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Samsung: Fünf Infinity-Displays für kommende Galaxys, zwei mit Notch

Vier verschiedene Infinity-Display-Varianten plant Samsung für kommende Galaxy-Phones.
Vier verschiedene Infinity-Display-Varianten plant Samsung für kommende Galaxy-Phones.
Fünf verschiedene Samsung Infinity-Displays werden wir in kommenden Galaxy-Phones sehen, dazu gab es auf der Samsung Entwicklerkonferenz erste Bilder und Bezeichnungen. Vom flexiblen Infinity Flex über die spannende "New Infinity"-Variante mit versteckter Kamera bis hin zu Versionen mit Loch und Notch sind praktisch alle aktuellen Designtrends abgedeckt.

Auf dem Bild oben, welches im Rahmen der Samsung-Keynote zur SDC, der Samsung Entwicklerkonferenz entstanden ist, fehlt natürlich das wichtigste neue Samsung-Display, das Infinity Flex - hierzu haben wir aber bereits extra berichtet, einmal im Zusammenhang mit der Präsentation des faltbaren Galaxy F aka Galaxy X und einmal im Zuge der Display-Historie, die 2018 im flexiblen Smartphone-Display seinen vorläufigen Höhepunkt findet.

Zwei Waterdrop-Notch-Varianten 

Wie aber schon vor einigen Tagen anlässlich des AMOLED-Forum diskutiert, wird es neben dem Infinity Flex auch im Bereich traditioneller Smartphone-Designs spannende Weiterentwicklungen bei den Displays geben. Samsung hat sich bislang den Notches verwehrt und die gute Nachricht ist, dass die breiten und dicken Vertreter, wie sie 2018 die Regel waren, wohl bei Samsung nicht vorkommen werden. Zumindest im Midrange-Bereich dürfte Samsung aber durchaus auch an die ungeliebten Einkerbungen im Display denken, denn mit Infinity-V und Infinity-U hat Samsung zwei entsprechende Displayvarianten vorgestellt.

Infinity-O: Das Loch im Display

Beide nutzen einen U- beziehungsweise V-förmigen Einschnitt am oberen Displayrand um dort die Selfie-Cam unterzubringen - diese gerne auch als "Waterdrop"- oder "Dewdrop"-Notch bezeichnete Designvariante ist zumindest dezenter und wird Ende 2018 von vielen Herstellern bevorzugt, zuletzt etwa von OnePlus im OnePlus 6T und Huawei im regulären Mate 20 sowie Mate 20 X. Mit der Infinity-O-Variante setzt Samsung dagegen auf den kommenden "Loch-Trend", bei dem die Selfie-Cam als Loch im Display mehr oder weniger versteckt wird - bei Samsung offenbar nahe der Seitenkanten, was nicht jedem gefallen dürfte.

Selfie-Cam komplett verstecken

Die wohl beste Variante stellt zweifelsohne das "New Infinity"-Display dar, ob es bereits beim Galaxy S10 zum Einsatz kommt, ist noch nicht bekannt. Hier versteckt Samsung die Selfie-Cam gleich komplett unter dem Display, ähnlich wie beim Fingerabdrucksensor zuvor. Das dürfte der heilige Gral der künftigen Randlos-Phones werden, auf den letztlich alle Hersteller hinarbeiten. Ob wir 2019 bereits viele Smartphones mit komplett versteckten Kameras und Sensoren sehen werden, ist noch längst nicht bewiesen - vermutlich wird dieser Trend frühestens 2020 so richtig beginnen.

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Autor: Alexander Fagot,  9.11.2018 (Update:  9.11.2018)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.