Notebookcheck

Test Alienware M17x Gaming Notebook

In der Ruhe liegt die Kraft.

Alienware und Gaming, eine offenbar immer beständige Partnerschaft. Zweifel, dass mit der vollständigen Eingliederung von Alienware in den Dell Konzern, und damit letztlich auch in deren Produktpalette, diese Verbindung ins Wanken kommen könnte, können nun, mit dem ersten Nachwuchs dieser Partnerschaft, entkräftet werden. Vor uns steht ein durchgestylter Alu-Riese mit zwei Nvidia Geforce GTX 280M Grafikkarten und ab Werk übertaktbarer QX9300 CPU @ 3.06 GHz. Lasst die Spiele beginnen!

Alienware M17x Gaming Notebook

In einem Hands-On Vorabbericht haben wir bereits viele Punkte des Edel-Gamers angesprochen. Folgend ergänzend zu diesem ersten Eindruck, ein umfangreicher Bericht sowie zahlreiche Messungen und Benchmarks.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Für das einzigartige Design, aber auch für eine absolut sehenswerte Stabilität, sorgt ein mehrere Millimeter dickes Alublech (bei unserem Testgerät im Design Lunar Silver), welches im Origami-Stil um das Gerät gefaltet wurde. Damit erhält das Alienware M17x eine schier unverformbare Gehäusewanne und einen ebenso stabilen Displaydeckel. An der Innenseite kam zwar Kunststoff zum Einsatz, auch dieser macht allerdings einen sehr hochqualitativen Eindruck. Verarbeitungsschwächen können wenn überhaupt, nur in Form teils etwas unregelmäßiger Spaltmaße beobachtet werden. Dem guten Gesamteindruck tut dies aber nichts zur Sache.

Ein zentrales Feature ist die aus früheren Alienware-Zeiten noch bekannte Command Center, das eine Reihe von Einstellungen zulässt. Weiterentwickelt wurde etwa die Steuerung der Beleuchtung des Notebooks. So ist es möglich, die Hinterleuchtung der Tastatur in insgesamt vier Zonen, das Touchpad, die Lautsprecher, den ON/Off Button sowie die beleuchteten Alienware Schriftzüge zu individualisieren. Gewählt werden kann aus insgesamt 20 verschiedenen Farbabstufungen, die die verbauten RGB-LEDs letztlich wiedergeben können. Ob im aggressiven Rot oder aber im bunten Regenbogen-Look, der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt.

Alien FX
-Fusion
-Sense
-Touch
Alienware M17x Command Center

Unter den Bezeichnungen Fusion, Touch und Sense, können außerdem eine Reihe weitere Einstellungen vorgenommen werden, etwa diverse Sicherheitsstufen, die Empfindlichkeit des Touchpads oder auch die Verwaltung der Energieprofile.

Ein Punkt sei hinsichtlich Gehäuse noch angesprochen: Das Gewicht. Das Alienware M17x bringt stolze 5750 Gramm auf die Waage. Hinzu kommen 1080 Gramm für das Netzteil, welches allerdings erfreulich flach ausgefallen ist, und sich so gut verstauen lässt. Insgesamt ergibt dies ein Reisegewicht von fast 7 Kilogramm. Für gelegentliche Ausflüge zu diversen LAN-Parties geht dies in Ordnung, aber für das mobile Surfen in der Wohnung oder unterwegs eignet sich das Gerät damit nur bedingt.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Wie im Hands-On bereits angesprochen, beschränken sich die verbauten Ports, mit Ausnahme der Stromversorgung an der Rückseite, auf die linke und rechte Seitenkante. Eine besondere Bedeutung kommt der linken Seite zu, wo im mittleren bis vorderen Bereich sämtliche Bild- und Videoausgänge, LAN und zwei USB Ports platziert wurden. Für Linkshänder entsteht dadurch bei Belegung eines Video-Ausganges sowie dem LAN Port schon eine etwas unangenehme Situation, stößt man doch möglicherweise mit der Maus bzw. mit der Hand des Öfteren an die angebrachten Stecker und Kabel.

Wesentlich besser haben es hier Rechtshänder, da das verbaute Slot-In Laufwerk an der rechten Seitenkante den Bereich in der vorderen Hälfte frei von störenden Ports hält.
Die Anschlussausstattung selbst ist als erfreulich umfangreich zu beurteilen. Mit HDMI, Display Port, eSATA, Firewire, Surround Sound und insgesamt 4 USB Ports bleiben kaum Wünsche offen.

Linke Seite: VGA, HDMI, Display port, LAN, 2x USB, eSATA, Firewire
Linke Seite: VGA, HDMI, Display port, LAN, 2x USB, eSATA, Firewire
Rechte Seite: ExpressCard, Cardreader, Slot-In Laufwerk, 2xUSB, Sound
Rechte Seite: ExpressCard, Cardreader, Slot-In Laufwerk, 2xUSB, Sound

Natürlich hat man auch bei den Kommunikationsfeatures nicht gekleckert. Das immer mehr zum allgemeinen Standard werdende Gigabit Ethernet (Nvidia nForce 10/100/1000) ist ebenso im Gerät zu finden wie auch WLAN a/g/draft‐n (Broadcom). Dank integriertem Bluetooth 2.1 + EDR Modul stellt auch die Kommunikation zu diversen kabellosen Peripheriegeräten (Maus, Tastatur, Handy, Headset,…) kein Problem dar.

An sonstiger Ausstattung bietet das M17x noch ein optionales Blu-Ray Laufwerk (+ 140.- Euro), eine integrierte Webcam (2MP) sowie einen 8in1 Media Card Reader. Neben der Möglichkeit unter drei verschiedenen Farbgebungen/Designs zu wählen (Space Black, Nebula Red -> Newsmeldung, Lunar Silver), bietet Alienware außerdem noch weitere Optionen zur Individualisierung des Notebooks. Ein alter Bekannter ist die Laser-gravierte Metallplatte an der Unterseite des Notebooks, in der eine Inschrift nach Wahl eingebrannt werden kann.

Die Handschrift von Dell ist etwa auch bei den angebotenen Garantieoptionen zu erkennen. Zum einen Jahr Basisgarantie gesellen sich weitere Optionen bis hin zu vier Jahren Premium-Support, wofür allerdings ein Aufpreis von stolzen 339.- Euro fällig wird.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Der erste Eindruck hat sich im Laufe der Tests durchaus bestätigt, demzufolge kann hier vollends auf den Bericht im Hands-On verwiesen werden:

Im typischen Alienware-Design blieb die eingesetzte Tastatureinheit. Offensichtlich wurde weder an den Schriftzeichen noch an der Optik der Tastatur etwas geändert. Mit von der Partie ist ebenso wieder die hinterleuchtete Tastatureinheit und Touchpad, die für ein imposantes Lichtspektakel bei abgedunkelter Umgebung sorgen. Apropos Lichtspektakel: Mit dem bewährten Alien-FX Tool kann man nach Lust und Laune die Farbe der einzelnen LEDs verändern und so das Notebook seinen individuellen Vorzügen anpassen.

Exklusives NBC-Design: "Rainbow" ;-)
Exklusives NBC-Design: "Rainbow" ;-)

Hinsichtlich Tippgefühls kann die Tastatur als weich mit etwas schwammigen Druckpunkt beschrieben werden. Teils lässt sich die Tastatur auch etwas durchbiegen, was zu einem Federn der Tasten führt. Das Layout kann als großzügig und damit auf jeden Fall auch als Gaming-tauglich beschrieben werden. Dies betrifft sowohl die Standardtasten, die etwas abgesetzten Pfeiltasten, als auch den zusätzlich angebotenen Nummernblock.

Positiv fiel im ersten Test auch die Form der Baseunit in dieser Hinsicht auf. Durch die abgeschrägte Vorderkante lässt sich die Tastatur trotz einer stolzen Gehäusehöhe von knapp 40 Millimetern durchaus angenehm bedienen.

Das Touchpad konnte uns bei unseren ersten Versuchen nicht wirklich überzeugen. Zwar weist die strukturierte Oberfläche gute Gleiteigenschaften auf, aber das Ansprechverhalten ist doch als höchst gewöhnungsbedürftig zu beschreiben. Hier helfen die vergleichsweise schwergängigen Touchpadtasten ebenso kaum weiter. Positiv: Sobald man eine externe Maus an das Notebook anschließt wird das Touchpad automatisch deaktiviert.

Alienware M17x Tastatur
Tastatur
Alienware M17x Touchpad
Touchpad

Display

Wie wir testen - Display

Auch beim Display können die bereits durchgeführten Messungen sowie der erste Eindruck bestätigt werden.
Zum Einsatz in unserem Testmodell kommt ein 17-Zoll Panel im WUXGA Format mit einer maximalen Auflösung von 1920x1200 Pixel (SEC5443). Verfügbar sind ausschließlich Panels mit spiegelnder Glare Oberfläche. Auch das „Edge-to-Edge“ Design entspricht dem allgemeinen Trend bei hochwertigen Multimedia-Notebooks. Von den optional matten Displayvarianten wie sie Alienware in früheren Zeiten im Programm gehabt hat, muss man sich nun aber endgültig verabschieden. Leider.

Optional wird es auch noch ein niedriger aufgelöstes WXGA+ Panel mit einer Auflösung von 1440x900 Pixel geben, welches jedoch eher für günstig ausgestattete Konfigurationen in Frage kommen wird. Zum WXGA+ Panel wird im Falle der Wahl des WUXGA Displays die ebenso recht stattliche Summe von 175.- Euro addiert.

170.7
cd/m²
203
cd/m²
159.5
cd/m²
196
cd/m²
254
cd/m²
202
cd/m²
261
cd/m²
263
cd/m²
220
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Maximal: 263 cd/m² Durchschnitt: 214.4 cd/m²
Ausleuchtung: 61 %
Kontrast: 1058:1 (Schwarzwert: 0.24 cd/m²)

Unser Helligkeitstest des Notebooks brachte eine maximale Helligkeit von 263 cd/m² im unteren zentralen Messquadranten zu Tage. Allerdings konnten wir sowohl mit freiem Auge als auch bestätigt durch unsere Messungen einen deutlichen Helligkeitsabfall im Bereich der oberen Ecken beobachten. Hier fällt die maximale Helligkeit auf bis zu 159,5 cd/m² ab. Entsprechend niedrig ist demzufolge auch der Wert der Helligkeitsverteilung: Nur 60.6% schafft das WUXGA-Panel in dieser Disziplin.

Top schneidet das Display unseres Testkandidaten allerdings beim maximal möglichen Kontrast ab. Mit einem besonders niedrigen Schwarzwert von 0.24 cd/m² erreicht das Panel ein maximales Kontrastverhältnis von sage und schreibe 1058:1 – Respekt! Auch subjektiv wirken die dargestellten Farben sehr kräftig und brillant.

Die Farbdarstellung, gemessen mit unserem Colorimeter Spyder3 der Firma Datacolor, zeigt einen annähernd sRGB entsprechenden darstellbaren Farbraum. Damit spielt das Alienware M17x, ausgestattet mit dem WUXGA Display, in einer Liga mit dem Clevo M980NU. Weit über den Möglichkeiten des M17x liegt immer noch das RGB-LED Panel, getestet im Dell Studio XPS 16, welches in Hinsicht darstellbarer Farbraum seinesgleichen sucht.

M17x (t.) vs. allg. RGB
M17x (t.) vs. allg. RGB
M17x (t.) vs. sRGB
M17x (t.) vs. sRGB
M980NU (t.) vs. M17x
M980NU (t.) vs. M17x
Studio XPS 16 RGB (t.) vs. M17x
Studio XPS 16 RGB (t.) vs. M17x

Die Blickwinkelstabilität kann sowohl im horizontalen als auch im vertikalen Sichtbereich als ausreichend beschrieben werden. Mit möglichen Reflexionen und Spiegelungen, auch in Innenräumen, muss man sich jedoch langfristig anfreunden. Besonders nervig kann dies bei Shootern werden, die überwiegend mit eher düsterer Spiel-Umgebung aufwarten. Bei dunklen Bildinhalten fallen die beobachteten Spiegelungen nochmals deutlich stärker aus, was sogar soweit gehen kann, dass man in Shooter Ziele oftmals nicht rasch genug ausmachen kann, und im Fight 1on1 schnell ins Hintertreffen geraten kann.

Blickwinkel Alienware M17x
Blickwinkel Alienware M17x

Wie bereits in einer ersten News angekündigt, wird Alienware das M17x vorerst ausschließlich mit Komponenten von Intel und Nvidia auf den Markt bringen. Allerdings ist auch der Einsatz von Grafikchips von AMD/ATI in weiterer Folge denkbar.

Zur Wahl stehen vorerst Prozessoren der Intel Quad-Core Palette. Unseren umfangreichen Vergleichstest aller verfügbaren Chips finden Sie hier.  Mit der Intel Core Extreme QX9300 CPU kommt auch gleich die leistungsstärkste CPU der Modellreihe zum Einsatz. Wie angekündigt hält Alienware sein Versprechen, und ermöglicht ein Übertakten der Extreme CPU auf satte 3.06 GHz.

Das Übertakten geht grundsätzlich denkbar einfach vor sich: Mit F2 beim Systemstart erreicht man das Bios, wo letztlich die Option Overclocking gewählt werden kann. Man wählt den entsprechenden Multiplikator (Bsp.: 3.06 GHz – x 11.5) und startet das System neu.

Pump it up! - Übertaktungsmöglichkeit im Bios

Zwar kann man im Bios beim Multiplikator bis hin zu x16.0 auswählen, praxistauglich war allerdings nur der Multiplikator bis hin zu x12.0 (3.2 GHz). Bei allen anderen getesteten Einstellungen kam es beim Reboot zu Abstürzen, die sich entweder durch Bluecreens oder durch ein schlichtes Hängenbleiben äußerten. Lediglich im Bios konnten wir uns an den theoretisch möglichen 4.4 GHz (x16.0) erfreuen.

Bezüglich Grafikchips beschränkt sich Alienware vorerst leider nur auf zwei Modelle von Nvidia: GTX 260M und GTX280M. Der GTX280M wird allerdings nur im SLI Verbund verfügbar sein(GTX260M einzeln und SLI), wobei wir auch schon bei der Ausstattung unseres Testsamples wären. Im Test mit 3D Mark 2006 erreichte unser System hervorragende 15378 Punkte (1024x1280 Pixel).

3D Mark 2006
3D Mark 2006

Das eben erst getestete Asus W90 erreichte hier nur 12328 Punkte, obwohl mit der verbauten ATI Mobility Radeon HD4870 X2 Grafiklösung eine an sich ebenbürtige Grafikhardware verbaut war. Problematisch beim W90 war allerdings, dass zum einen eine Q9000 CPU verbaut wurde, die „nur“ auf 2.2 GHz (von Asus unterstützt) übertaktet werden kann, und zum anderen ATI nur hoffnungslos veraltete Treiber für das System bereitstellt.
Apropos Treiber: Auf unserem Testsample des Alienware M17x war der Nvidia Treiber 7.15.11.7985 vorinstalliert.

Integrierte 9400M G Grafik,...
Integrierte 9400M G Grafik,...
...oder GTX 280M SLI - Sie haben die Wahl.
...oder GTX 280M SLI - Sie haben die Wahl.

Ein besonderes Feature des neuen Alienware M17x ist der verbaute Nvidia 9400M G Chipsatz. Dieser ermöglicht ein Switchen zwischen den eigenständigen GTX 280M Grafikkarten und der integrierten Chipsatzgrafik. Im Test klappte dies ausgezeichnet und innerhalb von wenigen Sekunden ist der Wechsel vollzogen. Sofern diese Option Im Bios aktiviert ist, genügt ein Klick auf das entsprechende Symbol in der Taskleiste, um innerhalb von wenigen Sekunden die Hardware zu wechseln. Dabei verschwindet kurz das Bild und laufende 3D-Anwendungen müssen beendet werden.

Als Fürsprecher für die gebotene Performance des Alienware M17x können auch die Ergebnisse im PC Mark 2005 sowie im PCMark Vantage gewertet werden. Beide Benchmarks lieferten Top-Ergebnisse, was in Anbetracht der Ausstattung allerdings auch kaum überrascht.

PC Mark 2005
PC Mark 2005
PC Mark Vantage
PC Mark Vantage

Hinsichtlich Arbeitsspeicher setzt Alienware ausschließlich auf schnelle DDR3 Speicherchips, wahlweise 4GB, 6GB oder maximal unterstützte 8GB. Was eventuell auf den ersten Blick ganz reizvoll klingen mag, entpuppt sich spätestens bei genauerem Hinsehen auf den Preis als wenig praxistauglich, es sei den Sie sind mit einer besonders prall gefüllten Brieftasche gesegnet: Zuzüglich 1.128.- Euro sind für 2x 4GB DDR3 Ram zu berappen. Hut-ab.

Vergleichsweise ein Schnäppchen ist hier schon die mögliche Ausstattung mit bis zu zwei 2.5“ Festplatten, womit sich bis zu einem Terrabyte Speicherkapazität im RAID Verbund erreichen lassen. Zwar im Webshop nicht angeführt, aber laut diverser Datenblätter verfügbar, sind auch leistungsfähige Solid State Drives (SSD). Das absolute Non-Plus-Ultra wäre demnach ein RAID-Verbund zweier SSDs, was sich preislich jedoch in Sphären von 8GB DDR3 Arbeitsspeicher abspielen wird (abhängig natürlich von der Kapazität und Type des SSD).

Systeminfo CPU
Systeminfo CPU
Systeminfo Chipset
Systeminfo Ram
Systeminfo Ram
Systeminfo Hdd
Systeminformationen Alienware M17x
3DMark 2001SE Standard
39453 Punkte
3DMark 03 Standard
58095 Punkte
3DMark 05 Standard
19355 Punkte
3DMark 06 Standard
15717 Punkte
3DMark Vantage P Result
10142 Punkte
Hilfe
PCMark 05 Standard
9615 Punkte
PCMark Vantage Result
5422 Punkte
Hilfe
2x 500 GB - 7200 rpm (RAID 0)
Minimale Transferrate: 33.5 MB/s
Maximale Transferrate: 164.2 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 139.7 MB/s
Zugriffszeit: 17.6 ms
Burst-Rate: 69.6 MB/s
CPU Benutzung: 3.7 %

Spieleleistung

Was zählt für den Gamer, sind letztlich nur konstant hohe Frameraten bei einer guten Bildqualität. Unsere Testkonfiguration stellt bis auf einzelne Upgrade Optionen (Arbeitsspeicher, SSDs,…), die allerdings aufgrund ihres exorbitant hohen Preises eher nicht in Frage kommen werden, sowie individuelle Modifikationen hinsichtlich CPU und GPU (Treiber,…), die leistungsstärkste verfügbare Plattform dar. Überhaupt kommen in unserem Testsample des M17x die aktuell leistungsstärksten verfügbaren Komponenten für Notebooks zum Einsatz. Allein die Wahl der Geforce GTX 280M SLI Grafiklösung sowie der QX9300 CPU lässt den Basispreis des Alienware M17x von rund 2000.- Euro auf das Doppelte, also über 4000.- Euro anwachsen. Respekt.

GTA IV

Mit der getuneten QX9300 CPU und den zwei GTX 280M Grafikkarten sollte das M17x auch für Grand Theft Auto IV ausreichend Power haben, um in einigermaßen vernünftiger Grafik zocken zu können. In der Tat, zum einerseits reicht der gebotene Videospeicher von 1024MB pro Grafikkarte aus, um auch hohe Texturdetails wählen zu können, und andererseits liefert die QX9300 auch entsprechend Leistung um nicht als Flaschenhals entlarvt zu werden.

Im Detail konnten wir bei GTA IV im spielintegrierten Benchmarktest bei hohen Details (1280x1024, alles auf high, view 25/100, detail 100/100, vehicle 100/100, shadow 8/8) gute 45.23 Fps protokollieren. Auch im praktischen Test war bei diesen Einstellungen ein flüssiges Spielen möglich.

Call of Duty 4

Auch CoD4 war grundsätzlich bei hohen Grafikdetails (1280x1024, all on/high, 4xAA) gut zu schaffen, allerdings war beim Anspielen der ersten Singleplayer Mission bereits nach einigen Sekunden ein massiver, wenn auch kurzer Aussetzer zu beobachten. Im Schnitt lieferte das Alienware M17x hier sehr gute 105.9 Fps.

Möglicherweise auf eine Treiberproblematik ist es zurückzuführen, dass auch bei mittlerer Detailstufe vergleichbare Aussetzer beobachtet werden konnten.

FEAR2

Ausgesprochen gut kam die SLI-Lösung mit dem aktuellen Grusel-Shooter F.E.A.R. 2 zurecht. Die protokollierte Framerate blieb bei hohen Grafikdetails (1280x1024, all on/high, 4xAA) nahezu konstant über der 70 Fps Marke.

Racedriver GRID

Flüssigen Spielespass garantiert das Alienware M17x auch im Rennspiel GRID, und das bei sehr attraktiven Grafikdetails: 1280x1024, all on/high, 2xXMSAA. Mit konstant über 60 Fps können auch Effekte wie Staubverwirbelungen bei Unfällen oder der Rauch beim Durchdrehen der Pneus dem Notebook nichts anhaben.

Gaming Performance Alienware M17x
Gaming Performance Alienware M17x

Crysis

Im integrierten GPU-Benchmarktest blieb die Framerate bei rund 50 Fps (1024x768, high). Beim Anspielen des Games konnten bei gleichen Einstellungen sogar Raten von 50-70 Fps beobachtet werden. Damit ist man bestens gerüstet, um auch im späteren Spielverlauf eine ausreichende Leistungsreserven zu haben, da die Grafiklast aufgrund zahlreicher Effekte deutlich ansteigt.

Farcry 2

In etwa am selben Niveau wie der Crysis Benchmarktest verhielt sich auch der integrierte Benchmark in Farcry 2. Mit minimal rund 45 Fps bleibt die Bildwiederholungsrate stets im absolut flüssigen Bereich, selbst bei gewählten hohen Grafikdetails (1280x1024, dx10, alles high, 4xAA).

Insgesamt können sich diese Ergebnisse durchaus sehen lassen. Die Ergebnisse des vergleichbar ausgestatteten Cybersystem QX18, ebenso mit Geforce GTX 280M SLI Grafik, liegen in etwa im Bereich des Alienware M17x.

Im Laufe unserer Tests konnten wir hin und wieder ein merkwürdiges Verweigern beim Start einzelner Anwendungen und bei Teilen der Systemsteuerung beobachten, dessen Ursachen nicht vollends abgeklärt werden konnten. Eventuell war die übertaktete CPU für diese Unregelmäßigkeiten verantwortlich.

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Damit wären wir auch schon beim nächsten Punkt: die Geräuschkulisse des M17x. Auch hier kündigte Dell/Alienware im Vorfeld interessante Konzepte bezüglich Kühlung an. Da nun das Gerät vor uns steht wird rasch ersichtlich, wie das funktionieren soll.
An der Unterseite wurde beinahe der gesamte hintere Teil aus einem feinmaschigen Stahlgitter ausgeführt, was eine optimale Durchlüftung der Hardwarekomponenten gewährleistet.

Der erste subjektive Eindruck bestätigt das Konzept. Mit aktiver 9400M G Grafik ist das Notebook im Idle und Office Betrieb als ausgesprochen leise zu beschreiben. Zu hören ist nur ein dezentes Rauschen des Lüfters. Damit stellt auch entspanntes Surfen in leiser Umgebung kein Problem für das Notebook dar. Die Anzeige unseres Schallpegelmessgerätes ging in diesem Zustand nicht über 34.8 dB(A) hinaus.
Aber auch mit aktivierter GTX 280M Grafik blieb der Lärmpegel ohne Last erstaunlich niedrig und im absolut vertretbaren Bereich (36.0 dB(A)).

Unter Last (CPU und beide GPUs 100% ausgelastet), getestet sowohl mit übertakteter CPU als auch aktivierter SLI Funktion, erreichte das Gerät maximal 48.2 dB(A). Subjektiv ist dies bereits als laut zu beschreiben, wobei die Geräuschkulisse aufgrund des eher dumpfen Rauschens erträglich bleibt. Interessant war allerdings, dass das M17x im praktischen Gaming Betrieb in unseren Tests nie dieses maximal mögliche Niveau erreichte. Unseren Beobachtungen zufolge blieb das Gerät beim Spielen der oben genannten Titel mit rund 41.1 dB(A) sehr angenehm und absolut nicht störend.

Lautstärkediagramm

Idle
34.8 / 34.8 / 36 dB(A)
HDD
35.8 dB(A)
DVD
40.3 / dB(A)
Last
41.1 / 48.2 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light    (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Die Temperatur, gemessen nach mehrstündigem Stress-Test, blieb insgesamt im Rahmen. So erwärmten sich die Handballenablagen auf bis zu 34.1 °C und die Tastatur auf ebenso noch vertretbare 38.8 °C. Heiß wurde es erst am hinteren Rand an der Oberseite, wo an der Rückkante sämtliche Lüfter ihre Abwärme nach außen schaffen. Spitzenwert: 46.6 °C rechts im Bereich der berührungssensitiven Zusatztasten.

Furmark/Prime95 Stresstest
Furmark/Prime95 Stresstest

An der Unterseite des Gerätes fielen die Oberflächenerwärmungen ähnlich aus. Maximal konnten im Bereich der perforierten Öffnungen 45.3 °C gemessen werden.
Dass das Kühlsystem des Alienware M17x offenbar eine ausgezeichnete Arbeit leistet, dass kann auch anhand der internen Temperaturentwicklung beobachtet werden. Im Stresstest bei Auslastung der CPU sowie der Grafikkarten konnte eine maximale Temperatur des Grafikchips von gerade einmal 82 °C beobachtet werden. Damit verfügt das System durchaus noch über Reserven.

Max. Last
 44.4 °C41.9 °C46.6 °C 
 37.2 °C38.9 °C38.8 °C 
 30.1 °C31.3 °C34.1 °C 
Maximal: 46.6 °C
Durchschnitt: 38.1 °C
43.3 °C44.6 °C45.3 °C
36.2 °C36.3 °C34.7 °C
32.1 °C31.2 °C31.8 °C
Maximal: 45.3 °C
Durchschnitt: 37.3 °C
Raumtemperatur 24 °C

Lautsprecher

Mit einem High‐Definition 5.1 Surround Sound System ist das M17x laut Datenblatt ausgestattet. Gleichzeitig wird auch auf zwei verbaute Front-Speaker hingewiesen. Das kann nicht klappen. Allerdings verweist man auf die Ausgabemöglichkeit über die verbauten 3.5mm Klinken-Buchsen. Hier sollen sowohl Front-Speaker, Rear-Speaker als auch Center und Subwoofer mit einem entsprechenden Signal versorgt werden. Getestet wurde dies allerdings nicht.

Wer auf Surround-Sound allerdings verzichten kann, ist auch mit dem integrierten Lautsprecherpaar gut bedient. Die Speaker bieten eine gute maximale Lautstärke, und bleiben dabei auch sauber im Klang. Auch die Klangfülle kann als Gut beschrieben werden. Für Gaming und weniger anspruchsvolle Musikwiedergabe reichen diese allemal aus.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit ist normalerweise für leistungsstarke schwere Gaming Boliden ein rotes Tuch. Hochperformante Hardwarekomponenten und geringer Energiebedarf lassen sich kaum vereinen. Nvidia präsentierte in dieser Hinsicht jedoch schon vor einiger Zeit einen interessanten Lösungsansatz. Der 9400M G Chipsatz ermöglicht ein Umschalten zwischen einer eigenständigen, dezidierten Grafikkarte und einer integrierten Chipsatzgrafik. Praxistauglich wird das Ganze erst damit, da dieser Vorgang nur wenige Sekunden dauert, und man dies mittels einiger weniger Mausklicks, ohne Neustart des Systems bewerkstelligen kann.

Um einen energiesparenden und damit zugleich leisen Betrieb so einfach und so schnell wie möglich erreichen zu können, integriert Alienware einen so genannten Stealth-Mode, der über eine eigene Taste rechts oberhalb der Tastatur aufgerufen werden kann.
Laut Auskunft von Alienware wechselt dieser Modus auf die integrierte Grafik, und soll außerdem noch eine Reihe weiterer, nicht genauer definierter Stromsparmaßnahmen vornehmen. Auch die CPU Taktung wird (wie auch im Windows-Energiesparmodus) auf 1600 MHz gedrosselt.

Bei der Leistungsaufnahme des Notebooks konnte kein nennenswerter Unterschied zwischen aktiviertem Stealth-Mode und manuell gewählten minimalen Verbrauchseinstellungen (9400M G, Energiesparmodus) beobachtet werden. Mit minimal knapp über 30W gibt sich das Alienware M17x vergleichsweise genügsam. Die gebotene Leistung reicht hier aber dennoch locker aus, um einfache Arbeiten, wie etwa Mailverkehr oder Internet durchzuführen.

Im Idle Betrieb liegt die 9400M G Variante rund 15-20W unter der Leistungsaufnahme des Gerätes bei aktiver GTX 280M SLI Grafik. Bei Auslastung des Systems geht diese Spanne sogar noch weiter auseinander: 96.8W vs. 224.2W. Allerdings wird unter Last vermutlich stets die dedizierte Grafiklösung verwendet werden, es sei denn, man benötigt ausschließlich CPU-Performance. Diese steht auch mit Nvidia 9400M G Grafik zu 100% abrufbereit.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.8 / 0.4 Watt
Idledarkmidlight 31 / 42.1 / 43.2 Watt
Last midlight 159.3 / 224.2 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        

Nun aber zu den Akkulaufzeiten. Mit dem BatteryEater Readers Test konnten wir dem M17x bei aktiven GTX 280M SLI Grafikkarten, ansonsten allen Einstellungen auf Energiesparen getrimmt, rund 120 Minuten entlocken. Mit der 9400M G Chipsatzgrafik steigerte sich dieser Wert auf immerhin rund 200 Minuten, was einem Plus von 66% entspricht. Unter Last im BatteryEater Classic Test, ebenso bei aktiver GTX 280M Grafik, maximaler Displayhelligkeit und dem Energieprofil Höchstleistung, hielt das M17x nur 75 Minuten durch.
Spannend könnte auch noch die praxisnahe Laufzeit im WLAN Betrieb sein, wo wir rund 155 Minuten schaffen konnten (max. Helligkeit, Energiesparprofil, 9400M G).

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
3h 20min
Surfen über WLAN
2h 35min
Last (volle Helligkeit)
1h 15min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Der erste Eindruck des Alienware M17x blieb nun auch nach längerer Arbeit mit dem Gerät bestehen. Beim Gehäuse hat Alienware, oder besser gesagt Dell, ganze Arbeit geleistet, und unserer Meinung nach die Ankündigungen, von wegen „Niveau der Precision-Reihe“, sogar übertreffen können. Die Alu-Gehäusewanne sorgt für einen erstklassigen haptischen Eindruck, verleiht dem Laptop eine sehenswerte Stabilität, und sorgt obendrein für ein gelungenes , unverwechselbares Design.

Angriffsflächen für Kritik könnten die Ports an der linken Gehäuseseite bieten. Linkshänder werden damit so ihre Sorgen haben. Auch wenn es bei einem 17-Zoll Boliden kaum zu glauben ist, aber der zur Verfügung stehende Platz am M17x ist knapp. Die Rückseite ist komplett perforiert und sorgt für maximale Belüftung der verbauten Komponenten. Auch die hinteren Seitenbereiche zeigen hier nochmals Kühlschlitze. Die Vorderkante ist für das Gesamterscheinungsbild des Laptops unverzichtbar, womit lediglich die linke und rechte Seitenkante im mittleren und vorderen Bereich verbleiben.

Subjektiv unterschiedlich wird mit Sicherheit die Tastatur aufgenommen werden. Die Beleuchtung lässt sich gut an die individuellen Vorlieben anpassen, das Tippgefühl allerdings nicht. Für unseren Geschmack gab sich die Tastatur etwas zu schwammig. Dem Gamer wird dies allerdings eher egal sein, sofern die A-W-S-D Tasten einwandfrei ansprechen…

Das Display fällt insgesamt durchschnittlich aus. Gerade in Punkto Ausleuchtung sind noch Verbesserungen möglich. Klar, das M17x ist alles andere als ein Arbeitsgerät, aber selbst beim Gamen fiel das Glare-Panel immer wieder unangenehm auf und störte durch unerwünschte Reflexionen. Schade, wenn man sich für eine Spielesession stets in einen abgedunkelten Raum zurückziehen muss.

Zur Leistung kann man eigentlich nur sagen: Was will man mehr? Aktuell ist keine leistungsfähigere Hardware im mobilen Bereich zu bekommen. Möglich sind nur noch Feinabstimmungen hinsichtlich verwendeter Treiber oder das Ausloten der Grenzen der übertaktbaren CPU.
Überaus positiv zu Erwähnen ist der Nvidia 9400M G Chipsatz, der sowohl einen leisen Betrieb ermöglicht, als auch entsprechend Energie spart, sofern man gerade einmal keinen Bedarf an Spitzenleistung hat.

Dass man mit einem Gaming Boliden eigentlich auch ganz angenehm Office Arbeiten verrichten kann mag man beinahe nicht wahrhaben, allerdings bleibt das Alienware M17x mit deaktivierter Geforce GTX 280M unproblematisch leise.
Auch die Akkulaufzeit kann von diesem Konzept profitieren. Mit rund 2,5 Stunden WLAN-Surfen kann man in etwa rechnen. Nicht viel, aber angesichts dieser Leistungsreserven trotzdem beachtlich.

An dieser Stelle möchte ich einen mehr oder weniger netten Herrn Fachverkäufer in der Notebookabteilung eines „galaktischen“ Elektronik Marktes in Linz grüßen, der mir vor einigen Jahren mit einem lässigen Grinsen erklärt hat: „Hearns, wenns spün woin, daun kafns ina an Gemboi oda a Plesteschn!“ (zu deutsch: „Passen Sie auf, wenn Sie spielen wollen, dann kaufen Sie sich besser einen Gameboy oder eine Playstation!“). 
Tja, willkommen in der Zukunft, mein Lieber….

Alienware M17x Gaming Notebook
Alienware M17x Gaming Notebook
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Im Test: Alienware M17x Gaming Notebook
Im Test: Alienware M17x Gaming Notebook

Datenblatt

Alienware M17x (M17x Serie)
Prozessor
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 280M SLI - 1024 MB, Kerntakt: 583 MHz, Speichertakt: 950 MHz, GDDR3, 7.15.11.7985
Hauptspeicher
4096 MB 
, DDR3 PC3-10700, 2x2048MB, max. 8GB
Bildschirm
17.0 Zoll 16:10, 1920x1200 Pixel, WUXGA, spiegelnd: ja
Mainboard
Nvidia nForce 730i
Massenspeicher
2x 500 GB - 7200 rpm (RAID 0), 500 GB 
, 7200 U/Min, Nvidia Stripe 1000GB
Soundkarte
HD Audio
Anschlüsse
1 Express Card 54mm, 4 USB 2.0, 1 Firewire, 1 VGA, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 eSata, Audio Anschlüsse: Kopförer, Mikrofon, Surround, Card Reader: 8in1 Media Card Reader
Netzwerk
NVIDIA nForce 10/100/1000 Mbps Ethernet (10/100/1000MBit), Broadcom 802.11a/b/g/n (a/b/g/n), Bluetooth 2.1+EDR
Optisches Laufwerk
HL-DT-ST DVD+-RW GA10N ATA Device
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 54 x 406 x 320
Akku
85 Wh Lithium-Ion, 11.1V
Betriebssystem
Microsoft Windows Vista Home Premium 64 Bit
Sonstiges
12 Monate Garantie
Gewicht
5.75 kg, Netzteil: 1.08 kg
Preis
4500 Euro

 

Alles neu bei Alienware:
Alles neu bei Alienware:
Etwas gewöhnungsbedürftig fällt allerdings das schwammige Tippgefühl aus.
Etwas gewöhnungsbedürftig fällt allerdings das schwammige Tippgefühl aus.
Das Touchpad ist eher als Notlösung gedacht, und spricht nicht immer optimal an.
Das Touchpad ist eher als Notlösung gedacht, und spricht nicht immer optimal an.
Zwei Displays werden angeboten, darunter ein WUXGA-Panel im Edge-to-Edge Design.
Zwei Displays werden angeboten, darunter ein WUXGA-Panel im Edge-to-Edge Design.
Guten Ergebnissen beim Kontrast steht eine eher mangelhafte Ausleuchtung gegenüber.
Guten Ergebnissen beim Kontrast steht eine eher mangelhafte Ausleuchtung gegenüber.
Spannend wird es dann unter der robusten Alu-Chassis.
Spannend wird es dann unter der robusten Alu-Chassis.
Wie gewohnt kommen im Alienware nur leistungsstärkste Komponenten zum Einsatz.
Wie gewohnt kommen im Alienware nur leistungsstärkste Komponenten zum Einsatz.
So findet man einen übertakteten QX9300 Quad-Core Prozessor,...
So findet man einen übertakteten QX9300 Quad-Core Prozessor,...
...der auf bis zu 3.06 GHz hochgeschraubt werden kann.
...der auf bis zu 3.06 GHz hochgeschraubt werden kann.
Hinzu kommen zwei Geforce GTX 280M Grafikkarten.
Hinzu kommen zwei Geforce GTX 280M Grafikkarten.
Stück für Stück arbeitet man sich in das Innere vor,...
Stück für Stück arbeitet man sich in das Innere vor,...
...und findet dort gut zugängliche Komponenten, umgeben von einem stabilen Magnesium Rahmen.
...und findet dort gut zugängliche Komponenten, umgeben von einem stabilen Magnesium Rahmen.
Um den leistungsfähigen Komponenten auch ausreichend Frischluft zuführen zu können,...
Um den leistungsfähigen Komponenten auch ausreichend Frischluft zuführen zu können,...
...wurde die gesamte Rückseite perforiert ausgeführt.
...wurde die gesamte Rückseite perforiert ausgeführt.
Dadurch wird die Erwärmung der Hardware, aber auch die Lautstärke des gesamten Notebooks sehr in Grenzen gehalten.
Dadurch wird die Erwärmung der Hardware, aber auch die Lautstärke des gesamten Notebooks sehr in Grenzen gehalten.
Die beiden integrierten Speaker-Paare liefern zwar keinen Surround Sound,...
Die beiden integrierten Speaker-Paare liefern zwar keinen Surround Sound,...
...ihr Klang kann sich aber durchaus hören lassen.
...ihr Klang kann sich aber durchaus hören lassen.
Die Größe der Tasten als auch deren Anordnung geht in Ordnung.
Die Größe der Tasten als auch deren Anordnung geht in Ordnung.
..die farbenfrohe LED-Beleuchtung inklusive.
..die farbenfrohe LED-Beleuchtung inklusive.
Die Tastatur wirkt auf den ersten Blick sehr ähnlich wie bei den älteren Alienware-Notebooks...
Die Tastatur wirkt auf den ersten Blick sehr ähnlich wie bei den älteren Alienware-Notebooks...
Das M17x ist das erste Produkt der Zusammenarbeit mit Dell.
Das M17x ist das erste Produkt der Zusammenarbeit mit Dell.
Obwohl das M17x ein klassisches Gaming Gerät geblieben ist,...
Obwohl das M17x ein klassisches Gaming Gerät geblieben ist,...
...sind doch die Inputs von Dell unübersehbar.
...sind doch die Inputs von Dell unübersehbar.
Nicht nur beim Design ist man sehr offensiv vorgegangen,...
Nicht nur beim Design ist man sehr offensiv vorgegangen,...
...auch hinsichtlich der verwendeten Materialien ging man neue Wehe.
...auch hinsichtlich der verwendeten Materialien ging man neue Wehe.
Beim Alienware M17x kommen nur erstklassige Materialien,...
Beim Alienware M17x kommen nur erstklassige Materialien,...
...wie etwa die Gehäusehülle aus Aluminium,...
...wie etwa die Gehäusehülle aus Aluminium,...
...oder aber der innen liegende Rahmen aus Magnesium, zum Einsatz.
...oder aber der innen liegende Rahmen aus Magnesium, zum Einsatz.
Das Ergebnis: Erstklassige Stabilität,...
Das Ergebnis: Erstklassige Stabilität,...
...sowie ein einzigartiges Design.
...sowie ein einzigartiges Design.
Verarbeitungsschwächen findet man praktisch nur mit der Lupe.
Verarbeitungsschwächen findet man praktisch nur mit der Lupe.
Teils nicht 100% regelmäßige Spaltmaße können beispielsweise genannt werden.
Teils nicht 100% regelmäßige Spaltmaße können beispielsweise genannt werden.
Das M17x verfügt über ein optisches laufwerk im Slot-In Prinzip, das wahlweise mit einem Blu-Ray Laufwerk bestückt werden kann.
Das M17x verfügt über ein optisches laufwerk im Slot-In Prinzip, das wahlweise mit einem Blu-Ray Laufwerk bestückt werden kann.
Die Anschlussausstattung kann sich durchaus sehen lassen.
Die Anschlussausstattung kann sich durchaus sehen lassen.
Neben Surround-Audio-Ausgängen,...
Neben Surround-Audio-Ausgängen,...
...findet man auch noch eine ganze Reihe an Video-Schnittstellen am Gerät.
...findet man auch noch eine ganze Reihe an Video-Schnittstellen am Gerät.
Dank 9400M G Chipsatzgrafik erreicht das M17x sogar brauchbare Akkulaufzeiten.
Dank 9400M G Chipsatzgrafik erreicht das M17x sogar brauchbare Akkulaufzeiten.

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Links

Preisvergleich

Pro

+Attraktives Design
+Gute Verarbeitungsqualität
+Sehr stabiles, hochwertiges Gehäuse
+Individualisierung möglich
+Hoher Bildkontrast und gute Farbdarstellung
+Sehr gute Anwendungs- und 3D Leistung
+Geringe Lautstärke im Office Betrieb möglich
 

Contra

-Hohes Gewicht
-Ungünstige Schnittstellenpositionierung für Linkshänder
-Hoher Aufpreis für Garantieverlängerung
-Mäßige Ausleuchtung des Displays
-Preis

Shortcut

Was uns gefällt

Der neue Style der bei Alienware eingekehrt ist. Nicht nur die Leistung zählt, auch die Verpackung der Komponenten muss auf höchstem Niveau sein. Mission geglückt. Und natürlich auch die 9400M G Chipsatz-Lösung.

Was wir vermissen

Umfangreiche Rabattaktionen, um dieses Teil erschwinglich zu machen. Wir sprechen hier von Preisregionen von 4000-5000.- Euro! Man sollte also besser nicht anfangen sich auszumalen, was man alles um diese Summe haben könnte, etwa in Hinsicht Desktop-Komponenten…

Was uns verblüfft

Alles. Gehäuse, Design, Verarbeitung, Hardware, der Preis ,… uvm. Das Alienware M17x ist ein Notebook der Extreme.

Die Konkurrenz

Wer soll hier bitte angeführt werden? Diverse Kunststoff-Kübel aus Fernost bestimmt nicht, auch wenn Sie vielleicht über eine vergleichbare Hardware verfügen. Das Asus W90 hätte eventuell das Potential gehabt, dies wurde aber nicht ausgeschöpft.

Bewertung

Alienware M17x - 22.07.2009
J. Simon Leitner

Gehäuse
94%
Tastatur
88%
Pointing Device
84%
Konnektivität
90%
Gewicht
39%
Akkulaufzeit
72%
Display
80%
Leistung Spiele
100%
Leistung Anwendungen
95%
Temperatur
76%
Lautstärke
78%
Auf- / Abwertung
92%
Durchschnitt
82%
88%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
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Autor: J. Simon Leitner (Update: 23.03.2016)