Die Marke Camaro soll nach dem Produktionsende der sechsten Generation, diese erfolgte zum Ende 2024, wiederbelebt werden – allerdings nicht als konventioneller V8-Coupe. Medienberichten zufolge plant Chevrolet vielmehr ein vollelektrisches Comeback des Modells.
SUV oder "Pony-Car"?
Laut Carscoops könnte der Camaro als SUV ("crossover") erscheinen, andere Medien wie Electrek und MotorTrend halten die klassische pony-car-Form für wahrscheinlicher. Chevrolet hat sich dazu offiziell noch nicht geäußert.
Chevrolet: noch keine offiziellen Angaben
Erwartet werden laut Electrek und Carscoops mehrere Batteriegrößen und Antriebsvarianten, wobei Spekulationen von Kapazitäten im Bereich hoher 80er bis niedriger 100er kWh sprechen und eine Dreimotor-ZL1-Variante mit annähernd 1.000 PS genannt wird. Die Markteinführung könnte im Herbst 2026 als Modelljahr 2027 erfolgen. Diese Angaben sind bislang nicht offiziell vom Hersteller bestätigt.
Breite Modellpalette
Ökonomisch würde GM mit einer gestaffelten Palette laut Elektrek unterschiedliche Käufergruppen adressieren können: Basis-Modelle für breiten Absatz, leistungsstarke SS-Varianten und ein ZL1-Flaggschiff als technologischer Image-träger. Die möglichen Preise würden sich nach Schätzungen von Elektrek zwischen etwa 36.000 und 65.500 US-Dollar bewegen.
Gratwanderung zwischen Tradition und Modernisierung
Die Überführung des Camaro-Namens in ein elektrisches SUV-Format ist technisch plausibel und marktstrategisch erklärbar. Es stellt die Markenidentität aber vor eine Gratwanderung zwischen Tradition und Modernisierung. Entscheidend wird sein, ob GM Fahrdynamik und Preispositionierung so ausbalanciert, dass Kernfans und Neukäufer gleichermaßen angesprochen werden. Bis zur offiziellen Bestätigung durch Chevrolet bleiben zentrale Details Spekulation.












