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Albtraum für Schnäppchenjäger? 14 Jahre alte CPU-Technik im neuen 2026er Xiaomi-Tablet

Redmi Pad 2 9.7 im Testbericht
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Redmi Pad 2 9.7 im Testbericht
Obwohl das preiswerte Xiaomi-Tablet einen auf dem Papier neuen Snapdragon-Chipsatz von Qualcomm verbaut hat, bekommen Käufer des Redmi Pad 2 9.7 uralte Technologie fürs Geld. Dieses Prozessor-Recycling hat nicht nur Folgen für die Performance, sondern auch mit Blick auf die zukünftige Leistung.

Auf dem Papier klingt das neue Xiaomi-Tablet nach einem unschlagbaren Deal, denn neben einer modernen Optik, einem 120-Hz-Panel und guter Ausstattung kommt das Redmi Pad 2 9.7 sogar mit einem aktuellen Qualcomm-Chipsatz. Doch der Snapdragon 6s 4G Gen 2 entpuppt sich beim genaueren Blick in die Spezifikationen als eine Art Mogelpackung. Denn das SoC, welches Ende 2025 auf dem Markt gekommen ist, besitzt alte CPU-Kerne, deren Wurzeln bis ins Jahr 2012 zurückreichen. 

Beim Kauf des Redmi Pad 2 9.7 bekommen Schnäppchenjäger „Performance“-Kerne auf der Cortex-A73-Architektur, welche im Jahr 2016 vorgestellt worden sind. Noch drastischer sieht es bei den vier Effizienz-Kernen aus: Hier kommen Cortex-A53-Kerne aus dem Jahr 2012 zum Einsatz. Qualcomm hat diese uralten Kerne lediglich in ein moderneres 6-Nanometer-Verfahren adaptiert. 

Preiswertes Xiaomi-Tablet hat im Vergleich zur Mittelklasse-Konkurrenz sehr wenig Leistung

Auch die Grafikeinheit, eine betagte Adreno 610, unterstreicht die veraltete Basis des SoCs. Die GPU kam bereits im Jahr 2019 auf dem Markt. Für den Nutzer ist dieses SoC-Recycling insgesamt sehr ärgerlich. 

Zwar kaschiert das flüssige 120-Hz-Display des Redmi Pad 2 9.7 im Alltag die Schwächen beim Browsing, allerdings sind Performance-Reserven nicht vorhanden und anspruchsvolles Multitasking oder Gaming wird zur Geduldsprobe.
Da der Snapdragon 6s 4G Gen 2 leistungstechnisch bereits während des Tests am absoluten Limit operiert, werden zukünftige Betriebssystem-Updates das Redmi-Tablet wohl spürbar ausbremsen.

Wer mehr Power fürs Geld haben möchte, findet mit dem Redmi Pad Pro oder Xiaomi Pad 8 interessante Alternative in der günstigen Mittelklasse. Wer allerdings sein Budget auf unter 200 Euro begrenzt, findet mit dem Redmi Pad 2 9.7 ein spannendes Einsteiger-Tablet – trotz Snapdragon 6s 4G Gen 2. Warum? Die Vorzüge des preiswerten Android-Tablets von Xiaomi (Preise starten aktuell bei etwa 130 bis 150 Euro, u.a. bei Amazon.de) erfahren Sie in unserem Testbericht.

Quelle(n)

Testbericht Redmi Pad 2 9.7

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-09 > Albtraum für Schnäppchenjäger? 14 Jahre alte CPU-Technik im neuen 2026er Xiaomi-Tablet
Autor: Marcus Herbrich, 27.09.2026 (Update: 27.09.2026)