Der neue Kia EV4 positioniert sich als Kompaktfahrzeug im Elektrosegment. Laut Elektroauto-News kombiniert das Modell ein klares Design mit einer technischen Basis auf der E-GMP-Plattform von Hyundai/Kia.
Zwei Karosserievarianten
Der EV4 ist in zwei Karosserievarianten erhältlich: als Kombilimousine und als fünftüriger Kompaktwagen. Angetrieben wird er von einem 150 kW starken Elektromotor mit Frontantrieb. Die Akkukapazitäten betragen 58,3 kWh beziehungsweise 81,4 kWh, was laut ADAC Reichweiten zwischen 440 und 630 Kilometern nach WLTP ermöglicht.
400-Volt-Technologie
Die Ladeleistung beschränkt sich auf die 400-Volt-Technologie, wodurch eine Schnellladung von 10 auf 80 Prozent in rund 30 Minuten möglich ist. Dieses Niveau entspricht laut dem ADAC dem Stand der Technik im kompakten Elektrosegment, liegt jedoch unter den Werten von Fahrzeugen mit 800-Volt-Systemen.
Funktionaler Innenraum
Der Innenraum ist nach Angaben des Herstellers funktional gestaltet, mit digitalen Instrumenten und einem großen Bildschirm, die den Fahrer unterstützen. Neben Basisfeatures stehen auch V2L (Vehicle-to-Load) und i-Pedal 3.0 zur Verfügung, was den Funktionsumfang in Bezug auf Alltagstauglichkeit erweitert.
Marktposition
Die Plattform und Technik des EV4 entsprechen den bisherigen Standards von Hyundai und Kia im Kompaktsegment. Das Fahrzeug folgt dem klassischen Ansatz, der Limousine und Kompaktwagen kombiniert, was eine gewisse Vielseitigkeit erlaubt. Im Vergleich zu anderen Elektrofahrzeugen im gleichen Segment verzichtet Kia auf hochvoltige Schnelllade-Technik zugunsten einer ausgereiften, bewährten Architektur.
Herausforderungen
Die 400-Volt-Technologie kann im Vergleich zu 800-Volt-Systemen bei Schnellladezeiten ins Hintertreffen geraten. Auch bleibt abzuwarten, wie sich der EV4 im Wettbewerb mit anderen Elektrofahrzeugen hinsichtlich Ausstattung und Preis positionieren wird.
Ausblick
Der neue Kia EV4 stellt eine Fortführung der bewährten Elektrofahrzeug-Strategie von Kia dar. Detaillierte Informationen zu Verfügbarkeit und Preisen für den deutschen Markt werden im Laufe des Jahres erwartet.





























































