Als wir den AMD Ryzen 7 5800X3D im Jahr 2022 testeten, war er die schnellste Gaming-CPU auf dem Markt. Er schlug sogar den deutlich teureren Core i9-12900K, Intels damaliges Flaggschiff der 12. Generation. Vier Jahre später ist die Performance des Ryzen 7 5800X3D immer noch absolut konkurrenzfähig. Tatsächlich liegt er laut Tests von Hardware Unboxed (HU) nur wenige Prozentpunkte hinter Intels aktuellem Spitzenmodell, dem Core Ultra 9 285K.
In den 14 von HU getesteten Spielen (1080p/Medium) erreichte der Ryzen 7 5800X3D durchschnittlich 188 FPS und ein 1% Low von 151 FPS. Damit zog die CPU praktisch mit dem Ryzen 5 9600X gleich und lag nur minimal hinter dem Core Ultra 9 285K. Der Ryzen 7 9800X3D blieb verständlicherweise außer Reichweite – er lieferte im Schnitt 35% mehr FPS als der 5800X3D.
Die Ergebnisse unter 1080p/Ultra zeigten ein ähnliches Bild: Der Ryzen 7 5800X3D hielt problemlos mit dem Core i5-14600K und dem Ryzen 5 9600X mit. Während der i5-14600K und der Ryzen 5 9600X auf durchschnittlich 153 FPS kamen, lieferte der 5800X3D mit 151 FPS eine nahezu identische Leistung ab.
Mit anderen Worten: Selbst in modernen Titeln wie Battlefield 6 kann der Ryzen 7 5800X3D mit den neuesten CPUs Schritt halten. Das sind hervorragende Nachrichten für alle, die den Prozessor bereits nutzen oder noch ein Exemplar für ein neues System ergattern konnten.
AMD sollte AM4-CPUs zurückbringen
Wie HU anmerkt, sollte AMD AM4-Prozessoren wie den Ryzen 7 5800X3D wieder auf den Markt bringen. Angesichts der anhaltenden Knappheit bei Arbeitsspeichern sind die Preise für DDR4-Module zwar ebenfalls gestiegen, aber immer noch deutlich attraktiver als für DDR5-Kits. Da die neuesten Zen-5- und Intel-Arrow-Lake-Chips ausschließlich DDR5 unterstützen, sind die Kosten für einen PC mit aktueller Hardware für den Durchschnitts-Gamer inzwischen fast unbezahlbar geworden.
Eine Neuauflage des Ryzen 7 5800X3D würde den Verbrauchern eine leistungsstarke und günstigere Alternative zu modernen CPUs bieten. Dies ist momentan besonders wichtig, da sich die Lage auf dem Speicher- und SSD-Markt weiter verschärfen könnte und eine Besserung erst für 2028 in Sicht ist.








