Test MSI X-Slim X340 Notebook

Light, slim, aesthetic,...

... so bewirbt MSI seine X-Slim Serie. Bei dem getesteten X-Slim X340 Notebook handelt es sich demzufolge um ein sehr schlankes, relativ leichtes 13.4-Zoll-Subnotebook. Der Einsatz von Intel Core 2 Solo SU3500 Prozessor und integriertem Intel GMA 4500M HD Grafikchip zeigt seine Ausrichtung auf mobiles Computing. Ob das X340 diesen Anforderungen mehr oder weniger uneingeschränkt gerecht werden kann, klärt der folgende Testbericht.

MSI X-Slim X340

Zur Zeit umfasst die X-Slim Serie zwei Modelle. Neben dem X-Slim X340 im Test, wird auch das X320 angeboten. Während letzteres die Intel Menlow Platform und einen Atom Prozessor nutzt, bietet das X340, basierend auf der Centrino Platform mit Intel Core 2 Solo SU3500 CPU, vergleichsweise bessere Leistung. Im übrigen unterscheiden sich die beiden Modelle weder im Formfaktor, noch im Design. Abgesehen von einer größeren Festplatte im X340 stimmen die weiteren Komponenten (z.B. Hauptspeicherkapazität und Grafiklösung) im wesentlichen überein.

Hinweis: Vom X340 gibt es weiters aktuell zwei verschiedene Versionen. Neben dem getesteten X340-SU3523VHP wird auch ein X340-SU7223VHP, welches mit Intel Ultra-Low-Voltage CPU 723 ausgestattet ist, angeboten.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Aktuell ist das X340, ebenso wie das X320, in drei Farbvarianten erhältich. Neben der perlweißen Version im Test, wird es auch in "Magic Black" und in "Titansilber" angeboten. Fotos der schwarzen Version sind auf der Seite unserer polnischen Kollegen verfügbar.

Mit seiner geringen Bauhöhe von 6 Millimetern bis maximal 19.8 Millimetern gehört das X-Slim X340 zu den schlankesten seiner Art. Außerdem ist es mit nur etwa 1.4 Kilogramm Gewicht auch ziemlich leicht. Trotzdem gibt sich die Basiseinheit erstaunlich druckstabil und verwindungssteif. Einzig oberhalb der Tastatur kann man stellenweise ein Nachgeben unter punktuellem Druck beobachten. Die Ursache dafür sind ungleiche Spaltenmaße beim Bauteilstoß zwischen Akku und Gehäuse.

Weniger zufrieden kann man mit der Verwindungsfestigkeit des Bildschirmdeckels sein. Während die Druckstabilität noch einigermaßen in Ordnung geht, lässt sich dieser auch mit nur geringer Kraftaufwendung deutlich verwinden und verursacht dabei Bildstörungen am eingeschaltenen Bildschirm.

Obwohl die Scharniere nicht leichtgängig genug sind, um ein einhändiges Vergrößern des Öffnungswinkels zu erlauben, kann man nach dem Anpassen ein deutlichen Nachwippen beobachten. Aufgrund des Öffnungsmechanismusses ist der maximale Öffnungswinkel auf etwa 153 Grad beschränkt, was in der Praxis für die meisten Anwendungen ausreichend sein sollte.

Ohne eigenen Transportverschluss muss das X340 auskommen. Umgekehrt an der Baseunit gehalten, öffnet sich das Notebook etwas von selbst. Deshalb sind beim Transport Vorsichtsnahmen anzuraten, damit eventuell zwischen Tastatur und Bildschirm eindringende Fremdkörper keinen Schaden anrichten können.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Zuerst die gute Nachricht: Die Schnittstellenanordnung geht sowohl für Linkshänder als auch für Rechtshänder in Ordnung. Auf beiden Seitenkanten befinden sich nur im hinteren Bereich Schnittstellen, sodass die Arbeitsbereiche links und rechts des Notebooks nicht wesentlich eingeschränkt werden.

Allerdings ist die Schnittstellenausstattung auch für ein 13.4-Zoll Gerät spärlich. Es werden nur zwei USB-2.0 Schnittstellen geboten. Gut versteckt und relativ schwer zugänglich an dem nach unten abgeschrägten vorderen Teil der rechten Seitenkante wurde ein 2-in-1 Kartenleser platziert. Auch für digitale Ton- und Bildübertragung ist man mit HDMI-Anschluss gerüstet. Ansonsten findet man aber nur noch einen VGA-Anschluss, einen RJ-45 Anschluss (LAN), Kopfhörer- und Mikrofonbuchse und natürlich den Stromeingang vor. Zugunsten des extra schlanken Designs musste hier auf eine Vielzahl von Anschlussmöglichkeiten verzichtet werden. Die vorderen Bereiche der beiden Seiten Kanten sowie die Vorderkante selbst sind nach unten hin angeschrägt und können so kaum sinnvoll Schnittstellen aufnehmen. Die Rückseite ist durch den Öffnungsmechanismus blockiert. Leider wird auch kein Dockingport geboten, was in Anbetracht der am Gerät gebotenen Schnittstellen vorteilhaft gewesen wäre.

Dafür ist das X-Slim X340 großzügig mit Zubehör ausgestattet. Passend zur perlweißen Version findet man ein ebenso weißes Notebook-Case in der Schachtel.
Außerdem hat sich MSI über eine sinnvolle Systemwideerherstellung Gedanken gemacht und legt Vista Home Premium Installations-DVDs in Deutsch und Englisch und eine CD mit Treibern, Utilities und Handbuch mit ins Paket. Zusätzlich bietet ein vorinstalliertes Recovery Tool ein komfortables Wiederherstellen des Auslieferungszustandes der Festplatte. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass das Mini-Notebook ohne eingebautem optischen Laufwerk auskommen muss. Bei Bedarf kann man auch auf Windows XP downgraden, denn entsprechende Treiber stehen auf der Herstellerseite zur Verfügung. Auf die bei Vista mitgelieferten und vorinstallierten Tools und Software muss man dabei allerdings verzichten.

Auch hinsichtlich Garantie bietet MSI für das X-Slim X340 standardmäßig 24 Monaten Pick-Up- und Return-Service.

Linke Seite: VGA, LAN, HDMI, 2-in-1 Kartenleser
Linke Seite: VGA, LAN, HDMI, 2-in-1 Kartenleser
Rechte Seite: 2xUSB-2.0, Kopfhörer, Mikrofon, Stromanschluss
Rechte Seite: 2xUSB-2.0, Kopfhörer, Mikrofon, Stromanschluss

Bezüglich Kommunikationsausstattung ist das X-Slim X340 gerade einmal mit LAN und WLAN-Anschlüssen ausgestattet. Kabelgebunden bietet ein Realtek RTL8168C/8111C Family PCI-E Gigabit Ethernet NIC (10/100/1000MBit) bei entsprechender Infrastruktur schelle Datenkommunikation, kabellos unterstützt das WiFi Link 5100 AGN auch Draft-n. Auf eingebautes UMTS oder Modem muss man allerdings verzichten. Gemeinsam mit einer 1.3 Megapixel Webcam ist Videotelephonie über Internet möglich.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Hiermit sind wir bei der ersten wesentlichen Schwachstellen des X-Slim X340s angelangt. Wegen einer stark federnden Tastatureinheit findet die Tastatur in Bezug auf Tippgefühl keinen Anklang. Der Hubweg der einzelnen Tasten ist ziemlich lang, der Druckwiderstand relativ groß und das Tippgeräusch teilweise auffällig laut.
Im übrigen bietet die Tastatur ein Standardlayout ohne Tastengruppierung mit einzeiliger Eingabetaste. Erfreulicherweise bieten dafür die alphanumerischen Tasten eine vernünftige Größe.

Touchpad

Die etwas tieferliegende Touchpadoberfläche und Handballenauflagen sind aus einem Stück gefertigt. Insgesamt fügt sich das Touchpad gut in das Gesamterscheinungsbild des X-Slim X340s ein. Doch es kann auch mit seinen mechanischen Eigenschaften überzeugen. Durch die leicht angeraute Oberfläche kann der Mauszeiger auf angenehme Art und Weise präzise gesteuert werden.
Allerdings bietet dieses Touchpad diverse Features, beispielsweise Scrollbereiche, an die man sich teilweise schon gewöhnt hat, leider nicht.
Die zugehörigen Tasten sind aus einem Stück gefertigt. Dadurch sprechen sie nicht über ihre gesamte Fläche hin gleichmäßig an, sondern leichter an den Rändern und schwerer bis gar nicht zur Mitte hin. Auch die Grenze zwischen linker und rechter Maustaste ist dadurch optisch nicht ersichtlich.
Mit der Tastenkombination Fn-F3 kann das Touchpad bei Bedarf einfach abgeschalten werden.

Tastatur
MSI X-Slim X340 Tastatur
Touchpad
MSI X-Slim X340 Touchpad

Display

Wie wir testen - Display

Das 13.4-zöllige Display im kinofreundlichem 16.9 Format besitzt eine HD-Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten. Dabei sollte man jedoch berücksichtigen, dass das Abspielen von Kinofilmen möglicherweise nur einen relativ kleinen Anteil am geplanten Anwendungsspektrum ausmacht und für andere Anwendungen mehr vertikaler Platz vorteilhaft sein könnte. Eine LED-Hintergrundbeleuchtung sorgt beim verbauten Bildschirm für entsprechende Leuchtkraft. Diese reicht je nach Messquadranten von minimal 220 cd/m² bis maximal 260 cd/m² (mittig). Insgesamt hat das X-Slim X340 eine gute durchschnittliche Leuchtkraft von 237.8 cd/m². Aufgrund der Helligkeitsmessungen ergibt sich eine ziemliche gleichmäßige Ausleuchtung von 85%.

Der Kontrast beträgt eher unterdurchschnittliche 138:1. Grund dafür ist der vergleichsweise hohe Schwarzwert von 1.88 cd/m². Farbbrillanz sowie Farbtreue sind subjektiv ohne Auffälligkeiten.

220
cd/m²
244
cd/m²
220
cd/m²
242
cd/m²
260
cd/m²
241
cd/m²
245
cd/m²
238
cd/m²
230
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
Maximal: 260 cd/m²
Durchschnitt: 237.8 cd/m²
Ausleuchtung: 85 %
Schwarzwert: 1.88 cd/m²
Kontrast: 138:1
MSI X-Slim X340 im Außeneinsatz
MSI X-Slim X340 im Außeneinsatz

Obwohl aufgrund der ziemlich hohen Helligkeit ein Außeneinsatz gut möglich wäre, erweist sich hier die spiegelnde Oberfläche des Bildschirms als Hemmschuh. Wiederum stellt sich die Frage, warum bei einem auf Mobilität ausgerichteten kleinen Subnotebook ein reflektierendes Display zum Einsatz kommt.

Bezüglich möglicher Blickwinkel ist festzuhalten, dass der Arbeitsbereich in vertikaler Ebene ziemlich schmal ausfällt, sodass auch geringe Abweichungen vom idealen (senkrechten) Blickwinkel schnell zu Bildveränderungen in Form von Überstrahlen beziehungsweise Abdunkeln führen. In horizontaler Richtung ist der Bereich günstiger Blickwinkel dafür ausreichend. Allerdings hat muss man bei flachen Blickwinkeln vor allem in Kombination mit ungünstigen Lichtverhältnissen vermehrt mit störenden Spiegelungen rechnen.

Blickwinkel MSI X-Slim X340
Blickwinkel MSI X-Slim X340

In Bezug auf Leistung darf man sich vom MSI X-Slim X340 auch keine Spitzenwerte erwarten. Insgesamt ist das auf dem Intel GS45 Chipsatz basierende System mit einer Intel Core 2 Solo SU3500 (1.4 GHz, 800 MHz FSB) als CPU und integriertem Intel GMA 4500M HD Grafikchip mit stromsparsamen Komponenten ausgerüstet. Beim Prozessor handelt es sich um eine Einkern-CPU. Daher kann es bei Verwendung von mehreren parallelen Threads mitunter zu längeren Wartezeiten kommen. Der Fokus beim Design des Geräts lag also auf Mobilität und weniger auf Leistung. Warum man das X-Slim X340 dann standardmäßig mit dem ziemlich resourcenhungrigen Windows Vista Home Premium ausstattet, bleibt ein Rätsel.

Zwei Gigabyte Hauptspeicher vom Typ DDR2 sind nicht gerade üppig, passen aber gut zur übrigen Konfiguration des Systems. Die 32-Bit Version des Betriebssystem ist für diese Speicherausstattung auch ausreichend. Aufgrund der Systemarchitektur darf man sich aber auch hier nicht erwarten, dass der gesamte physikalische Speicher für Anwendungen zur Verfügung steht - ein Teil wird für die Steuerung von verbauten Hardwarekomponenten benutzt (Memory Mapped IO), ein weiterer ist für das Betriebssystem reserviert und auch der integrierte Grafikchip, welcher ohne eigenständigen Grafikspeicher auskommen muss, zweigt sich einen gehörigen Teil ab.

Als Festplatte kam eine Fujitsu MJA2320BH G2 zum Einsatz. Mit 320 Gigabyte Bruttokapazität bietet die 5400 rpm Festplatte fürs Erste mehr als ausreichend Speicherplatz für Benutzerdaten. Mit dem Tool HDTune ermittelten wird folgende Werte: Die Übertragungsrate liegt zwischen minimal 35.4 MB/s und maximal 77.9 MB/s. Im Durchschnitt sind 61.5 MB/s möglich. Die Zugriffszeit betrug 18.2 ms, der Datendurchsatz lag bei 97.7 MB/Sek.

Insgesamt kommt das X-Slim X340 in der getesteten Ausstattung ganz gut mit Office und Internet-Anwendungen zurecht. Das Gesamtsystem scheint auch ziemlich gut getuned zu sein, sodass es trotz dem Einsatz von Windows Vista nicht zu allzu langen Wartezeiten bei leichter Auslastung kommt - allerdings lassen sich diese auch nicht ganz vermeiden. Für anspruchsvollere 3-D Arbeit ist dieses Gerät aber nicht entwickelt worden.

Systeminfo CPU
Systeminfo Cache
Systeminfo Mainboard
Systeminfo Memory
Systeminfo SPD
Systeminfo GPU
Systeminfo HDD
Systeminformationen MSI X-Slim X340
PC Mark
PCMark 052284 Punkte
PCMark Vantage1611 Punkte
Hilfe
3D Mark
3DMark 2001SE4318 Punkte
3DMark 031588 Punkte
3DMark 051261 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
618 Punkte
Hilfe
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
1383
Cinebench R10 Shading 32Bit
636
Hilfe
Windows Vista Experience Index
 EinstellungenWert
 CPU3.6 Points
 RAM4.9 Points
 GPU3.4 Points
 GPU Games3.5 Points
 HDD5.6 Points
320 GB - 5400 rpm
Minimale Transferrate: 35.4 MB/s
Maximale Transferrate: 77.9 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 61.5 MB/s
Zugriffszeit: 18.2 ms
Burst-Rate: 97.7 MB/s
CPU Benutzung: 9.8 %

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Lautstärke

Im Idle Mode und unter leichter Last arbeitet das Kühsystem des X-Slim X340 mit maximal 35.4 dB(A) ziemlich leise. Das Laufgeräusch der Festplatte ist mit 35.9 dB(A) vergleichsweise lauter. Auch subjektiv wirkt das Festplattengeräusch zu präsent.

Unter Last dreht der Lüfter des X-Slim X340 auf. Dabei wird ein maximaler Geräuschpegel von 42.6 dB(A) erreicht, welcher bereits deutlich hörbar ist. Durchschnittlich pendelt sich das Betriebsgeräusch auf 37.3 dB(A) unter Last ein.

Lautstärkediagramm

Idle 32.5 / 35.4 / 35.4 dB(A)
HDD 35.9 dB(A)
Last 37.3 / 42.6 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:     (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Bei einer Umgebungstemperatur von 24.5 Grad Celsius wurde die Oberseite des Gehäuses unter Belastung nicht wärmer als 38.2 Grad (minimal 26.8). Die Unterseite wurde mit maximal 42.3 Grad Celsius noch etwas wärmer (minimal 28.2), sodass sowohl an der Ober- als auch an der Unterseite Körpertemperatur überschritten wird. Subjektiv gesehen bleibt das Notebook im Idle-Betrieb angenehm kühl, unter Last kann es aber stellenweise recht warm werden. Dazu kommt, dass an der Oberseite ausgerechnet der Bereich des Touchpades am wärmsten wird und die linke Handballenablage dem mit 37.8 Grad Celsius nicht viel nachsteht.

Max. Last
 26.8 °C27.9 °C27.8 °C 
 32.5 °C28.1 °C28.7 °C 
 37.8 °C38.2 °C30.9 °C 
Maximal: 38.2 °C
Durchschnitt: 31 °C
28.5 °C28.2 °C28.8 °C
34.5 °C36.2 °C36.7 °C
30.8 °C38.7 °C42.3 °C
Maximal: 42.3 °C
Durchschnitt: 33.9 °C

Lautsprecher

Einem Mini-Notebook entsprechend fällt der Soundcheck aus. Der einzelne Mono-Lautsprecher befindet sich an der Unterseite im linken vorderen Eck und strahlt seinen Sound durch die linke Lüfteröffnung aus. Die maximale Lautstärke ist gerade noch akzeptabel. Die Klangfarbe hingegen ist bassarm, höhenlastig und dünn. Für Musikgenuss sollte man daher zu Kopfhörern greifen. Die Klangausgabe via 3.5 mm Kopfhörerbuchse blieb im Test ohne Auffälligkeiten.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Readers Test
Maximale Akkulaufzeit (BatteryEater Readers Test)
Classic Test
Minimale Laufzeit (BatteryEater Classic Test)

Ausgestattet mit einem 4-Zellen Lithium-Ionen-Akku mit 32 Wh Kapazität (2150 mAh, 14.8 V) ist die Akku-Laufzeit, trotz energiesparender Komponenten, nicht überragend. Maximal hält der Akku, gemessen mit dem BatteryEater Reader's Test (WiFi off, min. Helligkeit, Energiesparprofil) bis zu 4 Stunden 21 Minuten (261 Minuten) durch.
Unter Volllast, simuliert mit dem Classic Test des BatteryEater Tools, muss das X-Slim X340 bereits nach einer Stunde 31 Minuten (91 Minuten) wieder an die Steckdose. Der Volllasttest wurde mit maximaler Bildschirmhelligkeit, eingeschaltenen Wireless-Funktionen (Bluetooth und WLAN) und Höchstleistungsprofil durchgeführt.
Im praxisnahen WLAN-Betrieb kann man mit angepasster Helligekeit und ausgewogenen Energieprofil zwei Stunden 19 Minuten im Internet surfen.

Mit den ermittelten Akku-Laufzeiten liegt das X-Slim X340 von MSI also recht weit von den Spitzenwerten vergleichbar ausgestatteter Geräte entfernt, welche teilweise bis zu 11 Stunden maximale Akku-Laufzeit erreichen. Zum Vergleich hier die Akku-Laufzeiten des Acer Aspire 3810Ts (3:56 Volllast - 11:09 Idle), welches ebenfalls mit Core 2 Solo SU3500 CPU und integrierter Intel GMA 4500M HD ausgestattet ist, aber standardmäßig mit einen 56 Wh Akku antritt, also einem Akku mit doppelter Kapazität.

Laut NotebookReview.com http://www.notebookreview.com/default.asp?newsID=5088ist für das X-Slim X340 auch ein 8-Zellen Akku verfügbar. Dies kann allerdings vorerst nicht bestätigt werden. Jedenfalls wäre ein solcher für Reisende sicherlich interessant.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.2 / 0.2 Watt
Idle 7.6 / 11 / 11.9 Watt
Last 19.6 / 23.4 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
4h 21min
Surfen über WLAN
2h 19min
Last (volle Helligkeit)
1h 31min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

MSI X-Slim X340
MSI X-Slim X340
MSI X-Slim X340

Mit seinem eleganten, extra schlanken Look weiß das X-Slim X340 von MSI zu gefallen. Für einen mobilen Einsatz ist es auch entsprechend leicht. Allerdings bringt das sehr schlanke Gehäuse auch Nachteile mit sich. Aufgrund der Gestaltung können nur wenige Schnittstellen entlang der beiden Seitenkanten untergebracht werden. Immerhin ist ein HDMI-Port mit von der Partie, dafür muss man aber mit nur zwei USB-2.0 Schnittstellen auskommen. Auch die Verwindungssteifigkeit und Druckstabilität der Bildschirmdeckels leidet etwas unter dem "X-Slim"-Design.

Ein wirklicher Nachteil dieses Geräts findet sich im Bereich der Eingabegeräte. Die Tastatur will im Einsatz vor allem aufgrund des Durchfederns der gesamten Tastatureinheit nicht wirklich überzeugen. Auch beim Touchpad wurde gespart, sodass man ohne eventuell bereits gewohnte Features, wie beispielsweise Scrollbereiche, auskommen muss.

Auch der zwar helle, aber spiegelnde Bildschirm und die vergleichsweise kurze Akku-Laufzeit rufen im mobilen Einsatz keine Begeisterung hervor. Eine matte Displayvariante sollte wenigstens optional zur Verfügung stehen. Auch ein angebotener Akku mit größerer Kapazität wäre ein sinnvolles Zubehör.

Großzügig zeigt sich MSI jedenfalls bei der Zubehörausstattung. Besonders erfreulich werden neben einer vorinstallierten Wiederherstellungslösung der Festplatte auch Installations-DVDs für Windows Vista Home Premium in Englisch und Deutsch mitgeliefert. Auch einen optischen Datenträger mit Treibern, Tools und elektronischem Handbuch findet man im Paket.

Zusammenfassend ist das X-Slim X340 für alle jene interessant, welche einen schlanken, eleganten Reisebegleiter für gelegentliches Arbeiten unterwegs suchen. Aufgrund des reflektierenden Bildschirms scheint der Einsatz als berufliches Dauerarbeitsgerät wenig sinnvoll. Ebenso ist die Akku-Laufzeit des mitgelieferten 4-Zellen-Akkus für ein unterbrechungsfreies Arbeiten einen ganzen Arbeitstag lang fernab der Steckdose definitiv zu kurz.

MSI X-Slim X340
MSI X-Slim X340

Vielen Dank der Firma Notebook.de die uns freundlicherweise das Testgerät zur Verfügung gestellt haben. Hier können Sie das Gerät konfigurieren und auch kaufen.

static version load dynamic

Diesen Artikel kommentieren / Antworten:

Im Test: MSI X-Slim X340, zur Verfügung gestellt von:
MSI X-Slim X340

Datenblatt

MSI X-Slim X340

:: Prozessor
:: Mainboard
Intel GS45
:: Speicher
2048 MB, DDR2-800, 1x 2 GB
:: Grafikkarte
:: Bildschirm
13.4 Zoll 16:9, 1366x768 Pixel, LED backlight, Samsung SEC314E / 134AT01-G01, spiegelnd: ja
:: Festplatte
320 GB - 5400 rpm, 320 GB 5400 U/Min Fujitsu MJA2320BH G2
:: Soundkarte
Intel 82801IB ICH9 HD Audio Controller
:: Anschlüsse
2 USB 2.0, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Mikrofon, Kopfhörer, Card Reader: SD/MMC,
:: Netzwerkverbindungen
Realtek RTL8168C/8111C Family PCI-E Gigabit Ethernet NIC (10/100/1000MBit), Intel Wireless WiFi Link 5100 AGN (a b g n ), 2.x Bluetooth
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 19.8 x 330 x 224
:: Gewicht
1.33 kg Netzteil: 0.36 kg
:: Akku
32 Wh Lithium-Ion, 2150 mAh, 14.8 V, 4-Zellen
:: Preis
900 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows Vista Home Premium 32 Bit
:: Sonstiges
Notebooktasche, Vista Home Premium DVDs (D und E), Treiber/Tools Datenträger, div. vorinstallierte Software, 24 Monate Garantie, 1.3 MP Webcam

 

MSI präsentiert: X-Slim X340
MSI präsentiert: X-Slim X340
Durch die linke Lüfteröffnung schickt auch der eingebaute Mono-Lautsprecher seine Schallwellen gegen die Unterlage. Der Klang ist dementsprechend.
Durch die linke Lüfteröffnung schickt auch der eingebaute Mono-Lautsprecher seine Schallwellen gegen die Unterlage. Der Klang ist dementsprechend.
Auch das Kühlsystem arbeitet nicht flüsterleise. Noch präsenter gibt sich allerdings die Festplatte.
Auch das Kühlsystem arbeitet nicht flüsterleise. Noch präsenter gibt sich allerdings die Festplatte.
Die Unterseite kann unter Last teilweise für einen mobilen Einsatz auf der Schoss nicht ausreichend kühl bleiben.
Die Unterseite kann unter Last teilweise für einen mobilen Einsatz auf der Schoss nicht ausreichend kühl bleiben.
Interessanterweise wurde Windows Vista Premium Home 32-Bit als Betriebssystem gewählt. Besonderes Plus: Der Hersteller liefert Installationsmedien mit und bietet standardmäßig 24 Monate Garantie.
Interessanterweise wurde Windows Vista Premium Home 32-Bit als Betriebssystem gewählt. Besonderes Plus: Der Hersteller liefert Installationsmedien mit und bietet standardmäßig 24 Monate Garantie.
Mit Intel Core 2 Solo SU3500 CPU und integrierter Intel GMA 4500 M HD ist das, auf dem GS45 Chipsatz basierende System, auf Mobilität ausgerichtet.
Mit Intel Core 2 Solo SU3500 CPU und integrierter Intel GMA 4500 M HD ist das, auf dem GS45 Chipsatz basierende System, auf Mobilität ausgerichtet.
Auch das Touchpad lässt liebgewonnene Features vermissen.
Auch das Touchpad lässt liebgewonnene Features vermissen.
Um eine wirkliche Schwächeeinlage handelt es sich bei der verbauten Tastatureinheit. Hat die keiner getestet?
Um eine wirkliche Schwächeeinlage handelt es sich bei der verbauten Tastatureinheit. Hat die keiner getestet?
Das insgesamt ausgewogene, elegante Design wird auch nicht durch poppige Status-LEDs gestört.
Das insgesamt ausgewogene, elegante Design wird auch nicht durch poppige Status-LEDs gestört.
...als auch Rechtshänder können mit der Anordnung der Schnittstellen im hinteren Bereich der Seitenkanten zufrieden sein können.
...als auch Rechtshänder können mit der Anordnung der Schnittstellen im hinteren Bereich der Seitenkanten zufrieden sein können.
Sowohl Linkshänder...
Sowohl Linkshänder...
Das Schnittstellenangebot ist vergleichsweise spärlich. Wenigstens wurde an digitale Ton und Bildübertragung gedacht.
Das Schnittstellenangebot ist vergleichsweise spärlich. Wenigstens wurde an digitale Ton und Bildübertragung gedacht.
Für ein auf Mobilität ausgelegtes Mini-Notebook ist ein hochglänzender Bildschirm nicht erste Wahl.
Für ein auf Mobilität ausgelegtes Mini-Notebook ist ein hochglänzender Bildschirm nicht erste Wahl.
Den einzigen Kontrastpunkt bietet der schwarze, hochglänzende Bildschirmrahmen.
Den einzigen Kontrastpunkt bietet der schwarze, hochglänzende Bildschirmrahmen.
Mit glänzendem Displaydeckel und beleuchteten MSI Logo zieht die weiße Variante die Blicke auf sich.
Mit glänzendem Displaydeckel und beleuchteten MSI Logo zieht die weiße Variante die Blicke auf sich.
In drei Farben tritt das X-Slim X340 an: Magic Black, Perlweiß und Silber.
In drei Farben tritt das X-Slim X340 an: Magic Black, Perlweiß und Silber.
Auch die Akku-Laufzeit des mitgelieferten 4-Zellen Akkus ist für einen ganzen Arbeitstag fernab der Steckdose unzureichend.
Auch die Akku-Laufzeit des mitgelieferten 4-Zellen Akkus ist für einen ganzen Arbeitstag fernab der Steckdose unzureichend.

Ähnliche Geräte

Notebooks mit der selben GPU und/oder Bildschirmgröße

» Test Dell Adamo XPS Notebook
Core 2 Duo SU9400, 1.43 kg
» Test Dell Adamo Thirteen Subnotebook
Core 2 Duo SU9400, 1.84 kg

Notebooks mit der selben Grafikkarte

» Test Samsung R530 Notebook
Pentium Dual Core T4500, 15.6", 2.346 kg
» Test HP 620 Notebook
Pentium Dual Core T4500, 15.6", 2.498 kg
» Test Acer Aspire One 752 Notebook
Celeron M 743, 11.6", 1.398 kg
» Test Sony Vaio VPC-Y11S1ES Subnotebook
Core 2 Duo SU7300, 13.3", 1.715 kg
» Test Toshiba Satellite T110-10R Subnotebook
Pentium SU2700, 11.6", 1.55 kg

Links

Preisvergleich

Pricerunner.de

Pro

+Elegantes, sehr schlankes Design
+Leicht, kompakter Formfaktor
+Relativ heller LED-Bildschirm
+Vista Installationsmedien und Treiber/Tools Datenträger mitgeliefert
+HDMI Schnittstelle
 

Contra

-Tastatur
-Touchpad ohne Scrollfunktion etc.
-Spiegelnder Bildschirm
-Kurze Akku-Laufzeit mit mitgeliefertem 4-Zellen Akku
-Kein optischer Laufwerk

Shortcut

Was uns gefällt

Das sehr schlanke, elegante Design, welches allerdings auch Nachteile mit sich bringt.

Was wir vermissen

Ein optisches Laufwerk wäre bei der Größe von 13.4-Zoll durchaus drin gewesen.

Was uns verblüfft

Wie man eine Tastatur dieser "Qualität" verbauen kann. Und wiederum: Warum ein reflektierendes Display in einem auf Mobiltät ausgelegten Gerät?

Die Konkurrenz

Schicke Office Notebooks im 13.x-Zoll Format. Mit nahezu identischer Hardwareausstattung aber etwas günstiger tritt das kürzlich getestete Acer Aspire 3810T an. Folgende ebenfalls teilweise relativ schlanke Notebook könnte man auch in Betracht ziehen: Apple MacBook White, MacBook Unibody, Apple MacBook Air, Dell Studio XPS 13, Dell Adamo, LG P310, Toshiba Portege A600,...

Bewertung

MSI X-Slim X340
12.01.2010
Martina Osztovits

Gehäuse
88%
Tastatur
72%
Pointing Device
82%
Konnektivität
78%
Gewicht
92%
Akkulaufzeit
76%
Display
74%
Leistung Spiele
57%
Leistung Anwendungen
66%
Temperatur
84%
Lautstärke
81%
Auf- / Abwertung
80%
Durchschnitt
78%
80%
Subnotebook *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

> Notebook Test, Laptop Test und News > Eigene Testberichte > Notebook Testberichte > Test MSI X-Slim X340 Notebook
Autor: Martina Osztovits (Update: 11.02.2014)