Amazfit zieht in Stravas neues Krafttraining-System ein – Gratis-Update für alle Nutzer

Amazfit-Nutzer können ab sofort vollständige Krafttrainingsdaten direkt aus der Zepp-App zu Strava übertragen. Das folgt auf eine umfassende Überarbeitung des Krafttrainingsbereichs der Fitness-Plattform, die am 21. Mai 2026 angekündigt wurde.
Amazfit gehört neben Garmin, Whoop, Coros, Fitbod, Hevy und weiteren zu den 14 Launch-Partnern des Updates. Durch die Integration landen im Fitnessstudio aufgezeichnete Trainingseinheiten von Amazfit-Geräten auf Strava nicht mehr nur als detailloser Datenblock — sie enthalten nun Übungsdetails, die in Stravas neue, speziell auf Krafttraining ausgerichtete Tools einfließen.
Das erhalten Amazfit-Nutzer
Jedes synchronisierte Krafttraining generiert ab sofort automatisch eine visuelle Muskelkarte, die basierend auf den ausgeführten Übungen anzeigt, welche Muskelgruppen trainiert wurden. Ein neues, spezielles Trainingsprotokoll ermöglicht es Athleten zudem, Sätze, Wiederholungen und Gewicht im Zeitverlauf zu dokumentieren, was das Überprüfen und Wiederholen von Trainingseinheiten erleichtern sollte. Fünf neue, krafttrainingsspezifische Formate zum Teilen runden das Update ab. Workouts im Fitnessstudio erhalten damit auf der Plattform die gleiche soziale Sichtbarkeit, die Läufe und Radtouren dort schon immer hatten.
Warum Strava diesen Schritt jetzt geht
Krafttraining war im Jahr 2025 mit über 500 Millionen Uploads auf der gesamten Plattform eine der am schnellsten wachsenden Aktivitätsarten bei Strava. Zudem hat Strava im Februar 2026 vertraulich einen Börsengang (IPO) in den USA beantragt. Berichten zufolge arbeitete das Unternehmen bei einer Bewertung von 2,2 Milliarden US-Dollar mit Goldman Sachs zusammen — damit geht es bei diesem Vorstoß ins Krafttraining wohl ebenso um die Erweiterung des adressierbaren Marktes vor einer Börsennotierung wie um die Vervollständigung des Produktangebots.









