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Apple-Zulieferer: Künftige iPhones könnten mit deutlich kleinerer Notch kommen

Quelle: AMS
Quelle: AMS
AMS, einer der Zulieferer des iPhone-Herstellers Apple, hat einen Licht- und IR-Sensor veröffentlicht, der sich auch unter einem OLED-Display betreiben lässt. Damit könnte die Notch des iPhones und anderer Geräte in Zukunft deutlich kleiner ausfallen.

Die Notch, die Apple im Jahr 2017 mit seinem iPhone X als Teil des fast randlosen Displays eingeführt hat, war schon damals mehr eine Notlösung als ein wirkliches Design-Feature. So ist und bleibt einer der Hauptgründe, warum bis heute kein Hersteller ein wirklich durchweg randloses Display in seinem Smartphone verbaut hat, die Tatsache, dass der Hersteller ja irgendwo die Kamera für Selfies und Gesichtserkennung und diverse andere Sensoren platzieren muss.

Nun tut sich hier allerdings etwas. Nachdem in letzter Zeit schon die ersten Geräte auf den Markt kamen, bei welchen der Fingerabdruckscanner unter das Display verbaut wurde, hat AMS nun einen RGB-Licht- und IR-Sensor vorgestellt, der ebenfalls unter einem OLED-Display betrieben werden kann. Diese Sensoren wurden bisher immer in der Notch platziert. Nun könnte es allerdings passieren, dass Apple, wo AMS ein Zulieferer für diese Technik sein soll, die Notch von seinen iPhone-Modellen deutlich verkleinert, da diese Sensoren jetzt auch im Display verbaut werden können. Natürlich könnten auch andere Smartphone-Hersteller von dieser Technik profitieren und künftig ihre Notches verkleinern.

Bleibt im Prinzip nur noch die Kamera, die irgendwie versteckt werden muss. Samsung hat dafür erst kürzlich mit seinem Galaxy A8s eine kleine Lösung präsentiert: Hier wurde die Kamera in einem kleinen Loch im Display untergebracht, so dass zumindest die Ränder des Displays gleichmäßig sind. Eine wirkliche endgültige Lösung ist dies allerdings auch noch nicht. Es bleibt auf jeden Fall spannend, wo uns dieser Trend noch hinführen wird und welche Technologien dabei entstehen.

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Autor: Cornelius Wolff,  8.01.2019 (Update:  8.01.2019)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.