Test Apple MacBook Pro 15" 4.1 (Penryn)

Nach Einführung der neuen Penryn Prozessoren von Intel hat nun auch Apple seine MacBook und MacBook Pro Notebooks erneuert und mit den neuen in 45nm gefertigten Core 2 Duo Prozessoren ausgerüstet. Wie das neue MacBook Pro Topmodell mit 2.5 GHz Prozessor sich von den Vorgängern unterscheidet, erfahren Sie in folgendem Testbericht.

Apple MacBook Pro 4,1 mit Penryn CPU und Multitouch

Hinweis: Besuchen Sie auch den Testbericht des Nachfolgenotebooks
MacBook Pro 15" V5.1 mit Unibody Aluminium Gehäuse

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Am Gehäuse des MacBook Pro hat sich mit diesem kleinen Update von Apple nichts geändert. Die Verarbeitung und Stabilität sind nach wie vor als erstklassig zu bezeichnen und können nur noch vom MacBook Air übertroffen werden. Man kann hier also guten Gewissens auf unseren Testbericht des älteren 2.2 GHz Modells verweisen. Aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen mit dem Vorgängermodell, können wir auch nach einem halben Jahr intensiver Benutzung nichts an dem Gehäuse aussetzen.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Auch die etwas mäßige Schnittstellenausstattung bleibt beim neuen Penryn Modell unverändert (Schnittstellen beim MacBook Pro 2.2 / 2.4). Besonders einen dritten USB Anschluss vermisst man in der Praxis Anwendung am meisten.
Wie schon beim MacBook Air verzichtet Apple nun auch beim MacBook Pro auf das Beilegen der MacRemote Fernbedienung (kostet im Apple Store derzeit 19 Euro).

Ansicht vorne: keine Anschlüsse
Ansicht vorne: keine Anschlüsse
Ansicht links: ExpressCard 34mm, (opt.) Audioausgang, (opt.) Audioeingang, 2x USB 2.0, MagSafe Stromanschluss
Ansicht links: ExpressCard 34mm, (opt.) Audioausgang, (opt.) Audioeingang, 2x USB 2.0, MagSafe Stromanschluss
Rückseite: keine Anschlüsse - Lüfterein- und Ausgang
Rückseite: keine Anschlüsse - Lüfterein- und Ausgang
Rechte Seite: Kensington Lock, USB 2.0, FireWire 400, FireWire 800, Gigabit-Ethernet, DVI (Dual DVI tauglich)
Rechte Seite: Kensington Lock, USB 2.0, FireWire 400, FireWire 800, Gigabit-Ethernet, DVI (Dual DVI tauglich)
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Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Bei der Tastatur findet man die nach Außen hin auffälligste Änderung. Die Beschriftung und das Layout wurden an die aktuelle Generation (wie bei dem aktuellen iMac oder MacBook Air) angepasst.
Die Funktionstasten wurden umbelegt. Zum Beispiel sind F3 und F4 nun dedizierte Exposé und Dashboard Shortcuts. Die zweite Enter Taste (die uns nie klar war wofür sie gut ist) wurde zu einer zweiten Alt Taste und die Apple Taste wurde zu "cmd" umbenannt. Trotz der Umstellungen bleibt das Layout für Windows Umsteiger immer noch sehr gewöhnungsbedürftig.
Von den haptischen Eigenschaften blieb die Tastatur gleich. Sie kann immer noch als weich und minimal schwergängig beschrieben werden. Im Vergleich zu der neuen, an das MacBook angelehnte Tastatur des MacBook Air , gefällt sie uns subjektiv weniger gut. Dies ist jedoch sehr von den Vorlieben des Benutzers abhängig.

Beim Trackpad gab es die zweite große Neuerung. Apple verbaut nun den vom MacBook Air bekannten Broadcom Chip, welcher erweiterte Multitouch Eingaben (wie beim Air) erlaubt. Dadurch kann man nun auch mit 3 Fingern "blättern", Bilder bequem mit zwei Fingern drehen und vergrößern und wie bisher mit zwei Fingern scrollen. Die Integration in Mac OS X ist durchaus gelungen, jedoch bleibt noch viel Raum für weitere innovative Funktionen.
Weiters wurde das Tastengeräusch der einzelnen Trackpadtaste gedämpft. Dadurch macht die Benutztung deutlich mehr Spass obwohl eine zweite Toucpad Taste immer noch schmerzlich vermisst wird - auch und Mac OS X.

Tastatur mit
Tastatur mit
neuer Tastaturbelegung
neuer Tastaturbelegung
Multitouch Trackpad
Multitouch Trackpad
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Display

Wie wir testen - Display

Eigentlich sollte sich beim Display laut Apple nichts geändert haben. In unserem direkten Vergleich ergab sich jedoch ein wesentlich besserer Kontrastwert durch einen deutlich geringeren Schwarzwert von 0,21 cd/m2 versus 0,6 cd/m2 beim alten 2,2 GHz Modell. Da jedoch die Kollegen von Notebookjournal (beim kleineren 2,4 GHz Modell) zu einem ähnlichen Messergebnis wie bei unserem älteren Modell kamen, könnte es sich hier auch um ein Ausreisser in der Serie handeln (Messfehler können wir durch Mehrfachmessungen ausschließen).
Unser Testgerät erreicht einen hervorragenden maximalen Kontrast von 1441:1 (im Vergleich zu den guten 500:1 in anderen Tests bzw. den Vorgängern).

Die restlichen Daten waren mit 269 versus 280 cd/m2 in der Bildschirmmitte und vergleichbaren Blickwinkeln sehr ähnlich. Dadurch bleibt das MacBook Pro immer noch voll einsatzfähig im Außenbereich.

258
cd/m²
284
cd/m²
262
cd/m²
263
cd/m²
269
cd/m²
283
cd/m²
257
cd/m²
258
cd/m²
304
cd/m²
Infos
Maximal: 304 cd/m²
Durchschnitt: 270.9 cd/m²
Ausleuchtung: 85 %
Schwarzwert: 0.21 cd/m²
Kontrast: 1281:1
Ausleuchtung des Bildschirms
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Die neuen in 45nm gefertigten Core 2 Duo Prozessoren (Codename Penryn) sind die größte Neuerung im MacBook Pro 4.1. Durch eine Vergrößerung des Level 2 Caches von 4 auf 6 MB im getesteten Topmodell und diversen weiteren kleineren Verbesserungen am Kern, steigt die Leistung bei gleicher Taktrate um etwa 5%. Dies kann man auch in unserem großen Penryn Vergleichstest nachlesen. Dadurch bleibt der Geschwindigkeitsvorsprung des neuen Modells eher bescheiden, jedoch war schon das alte Modell unter den schnellsten Notebooks seiner Klasse.

Das kleinere MacBook Pro erhielt nun einen 2.4 GHz getakteten Core 2 Duo, jedoch mit nur 3 MB L2 Cache. Dadurch bleibt die Leistung im Vergleich zum alten 2.2 GHz Modell in etwa gleich (bei geringerem Stromverbrauch).

Cinebench R10
 EinstellungenWert
 Rendering Single 32Bit3072 Points
 Rendering Multiple CPUs 32Bit5818 Points
 Shading 32Bit5174 Points

Spieleleistung

Die Speicherausstattung der Grafikkarte wurde bei den neuen Modelln nun auch verdoppelt (256 MB beim 2.4 GHz Modell, 512 MB beim 2.5 GHz Modell) und sollte nun auch für aktuelle Spiele ausreichen. Mit über 8000 3DMark05 Punkte ist das neue Modell etwa 10% schneller als das alte 2.4 GHz Topmodell. Dank GDDR3 Speicherausstattung ist dies weiterhin ein sehr guter Wert (besonders in dieser Gewichtsklasse) und machen das Notebook voll spielefähig (wenn auch moderne DirectX 10 Spiele nicht in höchster Auflösung gespielt werden können).

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Lautstärke

Da Apple das selbe Kühlungssystem wie im alten MacBook Pro verbaut, ändert sich an der Geräuschentwicklung eigentlich nichts. Durch die kühleren Penryn CPUs erhöhen die zwei verbauten Lüfter jedoch erst deutlich später ihre Drehzahl und bleibt dadurch noch länger leise. Damit kann es weiterhin seine Position als eines der leisesten Notebooks (ohne starke Last) dieser Klasse (spielefähige Grafikkarte, schneller Prozessor) halten.

Bei starker Last drehen die zwei Lüfter jedoch weiterhin ordentlich auf - mit einer etwas unangenehmen Frequenz. Beim Spielen ist dies jedoch weniger störend.

Hitzeentwicklung

Da das Aluminiumgehäuse auch gleichzeitig als Kühlkörper dient, wird der Multimedia Laptop von Apple auch weiterhin wärmer als die Konkurrenz. Besonders die Unterseite kann sich bei langen Volllastphasen auf bis zu 50°C erhitzen. Im Schnitt unter normaler Belastung bleibt das Gehäuse jedoch lediglich "handwarm".

Max. Last
 40.2 °C37.7 °C36.2 °C 
 38.9 °C33.4 °C31.8 °C 
 32.4 °C29.1 °C27.6 °C 
 
42.7 °C44.5 °C45.8 °C
39.3 °C41.6 °C43.3 °C
35.1 °C29.8 °C30.7 °C
Maximal: 40.2 °C
Durchschnitt: 34.1 °C
 Maximal: 45.8 °C
Durchschnitt: 39.2 °C
Raumtemperatur 21 °C

Lautsprecher

Die Lautsprecher und das Soundsystem blieben bei diesem Update unberührt und bieten weiterhin eine befriedigende Performance mit Schwächen bei der Maximallautstärke und den Basstönen.

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Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Aufgrund des stromsparenden Prozessors hält das neue MacBook Pro etwa 7-13% länger durch bevor es zur nächsten Steckdose muss. Das sind durchaus beachtliche Werte wenn man bedenkt, dass nur der Prozessor getauscht wurde. Die versprochenen 5 Stunden schafft das MacBook Pro z.B. beim Websurfen (im Test sogar etwas darüber). Zusammen mit dem für ein 15" Gerät geringem Gewicht und kompakten Ausmaßen, kann man dem Designer-Notebook eine hervorragende Mobilität in seiner Klasse zusprechen.

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Fazit

Wie wir testen - Fazit

Der wesentlichste Aspekt des Penryn-Updates ist die verlängerte Akkulaufzeit. Über 5 Stunden beim Websurfen in MacOS X sind durchaus beachtlich für den relativ kleinen Akku. Weiters stieg die Performance allgemein um etwa 5-10%, je nach Anwendung, mitunter auch dank des verdoppelten Videospeichers.

Bei den Eingabegeräten gefällt am besonders die leisere Trackpad Taste. Das laute Klicken hat nun endlich ein Ende. Auch die neuen Multitouch-Funktionen können überzeugen, sind jedoch nicht so intuitiv wie beim iPhone ausgefallen.

Dadurch bleibt das MacBook Pro nach wie vor ein teures Multimedianotebook, das durch geringes Gewicht, erstklassige Verarbeitung, gelungenes Design, geringe Lautstärke, gute Performance und gute Bildqualität unserer Meinung nach seinen Preis dennoch Wert ist. Der teure Aufpreis für die Garantieverlängerung auf 3 Jahre, der gerade bei einem so teuren Notebook empfehlenswert ist, stößt jedoch weiterhin sauer auf. Besitzer des alten MacBook Pro müssen jedoch nicht umbedingt umsteigen.

In der Verwendung als reines Windows Notebook muss man weiterhin wegen der nicht ganz perfekten Abstimmung (geringere Akkulaufzeit, schlechtere Touchpadtreiber, Tastaturbeschriftung) einige Punkte abziehen.

Apple MacBook Pro
Apple MacBook Pro 15"
Apple MacBook Pro 15"

12 Kommentare

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#12 Re: Test Apple MacBook Pro 15Klaus Hinum, 13:49 31.07
Also bezüglich Maustaste muss ich dir ganz klar wiedersprechen. Ich benutze MacOs X jetzt seit fast einem Jahr (täglich) und benutzte die rechte Maustaste (auch für das Kontextmenü in vielen Anwendungen) sehr häufig. Auch die neuen Apple Mäuse haben eine rechte Schaltfläche.Der Vergleich zu Windows Welt liegt natürlich jetzt sehr nahe, da man es ja auch installieren kann (und sehr viele Anwender es machen).Zu deinen Fragen. Der Lüfter im MBp ist nie aus, jedoch so leise, das man ihn von der normalen Arbeitsdistanz nicht wahrnimmt (ausser bei Volllast, dann wird er sehr laut).LED Akkuanzeige gibt es noch (sollte aber in der Bildergeschichte erwähnt sein).Bei fast allen Laptops wird der Akku erst bei einer gewissen Grenze geladen und nicht permanent (Ausnahmen sind ev sehr billige Geräte, wo an der Ladeelektronik gespart wird).Die zweite Entertaste ist beim neuen Modell ja jetzt weggefallen - ob die rechten Tasten einen anderen Code haben, kann ich dir nicht sagen (habe nur das alte MBP).Ja der Motion Sensor ist wohl in den vielen Updates untergegangen. Einige Features wurden nur im ersten MacBook Pro Test erklärt.Danke aber für deine Anmerkungen, ich hoffe das die Leser dadurch ein genaueres Bild vom MBP erhalten....
#11 Re: Test Apple MacBook Pro 15Jörg Sommer, 00:07 31.07
Hi,ich will erstmal sagen, dass ich den Test (in Verbindung mit dem Test „Dauer-Test Apple MacBook Pro 2.2 GHz (Santa Rosa)“) sehr ausführlich und hilfreich finde. Aber ich muss auch den ständigen Vergleich zu Windows bemängeln. Das sind zwei Paar Schuhe! Bei den PowerPCs ist auch keiner auf die Idee gekommen, OS X und Windows zu vergleichen. Ein Umsteiger wird ein an einigen Stellen völlig anderes System vorfinden. Die Apple‐Philosophie ist eine andere als die von Microsoft. Daher finde ich die Klage über die eine Maustaste auch unnötig, denn OS X ist auf diese eine Maustaste ausgelegt. Das merkt man sehr schnell, wenn man sich Firefox installiert, der sehr wohl auf die zweite Maustaste aufbaut. (Tipp: Ctrl+Maustaste = 2. Maustaste) Die Programme sind mit zwei unterschiedlichen Designzielen entworfen wurden und wenn das eine in die andere Umgebung gesetzt wird, gibt es Probleme.Auch der Umgang mit Programmen ist ein ganz anderer. Die Programminstallation ist an sich nur ein Kopieren mit Drang & Drop. Dementsprechend sind auch oft keine Administratorrechte notwendig, wenn man sich alleine nur ein Programm installieren will. Wer also über einen Wechsel nachdenkt, sollte Zeit und Bereitschaft zur Ein‐ und Umgewöhnung mitbringen.Bisher nannte ich ein iBook G4 800 MHz mein eigen, aber das ist leider kaputt gegangen und jetzt bin ich am Überlegen, ob es wieder ein Apple wird. Ich war vor allem von den vielen Kleinigkeiten bei Apple sehr positiv überrascht, die in dem Test gar nicht so richtig beleuchtet wurden. Daher folgende Fragen:• Ist es noch so, dass der Lüfter wirklich aus ist oder nur auf sehr niedriger Stufe läuft? Bei meinem iBook erzeugt nur die Festplatte geräuscht. Der Lüfter steht still! Das empfinde ich als sehr angenehm.• Gibt es diese nette Akkuladeanzeige mit den LEDs am Akku noch?• Wann wird der Akku geladen? Ich habe immer gehört, dass die Leute ihren Akku entfernt haben, wenn sie am Strom waren, weil sonst ihr Akku permanent geladen wird. Dieses Problem kenne ich überhaupt nicht. Der Akku im iBook wird erst ab unter 95% Kapazität geladen. Dieses Spiel Strom dran, Akku raus kenne ich überhaupt nicht.• Diese zweite Entertaste empfinde ich als sehr angenehm. Die hat sich bei mir richtig in die Arbeit integriert. Haben die neue Command‐Taste bzw. die zweite Option‐Taste rechts neben der Leertaste einen anderen Tastencode als die entsprechenden Tasten auf der linken Seite? Beim iBook haben die beiden Option‐Tasten den selben Tastencode, sprich sie erscheinen als eine Taste.• Nur erwähnt sei noch der Apple Motion Sensor, der die Festplatte bei einem Absturz parken soll, um den Schaden zu verringern. Interessanter finde ich jedoch den Sensor als Diebstahlssicherung; wenn den Rechner jemand anhebt, wenn er gesperrt ist, macht es laut piep piep.Jörg....
#10 Re: Test Apple MacBook Pro 15\theUser, 14:34 03.05
Also ich weiß auch nicht was ihr alle habt. Habe seit 1,5 Jahren als Desktopersatz das 2,16er jetzt mit 3 GB Ram und 320 GB HD.Probleme hatte ich noch keine, weder mit Tastatur, WLAN, fiepen usw.Die heiße Unterfläche stört beim surfen auf dem Schoß nicht, bei rechenlastigen Sachen schon, auf dem Schreibtisch ist es aber egal.Die Tastatur finde ich super, mit dieser Tastatur schaffe ich die meisten Wörter pro Minute.Ich denke, dass die ct ein schlechtes Modell mit der Displayausleuchtung hatte, muss mir mal die neuen ansehen.Was mich wich stört:- Lüfter bei Vollast sind doch etwas laut- Garantiepolitik bei Apple. Hier sollten sie echt mal was tun, 1 Jahr ist echt arm. Bei meinem alten hatte ich eine Garantieverlängerung, bei diesem hab ich es mir gespart.- Hätte gerne ein 1680er Display  8)- esata Anschluss fehlt- mehr USB Anschlüsse- Dockingstation wäre genialFazit:Bin immer noch super zufrieden. Ich würde mir jederzeit wieder eins kaufen....
#9 Re: Test Apple MacBook Pro 15Klaus Hinum, 09:21 03.05
Hallo Kalli,danke für das Feedback. Leider hatten wir das Testgerät zu kurz vor Ort für anständige Fotos. Ich hatte mich auf die Apple Webseite verlassen für Bilder der Tastatur, aber du hast leider recht, es ist die engl. Tastataturbelegung.Zur Displayqualität haben wir im ursprünglichen 2.4 GHz MacBook Pro Testbericht genauer berichtet:http://www.notebookcheck.com/Test-Apple-MacBook-Pro-15-Notebook-Santa-Rosa.4038.0.htmlBis auf den niedrigeren Schwarzwert (der jedoch, wie berichtet eher ein Ausreisser ist) sollten die Schilderungen passen. Ich habe das Display neben meinem 2.2 GHZ Modell betrachtet und eigentlich keine großen Unterschiede feststellen können....
#8 Re: Test Apple MacBook Pro 15\kalli, 03:30 03.05
Danke für den netten Test - das lässt den seltsamen ct-Testbericht in anderem Licht erscheinen (kleine Kritik: nen paar Bilder des QWERTZ Tastaturlayouts wären wünschenswert gewesen)... Allerdings wundert mich etwas, das hier kaum auf die LED-Hintergrundbeleuchtung des Displays eingegangen wird. Meines Wissens gibt es z.Zt. kaum Geräte die so etwas bieten. Dazu noch eine Frage: Welchen Vorteil bietet die LED-Technologie abgesehen von einem geringeren Strombedarf und einer verminderten Wärmeabgabe? Wie sieht es aus mit Brillanz, Kontrast, Helligkeit?PS.: schreibe grad an einem MBP 2,2GHz ;-) - und bin vollends zufrieden!...
#7 Re: Test Apple MacBook Pro 15\Martin Reichegger, 14:39 01.05
Hallo!Ich war 2 Jahre Apple Promoter in div. Stores. Habe also schon sehr viele Mac´s getestet. Ich besitze momentan ein MBP 2,2GHz (Mid 2007). Ausstattung: out of the Box. Ich bin von einem MBP 2,33 GHz mit einer 1600er ATI GraKa. umgestiegen. Dies hatte sich gerade günstig ergeben.Ich freute mich wirklich auf mein neues Teil. Vor allem hatte es Apple endlich geschafft  in eine high end Modell auch eine up to date Grafikkarte zu spendieren, was ja in der Vergangenheit immer ein großes Manko von Apple war. CPU mäßig waren sie ja schon immer auf dem neustem Stand.Die Enttäuschung war sehr groß als ich dann Performance Einbußen von 20-50% bei den Spielen hinnehmen musste. (Doom3, Quake4...). Es hat dann ca. 3/4 jahr gebraucht bis Apple die Treiber aktualisiert hatte.Ganze 2 Jahre hatte Apple den "first missing letter" oder auch " elp" bug genannt  dementiert und mich fast zur Verzweiflung gebracht.Nebenbei sei noch zu erwähnen dass mein MBP seit dem Kauf 07/2007  2 mal getauscht wurde. Eine 4 wöchige  Reparatur hat es auch schon hinter sich. Gut, dass könnte ein Ausreisser sein. Aber es gibt Teile und Komponenten die bei Apple sehr anfällig sind, bzw. wo sich das schlechte Qualitätsmanagement bemerkbar macht.zb.: die Tastatur: für ein 2000 euro ding ist die Tastatur eine einzige Frechheit. Die Tasten sind unterschiedlich hoch, schief eingebaut, und wenn man Pech hat, ist der Druckpunkt so schwammig, dass man mit den 10F Sys. nicht schreiben kann.Der Audio Ausgang ist nicht zu gebrauchen wenn man qualitativ hochwertige Kopfhörer verwenden will. Es pfeift, surrt und man hat ständig diese "R2D2" piepsen. Das soll angeblich bei den Penryen MBP nicht mehr der Fall sein.Apple Care: Ich soll wirklich 1/4 des Kaufpreises zahlen um eine Garantieverlängerung auf 3 Jahre u bekommen?? Das ist keine Garantie sondern eine Reparatur Vorauszahlung... Aus taktischen Gründen kaufe ich Apple Care immer erst im letzten Monat. Bis jetzt ist es aber dazu nicht gekommen. Grund: Der Verkauf des alten MBP bei gleichzeitigem Kauf des Nachfolger war immer günstiger als Apple Care !!!!!!!!!!!! Der Nachteil ist halt, wenn man mal ein gut funktionierendes MBP hat möchte man es nicht wirklich verkaufen. Der Vorteil ist man bekommt für weniger Geld mehr Leistung (zumindest auf dem Papier), und ein Jahr Garantie.Im Juni ist es wieder so weit. Da wird eine Entscheidung gefällt. Momentan gibt es Leistungstechnisch keinen Grund ein Upgrade zu machen. Daher werde ich es auf jeden fall behalten. Ich werde aber auf Apple Care verzichten. Ich denke mir halt, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit einer 4ten Reparatur? Sollte das Ding kaputt gehen, werde ich mir ein 350 euro billig Notebook kaufen und linux draufhauen. Ich verwende daher auch "just in case" auch nur plattformunabhängige Software, um einen ev. Umstieg zu erleichtern.( das habe ich mir von Steve Jobs abgeschaut..) Einzig iWeb habe ich noch nicht ersetzen können. iLife verwende ich schon seit Jahren nicht mehr, da diese Suit so viele Bugs hat, dass sie praktisch unbrauchbar ist. (die Pro Serien kann ich mir nicht leisten...).Das MBP ist Preis/Leistung das schlechteste Produkt von Apple. Leider hält Apple immer noch an der Einteilung in Pro und Consumer fest. Dies bringt sehr viele Nachteile und führt auch zu unausgewogenen Produkten. zb. was für ein Sinn macht eine schwachbrünstige 8800GS in einem 24" iMac? welches Spiel lässt sich den mit einer 8800GS bei native Auflösung von 1920x1200 spielen? Der Grund ist einfach: wer Grafikleistung will muss einen Mac Pro kaufen...oder warum gibt es kein Modell zwischen Mac Mini und Mac Pro ??Die unsinnige Politik von Apple, und die rapid sinkende Qualität von Hardware und Software macht es mir nicht leicht, nach 8 Jahren Apple User wieder einen Mac zu kaufen....
#6 Re: Test Apple MacBook Pro 15Klaus Hinum, 19:06 30.04
Also die Tastaturbeleuchtung wurde auch in der c't hochgelobt und wenn man die ständig drehenden Lüfter nur mit dem Ohr am Notebook vernimmt, dann finde ich (persönlich) das nicht negativ. Ob jetzt ein Lüfter dreht oder die Festplatte summt, ist ja dem User relativ egal. Wichtig ist die Lautstärke die abgegeben wird und die ist (für ein Notebook mit dieser Ausstattung und dem Gewicht) sehr gut....
#5 Re: Test Apple MacBook Pro 15\EbenfallsNBUser, 18:30 30.04
[quote]Ich habe schon seit längerem den Eindruck dass hier bei Notebookcheck die Notebooks etwas seltsam bewertet werden.[/quote]Ich habe schon seit längerem den Eindruck dass hier bei Notebookcheck die anonymen User etwas seltsame Kommentare abgeben......
#4 Re: Test Apple MacBook Pro 15NBUser, 16:00 30.04
Ich habe schon seit längerem den Eindruck dass hier bei Notebookcheck die Notebooks etwas seltsam bewertet werden. z.B. dreht der Lüfter des MacBooks permanent. Ist ja eigentlich kein Problem aber bei vielen Notebooks wird es hier als negativ ausgelegt seltsamer Weise ist es beim MacBook Pro nicht so. Und wer braucht denn bei einem Notebook eine Tastaturbeleuchtung? Schließlich ist bauartbedingt das Display in direkter Tastaturnähe und beleuchtet somit die Tastatur automatisch...falls es wirklich Leute gibt die in solch finsteren Gegenden ihr Notebook benutzen müssen...da finde ich den c't-Test schon wesentlich objektiver.Viele Grüße...
#3 Re: Test Apple MacBook Pro 15Klaus Hinum, 00:13 30.04
Also ich arbeite ja selbst mit dem alten 2.2 GHz MacBook Pro und die "glühend heisse Unterseite" kommt wirklich nur in Extremfällen (sehr lange Volllastperioden) zustande. Man muss in Kauf nehmen, das man das Notebook bei Volllast nicht am Schoß betreiben kann. Die Handballenauflagen selbst bleiben relativ kühl und dadurch ist bei "normaler" Benutzung auf dem Tisch (wohlgemerkt bei Volllast) hier kein Problem.Normales Arbeiten am Schoß ist auch ohne Verbrennungen möglich (je nach Last wird es aber durchaus warm).Wir erwähnen dies im Test und es ist auch ein negativer Punkt, also meiner Meinung nach ausreichend abgehandelt. Die Bewertung ist daher so "positiv", da die Hitzeentwicklung im Normalfall erträglich ist (meiner Meinung nach). Aber auf alle Fälle ist hier eine Diskussion erwünscht!Die Helligkeitsunterschiede sind bei uns im Diagramm ersichtlich (interessanterweise hatte die c't in ihrem ersten Test des MacBook Pro mit Penryn einen geringeren Helligkeitsunterschied gemessen). Ich persönlich kann ihn mit freiem Auge bei unserem Testgerät und meinem Arbeitsgerät nicht erkennen....
#2 Re: Test Apple MacBook Pro 15\TobiTobs, 19:41 29.04
Hallo!Habe selbst das neue 2.5 GHz Modell mit 15" Bildschirm seit einigen Wochen und bin schwer begeistert. Kann dem Testbericht in ziemlich allen Punkten zustimmen: Ein dritter USB Port hätte definitiv noch Platz gehabt und das Display sollte sich weiter öffnen lassen. Es geht zwar auch so, aber manchmal ist es grenzwertig. Allerdings sind das ja eigentlich Peanuts, der Rest des Macs sind fast perfekt: Verarbeitung ist TOP, Leistung überzeugt auf ganzer Linie und die Mobilität ist erstklassig. Tipp: Garantieverlängerung gibt es bei GRAVIS für knapp 130 € auch wenn man den Mac woanders gekauft hat. Noch ein Tipp: Wer den mobilen Mac viel auf dem Schreibtisch stehen hat, sollte sich den Elevator (iCurve 2) von Griffin kaufen. Damit ist die Belüftung deutlich besser und das Gerät wird selbst unter Last kaum heiß und läuft damit leiser. Noch dazu ist die Display Höhe dann viel besser: Man sitzt aufrecht am Schreibtisch!Viele GrüßeTobias...
#1 Re: Test Apple MacBook Pro 15\ctleser, 19:05 29.04
Ich finde es doch erstaunlich wie gut das aktuelle Macbook hier wegkommt. Selbst für eine glühend heiße Unterseite gibt es noch 72% in der Bewertung. Wie heiß muss die sein um hier unter 50% zu bekommen?Erfreulicher Weise hat die c't in der Ausgabe 10/2008 das gleiche Gerät zusammen mit einigen anderen 15,4"-Geräten der gehobenen Klasse (>1000 EUR) getestet und kommt zu einem ganz anderen Ergebnis:[color=green][u]positiv:[/u]-knapp kleinstes und flachstes Gerät im Test-leichtestes Gerät im Test-schnellstes Gerät im Test-elegante Tastaturbeleuchtung-DVI am Gerät-Monitore bis 30" ansteuerbar-SPDIF am Gerät-längste Laufzeit mit Standardakku (5h)-gute Tastatur-gutes Touchpad, aber Trackpoint praktischer für Vielschreiber-optional: kleineres Netzteil-leise bei wenig Last[/color][color=red][u]negativ:[/u]-am ungleichmäßigsten ausgeleuchtetes Display im Test, auch beim Arbeiten sichtbare Helligkeitsunterschiede, Fotobearbeitung wird laut Autor zum Glückspiel-vergleichsweise geringe Auflösung von 1440x900-unter Vollast 2,6 Sone, und damit das zweitlauteste Gerät im Test (nur noch übertroffen vom Dell Latitude D830 mit 3,2 Sone)-für Festplattenwechsel komplettes Öffnen des Gehäuses nötig, Garantieverlust vermutet-mit die häufigsten Abbrüche und niedrigsten Transferraten im WLAN-Test an 3 Access Points über 20m-Displaydeckel lässt sich nicht weit genug öffnen für jede Sitzposition (unergonomisch)-einige Sonderzeichen nicht aufgedruckt obwohl verfügbar: €,[],{},\-unnötig kleine Cursor- und Return-Tasten-keine alternativen Akkus-Bodenplatte heizt sich unter Vollast auf bis zu 50°C auf-komplizierter Rechtsklick, Ziehen bei gedrückter rechter Maustaste wird laut Autor zur Fingerakrobatik-ungewöhnliche kurze Garantiedauer für ein Profi-Gerät-kein Vor-Ort-Service, kein Abholservice[/color]...
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Im Test: Apple MacBook Pro 15" 2,5 GHz
Im Test: Apple MacBook Pro 15" 2,5 GHz
Apple MacBook Pro Award

Datenblatt

Apple MacBook Pro 15" 4,1 Penryn

:: Prozessor
:: Mainboard
Intel PM965
:: Speicher
4096 MB, DDR2 PC5300 667Mhz SDRAM, max. 4096MB, 2x1024MB
:: Grafikkarte
NVIDIA GeForce 8600M GT - 512 MB, GDDR3
:: Bildschirm
15.4 Zoll 16:10, 1440x900 Pixel, WXGA+ TFT Display mit LED Technologie, optional auch spiegelnd erhältlich, spiegelnd: nein
:: Festplatte
250 GB - 5400 rpm, 250 GB 5400 U/Min
:: Soundkarte
Realtek HD Audio
:: Anschlüsse
1 Express Card 34mm, 2 USB 2.0, 2 Firewire, 1 DVI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Headphones (opt. und analog), Mikrofon,
:: Netzwerkverbindungen
Marvell Yukon 88E8056 10/100/1000 (10/100/1000MBit), Atheros AR5008X Wireless Network Adapter (abgn), 1 Bluetooth
:: Optisches Laufwerk
DVD +/- RW Double Layer
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 26 x 357 x 243
:: Gewicht
2.41 kg
:: Akku
60 Wh Lithium-Polymer
:: Preis
2500 Euro
:: Betriebssystem
Apple Mac Os X 10.5
:: Sonstiges
12 Monate Garantie,

 

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Pricerunner n.a.

Pro

+Verarbeitung
+Materialien
+Gewicht & Leistung
+Bildschirm
 

Contra

-Nur 2 USB Ports
-Eingeschränkter Displayneigungswinkel
-Fummeliger Displayverschluss
-Hitzeentwicklung auf der Unterseite

Bewertung

Apple MacBook Pro 15" 4,1 Penryn
27.04.2008
J. Simon Leitner
Verarbeitung 98%
Tastatur 90%
Mausersatz 88%
Konnektivität 84%
Gewicht 84%
Akkulaufzeit 85%
Display 96%
Leistung Spiele 89%
Leistung Anwendungen 98%
Temperatur 72%
Lautstärke 87%
Eindruck 96%
Durchschnitt 89%

90%

Multimedia *
gewichteter Durchschnitt

* Gewichtung Multimedia Notebook:
Verarbeitung 8%, Tastatur 8%, Mausersatz 6%, Konnektivität 8%, Gewicht 6%, Akkulaufzeit 8%, Display 10%, Leistung Spiele 10%, Leistung Anwendungen 10%, Temperatur 8%, Lautstärke 8%, Eindruck 10%Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: J. Simon Leitner (Update: 16.01.2013)