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Bluesmart: Koffer-Hersteller muss schließen, weil Fluggesellschaften Akkus verbieten

Bluesmart: Koffer-Hersteller muss schließen, weil Fluggesellschaften Akkus verbieten
Bluesmart: Koffer-Hersteller muss schließen, weil Fluggesellschaften Akkus verbieten
Das Startup Bluesmart hat bekannt gegeben, sich aus dem aktiven Geschäft zurückzuziehen. Das Unternehmen hat smarte Reisekoffer hergestellt, muss aufgrund von Richtlinien großer Fluglinien nun aber aufgeben.

Das Unternehmen Bluesmart bot bislang unter anderem smarte Reisekoffer an, welche etwa andere Geräte aufladen konnten, das Gewicht des Gepäcks bestimmen und den eigenen Standort durch einen integrierten GPS-Empfänger mitteilen konnte.

Dabei waren die Produkte zwangsläufig mit einem Akku verbaut, der zudem nicht einfach entfernbar ist. Dies ist problematisch, da viele größere US-Fluglinien inzwischen die Mitnahme solcher smarten Gadgets, die mit einem festverbauten Akku ausgestattet sind, verbieten.

Wie Bluesmart nun in einem Blogpost bekannt gegeben muss, hat diese Entscheidung der Airlines zu erheblichen wirtschaftlichen Problemen geführt, weshalb das Unternehmen die Produktion und den Vertrieb einstellt. Das von Bluesmart gehaltene geistige Eigentum wurde an ein anderes US-Unternehmen verkauft, der Erlös soll zur Bedienung noch bestehender Verbindlichkeiten eingesetzt werden.

Besitzer eines Bluesmart-Koffers sollen den Koffer eine (noch undefinierte) Zeit lang weiter als smartes Gerät nutzen können, die erweiterten Funktionen aber dann irgendwann eingestellt werden.

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Autor: Silvio Werner,  6.05.2018 (Update: 15.05.2018)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.