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Apple: Internationales iTunes-Geschäft wird nach Irland verlegt

Apple verlegt sein internationales iTunes-Geschäft im Februar nach Irland.
Apple verlegt sein internationales iTunes-Geschäft im Februar nach Irland.
Im Februar wird Apple sein gesamtes internationales iTunes-Geschäft von Luxemburg nach Irland verlegen, der 0,005-prozentige Steuersatz lockt. Zudem soll in Irland ein riesiges Rechenzentrum entstehen.

Das gesamte internationale iTunes-Geschäft wird ab dem 5. Februar in das europäische Apple-Hauptquartier nach Corx, Irland verlegt, das inkludiert den iTunes-Store, Apple Music, den App Store und den iBooks Store. Bereits im September letzten Jahres hat Apple damit begonnen, die Verträge mit den Entwicklern entsprechend anzupassen und neun Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten von Luxemburg nach Irland zu transferieren.

Einen Monat davor hat die EU Irland angewiesen, 13 Milliarden Euro Steuernachzahlung von Apple einzufordern, dazu kam es aber bislang nicht weil sowohl Irland als auch Apple Einspruch erhoben haben. Irland hat Apple mit einem effektiven Steuersatz von nur 0,005 Prozent gelockt, was von der EU heftig kritisiert wurde. Apple beschäftigt in Corx über 5.500 Mitarbeiter, dieses Jahr sollen weitere 1.000 Arbeitsplätze geschaffen werden, zudem plant Tim Cook in Athenry ein riesiges Rechenzentrum und will dafür 850 Millionen Euro in die Hand nehmen.

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Autor: Alexander Fagot, 29.01.2017 (Update: 29.01.2017)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.