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Chrome: Code Injection wird schrittweise blockiert

Chrome: Code Injection wird schrittweise blockiert
Chrome: Code Injection wird schrittweise blockiert
Google hat angekündigt, ab Juli 2018 keine Code-Injektionen mehr in Chrome zuzulassen - wovon auch Virenscanner betroffen sein dürften.

Wie Google in einem aktuellen Blogeintrag darstellt, nutzen ganze zwei Drittel aller Chrome-Nutzer Programme, die mit dem Browser interagieren. Diese Code Injection erhöht Google zufolge die Wahrscheinlichkeit für einen Absturz des Browser um 15 Prozent. Dabei wird die Technik nicht nur von zweifelhaften Anbietern genutzt, sondern etwa auch von Virenscannern, um das Öffnen von schadhaften Internetseiten zu verhindern.

Da mit Browser-Erweiterungen und der Native Messaging-API moderne Alternativen zur Ausführung von Code innerhalb von Chrome bereitstehen, wird Google die Code Injection nun schrittweise verbieten. 

Der erste Schritt steht im April 2018 an: Chrome 66 will von einem Absturz betroffenen Nutzern mitteilen, welche Applikation den Absturz verursacht hat, im Juli soll Code Injection dann geblockt werden - falls diese Blockade dem Browser nicht am Start hindert. Ab Januar 2019 soll Code Injection dann grundsätzlich und ohne Ausnahme unterbunden werden.

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Autor: Silvio Werner,  1.12.2017 (Update: 15.05.2018)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.