Vivo X Fold 6 erreicht nun zumindest das Niveau des kompakten Vivo X300 mit 1/1.4 Zoll großer 200 Megapixel ISOCELL HPB Zeiss-Kamera inklusive T* Beschichtung und F/1.68 Blende sowie 50 Megapixel Zeiss APO 3x 70mm Telefoto auf Basis eines 1/1.95 Zoll Sony LYT-602 mit F/2.57 Blende.
Das 50 Megapixel Ultraweitwinkel ist ein 1/2.76 Zoll ISOCELL JN1 mit F/2.05 Blende, die Frontkameras sind 20 Megapixel 1/3.6 Zoll Sensoren mit F/2.4 Blende. Hauptkamera und Telefoto erreichen CIPA 4.5 Stabilisierungsniveau, der Vivo V3+ Chip ermöglicht 4K60 Porträt-Videoaufnahmen Erstmals kann man zwecks Steigerung der optischen Zoomreichweite auf den Vivo Zeiss-Telefoto-Extender Gen 2 mit 200 mm äquivalenter Brennweite zurückgreifen, der 400mm Konverter für das Vivo X300 Ultra ist nicht kompatibel mit dem Vivo X Fold 6.
Langlauf-Akku im China-Modell und IP5X Rating für Staub
Welcher Akku in der europäischen Version des Vivo X Fold 6 stecken wird, ist aktuell noch nicht fix, im China-Modell wurde jedenfalls ein 7.000 mAh Akku mit 80W Fast-Charging beziehungsweise 40W Wireless Charging integriert, der selbst bei -30 Grad Celsius noch funktionieren und bei -20 Grad die übliche Performance liefern soll. Das 235 Gramm (Blau) beziehungsweise 228 Gramm (Weiß/Schwarz) Gehäuse ist übrigens nach IPX8 und IPX9 wasserdicht, wie der Vorgänger ist das Vivo X Fold 6 aber auch staub-resistent. Zwar nicht auf IP6X Niveau aber immerhin nach IP5X.
OriginOS 6 Fold für mehr Produktivität
Neben der Kamera ist der zweite große Mehrwert der neuen Vivo X Fold Generation die deutlich verbesserte Multitasking-Software. Hierfür wurde extra eine spezielle Fold-Edition von OriginOS 6 kreiert, die das beste aus dem Foldable-Formfaktor herausholen soll. Der "Atomic Workbench" soll im Serial-Modus bis zu 5 Apps parallel am Innendisplay anzeigen, im Parallel-Mode kann mit vier Fenstern parallel interagiert werden. Mit einer Drei-Finger-Geste wechselt man zwischen beiden Modi hin und her, weitere Gesten unterstützen die Bedienung im Alltag, etwa um die Fenstergrößen oder Position zu ändern.
Zudem gibt es umfangreiche Drag-and-Drop Datei-Operationen zwischen Apps und viele neue AI-Features wie ein neuer KI-Dateimanager, der auch als Widget zugänglich sein kann. Last but not least wurden auch Features wie die Konnektivität mit anderen Nicht-Vivo-Geräten verbessert und ein PC-Modus in Verbindung mit einem externen Monitor integriert, der aus dem Smartphone analog zu Samsung DeX einen kleinen Mini-PC für unterwegs machen soll. Einige dieser Features werden übrigens als OTA-Update nachgereicht und dürften nicht vom Start weg zur Verfügung stehen, wie uns Vivo bereits mitgeteilt hat.
Preise und Konfigurationen in China
Das mit einer neuen Version des Dimensity 9500 bestückte Vivo X Fold 6 startet in China zum Preis von 8.000 Yuan (1.035 Euro) für die 12/256 GB Version, sowie 9.000 Yuan (1.165 Euro) für die 512 GB Variante. Mit 16/512 GB zahlt man bereits 10.000 Yuan (1.295 Euro), die Top-Version mit 1 TB Speicher kostet 11.000 Yuan (1.425 Euro). Zusätzlich gibt es offenbar exklusiv in China eine schwarz/goldene Special-Edition mit 16/1TB um 11.300 Yuan (1.463 Euro). Das Kamera-Kit mit G2 Tele-Extender kostet in China 1.000 Yuan (130 Euro), die Komplett-Edition kostet jeweils als 1 TB Version 12.000 Yuan (1.553 Euro) beziehungsweise 12.300 Yuan in der Gold-Edition (1.593 Euro). Wie erwartet ist das Vivo X Fold 6 damit also teurer geworden als der Vorgänger, der noch ab 7.000 Yuan angeboten wurde.




























