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4 GB und 6 GB große GDDR7-Chips könntenVRAM-Flaschenhals bei GPUs mit schmalem Speicherinterface lösen

GDDR7-VRAM-Module mit Kapazitäten von bis zu 6 GB sollen sich in Entwicklung befinden. Im Bild: Platine der GeForce RTX 5090 mit freiliegenden Speichermodulen.
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GDDR7-VRAM-Module mit Kapazitäten von bis zu 6 GB sollen sich in Entwicklung befinden. Im Bild: Platine der GeForce RTX 5090 mit freiliegenden Speichermodulen.
Laut einem Leaker auf Weibo sind für 2027 bis 2028 GDDR7-Chips mit 4 GB und 6 GB geplant. Dadurch könnten zukünftige Grafikkarten mit deutlich mehr VRAM ausgestattet werden, ohne dass dafür breitere Speicherinterfaces erforderlich wären.

Grafikkarten könnten in den kommenden Jahren deutlich größere Speicherkapazitäten erhalten, ohne dass dafür breitere Speicherinterfaces erforderlich wären. Laut dem bekannten Leaker Golden Pig Upgrade (auf Chinesisch) sollen GDDR7-Speicherchips mit 4 GB und 6 GB voraussichtlich 2027 oder 2028 verfügbar werden.

Die meisten aktuellen Consumer-Grafikkarten mit GDDR7 verwenden Speicherchips mit 2 GB (16 Gb). Module mit einer höheren Speicherdichte von 3 GB sind bereits verfügbar, kommen bislang allerdings nur eingeschränkt in High-End-Modellen wie der Laptop-Version der RTX 5090 zum Einsatz.

Der Wechsel zu 4 GB und später 6 GB großen Chips könnte die möglichen Speicherkonfigurationen für GPU-Hersteller erheblich erweitern, ohne dass Änderungen am zugrunde liegenden Speicherinterface nötig wären. Eine Grafikkarte mit einem 128-Bit-Interface und vier Speicherchips könnte mit 4-GB-Chips beispielsweise 16 GB VRAM oder mit 6-GB-Chips sogar 24 GB bieten. Acht 4-GB-Chips an einem 256-Bit-Interface würden entsprechend 32 GB ergeben, während sich diese Kapazität mit 6-GB-Chips auf 48 GB erhöhen würde.

Speicherbus Pakete 2-GB-Chips 3-GB-Chips 4-GB-Chips 6-GB-Chips
128-Bit 4 8 GB 12 GB 16 GB 24 GB
192-Bit 6 12 GB 18 GB 24 GB 36 GB
256-Bit 8 16 GB 24 GB 32 GB 48 GB
384-Bit 12 24 GB 36 GB 48 GB 72 GB
512-Bit 16 32 GB 48 GB 64 GB 96 GB

Dabei handelt es sich um mögliche Konfigurationen, die bei kommenden Grafikkarten zum Einsatz kommen könnten. Speicherchips mit höherer Dichte könnten sich insbesondere im unteren Marktsegment als nützlich erweisen, wo schmale 128-Bit-Interfaces größere VRAM-Kapazitäten bislang vergleichsweise umständlich oder teuer in der Umsetzung machten – allerdings erst, wenn sich die Marktbedingungen stabilisieren.

VideoCardz berichtet unter Berufung auf Quellen, die mit den Lieferketten der Boardpartner vertraut sind, dass die derzeitigen 3-GB-GDDR7-Chips nach wie vor besonders teuer seien und ihre Preise zu den Verzögerungen rund um die angebliche RTX 5050 mit 9 GB sowie das kolportierte RTX-50-Super-Refresh beigetragen hätten. Dem Bericht zufolge könnten 4-GB-Chips langfristig die praktikablere Option für Mainstream-Produkte werden, während sich 6-GB-Module zunächst eher für Workstation-GPUs und andere Grafikkarten mit besonders großem Speicher eignen könnten.

Der Zeitpunkt könnte dafür sorgen, dass die neuen Speicherdichten für mehr als nur eine GPU-Generation relevant werden. Golden Pig Upgrade grenzt ihre Verfügbarkeit lediglich auf 2027 oder 2028 ein. Daher gibt es bislang keine Bestätigung dafür, dass Nvidias GeForce-RTX-60-Serie, AMDs nächste Radeon-Generation oder eine bestimmte Grafikkarte tatsächlich darauf setzen wird. Dennoch eröffnet die Entwicklung die Möglichkeit, dass die bekannte Kombination aus schmalen Speicherinterfaces und vergleichsweise geringen VRAM-Kapazitäten in den kommenden Jahren deutlich weniger einschränkend sein könnte.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-09 > 4 GB und 6 GB große GDDR7-Chips könntenVRAM-Flaschenhals bei GPUs mit schmalem Speicherinterface lösen
Autor: Anil Ganti, 22.09.2026 (Update: 22.09.2026)